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  1. #301

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    AW: Die Ãra Merkel geht zu Ende

    Die Mexikaner, welche in die USA auwandern, nehmen den Amerikanern nur die Jobs weg, die sie selber nicht machen wollen. Putzfrauen oder Haushaltshilfen für 1$ die Stunde, da verdient die weiße Unterschicht mehr.
    In a mad world, only the mad are sane
    - Akira Kurosawa

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  2. #302
    Avatar von Poulton
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    AW: Die Ãra Merkel geht zu Ende

    Zitat Zitat von Don-71 Beitrag anzeigen
    Keine marktwirtschaftliche Ordnung = Unrechtsstaat -> keine Ausnahmen bis Heute
    Marktwirtschaftliche Ordnung = funktionierender Rechtsstaat -> Ausnahmen
    Also war Chile unter Pinochet der Inbegriff eines Rechtsstaat?


    Und um Jehova zu sagen: Mit dem Grundgesetz ist auch ein demokratischer Sozialismus möglich.

  3. #303

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    AW: Die Ãra Merkel geht zu Ende

    Anscheinend musst du jetzt noch lesen lernen?!
    Marktwirtschaftliche Ordnung = funktionierender Rechtsstaat -> Ausnahmen

    Du muss ich dir als halber Jurist widersprechen, Artikel 14 gibt nicht die Grundlagen her, Konzerne/Firmen willkürlich oder überhaupt zu enteignen, auf Grund eines anderen Gesellschaftsmodell/Wirtschaftsmodell.
    Selbst mit Entschädigung, was sich der Staat wohl kaum leisten kann, ist es eher nicht möglich.

  4. #304
    Avatar von Poulton
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    AW: Die Ãra Merkel geht zu Ende

    Zitat Zitat von Don-71 Beitrag anzeigen
    Anscheinend musst du jetzt noch lesen lernen?!
    Ganz vergessen das zweite Beispiel zu bringen, dass auch ohne marktwirtschaftliche Ordnung ein Rechtsstaat möglich ist: Israel bis Ende der 70er Jahre: ISRAEL: Jumbo gelandet - DER SPIEGEL 46/1977

  5. #305

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    AW: Die Ãra Merkel geht zu Ende

    Zitat Zitat von Two-Face Beitrag anzeigen
    Die Mexikaner, welche in die USA auwandern, nehmen den Amerikanern nur die Jobs weg, die sie selber nicht machen wollen. Putzfrauen oder Haushaltshilfen für 1$ die Stunde, da verdient die weiße Unterschicht mehr.
    Du vergisst die akademischen Mexikaner


  6. #306

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    AW: Die Ãra Merkel geht zu Ende

    Der ganze Artikel ließt sich wie ein absolutes Erfolgsrezept dieses Halbsozialismus, in dem du auch vergessen hast zu erwähnen, dass privates Unternehmertum durchaus existierte und nicht verfolgt wurde, sonden der Staat und Gewerkschaften auch und wesentlich mehr und größer als Unternehmer auftraten, was ja nach dem Artikel grandios gescheitert ist!
    Also das war alles andere als ein Sozialismus, hier gab es nur wesentlich mehr staatliche Unternehmen die in Konkurrenz zu privaten Unternehmen standen, aber trotzdem versagt haben, obwohl sie alle möglichen Hilfen (Gesetzgebung, Subventionen etc.) vom Staat erhalten haben.
    Dazu kann hier wohl kaum der Staat der Preise festgesetzt haben, wenn es genauso private Unternehmer gab.
    Geändert von Don-71 (21.11.2018 um 18:13 Uhr)

  7. #307
    Avatar von Headcrash
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    AW: Die Ãra Merkel geht zu Ende

    Ich finde eine richtige Mischung aus Sozialismus und freier Marktwirtschaft ist genaus das richtige.
    Soziale Marktwirtschaft genannt, ist ja auch das Konzept der SPD (bis auf ein paar Ausrutscher).
    Teilweise auch der CDU.
    AMD R7 2700X | Asus X470-F Gaming | 16GB Corsair 3000Mhz CL15 | Sapphire Nitro RX580 8GB | 1TB Samsung Evo 860 | 1 TB WD Blue | Be Quiet E11 550W | Fractal Design Define C | LG 24" 144Hz Freesync
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  8. #308

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    AW: Die Ãra Merkel geht zu Ende

    Demokratischer Sozialismus ist aber was völlig anderes, kann man gut an den Aussagen des Ehepaars Lafontaine nachvollziehen.

  9. #309

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    AW: Die Ãra Merkel geht zu Ende

    Ich werf jetzt mal was ein woraus ich noch nicht ganz schlau werde.
    Thema Staatskonzerne (Bahn, Post etc)

    Warum sieht man Staatskonzerne als so ineffizient an und warum sollen diese als Privatunternehmen besser funktionieren?

    Jetzt nur auf Unternehmen bezogen die Grundleistungen anbieten und nicht den Konsum stillen sollen.
    4 Kerne für ein Halleluja

  10. #310
    Avatar von ruyven_macaran
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    AW: Die Ãra Merkel geht zu Ende

    Dafür, dass die Staatsunternehmen alle ineffizient waren, gibt es eine Reihe von Gründen. Warum man diese Probleme nicht ohne eine Privatisierung der Gewinne lösen kann, verstehe ich aber auch nicht. Einzig extrem ausbeuterische Löhne sollte sich ein Staatsbetrieb nicht erlauben, aber alles andere...


    Zitat Zitat von Poulton Beitrag anzeigen
    West-Berlin war ja auch das Aushängeschild des Westens. Wenn ich mir manche Stadtviertel in "tief im Westen" gelegenen westdeutschen Großstädten anschaue, da ist dort Platte an Platte wie im Osten.
    Im Osten ist es hinsichtlich "Platte an Platte" zum Teil sogar besser. Während im Westen Plattenbauten spätestens ab den 70ern als kompakte Billigwohnungen hochgezogen wurden, baute man im Osten bis weit in die 80er hinein* nach dem sozialistischen Planungsideal. Das heißt die Wohnungsdichte war kaum höher als beim typischen nachverdichteten Alt-Innenstadtbau, nur halt auf wenige, hohe Häuse verteilt, die aber in wesentlich größeren Abstand standen. Wo man im Westen vorn 1,5 m Gehweg direkt an der Fassade hatte und in Arbeitervierteln hinten froh sein musste über 10*10 m Hinterhof, hatten klassische Plattenbausiedlungen vorne erstmal 3 m Grünstreifen, dann 2 m Gehweg, dann nochmal Grünstreifen und hinten waren es zum Teil über 40 m bis zum nächsten Querbau und in Längsrichtung konnten es schon mal über 100 m werden. Und die Höfe waren keine Ansammlung von Parkplätzen (dafür wurde Vor den Blöcken erstaunlicherweise genauso viel Platz eingeplant, wie man aus dem Westen gewohnt ist, obwohl es deutlich weniger Autos gab), Garagen und Kleinstgewerbe, sondern grün & mit Spielplatz. Da würde ich selbst heute noch lieber hinziehen, als in diverse (sanierte) Altbauten. Letztere haben zwar nur halb bis ein Drittel so viele Stockwerke und sehen von außen wesentlich besser aus - aber was kümmert mich das Aussehen von außen, wenn ich von drinnen nur formatfüllend das Nachbarhaus sehe? Dann lieber aus dem 12. Stock den Blick schweifen lassen und selbst im Platten-Erdgeschoss muss man sich nicht verrenken, um den Himmel zu sehen bzw. ist umgekehrt weit genug vom Nachbarn gegenüber weg, dass der einem nicht die Tageszeitung aufm Küchentisch vorlesen könnte.

    *Alle Aussagen gelten nicht für einige Trabantensiedlungen, die kurz vor/z.T. nach der Wende an den Berliner Stadtgrenzen hochgezogen wurden.


    An dieser Stelle die Anmerkung, dass alle meine bekannten, die vor der Wende in der Platte wohnten, heute noch da sind (in einem Fall in einer neuen Wohnung im Nachbarblock), eine Partei aus dem Altbau in die Platte gezogen ist und die restlichen Altbaubewohner in Neubauten geflüchtet sind. Das liegt zugegebenermaßen auch daran, dass die unsanierten und oft nicht einmal Instand gehaltenen Ostaltbauten ein Grauß waren, da hat die Wende einige Besserungen gebracht (z.B. "Heizung". Von "Telefon" ganz zu schweigen.), aber die einzige nicht-Plattenbau-Ostwohnung, in der eine meiner bekannten bis heute wohnt, stammt aus den 50er Jahren und wurde dreimal saniert. Und trotzdem ist die Wohnung alles andere als toll und es hätte längst einen Umzug gegeben, wäre da nicht der Mietvertrag - aus den 60ern, bis zur Wende praktisch ohne Mieterhöhung und darüberhinaus noch lange Zeit kommunal vermietet. Gold wert in Berlin
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    [Langzeittagebuch]Vom Flugzeug zum 0db-Wakü-PC; 31.8.11: Stufe 4.0 Fanless

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