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  1. #1
    Avatar von mad-onion
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    Die schlechten News reissen nicht ab: RX VEGA mit erheblichen Fertigungsproblemen

    Tja, wenn man Erfolg erzwingen will, geht es meistens schief!
    So ungefähr dürfte die Moral aus der Geschichte rund um Vega 10, alias Radeon RX Vega sein.
    Viele erinnern sich sicher, dass es einiges an Beschwerden, Problemen und Ungereimtheiten seit dem Launch der RX Vega gibt/gab.
    Das waren bisher:
    • der Hohe Verbrauch,
    • die unausgereiften Treiber,
    • die teil-deaktivierten GPUs,
    • die deutlich unter den Erwartungen liegende Performance,
    • das UVP-Debakel,
    • der Bundle-Zwang,
    • verärgerte Tester, die aufgrund innerhalb von wenigen Tagen nachträglich unvorhersehbarer erheblich angehobener Preise ihr Fazit mit der aktuellen Preisgestaltung deutlich anders ziehen würden und sich verarscht/manipuliert/ausgenutzt vorkommen,
    • die schlechte Verfügbarkeit
    • oder dass nur Vega 64, nicht aber der kleine Bruder Vega56 released wurde...


    Und als wäre das alles nicht eh schon viel zu viel negative Publissity, kam nun auch noch ans Tageslicht, dass es in der Fertigung
    einige Probleme gibt, welche diese nicht nur erheblich ausbremsen und verteuern, sondern auch noch Qualitäts- und Quantitäts-
    schwankungen offenbaren, welche sogar zur ungewollten, physischen Beschädigung der GPU führen könnten.

    Um die Problematik verständlich zu erklären, erlaube ich mir, gewisse Grundlagen im Vorhinein zu erläutern.
    Die neuen Radeon RX Vega setzen auf einen besonderen Arbeitsspeicher, den sogenannten HBM2 (High Bandwith Memory, 2te Generation).
    Dieser Speicher wird in der Fertigung auf einen sogenannten Interposer direkt mit der GPU verbunden und somit direkt mit auf das PCB der GPU gepackt.
    Darum sieht man auf der nackten Platine von Vega Grafikkarten auch nicht das gewohnte Bild, Speicherchips, die rund um die GPU positioniert sind.
    Was an HBM2 so viel besser ist, ist ein anderes Thema, hier ist erstmal nur wichtig, dass es so gemacht wird.
    AMD lässt die GPUs von drei verschiedenen Auftragsfertigern herstellen, das sind dann die nackten GPUs "ohne" Speicher.
    Geht man bisher offiziell davon aus, dass der Speicher nur von einem einzigen Hersteller stammt, besagen aktuelle Gerüchte,
    dass sowohl von Samsung als auch von SK Hynix welche zum Einsatz kommen.

    Die GPUs ohne Speicher werden an AMD geliefert und gehen von da zum nächsten Auftragsfertiger.
    Die GPU und der HBM2 Speicher werden dann dort im Flip-Chip-Verfahren auf dem Interposer "verheiratet",
    also GPU + HBM2 zu einer Einheit gemacht, die ab dann "Package" heisst.

    Dann gehts wieder zu AMD und von da...?! Richtig!!
    Zum nächsten Auftragsfertiger, der dann die Packages mit dem PCB der GPU verbindet, welche anschliessend wieder an AMD gehen.
    Nun bekommen die Boardpartner wie MSI, Asus, Sapphire und wie sie alle Heissen ihre GPUs geliefert, mit denen sie ihre Grafikkarten herstellen können.
    Soviel zum Produktionskreislauf.. Zugegeben, viel hin und her, aber so hat sich AMD das nunmal ausgedacht..
    (Klingt für mich jetzt schon sehr aufwendig und mit hohen Unkosten verbunden)

    Da wir nun die Basis geschaffen haben um zu verstehen was jetzt eigentlich los ist, kommen wir zu Kern der Sache..
    Es gibt leider physisch unterschiedliche Ausführungen der RX Vega GPUs, bisher sind drei verschiedene bekannt.
    1. GPU DIE und HBM DIEs unterschiedlich hoch, Lücken zwischen den einzelnen "Abteilungen"
    2. gefüllte Ritzen + eine vorgenommene Anpassung der Bauhöhe und somit eine plane Oberfläche, wie vorgesehen.
    3. Anstatt Samsung Speicher ist welcher von SK Hynix zu finden.


    Wie man sich bestimmt denken kann, ist bei unterschiedlichen Bauhöhen die Lastverteilung sowie die Wärmeableitung
    Stellenweise suboptimal, um es mal freundlich auszudrücken. Dazu kommt, dass der Inerposer, der unter GPU und Speicher
    eine durchgehende Schicht bildet, äusserst empfindlich ist und laut AMD schnell bricht. Mit dem Füllen der Ritzen geht man
    zwar einen Schritt in die richtige Richtung, aber die unterschiedliche Höhe wird damit nicht aufgehoben, das passiert nur in
    einem von drei Fällen.

    Zum einen soll es beim Zusammenführen Probleme geben, da Auftragsfertiger mit älteren SMT-Anlagen in der Fertigung schneller
    physische Schäden im Flip-Chip-Verfahren verursachen können.
    Zum anderen können die Boardpartner nicht auswählen, welche Version sie erhalten (1,2 oder 3?)
    So sollen nun Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, manche Kühler und deren Anpressdruck müssen ggf neu justiert oder gar konzipiert.
    Auch von einem Umstieg von 4 auf 6 Befestigungsschrauben um die GPU ist die Rede, was auch zwei weitere Löcher im PCB erfordern würde
    und dieses somit auch erstmal wieder entworfen werden müsste.

    Ein Reviewer hat bereits bekannt gegeben, dass sein Muster der Vega 56 soeben das zeitliche gesgnet habe, pünktlich nach dem letzten Test..
    Auch ist die Rede davon, dass die Vega 56 generell anderen Speicher bekäme als die 64er.

    Mein persönliches Fazit:

    Sollte das alles so stimmen, dürfte das publikwerden dieser Details quasi als der finale Todesstoß für Vega gelten.
    Klar, weniger Technikinteressierte werden hiervon wenig mitbekommen oder verstehen (wollen), jedoch würde es in der Tat
    die Endprodukte ganz sicher weiter verteuern, als auch die MArkteinführung nach hinten verschieben, evtl. sogar das ein oder
    andere Custom-Modell unrentabel machen, woraufhin es ggf. vor Erscheinen gestrichen würde.
    AMD hätte besser den Mund von Anfang an nicht so voll genommen und seine Entwicklung etweder weitergetreiben, bevor released wird.
    Oder es ohne große Worte eingestampft und nicht die ganze Welt an der Nase herumgeführt und sich und allen anderen diesen peinlichen Release erspart!
    Jetzt wundert mich einiges nicht mehr...
    Z.B. warum es keinen Livestream zum Release gab, oder es generell sehr still ist, wenn es um gewisse Details geht, warum Vega 56 noch nicht released ist,
    warum die Karten nun doch teurer sind als zu Release gedacht und warum sie so schlecht verfügbar sind... usw..

    Ich werde jedenfalls nicht auf Vega umsteigen, auch schon vor Bekanntwerden der obigen Infos.
    Ich mime nicht den (un)freiwilligen Betatester, schon gar nicht zu dem (Auf-)Preis.
    In diesem Fall: sollen sich die Miner damit eindecken, wenn dann die GPUs wegen ungleichmäßiger Lastverteilung "knacken"
    haben sie wenigstens einen gültigen Reklamationsgrund, der nicht aufs zweckentfremdende Mining zurückzuführen wäre!


    Quellen:
    Tomshardware
    Hardwareluxx

    MfG,

    mad-onion
    Geändert von mad-onion (22.08.2017 um 23:43 Uhr) Grund: persönliches Fazit eingefügt
    Core I5 4690K @ Wakü
    AsRock Z97 Extreme6 / 16GB Corsair Vengeance LP DDR3 1600
    EVGA geForce GTX 1080 SC Gaming ACX 3.0
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  2. #2

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    AW: Die schlechten News reissen nicht ab: RX VEGA mit erheblichen Fertigungsproblemen

    Und Du kaufst von dem Problemhersteller eine Grafikkkarte
    Radeon R9 390 PCS+ 8GB
    ?
    Komisch.

  3. #3
    Avatar von shootme55
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    AW: Die schlechten News reissen nicht ab: RX VEGA mit erheblichen Fertigungsproblemen

    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Und Du kaufst von dem Problemhersteller eine Grafikkkarte
    ?
    Komisch.
    Was hat Hawaii damit zu tun?

    Klar, seine News ist nicht gerade freundlich, aber deine Meldung ist rein provokant und unnötig.

    Hoffe trotzdem mal dass das nur Falschmeldungen sind. Vermutlich denkt Mad Onion ähnlich.
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  4. #4
    Avatar von mad-onion
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    AW: Die schlechten News reissen nicht ab: RX VEGA mit erheblichen Fertigungsproblemen

    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Und Du kaufst von dem Problemhersteller eine Grafikkkarte
    ?
    Komisch.
    Vor fast zwei Jahren habe ich mir diese Grafikkarte geleistet und halte es bis dato immernoch nicht für eine Fehlentscheidung.
    Ich weiß ehrlich gesagt nicht wo da der Bezug zur Newsmeldung ist?

    Wer meine Beiträge hier aus den letzten Jahren mal recherchiert, der wird schnell sehen, dass ich mit AMD bisher eigentlich immer sympathisiert habe.
    Ich bin trotzdem alles andere als ein Fanboy, wenn ich mir Hardware kaufe, dann habe ich meist ein festes Budget, innerhalb dessen ich den aktuellen Preisleistungsknaller raussuche und das wird dann gekauft.
    Mir egal welcher Name drauf steht, ich will für mein Geld einfach die beste Leistung in meinem Budget..
    Bringt AMD eine verbesserte Vega zum annehmbaren Preis und verabschiedet sich von den aktuellen, unlauteren Methoden (was sie, als Intel vor Jahren solche Methoden anwand, vor Gericht ziehen liess) bin ich auch gerne bereit über einen Erwerb dieser Hardware nachzudenken und ggf. auch zuzuschlagen.

    Und glaube mir, niemand freut sich mehr, wenn AMD wieder auf den rechten Weg kommt, dadurch erfolgreicher wird und endlich wieder schwarze Zahlen schreibt, sich dann seine Fabs zurückholt und sich alles in einen 50/50 Markt zwischen Intel/AMD und Nvidia/AMD entwickeln würde. Davon würden letzendlich alle profitieren.
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  5. #5
    Avatar von 0ssi
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    AW: Die schlechten News reissen nicht ab: RX VEGA mit erheblichen Fertigungsproblemen

    Also ich finde Vega super. Seit der Vorstellung kann man in Ruhe GTX1070 oder 1080 kaufen. Die werden lange preisstabil bleiben.
    RX Vega 64 ist echt nur für AMD Fans und RX Vega 56 wird eine gute 1070 Alternative für Leute die FreeSync nutzen möchten.
    >>> Mein Rechner <<<
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  6. #6
    Avatar von Salatsauce45
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    AW: Die schlechten News reissen nicht ab: RX VEGA mit erheblichen Fertigungsproblemen

    Das kann doch keine Fake news sein, wenn es sogar AMD slides für die Hersteller gibt, die die verschieden großen Packages zeigen. Letztendlich sollte es, wenn das fertige Produkt bei uns Konsumenten ankommt, wenig Probleme bereiten, ich meine wer guckt schon unter nen Kühler. Die Partner müssen sich dafür was einfallen lassen und für alle die nen Kühlerwechsel vornehmen (ich wahrscheinlich auch), müssen in den un-molded Packages eben auf LQM verzichten und nen ganz kleinen Klecks WLP mehr auftragen. So schlimm wie sich das anhört ist es doch gar nicht für uns End-User.
    Und deinem Fazit stehe ich kritisch gegenüber. Vega ist technisch wieder eine super Karte geworden und wer auf Marketingsprüche der Hersteller reinfällt oder was davon hält, ist selbst schuld. AMD ist hier wie bei Ryzen den selben Weg gegangen, zwei separate Architekturen für den Server und Gaming Markt können sie sich nicht leisten und daher kriegen wir eine abgespeckte Server GPU serviert. Wem das nicht passt greift eben ins Grüne Lager ¯\_(ツ)_/¯ und hört bitte auf über die überzogenen Preise zu meckern, wenn innerhalb von Sekunden tausende von Grafikkarten abverkauft werden, die sowieso schon schlecht Verfügbar sind, dann ist eine Preissteigerung schon vorprogrammiert... Ganze Kontinente haben zu Release nicht eine einzige Vega gesehen. Ich gebe auch zu der Release war nicht das Gelbe vom Ei, aber was hätten sie sonst tun sollen? Ihr eigenes Produkt schlecht reden?
    Soviel also zum "Todesstoß", ich werde mir trotzdem ne V56 holen (bei MSRP€ versteht sich )

    Vega 56 könnte tatsächlich Hynix Speicher mit 1,3V bekommen, mit dem 17.8.1 Treiber lässt der sich nun aber frei takten, was wiederum wenig Sorge bereiten sollte.
    Ansonsten schön zusammengefasst das ganze , auch wenn PCGH davon heute berichten wird und neues Theater dabei entsteht

  7. #7
    Avatar von tsd560ti
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    AW: Die schlechten News reissen nicht ab: RX VEGA mit erheblichen Fertigungsproblemen

    Sind halt einige Fallstricke wenn man als erste eine Innovation/ein neues Produkt bringt, aber AMD kann dich diese ganzen "Fehlerchen" kaum noch leisten.

    Je nach Preisentwicklung und Treiberverbesssrungen wird eine RX56 interessant für mich, zumindest wenn mein Mk26 drauf passt.
    Xeon-5-1650@4,4-4,5Ghz / 560Ti@1010_1070Mhz / MSI X79 BigBang / 16GB Klevv Neo DDR3-1866@2133 / CoolerMaster V850 / SanDisk UltraII 960GB / Seagate DesktopSSHD-2Tb / Coolermaster HAF X / EKL Alpenföhn Brocken 2 + SilentWings 120mm / Scythe Kaze Q8 /
    Geröstetes Silizium gratis: http://extreme.pcgameshardware.de/groups/631-die-wartenden-seniorenquaeler.html

  8. #8
    Avatar von DKK007
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    AW: Die schlechten News reissen nicht ab: RX VEGA mit erheblichen Fertigungsproblemen

    Wobei schon lange bekannt ist, das auf der Vega56 langsamerer Speicher sitzt.
    PC: CPU: i7-4770K @3.5GHz, MB: ASUS Z87-Pro, RAM: 20GiB, NT: bq Straight Power E9 CM 580W, GPU: Sapphire R9-380X Nitro 4 GiB [ASIC 75,7%], Win7 Ultimate (64bit) + OpenSuse 13.1 (64bit)
    2. PC: CPU: i5-2500K @Stock, MB: ASRock Z77-Pro4, RAM: 12GiB, NT: bq Straight Power E10 400W, GPU: Gigabyte GTX1050ti G1 Gaming 4 GiB, Gehäuse: R5 PCGH, Win7 Pro (64bit)
    Laptop: ASUS Pro P55VA, CPU: i5-3210M @ 2x2,5GHz, RAM: 8GiB, HD4000, Win10-TP + Linux Mint 17 Cinnamon (jeweils 64bit) auf MX100 256GB

  9. #9

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    AW: Die schlechten News reissen nicht ab: RX VEGA mit erheblichen Fertigungsproblemen

    Zu Memory HBM2, Hynix? Samsung? Ich habe hier ein Testobjekt, Vega64 mit Micron Speicher (lt. GPU-Z), dann sind das schon 3 im Bunde.

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  10. #10

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    AW: Die schlechten News reissen nicht ab: RX VEGA mit erheblichen Fertigungsproblemen

    Zitat Zitat von mad-onion Beitrag anzeigen
    ...
    Hm, da steht viel unrichtiges.

    Das GPU Die ist immer gleich hoch, da Vega56 nur teildeaktivierte Vega64 sind.

    Unterschiede gibt es in der Höhe der HBM2 Stacks (HBM DICE), was aber kein Problem darstellen sollte, aber sicher zu massiven Verzögerungen führt/führen kann. Zudem könnte man ein weiteres Siliziumplättchen oben auf den Stack kleben (Slice), um die gleiche Höhe zu erlangen, was nur etwas Vorbereitungszeit benötigt.

    Um den GPU Sockel sind bereits 6 Löcher (Bohrungen) vorhanden im Standarddesign.

    Ich denke das nur die Vega64 gemoldert wird (Füllmaterial), damit man dort eine gute Wärmeleitpaste verwenden kann und das Desgin bei zu hoher Hitze keinen Schaden nimmt, wenn es unter Anpressdruck steht. Scheint so als könnten nicht alle Fertiger moldern.

    Die Lufteinschlüsse im/unter dem Interposer sind nicht ganz so problematisch, zu einem entkoppeln sie die GPU vom PCB und umgekehrt, so kann es weniger gemeinsame Wärmebeeinflussung geben. Druckempfindlich war auch Fiji, dass liegt eher am Redistribution Layer und den TSVs die durch den Interposer verlaufen.

    Wahrscheinlich verwurstet AMD alles was sie haben und vom Band kommt (oder runterfällt), so schnell es geht.
    Zitat Zitat von mad-onion Beitrag anzeigen
    Das waren bisher:

    1. der Hohe Verbrauch = ist eine Frage ob man noch Feintunnig betreiben will oder nicht (Undervolten, Kühlerumbau usw.)
    2. die unausgereiften Treiber = ist tatsächlich ein Problem, weil AMD immer lange braucht um optimale Bedingungen für Ihre Hardware zu schaffen
    3. die teil-deaktivierten GPUs = gibt es definitiv bei jeder Gen, ob AMD oder NV egal, man verwertet was die völlständige Prüfung nicht schafft
    4. die deutlich unter den Erwartungen liegende Performance = muss man abwarten, hängt ja definitiv mit dem Treiber zusammen und Funktionen die noch inaktiv sind
    5. das UVP-Debakel = das ist ein marketingtechnisches Problem, der Hardware tut dies nicht ab - aber der Preis muss runter um konkurrenzfähig zu sein
    6. der Bundle-Zwang = besteht nur für das Referenzdesign (Black, LE, LCE) - wer die Spiele mag...
    7. verärgerte Tester = das stimmt - auch schlechtes Marketing und schlechte Informationspolitik
    8. die schlechte Verfügbarkeit = wissen wir ja jetzt woran es liegt, ein Mangel ist es jedenfalls nicht
    9. oder dass nur Vega 64, nicht aber der kleine Bruder Vega56 released wurde... = das ist oft so, weil der kleine Bruder immer teildeaktivierte Vollausbauten der gleichen Serie sind und AMD wohl entgegen ihrer Behauptung keine großen Bestände aufgebaut hatte, oder aber es bei der Vega56 will - da diese höher frequentiert sein dürfte, ist klar die bessere Vega
    Mein Fazit: Aus Vega könnte noch etwas werden wenn die Partner dürfen und AMD mal langsam erklärt wo und wie und warum.
    Geändert von Danuj (23.08.2017 um 03:05 Uhr) Grund: Antworttext hinzugefügt

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