Nvidia hat bei der aktuellen GTX-285-Serie in großem Rahmen Kostenersparnis betrieben. Der Vorteil der geringeren Abwärme wird durch einen abgespeckten Referenzkühler relativiert. Ist der 2D-Betrieb gerade noch erträglich, weiß die Kühlkonstruktion, welche aus dem Hause Coolermaster stammt, im 3D-Modus negativ zu beeindrucken.
Was liegt hier näher als sich auf dem Kühlermarkt nach einer Alternative umzusehen? Der Luftkühlermarkt gibt sich hier recht spärlich: Bisher bietet nur EKL einen kompatiblen Kühler namens Peter an. Ein weiteres Produkt von Arctic Cooling steht noch aus.
Besitzer einer Wasserkühlung haben hier die besseren Karten - Nebst EK Waterblocks und Watercool hat der deutsche Hersteller Aqua Computer bereits zum Launch der GTX285-Serie mit dem Aquagrafx GTX285 - G200b einen passenden Wasserkühler auf den Markt gebracht. Was dieser Kühler zu leisten vermag, gilt es im heutigen Review in Verbindung mit einer Geforce GTX 285 von EVGA (zum Review) herauszufinden.
Was liegt hier näher als sich auf dem Kühlermarkt nach einer Alternative umzusehen? Der Luftkühlermarkt gibt sich hier recht spärlich: Bisher bietet nur EKL einen kompatiblen Kühler namens Peter an. Ein weiteres Produkt von Arctic Cooling steht noch aus.
Besitzer einer Wasserkühlung haben hier die besseren Karten - Nebst EK Waterblocks und Watercool hat der deutsche Hersteller Aqua Computer bereits zum Launch der GTX285-Serie mit dem Aquagrafx GTX285 - G200b einen passenden Wasserkühler auf den Markt gebracht. Was dieser Kühler zu leisten vermag, gilt es im heutigen Review in Verbindung mit einer Geforce GTX 285 von EVGA (zum Review) herauszufinden.
Ein herzliches Dankeschön an die Firma Aquatuning, die mir für dieses Review
freundlicherweise ein Exemplar zur Verfügung gestellt hat.
Aquatuning - Der Wasserkühlung Vollsortimenter
Inhaltsverzeichnis:
Verpackung und Lieferumfang
Technische Daten
Impressionen
Funktionsprinzip/Aufbau
Montage
Testsystem/Testumgebung
Temperaturmessung
Auswirkungen auf das Übertaktungspotenzial
Fazit
Links
Verpackung / LieferumfangTechnische Daten
Impressionen
Funktionsprinzip/Aufbau
Montage
Testsystem/Testumgebung
Temperaturmessung
Auswirkungen auf das Übertaktungspotenzial
Fazit
Links
Die Verpackung gibt sich recht schlicht: lediglich in eine Luftpolsterfolie eingepackt erreicht der Kühler den Kunden. Ersteinmal ausgepackt findet sich darin nebst dem eigentlichen Kühler auch eine kleine, bebilderte Montageanleitung auf Deutsch und ein Päkchen mit Schrauben und einem Wärmeleitpad.An dieser Stelle muss explizit auf das Fehlen einer Wärmeleitpaste, welche für die Kühlermontage zwingend notwendig ist, hingewießen werden. In diesen Preisregionen hätte der Hersteller Aqua Computer über diese Dreingabe gewiss einmal nachdenken können. Wer also die Anschaffung des aquagrafx GTX285 plant, sollte bei der Bestellung gleich eine passende Wärmeleitpaste mitbestellen.
Technische Daten
Der aquagrafx GTX285 stellt einen Komplettwasserkühler für Geforce GTX285-Grafikkarten im Referenzdesign dar, d.h. er kühlt nebst der GPU auch die Speicherchips und Spannungswandler.
Der Bärenanteil des Gewichts von knapp 700 Gramm geht hierbei an den massiven Boden aus Elektrolyt-Kupfer. Das Anschlussterminal ist über einen Plexiglasblock realisiert, der zwei 1/4"-Anschlüssen Platz bietet. Dabei haben die beiden Gewindebohrungen allerdings nur einen Mittelpunktsabstand von ca. 2,2 cm. So kommt es fast schon bei Schraubtüllen für 13/10 Schlauch zur Berührung der Anschlüsse:
Der Bärenanteil des Gewichts von knapp 700 Gramm geht hierbei an den massiven Boden aus Elektrolyt-Kupfer. Das Anschlussterminal ist über einen Plexiglasblock realisiert, der zwei 1/4"-Anschlüssen Platz bietet. Dabei haben die beiden Gewindebohrungen allerdings nur einen Mittelpunktsabstand von ca. 2,2 cm. So kommt es fast schon bei Schraubtüllen für 13/10 Schlauch zur Berührung der Anschlüsse:
Abschließend nochmals alle wichtigen Daten im Überblick in einer kleinen Tabelle:
[table="head"] Technische Daten|
Werkstoff:|Elektrolytkupfer/Edelstahldeckel/Plexiglas
Anschlussmöglichkeit:|2x 1/4"
Einbauhöhe:|1 Slot
Lieferumfang:|Wasserkühler, Wärmeleitpad, Befestigungsschrauben, Montageanleitung
Gewicht:|ca. 690 Gramm
Funktionsprinzip:|Kanalkühler[/table]
Mehr Informationen zum Innenaufbau und dem Funktionsprinzip des aquagrafx GTX285 findet ihr im Kapitel Funktionsprinzip/Aufbau. Doch nun genug graue Theorie, wir wollen Bilder sprechen lassen.Werkstoff:|Elektrolytkupfer/Edelstahldeckel/Plexiglas
Anschlussmöglichkeit:|2x 1/4"
Einbauhöhe:|1 Slot
Lieferumfang:|Wasserkühler, Wärmeleitpad, Befestigungsschrauben, Montageanleitung
Gewicht:|ca. 690 Gramm
Funktionsprinzip:|Kanalkühler[/table]
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Impressionen
Aqua Computer bleibt seinen Erscheinungsbild treu und verwendet wieder die beliebte Kombination aus gebürstetem Edelstahl und hochreinem Elektrolytkupfer. Der Kühler fällt schon wie sein Vorgänger mit gerade einmal ca. 6mm Höhe sehr dünn aus. Die Karte belegt demnach im montierten Zustand lediglich einen Slot. Auch die Unterseite ist sehr gut verarbeitet und passgenau gefräst. Eine Aussparung für den Schutzrahmen der GPU macht eine Demontage überflüssig.Das Anschlusspanel wird über Plexiglas realisiert, da für 1/4" Anschlüsse im Kühler selbst schlichtweg die Masse fehlt und Plexiglas zudem leichter bearbeitbar ist. 4 Schrauben und 2 O-Ring-Dichtungen halten die Anschlüsse dicht. Aufällig: Warum wurden lediglich so kleine Bohrungen in das Kupfer gemacht? Die 1/4" Gewinde würden hier mehr Querschnitt zulassen.
Der aquagrafx GTX 285 bietet nur auf der Rückseite Anschlüsse. Anders als beispielsweise bei EK Waterblocks ist es hier baubedingt nicht möglich auch noch auf der Vorderseite zwei Gewinde unterzubringen. Ein Tribut an die extrem flache Form des Kühlers.Ein kleines Highlight stellt der in Kupfer gefräste G200b-Schriftzug dar, der durch eine Aussparung im Edelstahldeckel zum Vorschein kommt. Darüber prangt ein dezentes "made in germany". Eine große umlaufende Fase entschärft die Kante und gibt dem Kühler ein schönes Äußeres Erscheinungsbild.
Der aquagrafx GTX 285 bietet nur auf der Rückseite Anschlüsse. Anders als beispielsweise bei EK Waterblocks ist es hier baubedingt nicht möglich auch noch auf der Vorderseite zwei Gewinde unterzubringen. Ein Tribut an die extrem flache Form des Kühlers.Ein kleines Highlight stellt der in Kupfer gefräste G200b-Schriftzug dar, der durch eine Aussparung im Edelstahldeckel zum Vorschein kommt. Darüber prangt ein dezentes "made in germany". Eine große umlaufende Fase entschärft die Kante und gibt dem Kühler ein schönes Äußeres Erscheinungsbild.
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Nach den Temperaturmessung wurde der Kühler natürlich auch demontiert um sein Innenleben offen zu legen. Dazu müssen lediglich die 16 Innensechskantschrauben gelöst werden. Anschließend lässt sich der dünne Edelstahldeckel leicht abnehmen. Die Dichtung erfolgt über eine große O-Ring Gummidichting.Das Funktionsprinzip ist hier, wie schon erwähnt das eines Kanalkühlers. Über dem heißen GPU-Core stehen hierbei massive Finnen im Wasserstrom, welche einen guten Wärmeabtransport garantieren. Sicherlich ist diese Art von Kühler etwas leistungsschwächer als beispielsweise Feinstrukturkühler, der Durchfluss ist hier allerdings auf Grund der breiten Kanäle sehr gut. Gut zu erkennen ist auch hier die Aussparung für den Heatspreader. Die vier "Noppen" dienen hierbei als Gewinde für die Verschraubung auf der Grafikkarte.
Montage
Vor der Montage muss natürlich als Erstes der Referenzkühler demontiert werden. Dies habe ich bereits im EVGA GTX285-Review näher erläutert. Wen es näher interessiert, dem sei ein Klick auf diesen Link angeraten.
Anschließend gilt es GPU, Speicherchips und den NVIO-Chip mit Wärmeleitpaste zu bestreichen. Für die GPU kommt hierbei Arctic Silver 5 zum Einsatz. NVIO-Chip und die GDDR3-Speicherchips bekommen herkömmliche Silikonpaste.
Das beigelegte Wärmeleitpad ist auf einer Seite klebend, was die Montage stark erleichtert. Vorraussetzung ist, dass die Kontaktflächen vorher mit Alkohol fett- und staubfrei gemacht wurden.Anschließend lässt sich die Karte leicht auf den Wasserkühler montieren. Toll hierbei: Der Schutzrahmen rund um die GPU muss nicht entfernt werden, da der Wasserkühler hier passgenau gefertigte Aussparungen hat.
Für die vier Verschraubungen rund um die GPU kommen die Originalschrauben mit Feder zum Einsatz. Diese gilt es für gleichmäßigen Druck als erstes über Kreuz anzuziehen. Anschließend müssen nur noch die sechs beiliegenden Schrauben leicht angezogen werden.Die Kombination aus Kupfer und schwarzem PCB wirkt sehr edel. Die Montage an sich klappt absolut problemlos und ist auch von Anfängern auszuführen. Der Wasserkühler ist absolut passgenau gefertigt und sitzt beim ersten Mal direkt richtig auf, wie eine anschließende Demontage des Kühlers zeigt.Durch den Wasserkühler kommt eine Eigenart des GTX-285-PCBs deutlich zum Vorschein. Dieses trägt im hinteren Teile eine Verbreiterung von ca. 3mm, die jetzt deutlich auffällt. Das Anschlusspanel ist weiterhing gut zu erreichen.Im eingebauten Zustand wird nochmals die geringe Höhe deutlich. Die gute Verarbeitung lässt sich auch an der beinahe spiegelähnlichen Oberfläche des Kupfers erkennen.
Anschließend gilt es GPU, Speicherchips und den NVIO-Chip mit Wärmeleitpaste zu bestreichen. Für die GPU kommt hierbei Arctic Silver 5 zum Einsatz. NVIO-Chip und die GDDR3-Speicherchips bekommen herkömmliche Silikonpaste.
Das beigelegte Wärmeleitpad ist auf einer Seite klebend, was die Montage stark erleichtert. Vorraussetzung ist, dass die Kontaktflächen vorher mit Alkohol fett- und staubfrei gemacht wurden.Anschließend lässt sich die Karte leicht auf den Wasserkühler montieren. Toll hierbei: Der Schutzrahmen rund um die GPU muss nicht entfernt werden, da der Wasserkühler hier passgenau gefertigte Aussparungen hat.
Für die vier Verschraubungen rund um die GPU kommen die Originalschrauben mit Feder zum Einsatz. Diese gilt es für gleichmäßigen Druck als erstes über Kreuz anzuziehen. Anschließend müssen nur noch die sechs beiliegenden Schrauben leicht angezogen werden.Die Kombination aus Kupfer und schwarzem PCB wirkt sehr edel. Die Montage an sich klappt absolut problemlos und ist auch von Anfängern auszuführen. Der Wasserkühler ist absolut passgenau gefertigt und sitzt beim ersten Mal direkt richtig auf, wie eine anschließende Demontage des Kühlers zeigt.Durch den Wasserkühler kommt eine Eigenart des GTX-285-PCBs deutlich zum Vorschein. Dieses trägt im hinteren Teile eine Verbreiterung von ca. 3mm, die jetzt deutlich auffällt. Das Anschlusspanel ist weiterhing gut zu erreichen.Im eingebauten Zustand wird nochmals die geringe Höhe deutlich. Die gute Verarbeitung lässt sich auch an der beinahe spiegelähnlichen Oberfläche des Kupfers erkennen.
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Zuletzt bearbeitet:

Ich hätte aber lieber einen Kühler der teilweise auch schwarz ist. 
.gif)

Ich werde versuchen, dem gerecht zu werden und auch eine kleinen unterschied zu meiner GTX, die Unglaubliche OC Ergebnisse hingelegt hat, auszuarbeiten. Leider, gab es sie nicht mit Wakü, aber ich warte drauf. Würde gerne zwei im SLI laufen lassen, nur welchen Board weiß ich noch nicht. Die andere sollte dann zumindest gleich mit Wakü gekauft werden, so dass ich nur eine Nachrüsten muss..gif)