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  1. #1
    Avatar von interessierterUser
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    Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Wenn ich solche Taten lese, sinkt mein seit dem G20 in Hamburg angeschlagenes Vertrauen in unsere Sicherheitsorgane weiter. Noch scheinen es Einzelfälle zu sein, aber sie häufen sich.

    ",, Überall in Deutschland, auch in Österreich und der Schweiz, haben sich Gruppen formiert, die daran arbeiten, einen eigenen Staat im Staate aufzubauen. Mitglieder in diesen Gruppen sind Polizisten und Soldaten, Reservisten, Beamte und Mitarbeiter des Verfassungsschutzes, die unter konspirativen Bedingungen einen Plan hegen: Wenn sie die Zeichen sehen, wenn „Tag X“ da ist, wollen sie zu den Waffen greifen....."
    Rechtes Netzwerk in der Bundeswehr: Hannibals Schattenarmee - taz.de

    Oder auch
    Bundeswehr: Ermittlungen gegen mindestens sechs KSK-Soldaten - SPIEGEL ONLINE

    Was für Erfahrungen habt ihr gemacht? Denke ich an meine Kindheit zurück, wareder Dorfpolizist bei uns in Grone eine beliebte Respektsperson. Man trank zur Kirmes mit ihm ein Bier, ansonste reichte ein böser Blick, und man verstand, was er meinte. Ebenso konnte man ohne Helm durch die Einbahnstraße an ihm grüßend vorbei fahren, hat sich den Spruch eingefangen "Zieh doch zumindest einen Helm auf", und gut war es.

    Inzwischen erlebe ich immer mehr abgehobene Polizisten. Am unangenehmsten ist unsere Reiterstaffel um die Ecke. Sobald die Herren Polizisten auf dem Pferd sitzen, schweben sie über den Dingen, reiten ohne Einsatz über Fußgängerwege und durch die Fussgängerzone und reiten ohne Reaktion Passanten um. Auf Demonstrationen erlebten meine absolut friedlichen und unbewaffneten Mitbewohner vor dreißig Jahren die ersten unangemessenen Gewaltausbrüche, denke ich an Wackersdorf zurück, also ich zufällig aus dem Urlaub mit dem Motorrad durch die Gegend für, waren vier Kontrollen mit Komplttzerlegung des Gepäcks weit über der Tolerenzgrenze von mir. Bayern halt...

    Aber was heute abgeht, wird immer schlimmer. Siehe link oben
    Geändert von interessierterUser (03.12.2018 um 02:35 Uhr)

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  2. #2

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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Na ja, als Soldat hat man nun eben ständig mit Gewalt und Waffen zu tun.

    Zu meiner Militärzeit, im kalten Krieg, war der Feind greifbar und bekannt.
    Wir haben aber nur auf Pappscheiben und Holzgerüste geschossen.

    Heute ist das anders.
    Der Feind ist überall und unbekannt.

    Die KSK-Kräfte werden eben auf schnellen Gewalteinsatz getrimmt.
    Und da sind den üblichen Protzritualen Tür und Tor geöffnet.
    Durch die teilweise starke Langeweile wird gesoffen und dann rasten viele aus.

    Das gab es früher auch, aber wer früher beim Hitlergruß oder Vergewaltigung erwischt worden wäre, hätte sich einen Strick kaufen sollen.
    Der war nichts gegen einen Aufenthalt in Schwedt.
    Die Insassen kamen als absolut gebrochene Menschen zurück und sprachen nur noch auf Befehl.

    Die Strafen sind heute wahrscheinlich nicht abschreckend genug und ob da die geistig hellsten ausgebildet werden, ist zu bezweifeln.

  3. #3
    Avatar von Threshold
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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Du hast halt immer irgendwo Deppen. Das lässt sich nicht vermeiden.
    Wichtig ist, dass du diese Leute vorher aussortierst, ehe sie wichtige Posten bekommen oder große Verantwortung tragen.
    Ob das jetzt Soldaten sind, oder Krankenpfleger, die Gott spielen und Patienten töten, ist das schon fast irrelevant.
    Ich war auch beim Militär und hab da jetzt keinen gesehen, der geprahlt hat oder sich schlecht benommen hat. Zwei meiner Kameraden damals sind gestorben, aber bei Unfällen und nicht im Einsatz.
    Wichtig ist, dass die Leute gut ausgebildet werden. Man muss sie schulen und testen, dann kriegt man auch die zufassen, die in den Berufen nichts zu suchen haben.

    Ich selbst habe aber sehr wenig Kontakt zur Polizei. Früher mal, als man noch eher im Straßenverkehr kontrolliert wurde. Da waren sie aber immer sehr höflich.
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  4. #4

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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Zitat Zitat von Threshold Beitrag anzeigen
    Ich war auch beim Militär und hab da jetzt keinen gesehen, der geprahlt hat oder sich schlecht benommen hat.
    Kann ich nicht so ganz glauben.
    Solche Einheiten gibt es gar nicht bei Wehrpflichtigen.

    Gut, wir waren die Härtesten (Panzer) aber wenn der Führungsstab aus dem Haus war, haben da öfters mal die Mäuse auf den Tischen getanzt und Schildkröte oder Musikbox gespielt.
    Und wenn der UvD richtig einen geladen hatte, war es auf dem Flur (100m lang) manchmal sehr eisenhaltig wenn der Kettenbolzen flog.

    Das ganze Imponiergehabe (E-Kandidat) hat sich allerdings sehr gebessert.

    Zu Anfang meiner Dienstzeit flog schon mal eine Flasche kurz vor mir auf die Regimentsstraße oder ein leerer Kasten Bier samt Flaschen durch das geschlossene Fenster.

    Am Ende hat sich die EK-Bewegung doch ziemlich abgeflacht.

    Weshalb weiß ich nicht, evtl. hat man doch etwas besser gebildete Schichten für die Eisentiere interessieren können (mit psychologischer Gewalt Erpressung - Studienplatz etc.)

  5. #5
    Avatar von Poulton
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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Auch wenn beides Armeen sind bzw. waren: Bundeswehr ungleich NVA und NVA ungleich Bundeswehr.


    Unabhängig davon: Ich finde die Überschrift irreführend. Ich hatte erst an eine repräsentative Umfrage oder ähnliches gedacht, dass in der Bevölkerung das Vertrauen in die Sicherheitskräfte sinkt.
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  6. #6
    Avatar von interessierterUser
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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Zitat Zitat von Poulton Beitrag anzeigen
    Unabhängig davon: Ich finde die Überschrift irreführend. Ich hatte erst an eine repräsentative Umfrage oder ähnliches gedacht, dass in der Bevölkerung das Vertrauen in die Sicherheitskräfte sinkt.
    Ich möchte wissen, was ihr empfindet. Für mich häufen sich in dfen letzten Jahren Aktionen, die mein bisher sehr hohes Vertrauen in die Polizeiarbeit erschüttern.

  7. #7
    Avatar von DKK007
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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Ich hatte auch erst an eine Studie, insbes. zu den zivilen Behörden, gedacht.

    Zitat Zitat von Threshold Beitrag anzeigen
    Ich selbst habe aber sehr wenig Kontakt zur Polizei. Früher mal, als man noch eher im Straßenverkehr kontrolliert wurde. Da waren sie aber immer sehr höflich.
    Da gilt halt wie immer, so wie es in den Wald hineinruft, kommt es auch wieder zurück.
    PC: CPU: i7-4770K @3.5GHz, MB: ASUS Z87-Pro, RAM: 20GiB, NT: bq Straight Power E9 CM 580W, GPU: Sapphire R9-380X Nitro 4 GiB [ASIC 75,7%], Win7 Ultimate (64bit) + OpenSuse 13.1 (64bit)
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  8. #8
    Avatar von Threshold
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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Kann ich nicht so ganz glauben.
    Solche Einheiten gibt es gar nicht bei Wehrpflichtigen.

    Gut, wir waren die Härtesten (Panzer) aber wenn der Führungsstab aus dem Haus war, haben da öfters mal die Mäuse auf den Tischen getanzt und Schildkröte oder Musikbox gespielt.
    Und wenn der UvD richtig einen geladen hatte, war es auf dem Flur (100m lang) manchmal sehr eisenhaltig wenn der Kettenbolzen flog.
    Wo warst du denn?
    Asus ROG Strix X99 Gaming || Intel Core i7 5960X || Asus ROG Strix GeForce GTX 1080 Ti OC || G-Skill RipJaws 4 schwarz DIMM Kit 32GB DDR4-2800 || BeQuiet Dark Rock Pro 4 || BeQuiet Dark Power P11 || BeQuiet Dark Base 700

  9. #9

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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Zitat Zitat von Threshold Beitrag anzeigen
    Wo warst du denn?
    Erfurt, Steigerwaldkaserne, MSR 24, 4. MSD.

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  10. #10
    Avatar von Incredible Alk
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    AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

    Ich bin da auch der Meinung von Threshold. Ein kleiner Prozentsatz an Volldeppen schafft es leider immer, unter vielen sehr guten Leuten in solche Einheiten zu kommen. Dummerweise sind die Deppen dann die, die Schlagzeilen machen und alle anderen in den Dreck ziehen (das gilt übrigens für fast alle größeren Menschengruppen, egal ob Polizisten, Feuerwehrleute, Soldaten, Flüchtlinge, was weiß ich - die allerallermeisten von denen sind völlig in Ordnung und das eine prozent das Vollidioten sind sind in den Medien).

    So hab ichs auch zu meiner Soldatenzeit erlebt (4./FschJgBtl 261 im Jahre des Herrn 2004/2005). Die allermeisten waren völlig normale/nette Leute. Und dann gabs halt den einen Vollgasidioten in jeder Kompanie.


    Das Hauptproblem das die Sicherheitskräfte bzw. Polizei hier haben ist nicht dass sie zu dumm sind, sie sind in der aktuellen Zeit und nach zig Einsparprogrammen einfach zu wenige/überlastet.
    Übergangs-PC-Kartoffel: i3 8100/H370-Board, RTX2080@1,8GHz/180W
    Fragen über moderative Entscheidungen? Hier gibts Antworten.

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