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  1. #11
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    AW: Tagebuch: Liquid Base Pro

    Schön detaillierter Bericht. Dass mit den Tests stimme ich dir zu. Zu selten werden Gehäuse auf Schwachstellen eingegangen. Bei dem Dark Base Pro hatte bei den paar Reviews nur Luke von LTT das Problem mit dem Netzteil und noch paar andere Sachen angesprochen.

    Ansonsten wünsche ich dir weiterhin gutes Gelingen
    CPU: AMD Opteron 6282 SE (ES)@3,4GHz (3,8GHz Turbo) | GPU: Sapphire R9 290X Vapor-X 8GB @ 1075/1545 | Mainboard: Supermicro H8SGL-F | PSU: Be Quiet Dark Power Pro 11 850W
    Gehäuse: Phanteks Enthoo Primo | RAM: 4x4GB Crucial CT51264BA160BJ | Speicher: Samsung 850 Evo 500GB, Sandisk Z410 500GB | OS: Windows 7 64bit | Kühlung: Custom Wasserkühlung (CPU+GPU)

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  2. #12
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    AW: Tagebuch: Liquid Base Pro

    Danke dir. Der I7-6800K und die 32 GB RAM sollten heute ankommen. Die zweite Bestellung von Mindfactory sollte am Samstag ankommen.
    Ich hoffe doch stark, dass das neue System am Sonntag erstmal unter Luft läuft.

    Eine alte lauffähige Grafikkarte hab ich noch da. Für eine Bildausgabe sollte diese genügen.
    Unter Wasser geht das System erst, wenn ich eine wassergekühlte Grafikkarte da hab.

    Ich habe gestern noch weitere Detailbilder vom Zusammenbau geschossen. Es war für mich gestern nur schon zu spät, die noch alle brauchbar kommentiert hochzuladen.
    Deswegen werde ich - wahrscheinlich heute Abend - diesen Post hier nochmal um einige Anmerkungen und Bilder zum Gehäuse anreichern.

    Edit:
    Wie versprochen noch ein paar Bilder:

    vor dem Zusammenbau:
    Tagebuch: Liquid Base Pro-ximg_9485.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-ximg_9487.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-ximg_9486.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-ximg_9491.jpg
    Hier mal Bilder von beiden Seiten und die Mainboardpackung vom MSI X99S Gaming 7 als vergleich.
    Das Mainboard passt also schonmal problemlos. Das Logo ist hier noch unter Folie.


    Tagebuch: Liquid Base Pro-ximg_9497.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-ximg_9498.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-ximg_9500.jpg
    Lüfterporno mit den Silent Wings 3


    Tagebuch: Liquid Base Pro-ximg_9502.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-ximg_9515.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-ximg_9516.jpg
    Die 3 Silent Wings habe ich schlussendlich auf dem Gehäuse und den Radiatur im Gebäuse verschraubt.
    Hierzu benötigt man Schrauben mit der Länge von 35 mm. Gleiches gilt für die Front.

    Größenverhältnisse beim Frontradiator
    (Alphacool NexXxoS XT45 280mm Abmessungen (LxBxH): 324x144x46mm )
    Tagebuch: Liquid Base Pro-ximg_9508.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-ximg_9507.jpg

    Zuletzt die Größenverhältnisse auf dem Schreibtisch.
    Der Tisch ist 150*75 cm, der Monitor hat 24" (BenQ XL2410T)
    Tagebuch: Liquid Base Pro-ximg_9532.jpg
    Ich werde das Gehäuse wohl unter den Tisch stellen. Um oben drauf zu stehen ist es einfach zu groß.
    Hier passt sonst kaum noch ein zweiter Monitor.
    Geändert von ACDSee (29.07.2016 um 16:13 Uhr)
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    Tagebuch: Liquid Base Pro

  3. #13

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    AW: Tagebuch: Liquid Base Pro

    Einmal eine Frage bezüglich der Frontlüfter:
    Was ist der Unterscheid zwischen den Redux- und den normalen Noctua-Lüftern?

    Lg

  4. #14
    Avatar von ACDSee
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    AW: Tagebuch: Liquid Base Pro

    Zitat Zitat von Lasse2607_ Beitrag anzeigen
    Einmal eine Frage bezüglich der Frontlüfter
    Was ist der Unterscheid zwischen den Redux- und den normalen Noctua-Lüftern?

    Lg
    Die Farbe und das Zubehör. Redux ist die billigere Linie von Noctua. Es liegen nur 4 Schrauben bei.
    Kein Low-Noise Adapter, keine Verlängerungen.

    Die Lüfter sind aber trotzdem genial. Lagsam geregelt (niedrigste Stufe der Lüftersteuerung vom DBP) sind sie absolut unhörbar und erzeugen trotzdem noch etwas Luftdruck.
    Mit voller Drehzahl pusten sie die Luft wie eine Turbiene. Das ist deutlich hörbar, allerdings kommt dann selbst am anderen Ende des Gehäuses - durch den Radi hindurch - noch eine richtig kräftige Winböhe an.



    ~29.07.2016~
    Update: Der Prozessor ist da.

    Die Post rennt Achten, jeden Tag bekomme ich Pakete.
    Heute ist es wieder Gebrauchtware: Ein Intel Core I7-6800K.

    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9536.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9537.jpg
    Dieser lief beim Vorbesitzer mit 4,4 Ghz bei 1,3v durch Cinebench.
    Also keine Monster-OC-CPU aber auch nicht taktunfreudig.
    Waren wir es ab.

    RAM und Luftkühler sind noch "in Zustellung"



    ~nochmal Update~
    ab unter den Tisch und kleine Umbauten


    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9548.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9547.jpg
    Das Gehäuse macht unter dem Tisch einfach eine besser Figur als auf dem Tisch.
    Auch passen so wieder bequem zwei Monitore auf den Schreibtisch.


    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9545.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9546.jpg
    In meinem alten Gehäuse hatte ich zwei 140mm BeQuiet Pure Wings 2 im Deckel.
    Einer findet nun im Heck des neuen Gehäuses einen guten Platz.


    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9551.jpg
    Die beiden LED-Leisten habe ich bei der Gelegenheit auch gleich angeklemmt.
    Eine in der Front...

    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9550.jpg

    ...die andere im oberen Gehäuseteil.

    Ergebnis:
    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9555.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9554.jpg
    Noch nicht wirklich zufrieden stellend. Es ist mir etwas zu hell.
    Ich warte mal ab, was sich mit dem Einbau der Wakü noch ergibt und wie das Licht dann wirkt.
    Aktuell halte ich es für wahrscheinlich, dass die vordere LED-Leiste wieder rausfliegt.


    Bastelarbeiten^^
    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9543.jpg

    Ich habe auch schon angefangen, eine Entkopplung für die Pumpe zu basteln.
    Es soll eine Art Pumpen-Stand werden.
    Der Weisheit letzter Schluss ist das aber auch noch nicht.

    Grüße,
    ACDSee
    Geändert von ACDSee (29.07.2016 um 20:14 Uhr)
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  5. #15
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    AW: Tagebuch: Liquid Base Pro

    ~30.07.2016~
    Update: Umbau auf Sockel 2011-3


    Es klingelte heute zweimal an der Tür.

    Das erste Paket kam von Mindfactory.
    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9567.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9559.jpg
    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9561.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9566.jpg
    Rote Flüssigkeit und rote LEDs. Beides kommt in den AGB, bei der LED hoffe ich jedoch nicht, dass sie sich im gesamten Kreislauf verteilt.
    Dazu gab es noch WLP und einen kleinen Luftkühler.


    Beim zweiten Paket handelte es sich wiederum Gebrauchtware aus dem Luxx.
    4*8 GB DDR-4 2800 CL 14
    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9564.jpg
    Einfach geiler Speicher.



    <~Auf geht's, ab geht's , basteln~>


    Schritt1: Prozessor ins Mainboard einstecken.
    Das sieht schon richtig gut aus.

    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9579.jpg

    Schritt 2 und 3: CPU-Kühler verbauen und Speicher einstecken.
    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9580.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9581.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9588.jpg

    Schritt 4: Uralt-Grafikkarte rein und mit dem Netzteil verbinden.
    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9590.jpg

    Schritt 5: Kurz Beten.. Power drücken..
    und LÄUFT!

    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9591.jpg

    Der I7-6800K wurde gleich erkannt. Der Speicher taktete erstmal nur mit 2133 MHz.
    Nachdem ich das aktuellste BIOS geflasht hatte, wurden die Rams direkt erkannt und ich habe die 2800 CL14 als XMP geladen.

    Nun nur noch alles einbauen und der Tag ist so gut wie vorbei.
    Ich hab die Pumpenaufnahme mit 2 Schrauben an den unteren Lüfterplätzen fixiert und Klettband durchgesteckt. Jetzt hat mein Netzteil auch sowas ähnliches wie Kabelmangement.

    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9595.jpg

    Aktueller Systemstand:
    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9593.jpg
    Kabelmanagement habe ich angefangen. Allerdings werde ich wohl irgendwann nochmal das Netzteil wechseln. Dieses hier hat nicht allzu lange Kabel. Alles schön geordnet zu verlegen ist hier schwierig.
    Der MSI-Drachen-Kühler (hier neben der Graka im Bild) lässt sich problemlos demontieren, allerdings passt er andersrum nicht mehr aufs Board.
    Zwischen Bohrung und Ram-Bank sind nur 2,5cm Platz, der Kühlkörper bräuchte aber 3,5cm, wenn man ihn drehen möchte.
    Das Board ist halt nicht für iATX ausgelegt.



    ~Bastelarbeiten~
    Ach ja, die Pumpenentkommlung habe ich auch noch schnell mit einem etwas härterem Schaumstoffblock und einem Skalpel optimiert.

    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9570.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9569.jpg
    Der steht jetzt sicher. Doppelseitiges Klebeband erledigt den Rest.

    Weiteres Vorgehen
    Ich lasse gerade die ersten Tests laufen.
    12 Threads werden derzeit seit 2h mit EInstein@Home voll beschäftigt. CPU-Tems sind bei 60-62°C, der Ben Nevis ist unhörbar.
    Also im Standardtakt bei guter Gehäuselüftung schafft der kleine notfalls also auch einen 6-Kerner.
    Der Kleine ist echt nicht schleckt. Ich werde Ihn als Reserve bzw. für Notfälle in den Schrank packen.
    Jetzt muss ich nur noch auf die Graka warten, dann kann ich alles unter Wasser setzen.
    Geändert von ACDSee (31.07.2016 um 10:12 Uhr)
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  6. #16
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    AW: Tagebuch: Liquid Base Pro

    ~31.07.2016~
    In- und Outlet; wie die Pumpe richtig integrieren; Kreislaufplanung


    Durch Inspiration mittels Youtube habe ich mir spontan überlegt, ob nicht auch das Netzteilkabel die Pumpe halten kann.

    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9598.jpg
    Das klappt erstaunlich gut. USB 3.0 hilft auch mit.
    Die Pumpe steht ziemlich sicher, zusätzlich werde ich sie noch mit doppelseitigem Klebeband am Gehäuseboden fixieren.


    Bei der Kreislaufplanung stellte sich mir zunächst die Frage, wo der Einlass und wo der Auslass ist.
    Aquacomputer kennzeichnet diese auf dem Adapter zwischen AGB und Pumpe leider nicht.
    Youtube brachte Klarheit.


    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9599-out.jpg

    Mit diesem Wissen konnte ich nun meinen Kreislauf planen.
    Ich möchte das Wasser gern oben reinlaufen lassen, da dies der einfachste Weg ist.
    So lässt sich auch ein Kugelhahn als Auslass leicht einbinden.

    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9598-kreislauf.jpg

    Alles in allem bin ich recht Happy. Es fehlt nur noch die Grafikkarte,
    dann kann ich das System auf Wasser umstellen.
    Wenn das alles so klappt, wäre eine schwarz-rote gesleevte 24-Pin-Verlängerung sicherlich noch eine optische Aufwertung.



    Edit:

    Ich hab mal ein wenig durch das BIOS geschaut und an den Taktraten herumgespielt.
    4 GHz liefen mit 1,25v gut an, nach 10 Min Vollast signalisierte mir Windows aber ein böses Smiley auf blauem Grund.
    Mit 1,265v läuft das System unter Volllast stabil.
    Der Ben Nevis hält sich wacker. mehr als 72°C erreicht kein Kern.

    Tagebuch: Liquid Base Pro-boinc.jpg
    Auf zu neuen Gravitationswellen!
    Geändert von ACDSee (31.07.2016 um 22:31 Uhr)
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  7. #17
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    AW: Tagebuch: Liquid Base Pro

    01.08.2016
    - Miniupdate -

    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9638.jpg

    Die ersten Schläuche sitzen.
    Ich bin echt froh, nicht nur 8 gerade Anschlüsse zu haben. Winkel erleichtern die Arbeit ungemein.
    Am unteren Radi führte kein Weg am 45°-Winkel vorbei, am oberen Radi war die Lösung mit dem 90° Winkel deutlich eleganter, als mit einem gerade Anschluss. in letztem Fall kätte ich einen S-förmigen Schlauch gehabt, der entweder kickt oder auf der Graka aufliegt. Beides wäre ungünstig.

    Lt. Post kommt morgen die Grafikkarte, dann geht's unter Wasser weiter.
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  8. #18
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    AW: Tagebuch: Liquid Base Pro

    03.08.2016

    Gestern kam mit der wassergekühlten GTX 780 das letzte Puzzlestück meines Wasserkühlungskreislaufes an.

    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9640.jpg

    Daher stürzte ich mich freudestrahlend an die Arbeit. Die Installation von CPU-Wasserkühler und Grafikkarte war ein Klacks.
    Ben Nevis runter, mit 99%igem Isopropanol die alte WLP entfernt und den Kryonauten aufgetragen.
    Die Grizzly-WLP ließ sich zwar zähflüssig aber doch recht unproblematisch auf der CPU verteilen. Nach Berichten im Forum hab ich mir das schwieriger vorgestellt, aber umso besser.

    Dann habe ich alles wie geplant verschlaucht und freute mich schon auf ein gelungenes Werk.

    Also schnell den Kreislauf mit destilliertem Wasser aufgefüllt.
    Dabei musste ich aber feststellen, dass ein 90° Winkel undicht war.

    Dummerweise saß der genau auf der Grafikkarte und war nicht nur ein wenig undicht, sondern so ziemlich undicht. Kurzer Schock, dann der Griff zum Küchenpapier.
    Auf der Grafikkarte war eine kleine Seenplatte entstanden, Wasser tropfte auf Netzteil und den Gehäuseboden.
    Also schnell den Kugelhahn geöffnet und den noch nicht wirklich vollen Kreislauf direkt wieder abgelassen.

    Mit destilliertem Wasser ist das alles zum Glück nicht sonderlich tragisch.
    Es verfärbt nichts und es tut den Komponenten nichts, aber ich war erstmal Kreidebleich.


    Versuch 2:


    Einen Ersatz-90°-Winkel hatte ich nicht mehr, also musste es auch ohne gehen. Dummerweise knickte dabei der Schlauch etwas ein, da sich der Biegeradius ohne Winkel einfach zu klein war und nicht nicht mehr passte.13/10er Schläuche haben halt nur 1,5 mm Wandstärke. Aber es war scheinbar dicht. Ich überlegte mir später noch einen 90° Winkel später nachzukaufen und füllte weiter auf.
    Es passierte was passieren musste. Der Kreislauf lief und lief, Luft entwich langsam, ich füllte fleißig nach und alles war schön - Bis ich die Pumpe wieder abschaltete.
    Das Wasser strömte zurück und der AGB lief über. Wieder war etwas Wasser ins System geschwappt^^ Also: Schnell wieder angeschaltet, der AGB zog sich wieder leerer und ich konnte den AGB erstmal oben zugeschrauben. Dummerweise stellte ich fest, dass so auch keine Entlüftung und kein Nachfüllen möglich ist. Das Wasser lief aus dem vorderen Radi in den AGB und dieser lief über. Das ist halt das Problem, wenn der Raidi mit den Anschlüssen nach unten im Gehäuse sitzt und in diesen mehr rein passt als in den AGB. Problem erkannt: entweder sitzt der AGB zu tief und muss hoch oder die Anschlüsse vom Radi müssen über dem AGB liegen.


    Versuch 3
    :

    Nun ja, das bekannte Spiel... Wasser wieder abgelassen. Radiator ausgebaut und mit den Anschlüssen nach oben wieder eingebaut.
    Ca. 30 Minuten habe ich damit verbracht, die Frontlüfter durch die Halterung blind an den Radi anzuschrauben. Irgendwann klappte auch das.
    Neu Verschlaucht, festgestellt, dass ich jetzt den Ablasshahn nicht mehr im Kreislauf drin hatte und diesen noch schnell zwischengesetzt.

    Wieder Start. Es ging schon besser. Der AGB war nicht mehr ganz so unruhig, das Wasser floss aber noch immer von oben rein und unten wieder raus und als ich die Pumpe ausschaltete, füllte sich der AGB erneut bis unter die Decke. Schalte ich wieder ein, plätscher, plätscher- plätscher.... Leute... so funktioniert doch kein wassergekühltes System. Da mir jetzt auch noch auffiel, dass das Küchenpapier am CPU-Kühler etwas feucht wurde und auch der zweite verbaute 90°-Winkel nicht 100%ig dicht war, war die Entscheidung klar. Nochmal ablassen, komplett neu verschlauchen.


    Versuch 4:


    Jetzt aber richtig: Der Anschluss am CPU-Einlass war schnell getauscht, die neue Schlauchverlegung auch schnell ausgedacht. Ein- udn Auslass mussten unter den Wasserspiegel des AGB. Dafür gibt es nur eine Anschlussmöglichkeit. Ich hatte nur das Problem, dass Ein- und Auslass der Pumpe auf derselben Seite liegen und ich keine 90°-Winkel mehr hatte. Aber auch das ging. Am vorderen Radi konnte ich nun einen 45°-Winkel einsparen und diesen Für die Grafikkarte verwenden. Somit war auch der Knick Geschichte.

    Mit Ein- und Auslass unterhalb des AGB-Wasserspiegels beruhigte sich der ganze Kreislauf enorm.
    Alles war dicht, meine Freundin verabschiedete sich
    entnervt ins Bett und ich fasste den Entschluss das System noch zu entlüften und eine Weile laufen zu lassen.
    Ich wollte sicher gehen, dass alles dicht ist.

    Etwa eine Stunde Später war ich überzeugt. Alles war dicht, keine Luftgeräusche mehr, nahezu himmlische Stille.
    Ich fing also wieder an, das Wasser abzulassen und gegen die blutrote Fertigmischung zu tauschen.
    Mir kleckerte ein Tropfen auf die Hand. Und ich habe jetzt (12h später, nachdem ich geduschte, geschlafen und gearbeitet habe) noch immer rote Stellen an den Fingern.
    Nochmal kaufen werde ich diesen Kram auf keinen Fall, höchstens zu Ostern, um Eier zu färben.

    Egal. Das Rot sieht sehr markant aus. Wie Blut halt. Die Wasserkühlung wird somit zum Blutkreislauf.

    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9644.jpg Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9643.jpg
    Ich schraubte also noch schnell das System zusammen, setzte die rote LED in den AGB und stellte fest, dass die PCIe-Kabel vom Netzteil genau 2cm zu kurz sind, um sie hinter dem Mainboard verlegen zu können. Sei es wie es ist. Es ist geschafft. Das System läuft unter Wasser und ist dicht.

    Tagebuch: Liquid Base Pro-img_9646.jpg

    Jetzt nur noch:

    • Fenster puzten
    • Kabel optimieren
    • Wenn wieder Geld da ist:
      • neues Netzteil kaufen (z.B. das Dark Power Pro 11 650 Watt)
      • Kabelverlängerungen in schwarz/rot
      • ggr. noch 2 GTX 1070 (aber dann muss die Steuer großzugig sein)

    Geändert von ACDSee (04.08.2016 um 08:42 Uhr)
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  9. #19

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    AW: Tagebuch: Liquid Base Pro

    Eine Trennung in Höhe des Netzteils aus Alu oder Acryl wäre top

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  10. #20
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    Ja, das habe ich mir auch schon überlegt. Eine Midplate fehlt definitiv in diesem Gehäuse.
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