Das klingt ja hervorragend.


Mit der Ankündigung eines neuen Spieletitels und vor allem dessen pünktlicher Veröffentlichung nehmen es nicht immer alle Spielentwickler so genau.
Sicher kann es immer mal wieder passieren, dass ein Titel für den letzten Feinschliff kurzfristig nach hinten verschoben werden muss,
kaum aber ein Spiel war von derart so vielen Verschiebungen geplagt, wie die „Stalker“-Reihe – getoppt werden kann das maximal noch von „Duke Nukem“.

Schon der erste Serienteil wurde etliche Jahre später veröffentlicht als eigentlich geplant.
Ursprünglich wurde der postnukleare Shooter, welcher fiktiv in der verseuchten Umgebung des zerstörten Atomkraftwerks Tschernobyl spielt,
2001 angekündigt, kam aber erst mit sechsjähriger Verspätung 2007 in die Läden.
Wenig später erschienen die beiden Erweiterungen „Clear Sky“ und „Call of Pripyat“.
Zwar hatte der Titel auch nach Release noch mit einigen technischen Problemen zu kämpfen, doch wurden die Spieler mit einer bis heute einzigartigen Stimmung belohnt.


Ein Nachfolger wurde ebenfalls schon mehrfach versprochen.
Unser Forenmoderator „hwl-sl“ erstellte bereits 2010 den passenden Sammelthread zu „Stalker 2“ und verwies dabei auf Quellen, die von einem Release im Jahr 2012 sprachen.
Vermutlich hat es sich dabei einfach nur um einen Zahlendreher gehandelt, denn wie man nun auf einer erst vor wenigen Stunden eingerichteten Landingpage schreibt, soll „Stalker 2“ endgültig im Jahr 2021 erscheinen.
Dass sich das Spiel tatsächlich in der Entwicklung befindet, bestätigte zudem der Chef des ukrainischen Entwicklerstudios GSC Game World, Sergiy Grygorovych, auf Facebook.

Weitere Details zum Spiel lassen allerdings noch auf sich warten.
Vermutlich wird man im Rahmen der Spielemesse E3 in Los Angeles Anfang Juni mehr erfahren. 2010 sprach man jedenfalls von einer „neuen, komplett eigenentwickelten Multiplattform“,
was auch auf einen Release einer Konsolen-Version hindeutete. Es sollte ein neues Kapitel der Serie geben, das damit vermutlich ebenfalls nach der Zeit der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986 spielen sollte.



Quelle: Hardwareluxx