Wie ist denn dein System verschlaucht - Pumpe kriegt Wasser von? ---> Pumpe fördert Wasser an?, dann an ..., usw.

Es ist schon etwas Aufwand sein System komplett zu entlüften - in allen Ecken lauern Luftblasen, selbst wenn die weg sind - das Wasser gast wegen der in ihm gelösten Luft lange nach - ich hab deshalb im Ansaugschlauch der Pumpe eine simple Schlauchverbindertülle. Der Ansaugschlauch hängt direkt am Ausgleichsbehälter. Da kann ich einfach trennen und einen mit Schläuchen und einer weiteren Schlauchtülle versehenen, gefüllten Röhren-Ausgleichsbehälter ( das ist mein sogenannter Entlüftungsbehälter), den ich ansonsten nimmer benutze, dazwischen hängen.
Das ganze hänge ich gutes Stück als höchsten Punkt des Wasserkreislaufs über den Rechner. Die Schwerkraft unterstützt somit das Entlüften. Elektrische Pumpenzuleitung trenne ich und schließ an an ein per Adapter (aufgebogene Buröklammer geht auch) startfähig gemachtes (Ersatz-)Netzteil und lass über Nacht laufen. Öfters Rechner schütteln bzw. neigen und gleichzeitig schütteln, auch immer wieder mal Pumpe aus/an.
Auch wenn der im Rechner verbaute Ausgleichsbehälter langsam voll läuft, kann ich den nach dem Entlüftungsvorgang und Trennung von meinem "Entlüftungsbehälter" wieder ganz einfach auf richtiges Niveau einstellen, indem ich aus dem getrennten Schlauch die gewünschte Wassermenge rauslaufen lasse.

Das Teil benutze ich übrigens auch zum Befüllen des Systems. Weil damit ist sichergestellt, dass die Pumpe nach dem Einschalten direkt mit Wasser versorgt wird , ich kann immer wieder nachfüllen und bin außerdem ein Stück vom Rechner weg. Also verkleckern ist dann nicht schlimm.

PS: Man benötigt mehrere Schlauchklammern und konische Silikon- oder Metallstopfen zum Verschließen der Schlauchenden und vielleicht ein paar helfende Hände.