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  1. #21
    Avatar von Sirthegoat
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    AW: Lasst die Finger vom Alpenfön Black Ridge [Erfahrungsbericht]

    Irgendwas passt einfach überhaupt nicht umso länger ich mir die Bilder anschaue aber ich weiß noch nicht was.

    *überlegen*

    So wie ich das auf dem verlinkten Bild sehe gehen die Abstandhalter nicht komplett durch und schließen nicht bündig mit der Mainboardrückseite ab (wie sie eigentlich sollten), beim roten Bereich sieht man auch das mit enormer Kraft ne Schraube reingedreht wurde, zumindest sieht das aus dem Blickwinkel so aus als wäre das Plastik vom Board an dieser Stelle schon gut am arsch. Am oberen (linken) Loch sieht man ziemlich genau das der Abstand den du mit Unterlegscheiben auf der Oberfläche überwindest unten fehlt. Entweder die Brackets oder die Abstandshalter passen nicht / sind falsch oder du hast was bei der Montage falsch gemacht.


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    Geändert von Sirthegoat (17.09.2019 um 03:42 Uhr)
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  2. #22

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    AW: Lasst die Finger vom Alpenfön Black Ridge [Erfahrungsbericht]

    Zitat Zitat von Sirthegoat Beitrag anzeigen
    Irgendwas passt einfach überhaupt nicht umso länger ich mir die Bilder anschaue aber ich weiß noch nicht was.

    *überlegen*

    So wie ich das auf dem verlinkten Bild sehe gehen die Abstandhalter nicht komplett durch und schließen nicht bündig mit der Mainboardrückseite ab (wie sie eigentlich sollten), beim roten Bereich sieht man auch das mit enormer Kraft ne Schraube reingedreht wurde, zumindest sieht das aus dem Blickwinkel so aus als wäre das Plastik vom Board an dieser Stelle schon gut am arsch. Am oberen (linken) Loch sieht man ziemlich genau das der Abstand den du mit Unterlegscheiben auf der Oberfläche überwindest unten fehlt. Entweder die Brackets oder die Abstandshalter passen nicht / sind falsch oder du hast was bei der Montage falsch gemacht.


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    Moin,
    genau bei dem Abstandshalter liegt die Problematik. Die von mir verwendeten Unterlegscheiben haben exakt die höhe des CPU Sockels. Als hätte man den in den maßen vergessen. Keine Ahnung was die mir für eine scheiß Klemme zugeschickt haben. Das Passt jedenfalls hinten und vorne nicht.

    Alternativ erwartet EKL wirklich dass man die Schrauben nach augenmaß anzieht, was am ende des Tages nie funktionieren wird.
    Der Kühler wird sich in jedem Fall immer verziehen da er sich bei der Montage verkantet.
    Den rest erledigt dann die Temperatur. Dennoch wundert mich dann hier immer noch die Aussage des EKL Supports, dass man die Schrauben komplett durchziehen könnte und diese sich dann immer noch innerhalb der Spezifikation von AMD befinden würde.
    Das hätte in jedem fall definitiv dafür gesorgt, dass das Mainboard an den Verschraubung gerissen wäre.


    Ich habe natürlich nichts mit enormer Kraft angezogen. Ich bin nicht behindert . Was du da glaubst zu sehen ist ganz schlicht und einfach die Schattierung der Schraube die auf das Mainboard fällt. Da ist weder etwas im Arsch noch ist da was ausgenudelt. Wenn ich dir sage dass da bei der Montage nichts Falsch noch mutwillig mit viel Kraft abgelaufen ist, kannst du mir das schon glauben.

    Ich habe gestern Abend noch ein Userbericht dieses Kühlers gelesen in dem Unterlegscheiben erwähnt werden bei der Montage. Ich konnte bei besten willen weder Unterlegscheiben in der Anleitung noch in der Verpackung meines Black Ridge finden. Weiß hier einer mehr ?

    Zitat Zitat von Sirthegoat Beitrag anzeigen
    Gab auch wohl mal eine große Rückrufaktion wegen einer nicht korrekt verlöteten Heatpipe bei Version 1 und das wurde wohl bei Version 2 gefixt, da wäre das hunderprozentig auch aufgefallen wenn der Kühler(-montage) massenhaft Boards verziehen würde... ich mein der Kühler ist jetzt so seit 2018 am Markt.
    hmmmm... ganz ehrlich? Das Würde des Gestank des Kühlkörpers erklären. Wenn die Verbindung nicht gut abgeschlossen ist, wird durch die Abwärme in jeden fall der Wärmeleitkleber zwischen den Heatpipes ausgasen. Das Passt zum Geruchsbild
    Geändert von SaulGoodman1337 (17.09.2019 um 14:09 Uhr)

  3. #23
    Avatar von pizzazz
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    AW: Lasst die Finger vom Alpenfön Black Ridge [Erfahrungsbericht]

    Hallo nochmal,

    nachdem ich mir die offizielle Einbauanleitung von Alpenföhn (YouTube) und all die geposteten Bilder von SaulGoodman1337 angesehen habe, komme ich - unabhängig von der Frage, in wie weit bei diesen Einzelfall noch andere Fehlerquellen zu berücksichtigen sind - zum Schluss, dass Alpenföhn hier erneut eine konstruktiv fehlerhafte Befestigung für den Sockel AM4 hingelegt hat:

    Der Sockel AM4 besteht auf der Mainboardoberseite in erster Linie aus einem über die CPU-Bahnen aufgelöteten Kunststoffblock, der für sich alleine nicht geeignet ist, einen auch nur modereaten Kühleranpressdruck ohne das Vorhandensein einer Backplate in das mainboard hin zu den Verschraubungspunkten des Kühlers einzuleiten ohne dabei eine unverhältnismäßig große Durchbiegung am Mainboard zuzulassen. Deshalb haben alle AM4-Boards heutzutage ja eine Backplate. AM4-Kühlerbefestigungen ohne eine adäquate Backplate sind nett ausgedrückt problematisch.

    Bei anderen Sockeln, wie intels 115x und erst recht bei den high-end-plattformen, sind die Sockel massiv metallverstärkt - hier treten solche Probleme dann auch nicht auf. Ich befürchte, bei den Konstrukteuren von Alpenföhn ist diese AM4-Problematik noch nicht bis ins Hirn vorgedrungen - auch wenn ihre Kühler überwiegend wirklich gut und das P/L-Verhältnis sehr gut ist.
    Geändert von pizzazz (17.09.2019 um 16:41 Uhr)
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  4. #24

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    AW: Lasst die Finger vom Alpenfön Black Ridge [Erfahrungsbericht]

    Zitat Zitat von pizzazz Beitrag anzeigen
    Hallo nochmal,

    nachdem ich mir die offizielle Einbauanleitung von Alpenföhn und all die geposteten Bilder von SaulGoodman1337 angesehen habe, komme ich - unabhängig von der Frage, in wie weit bei diesen Einzelfall noch andere Fehlerquellen zu berücksichtigen sind - zum Schluss, dass Alpenföhn hier erneut eine konstruktiv fehlerhafte Befestigung für den Sockel AM4 hingelegt hat:

    Der Sockel AM4 besteht auf der Mainboardoberseite in erster Linie aus einem über die CPU-Bahnen aufgelöteten Kunststoffblock, der für sich alleine nicht geeignet ist, einen auch nur modereaten Kühleranpressdruck ohne das Vorhandensein einer Backplate in das mainboard hin zu den Verschraubungspunkten des Kühlers einzuleiten ohne dabei eine unverhältnismäßig große Durchbiegung am Mainboard zu erzeugen. Dafür haben alle AM4-Boards heutzutage ja eine Backplate. AM4-Kühlerbefestigungen ohne eine adäquate Backplate sind nett ausgedrückt problematisch.

    Bei anderen Sockeln, wie intels 115x und erst recht bei den high-end-plattformen, sind die Sockel massiv metallverstärkt - hier treten solche Probleme dann auch nicht auf. Ich befürchte, bei den Konstrukteuren von Alpenföhn ist diese AM4-Problematik noch nicht bis ins Hirn vorgedrungen - auch wenn ihre Kühler überwiegend wirklich gut und das P/L-Verhältnis sehr gut ist.
    Genau so sehe ich das auch.
    Alleine das Vorhandensein einer Backplate würde dafür sorge tragen, dass die Kraft die auf dem Mainboard lastet bei weitem besser verteilt wird.
    Ich nehme aber an, dass das EKL sehr wohl bekannt ist und sich hier aber aus Kostengründen dagegen entschieden wurde.

    Man schaue sich nur mal die AM4 Montageset von Be quiet! an. https://www.bequiet.com/admin/ImageS...6@be-quiet.net
    Man beachte bitte neben der (1) AMD Backplate auch die verwendeten (7) C-Profil Distanzhalter zum Mounting Bracket hin.
    Mein "Unterlegscheiben Fix" ist übrigens ein Analog zu den Distanzhaltern von BeQuiet.


    Die zweite Problematik besteht hier in dem durchgängigen Gewinde der Schrauben.
    Hätten die Schrauben ein berechnetes Gewindeende, könnte man den Anpressdruck regulieren und würde damit sorge tragen, dass der Druck nicht die von AMD bereitgestellten Spezifikation überschreitet. Außerdem hätte man im gleichen Zuge sichergestellt, dass der Kühler an jeder Ecke gleichmäßig angezogen ist.

    Wenn man schon nicht wie beQuiet! in der Lage ist ein anständiges Montageset bereitzustellen , hätte man wenigstens das Gewinde der Schrauben limitieren müssen, um Schäden an Mainboard und CPU zu vermeiden.


    ich habe den EKL Support mit den Fotos konfrontiert und um eine Erklärung gebeten. Eine Antwort habe ich bisher nicht bekommen.


    Edit:
    Oder erwarten die bei EKL dass die Original Backplate weiter verwendet wird?
    Das ist insofern problematisch weil :
    - nichts dazu dokumentiert ist
    -- (https://www.alpenfoehn.de/images/Pro...12_06_2019.pdf)
    - die Original AMD Backplate ein Gewinde besitzt. Man würde die Backplate dauerhaft beschädigen. Außerdem besteht durch den größeren Lochdurchmesser die Gefahr beim festziehen zu verkanten

    Selbst im original Montagevideo von Alpenföhn wird allerdings auch nichts davon erwähnt (YouTube)

    Edit 2:
    nach etwas Überlegung würde selbst mit einer Backplate,sei es die originale oder eine von EKL, die Gefahr des überdurchschnittlich hohen und kaum regulierbaren Anpressdrucks bestehen.
    Erst mit den, wie von beQuiet! verwendeten, Distanzhaltern könnte man diesem Problem entgegenwirken.


    Edit 3:
    Schaut euch mal dieses Video hier an dieser stelle an. YouTube
    Exakt so sah das bei mir auch direkt nach der Montage aus ! Leicht gebogen, wirklich nur ganz leicht. Meiner Meinung nicht dramatisch.
    Nach etwas Zeit und reichlich Temperaturschwankungen hatte ich das Ergebnis hier, wie ich bereits mitgeteilt hatte.
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    An alle EKL Alpenföhn Black Ridge besitzer!
    schaut bitte nach ! ... das kann auf Dauer nicht gesund sein.
    Geändert von SaulGoodman1337 (17.09.2019 um 14:31 Uhr)

  5. #25

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    AW: Lasst die Finger vom Alpenfön Black Ridge [Erfahrungsbericht]

    Ein kleines Update:

    Ich habe EKL Alphenföhn mehrmals um Stellungnahme gebeten.
    Die Antworten mir einfach nicht mehr.

    Hat jemand eine Idee?

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