Explosiv
BIOS-Overclocker(in)
GeForce-300M-Serie vorgestellt, kein DX-11
Hersteller Nvidia hat Still und heimlich ohne Ankündigung und begleitender Pressemitteilung ihr Grafikkarten-Angebot für Notebooks überarbeitet und erste Informationen zu der GeForce-300M-Serie veröffentlicht. Bei der "neuen Serie" handelt es sich aber nicht wie erhofft um neue Grafikkarten-Modelle des Fermi-Chips, denn in erster Linie sind diese nur ein weiterer Aufguss der schon bestehenden GeForce-200M-Modelle.
Die neuen Modelle lauten GeForce GTS 360M, GeForce GTS 350M, GeForce GT 335M, GeForce GT 330M, GeForce GT 325M, GeForce 310M und GeForce 305M. Die GTS 360M und GTS 350M unterscheiden sich bis auf die Namensänderung kaum von den Vorgängern 260M und 250M, auch die Performance unterscheidet sich kaum bzw. gar nicht zu den Vorgängermodellen.
Demnach verfügt die GeForce GT 335M 72 Shader-Einheiten und besitzt so aber keinen direkt vergleichbaren Vorgänger. Die Versionen 330M und 325M unterscheiden sich bis auf die Namensänderung von ihren Vorgängern 240M und 230M nur geringfügig.
Keine der Geforce 300M-Serie unterstützt DirectX-11, sondern nur DirectX-10.1., welches für ein Windows-7-Ready-Logo notwendig ist.
Konkurrent AMD wird hingegen schon im Januar erste DirectX-11-Grafikkarten für den mobilen Bereich vorstellen können.
Somit geht Nvidia erneut einen Weg des Aufgusses einer schon bestehenden Serie, welche sich technisch kaum von der Vorgänger-Serie unterscheidet. Nvidias schnellster mobiler Chip bleibt nach wie vor der GeForce GTX 280M mit 128 Shaderprozessoren. Dieser basiert immer noch auf dem G92-Kern, welcher Ende 2007 bei der Desktop-Karte GeForce 8800 GTS 512 zum Einsatz kam und somit eine über 2 Jahre alte Technik verfügt.
Quelle:
Heise
Nvidia
Zuletzt bearbeitet:


)
bleiben.
):
