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  1. #11
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    AW: Petya: Neue Angriffswelle mit NSA-Lücke.

    @Razzor1984

    Du verbreitest Dogmen, kein fundiertes Wissen. Wer denkt, Unixoide Systeme wären grundsätzlich sicherer, der hat schlicht den Knall nicht gehört. Sicherer sind sie nur wegen ihrer geringerer Verbreitung.

    Was generell gegen Windows spricht, ist alleine die Monokultur.

    Bisher hatte ich kein Problem, meine Systeme (kleiner Win Server & 5 Clients) sauber zu halten, auch ganz ohne Virenscanner (die auch nur ein weiteres Einfallstor für Schadsoftware sind). Aber wenn man ein Zero-Day Exploit kommt, der schneller genutzt als gepatched wird, und z.B. auch wieder über die MS Scanner Engine eindringt, so dass man gar nicht aktiv werden muss, um sich was einzufangen, dann bin ich mir völlig darüber im Klaren, dass meine Systeme dran glauben werden.

    Aber für diesen Fall habe ich auch ein sehr tragfähiges Backup Konzept.


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  2. #12
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    AW: Petya: Neue Angriffswelle mit NSA-Lücke.

    @Memphys

    Gresec ist kein Allerheilmittel und macht nur auf einen Server sinn. Es kommt fast immer zu probleme wenn man neue Patches
    einspielt. Teilweise muss auch der speicherschutz (PAX) bei manchen programmen drann glauben weil dieser zu restrektive ist
    und vieles einfach "bricht". Syslog ist dann dein freund und es heißt debuggen.
    Was bringt dir dann Gresec? Ein höheres Schutzniveau weil man das os härtet, mit all seinen negativen Seiten.
    Die patches gibts leider nicht mehr ohne einer "Subscription" (4.9 ist der letzte Kernel mit gresec // Testing patches)

    Ein gutes tool wie man seinen Linuxserver überprüfen kann auf mögliche härtung(vorschläge) ist - Lynis (Lynis - Security auditing tool for Unix/Linux systems)

    Es würde schon vielles bringen wenn nutzer ihre applikationen(Browser) per Apparmor bzw Firejail(quasi sanboxen) schützen.........


    @Grestorn

    Die Möglichkeiten die dir Quelloffene Software bietet, kann dir Propitäre Software nicht liefern (bezogen auf die Sicherheit) und das ist heute genau
    der Entscheidendte Punkt!

    Ein standart linux ist genauso "Hackbar", tweilweise wenn man sich zb eine alte LTS ubuntu version anschaut klaffen dort
    sicherheitslücken in hülle und fülle(wenn der nutzer das Os warten würde wären diese längst geschlossen).
    Nur wie steht es mit einem Windows?
    Man hängt an der Nabelschnur vom Sofwarehersteller und muss diesem blind vertrauen und hoffe,dass dieser grobe Fehler
    erkennt und zeitnahe patched.(Mal abgesehen von der Rechteverwaltung und das Vierenscanner selbst eine Sicherheitslücke sind)

    Wie härtet man Propitäre Software? Weil genau dass ist ein "windows". Das ganze os ist eine Blackbox bei der ich blind
    vertrauen muss, dass MS keinen bullshit verzapft und genau da fange ich langsam an mehr als nur zu zweifeln. Wenn man sich
    das Fiasko mit dem defender anschaut, hier muss man von schwerer inkompetenz ausgehen.

    Ein gute configurierter Linuxsever mit entsprechender härtungen bietet dir als angreifer eine Herausforderung.
    Wenn du einen Linuxserver wartest und härtest ist die Angriffsfläche deutlich reduziert. Häckbar ist per default alles,
    nur den weg zum Ziel kann man dem potenziellen Angreifer extrem erschweren!
    Geändert von razzor1984 (30.06.2017 um 18:24 Uhr)

  3. #13
    Avatar von Grestorn
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    AW: Petya: Neue Angriffswelle mit NSA-Lücke.

    Zitat Zitat von razzor1984 Beitrag anzeigen
    @Grestorn

    Die Möglichkeiten die dir Quelloffene Software bietet, kann dir Propitäre Software nicht liefern (bezogen auf die Sicherheit) und das ist heute genau
    der Entscheidendte Punkt!
    Genau das halte ich schlicht für eine Illusion. Aber diese Diskussion ist so alt wie Software selbst. Ich schreibe seit 1984 Software, ein klein wenig Ahnung von der Materie hab ich also schon.

    Übrigens: Der größte Teil der Geräte, die heute in Botnetzen missbraucht werden, sind auf Basis von OpenSource entwickelt... Wenn die Hersteller schlampen, hilft es genau NULL ob SW Open oder Closed Source ist.


  4. #14
    Avatar von razzor1984
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    AW: Petya: Neue Angriffswelle mit NSA-Lücke.

    Opensource software kann auch keine wunder vollbringen wie du ansprichst liegt der Ball bei den Herstellern ! Gutes Bsp ist hier Android, weil nach 3 jahren das "device" als EOL zu betrachten und keine security patches mehr zu liefern, gleicht dem Tod für das Gerät. Nur was wird der user machen? Es funktioniert ich kann es benutzen somit wird es weiter in Betrieb genommen und es häufen sich die Sicherheitslücken nur so an. Custom roms wird es in zukunft immer schwerer gemacht, irgendwann wird google den bootloader so dicht machen das man gar nicht mehr rein kommt......(Versteh mich nicht falsch mir wäre ein richtig gutes android lieber, welches gar keine custom roms nötig hat.Nur das passt mit unserer Martwirtschaft nicht zusmamme.Die Geräte müsste so schnell wie nur möglich erneurt werden!)
    Das selbe gilt für Kühlschränke, Trockener, Ipcames usw in jedem dieser IOT Teilen steckt ein embedded linux drinnen inclusive webserver. Wenn man es nicht patches hat man eben bots und vor genau diesem Problem stehen wir gerade. Nicht die quelloffen software ist schuld sonder die Hersteller kümmern sich nicht um die Produktsicherheit und schicken diese nach ende der Garantie oder sogar schon vorher dieser in die Obsoleszenz.
    Hier muss der Gesetzgeber Gesetze erlassen das Hersteller gewisse mindeststandart an Produktsicherheit (IT-Bezogen) erfüllen müssen, weil eine selbsregulation funktioniert nicht. Wie man sieht "Schummeln" alle in vielen belangen

  5. #15

    AW: Petya: Neue Angriffswelle mit NSA-Lücke.

    Du willst alles von gesetze abhängig machen ohne mich wo bleibt der User dann !!!!
    Der user muss selbst entscheiden was er macht ob er was öffnet,downloadet usw und nicht der software hersteller :Ich verhasse es wenn Chrome mir sagt dass die Website unsicher ist obwohl es nicht der fall ist aber ander Website wo wirklich unsicher ist als sicher anzeigt

    Ich nutze seit 2000 keine Antivir software und co (na gut bei win 10 ja leider ) aber hatt bis 2014 noch nie "absichtlich" ein virus eingefangen. Ach ja und dein Linux ist auch so angreifbar wodurch werden die Sicherheitslücken bekannt durch leaks usw .Der Unterschied zwischen Windows und Linux ist das bei Windows mehr user es besizen und desto grösser ist die Angriffsmöglichkeiten da als bei Linux .Wenn Linux in paar jahren grösser ist bzw in der verbreitung dann wird es auch mehr angriffe stattfinden siehe zb apple
    Sapphire 390x 1150 MHZ/1550 MHZ (Watercooled) ,6700k 4.8 GHZ (Watercooled), Corsair 32GB Vengeance LED 3000MHZ

  6. #16
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    AW: Petya: Neue Angriffswelle mit NSA-Lücke.

    Wenn wir mal ehrlich sind was ist der heutige User ? Wenn ich Nutzer bin dann kann ich mit dem Pc umgehen, aber habe keine Ahnung wie die Technik usw funktioniert! (Nicht jeder ist ITler)
    Wie lange hat es gebraucht, damit User verstehen was https ist?Selbst das ist heute kein garant mehr dass Webseiten "sicher" sind! (Tls 1/1.2/1.3 - cipher version usw)
    Wenn man hier nicht regulierend eingreift dann herrscht Caos, das wir in leichter Form ja eh schon im Internet haben.
    Mir geht es darum ,dass man nicht einfach System die am internet hängen, sei es IOTs oder server, nicht patched und diese einfach sich selber überlässt. Weil genau dieser Verhalten haben wir gerade!
    Zum Punkt Windows vs Linux - Ein linux ist nicht bullet proof nur wenn man sich an Regeln hält und es patched es härtet dann fährt man sicher (braucht man zb Programm x - genau da könnte eine Lücke sein - Datensparsamkeit)
    Windows ist wie ich schon jetzt x mal erwähnt haben eine "Blackbox" und ich muss eben vertrauen ,dass MS seine Hausaufgaben gemacht hat in punkto Security.

  7. #17
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    AW: Petya: Neue Angriffswelle mit NSA-Lücke.

    Und wie du schon passend festgestellt hast, ein Linux-basiertes OS hat genauso seine Lücken.

    Der normale Anwender wird sich nicht um die "Härtung" des Betriebssystems kümmern. Dem normalen Anwender ist im Grunde schon Windows zu kompliziert, da braucht man mit Linux und irgendwelchen Patches garnicht erst ankommen. Es ist nur wichtig, dass alles out-of-the-Box funktioniert, alle Anwendungen vorhanden sind und funktionieren und dass das OS möglichst wenig Pflege braucht. Muss man sich für eine wirklich höhere Sicherheit auch noch Gedanken nach dem "brauche ich Software x wirklich?" machen...

    Wäre ein 08/15-Linux im Endkundenbereich (bezogen auf PCs und Notebooks) auch nur ansatzweise so weit verbreitet wie ein Windows oder OS X (dank zunehmender Verbreitung gerät auch das "virenlose" OS X immer häufiger in den Fokus...) würde es genauso in Beschuss genommen werden. Linux-basierte OS sind auch nur so sicher, weil sie kaum verbreitet sind (wie groß ist der Marktanteil? Weniger wie 1%?).

    Es lohnt sich daher schlicht nicht, Schadsoftware nur explizit auf Linux auszurichten. Und dann ist ja noch anzunehmen, dass ein verdammt großer Anteil an Linux-Nutzern auch noch sehr IT-affin ist...

    Klar, OpenSource, ClosedSource... Diesen wahnsinnig großen Vorteil von OpenSource-Software sehe ich dummerweise kaum. Kaum ein Endanwender besitzt die Lust oder gar die Kenntnisse, um den Sourcecode beurteilen zu können. Wodurch sich aber OpenSource-Sofware für mich besonders auszeichnet, ganz speziell Linux und die offenen Dateiformate (sowohl deren Vielfalt, als auch deren fehlerfreie Unterstützung...): Es gibt keine wirklich einheitliche Basis, jeder backt seine eigenen Brötchen. Da entstehen dann unvorhersehbare Inkompatibilitäten, die einem dann noch den letzten Nerv rauben.

    Mit ClosedSource-Software kann zwar theoretisch eine Menge Schindluder getrieben werden, das fällt nur früher oder später immer auf. Dafür funktioniert ClosedSource-Software meistens auch verdammt gut - da nenne ich gerne das Beispiel MS Office gegen LibreOffice... Letzteres bietet zwar die notwendigsten Grundfunktionen, sobald man aber etwas Komfort haben will, rennt MS Office davon. Von den Vorteilen beim Einsatz in Unternehmen ganz zu schweigen, ggfs. auch bei Nutzung der MS-Infrastruktur.

    OpenSource-Lösungen sind meist ziemliche Insellösungen, das ist kein Vergleich zu der guten Verzahnung, welche einem z.B. MS zwischen verschiedenen Produkten wie Windows, Office(365) und Exchange bietet.
    Geändert von iGameKudan (01.07.2017 um 17:58 Uhr)
    Intel Core i7 5820K @4.1 GHz // 32GB DDR4-2400MHz CL16-16-16-36 1T // ASUS X99-Pro // Gigabyte GeForce GTX 1070Ti
    Microsoft Surface Pro 2 128GB // Intel Core i5 4200U 2x 1.6 - 2.6GHz // 4GB RAM // Intel HD 4400 // Windows 10 Pro
    Samsung Galaxy S8 // Samsung Exynos 8895 // 4GB RAM // Adreno 540 // Android 7.0

  8. #18
    Avatar von razzor1984
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    AW: Petya: Neue Angriffswelle mit NSA-Lücke.

    Zitat Zitat von iGameKudan Beitrag anzeigen
    Und wie du schon passend festgestellt hast, ein Linux-basiertes OS hat genauso seine Lücken.
    Ich hatte nie behauptet das Linux bulletproof ist
    Die Möglichkeiten die es dir bietet in punkto härtung usw,das kann dir eben proprietäre Software nicht liefern.

    Zitat Zitat von iGameKudan Beitrag anzeigen
    Der normale Anwender wird sich nicht um die "Härtung" des Betriebssystems kümmern. Dem normalen Anwender ist im Grunde schon Windows zu kompliziert, da braucht man mit Linux und irgendwelchen Patches garnicht erst ankommen. Es ist nur wichtig, dass alles out-of-the-Box funktioniert, alle Anwendungen vorhanden sind und funktionieren und dass das OS möglichst wenig Pflege braucht. Muss man sich für eine wirklich höhere Sicherheit auch noch Gedanken nach dem "brauche ich Software x wirklich?" machen...
    Wenn ich nach der Logik gehe, dann kann man das Feld MS & dem Apfel überlassen und die breite Masse kann gemolken werden, auf gedei und verderb.
    Wenn man die Menschen nicht sensiblisiert, kommt irgendwann das böse Erwachen !

    Zitat Zitat von iGameKudan Beitrag anzeigen
    Wäre ein 08/15-Linux im Endkundenbereich (bezogen auf PCs und Notebooks) auch nur ansatzweise so weit verbreitet wie ein Windows oder OS X (dank zunehmender Verbreitung gerät auch das "virenlose" OS X immer häufiger in den Fokus...) würde es genauso in Beschuss genommen werden. Linux-basierte OS sind auch nur so sicher, weil sie kaum verbreitet sind (wie groß ist der Marktanteil? Weniger wie 1%?).
    Es lohnt sich daher schlicht nicht, Schadsoftware nur explizit auf Linux auszurichten. Und dann ist ja noch anzunehmen, dass ein verdammt großer Anteil an Linux-Nutzern auch noch sehr IT-affin ist...
    Gibt genug Linux Server, man kann vieles eindämmen in dem man zb Vhost nutzt um verschiede Applikationen zu trennen. Die Trojaner gibt es auch für Linux, nur müssen die CVS halt noch offen sein.
    Wenn man einen vernüftigen Admin hat, wird umgehend gepatched! - Zerodays sind leider mehr als nur "problematisch"

    Zitat Zitat von iGameKudan Beitrag anzeigen
    Klar, OpenSource, ClosedSource... Diesen wahnsinnig großen Vorteil von OpenSource-Software sehe ich dummerweise kaum. Kaum ein Endanwender besitzt die Lust oder gar die Kenntnisse, um den Sourcecode beurteilen zu können. Wodurch sich aber OpenSource-Sofware für mich besonders auszeichnet, ganz speziell Linux und die offenen Dateiformate (sowohl deren Vielfalt, als auch deren fehlerfreie Unterstützung...): Es gibt keine wirklich einheitliche Basis, jeder backt seine eigenen Brötchen. Da entstehen dann unvorhersehbare Inkompatibilitäten, die einem dann noch den letzten Nerv rauben.
    Dir ist schon klar wie viel OpenSource heute in allem steckt?
    Stell dir mal vor alles wäre closed source, es würde nur eine schmale bandbreite an Programmen geben und das wars, die Lizenzzahlungen würden vieles nicht ermöglichen.
    Keiner verlangt ,dass jemand Quellcode lesen muss, nur bugs werden so eher gefunden weil er ja einsehbar ist. Es wird dir eine Möglichkeit dadurch geboten !
    Komm mir bitte dann nicht mit Heartbleed, das war ein Fiasko seines gleichen, weil wenn man 2 man für so viel code hatte der nicht gut kommentiert war ( teilweise sehr schwer lesbar / unübersichtlich). Weiters haben viele einfach sich gedacht wird schon passen, nur das ist auch ein Problem von opensource - unterfinanzierung. Weil diese Libary hat es dann in Propitäresoftware geschaft
    Wo hast du bitte Probleme mit Inkompatibilität? Bei brandaktueller HW kann es sein ,dass die Treiber noch nicht in den Kernel eingepflegt worden sind.
    MS hat erst mit den Upgradezyklen von windows 10 es geschafft den Kernel in zeitnahen abständen zu upgraden. Unter windows 7/8/8.1 sind mehrere jahre zw Kernelupgrades verganagen.
    Die Problematiken von früher wo es keine Treiber für scanner X oder Drucker X gab sind längst vorbei, sicher es wird immer exoten geben die auf Windows only zugeschnitten sind, aber ein mündiger
    Käufer kann sich vorinformieren!

    Zitat Zitat von iGameKudan Beitrag anzeigen
    Mit ClosedSource-Software kann zwar theoretisch eine Menge Schindluder getrieben werden, das fällt nur früher oder später immer auf.
    Wirklich?
    Wenn du Backdoors einbaust und diese gut versteckst eher nicht, wenn jemand draufkommt dann wird es ein wertvoller Zeroday und wenn es rauskommt ist es ein Bug unter vielen
    ClosedSource ist und bleibt eine "Blackbox" !

    Zitat Zitat von iGameKudan Beitrag anzeigen
    Dafür funktioniert ClosedSource-Software meistens auch verdammt gut - da nenne ich gerne das Beispiel MS Office gegen LibreOffice... Letzteres bietet zwar die notwendigsten Grundfunktionen, sobald man aber etwas Komfort haben will, rennt MS Office davon. Von den Vorteilen beim Einsatz in Unternehmen ganz zu schweigen, ggfs. auch bei Nutzung der MS-Infrastruktur.
    Ich hab in Libreoffic exelsheets drinnen mit sehr viel Formeln und alles funkt, keine bugs nichts!
    Schau dir München an, die angebliche nicht umsetztbarkeit von Funktionen in Textverarbeitungsprogrammen war nur kurz in der Anfangsphase gegeben.
    Wenn man es will geht auch OpenSource nur wenn man feature X unbedingt braucht, wird man diese bis zur Implementierung in der offenen Software, eben nur dort bekommen.
    Bugs hast du überall!

    Zitat Zitat von iGameKudan Beitrag anzeigen
    OpenSource-Lösungen sind meist ziemliche Insellösungen, das ist kein Vergleich zu der guten Verzahnung, welche einem z.B. MS zwischen verschiedenen Produkten wie Windows, Office(365) und Exchange bietet.
    In speziellen kleinen Bereichen durchaus möglich, nur wenn wenn man sich OpenSource in der breiten Masse anschaut eher nicht.
    Ein Bereich der von closedsource seiten Jahren dominiert wird - der ERP bereich - SAP (~80% marktanteil) Nur selbst Sap hat erkannt, dass man Modular sein muss (Es gibt für alle drei großen System clients)
    Auch ist es wurscht welchen Datenbankserver man hat, weil es einen art Dispatcher gibt, dem es egal ist welche Datenbak genutzt wird (closed oder opensource)
    Wie man sieht dringt immer mehr opensoure auch in den closed source bereich ein!
    Geändert von razzor1984 (03.07.2017 um 00:14 Uhr) Grund: Formulierung//Rechtschreibung

  9. #19

    AW: Petya: Neue Angriffswelle mit NSA-Lücke.

    Zitat Zitat von Grestorn Beitrag anzeigen
    @Razzor1984

    Du verbreitest Dogmen, kein fundiertes Wissen. Wer denkt, Unixoide Systeme wären grundsätzlich sicherer, der hat schlicht den Knall nicht gehört. Sicherer sind sie nur wegen ihrer geringerer Verbreitung.

    Was generell gegen Windows spricht, ist alleine die Monokultur.

    Bisher hatte ich kein Problem, meine Systeme (kleiner Win Server & 5 Clients) sauber zu halten, auch ganz ohne Virenscanner (die auch nur ein weiteres Einfallstor für Schadsoftware sind). Aber wenn man ein Zero-Day Exploit kommt, der schneller genutzt als gepatched wird, und z.B. auch wieder über die MS Scanner Engine eindringt, so dass man gar nicht aktiv werden muss, um sich was einzufangen, dann bin ich mir völlig darüber im Klaren, dass meine Systeme dran glauben werden.

    Aber für diesen Fall habe ich auch ein sehr tragfähiges Backup Konzept.
    Das ist falsch. Linux ist allein aufgrund der strikten Rechteverwaltung viel sicherer.

    Abgesehen davon : Du willst uns doch nicht weismachen das jemand, der aus einem gepflegten Debian Repository Software lädt nicht mehr Sicherheit geniesst als einer, der über 100 Links von allen Quellen aus dem Netz zieht?

    Mit dem neusten Gesetz der überwachung ist es auch für staatliche Stellen sehr einfach, dir etwas unterzujubeln. Unter Linux ist das schon schwerer, weil eben aufgrund der gepflegten Repositories. Musst dir halt nicht die neuste Steuerverwaltungs-Software von denen ziehen :9

    Deine Windows Rechner sind per SE nicht sicher, weil jeder dahergelaufene NSA Praktikant sich per RAS auf deinen Windows Rechner verbinden kann. Oder was meinst du, warum Windows Closed Source ist?
    Geändert von Eidgenosse1 (06.07.2017 um 08:02 Uhr)

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  10. #20
    Avatar von Grestorn
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    AW: Petya: Neue Angriffswelle mit NSA-Lücke.

    Was ist an der UNIX Rechteverwaltung bitte stringenter als bei Windows?

    Das gegenteil ist der Fall, zu mindest bei Standardinstallationen ohne ACLs.

    Ein Repository, aus dem alle versorgt werden ist außerdem ein wunderbarer Angriffspunkt... wie man auch gerade in der Ukraine bei eben dem Angriff, um den es in diesem Thread geht, gesehen hat.

    Du musst nur einen Server knacken und hast die halbe IT-Welt am Sack. Das gilt anders herum natürlich auch für Windows, wenn jemand MS' Updateserver knackt und an die Keys kommt. Aber ein Sicherheitsplus sind die Package-Repositories der Unux Welt definitiv nicht.

    Über VT, nach denen sich die NSA Backdoors von MS hat einbauen lassen, brauchen wir gar nicht reden. Fakt ist, wenn man physischen Zugriff auf eine Maschine hat und die Daten nicht verschlüsselt sind, dann ist sie kompromittiert, Schluss. Egal welches OS.

    Du bist für mich auch einer, der allen Parolen von allen Seiten unbenommen glaubt, ohne sich selbst Gedanken zu machen.


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