1. #1
    Avatar von schoko-keks
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    RAM und seine Spannungen

    Hallo mich würde gerne wissen was passiert wenn für ein System RAM mit einer nicht freigegebenen Spannung betreibt. Beispielsweiße Sockel 1366 mit 1,9 Volt oder aber Sockel 1155 mit 1,65.

    Was sind die Folgen von einer solchen Zusammenstellung?
    Kann es zu Schäden kommen?
    Wie lange kann man das System betreiben bis solche Schäden auftreten?

    Ich freue mich auf eure Antwort

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  2. #2
    Avatar von Daniel_M
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    AW: RAM und seine Spannungen

    Hallo

    ob und wann CPU und/oder RAM Schaden nehmen hängt von sehr vielen Faktoren (tatsächlich anliegender Spannung, verwendete Chips, Temperatur etc.) ab. Da lässt sich leider keine allgemein gültige Antwort geben.

  3. #3
    Avatar von Inspektorhegele
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    AW: RAM und seine Spannungen

    Sandy und Ivy bridge nur mit 1,5 Volt betreiben.
    Hatte das Prob erst bei einem 2600k und einem Ram mit 1,65 Volt.
    Der Fehler war das beim einschalten des Rechners er sofort wieder aus gegangen is. Er schaltete an, aus, man konnte nichtmal den P.O.S.T. ansehen. Kaum war der Ram auf 1,5 Volt gestellt, lief alles glatt.

  4. #4
    Avatar von PCGH_Stephan
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    AW: RAM und seine Spannungen

    Zu hohe RAM-Spannungen können den RAM-Controller der CPU schädigen. Übliche Folgen sind z. B., dass nur noch ein Single- oder Dual-Channel-Betrieb (anstelle von Triple-/Quad-Channel) möglich ist, hohe RAM-Taktraten instabil laufen und/oder nur noch ein Teil der installierten Speichermenge verwendet werden kann. Ein Totalausfall ist natürlich auch möglich.

    Die RAM-Spannung allein ist übrigens nicht (immer) der Grund für Defekte, hierfür sind häufig zu große Differenzen zwischen zwei Spannungen (RAM und RAM-Controller) ursächlich. 1,9 Volt bei Sockel-1366-CPUs schätze ich übrigens kritischer ein als die genannten 1,65 Volt bei Sockel-1155-Chips, zumal bei Sandy Bridge das Limit höher liegt als bei Ivy Bridge. (Das Problem von Inspektorhegele scheint mir eher ein BIOS-/UEFI-Problem zu sein und ist auf jeden Fall nicht typisch für Sandy-Bridge-Systeme.) Leichte Überspannungen sind für die meisten Systeme über Monate/Jahre kein Problem, auch kurzfristiges, deutliches Überschreiten (etwa für Rekordversuche) führt nur selten unmittelbar zu einem Defekt.

  5. #5
    Avatar von schoko-keks
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    AW: RAM und seine Spannungen

    Zitat Zitat von Inspektorhegele Beitrag anzeigen
    Sandy und Ivy bridge nur mit 1,5 Volt betreiben.
    Hatte das Prob erst bei einem 2600k und einem Ram mit 1,65 Volt.
    Der Fehler war das beim einschalten des Rechners er sofort wieder aus gegangen is. Er schaltete an, aus, man konnte nichtmal den P.O.S.T. ansehen. Kaum war der Ram auf 1,5 Volt gestellt, lief alles glatt.
    ich glaube eben nicht das es immer so glimpflich ausgeht wie bei dir, deswegen würde es mich eben interessieren was eben alles passieren kann. Ich glaube gehört zu haben das es bei manchen bis zu einem CPU Defekt geführt haben soll.

  6. #6
    Avatar von Skysnake
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    AW: RAM und seine Spannungen

    Naja, es ist halt praktisch immer "russisch Roulette". Man weiß halt nur NIE, wie groß das "Magazin" ist am Anfang bei neuen Produkten im Allgemeinen.

    Wen ein Produkt nen Jahr oder zwei da ist, kann man schon recht gut abschätzen, was so im Allgemeinen ok ist. Man kann dann aber halt trotzdem noch immer ne "blöde" CPU erwischen, die dann bei dem, was der Schnitt so mit macht, in mehr oder weniger kurzer Zeit über den Jordan geht.

    Beim C2D haste z.B. praktisch jeden E8400 auf 4GHz bekommen @stock Spannung, oder leicht darüber. Auf der anderen Seite sind am Anfang auch eine ganze Reihe von SB CPUs eingegangen, weil man doch nicht so viel Spannung geben durfte, wie einige gedacht haben... Oder schau dir SATA-Gate an. (Ok, das fällt etwas raus, soll aber nur verdeutlich, da selbst bei Problemen, die erkannt sind, man nicht immer gleich betroffen sein muss, weil man halt "gute" Version erwischt.)

    Das ist halt einfach das "Risiko" von OC, das man eingeht, und was man auch vertreten können muss, sonst sollte man es einfach lassen.

    Am Ende kann man nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen und sagen: "Du hast aber gesagt das...", sondern muss sich an die eigene Nase fassen und sagen: "Mist, das war zu viel, ich habs verbockt -.-", und dann halt ausbaden, was passiert ist.

    Wenn man das kann, mach ruhig OC, wenn nicht, dann lass es sein!

  7. #7
    Avatar von schoko-keks
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    AW: RAM und seine Spannungen

    Zitat Zitat von PCGH_Stephan Beitrag anzeigen
    Die RAM-Spannung allein ist übrigens nicht (immer) der Grund für Defekte, hierfür sind häufig zu große Differenzen zwischen zwei Spannungen (RAM und RAM-Controller) ursächlich.
    Soll heißen wenn man die Spannung des RAM-Controller anhebt, wird ein Betreib mit höheren RAM Spannungen "ungefährlicher"?

    Für Sockel 1366 ist ja die Spannung des Arbeitsspeicher mit 1,65 V angegeben. Wäre deiner Meinung nach eine erhöhnung der Spannung um 5 % (wären dann circa 1,7 V) vertretbar?

    Zitat Zitat von Skysnake Beitrag anzeigen
    Am Ende kann man nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen und sagen: "Du hast aber gesagt das...", sondern muss sich an die eigene Nase fassen und sagen: "Mist, das war zu viel, ich habs verbockt -.-", und dann halt ausbaden, was passiert ist.

    Wenn man das kann, mach ruhig OC, wenn nicht, dann lass es sein!
    Wenn ich überakte, dann nur mit Spannungen die ich vertreten kann. Zudem sollte jeder der OC betreibt nur so weit mit den Spannungen nach oben gehen wie er es für nötig hält.

    Allerdings rührt eine zu Hohe RAM-Spannung nicht immer von OC her. Es soll auch Leute geben die sich eine Rechner zusammenstellen ohne hier nach Hilfe zu fragen.
    Nicht jeder wird hierbei wohl auf die Spannung des RAM´s achten.....

    Wie sagt man so schön "Unwissenheit schützt vor Strafe nciht"

  8. #8
    Avatar von PCGH_Stephan
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    AW: RAM und seine Spannungen

    Zitat Zitat von schoko-keks Beitrag anzeigen
    Soll heißen wenn man die Spannung des RAM-Controller anhebt, wird ein Betreib mit höheren RAM Spannungen "ungefährlicher"?

    Für Sockel 1366 ist ja die Spannung des Arbeitsspeicher mit 1,65 V angegeben. Wäre deiner Meinung nach eine erhöhnung der Spannung um 5 % (wären dann circa 1,7 V) vertretbar?
    Irgendwann kommt man natürlich in dem Bereich, indem zwar die Differenz okay, aber die Spannungen grundsätzlich zu hoch sind. 2,4 V RAM-Spannung und 1,9 Volt IMC-Spannung sind also keine gute Idee. Bis 0,5 V Differenz gilt als optimal, 0,6 V ist aber in meinen Übertakter-Augen auch noch auf Dauer vertretbar. Die 1,7 Volt würde ich persönlich ohne höhere RAM-Controller-Spannung betreiben, sofern nicht der Uncore-Takt limitiert und eine Anhebung erforderlich macht.

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  9. #9
    Avatar von schoko-keks
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    AW: RAM und seine Spannungen

    Zitat Zitat von PCGH_Stephan Beitrag anzeigen
    Irgendwann kommt man natürlich in dem Bereich, indem zwar die Differenz okay, aber die Spannungen grundsätzlich zu hoch sind. 2,4 V RAM-Spannung und 1,9 Volt IMC-Spannung sind also keine gute Idee. Bis 0,5 V Differenz gilt als optimal, 0,6 V ist aber in meinen Übertakter-Augen auch noch auf Dauer vertretbar. Die 1,7 Volt würde ich persönlich ohne höhere RAM-Controller-Spannung betreiben, sofern nicht der Uncore-Takt limitiert und eine Anhebung erforderlich macht.
    Alles klar Danke!

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