[Lesertest] Raptor Gaming M3 Platinum von zim

zim

Komplett-PC-Käufer(in)
0. Inhalt
1. Einleitung
2. Verpackung
3. Lieferumfang
4. Erster Eindruck
5. Verarbeitung
6. Tasten
7. Software
8. Ergonomie
9. Alltag (Browsing/Games)
10. Sonstiges
11. Pros und Contras
12. Fazit
13. Schlusswort
14. Frage du -> Antwort ich

1.Einleitung

Hi zusammen,
zuerst mal will ich mich natürlich bei den Leuten von PC Games Hardware für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Ich hoffe mal der Test verläuft zu eurer Zufriedenheit!

Nachdem ich Gestern Früh in der neuen Wohnung meiner Eltern Laminat legen war, habe ich mich umsomehr darüber gefreut, dass die Maus während meiner Abwesenheit den Weg zu mir gefunden hat. Der Versand ging recht schnell, auch an diesem Punkt nocheinmal danke an die Organisatoren.
Freitag hatte ich meine Adresse übergeben, und am Dienstag den 19.08.2008 war das Paket bei mir.
Aber ich will euch garnicht weiter mit meiner Geschichte langweilen und komme direkt zum Wesentlichen.

2.Verpackung
So kam das Päckchen mit der Maus zu mir, schön verpackt in einem großen Luftpolsterumschlag.
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Nach dem Aufreißen präsentiert sich einem die Blisterverpackung der Raptor-Maus.
Eine schwarz bedruckte Kartonage umhüllt eine weitere Plastikverpackung in der die Maus sowie das Zubehör enthalten sind.
Die Vorderseite des Kartons ist mit einer Auflistung des Zubehörs, dem vollständigen Mausnamen und ein paar Angaben der Auflösung bedruckt.
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Die Hinterseite gestaltet sich ähnlich, allerdings wesentlich ausführlicher. Hinzu gesellt sich ein, für solche Verpackungen typisch reisserischer Text der die Maus beschreibt.
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3.Lieferumfang
Der Lieferumfang der Raptor Gaming m3 Platiunum ist aussergewöhnlich groß. Hier dürfen sich die großen Konkurrenten gerne eine Scheibe abschneiden.
Er umfasst:
-Maus
-ansteckbare Handballenauflage
-Gewichte
-je 2 Paar zusätzliche Mausgleiter
-kleine Tasche für Gewichte und Gleiter
-große Tasche für die Maus selbst
-Treiber-CD
-Handbuch

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Besonders die beiden Taschen finde ich eine gute Sache. Ich geh zwar schon lange nicht mehr so häufig auf LANs, aber wenn es denn mal passiert habe ich immer das Problem „wie verstaue ich nun meine G9?". Dieses Problem bekommt man dank den Taschen mit der M3 Platinum nun nichtmehr.
Ein weiteres besonderes Zubehör ist die Handballenauflage, die sich an die Maus anstecken lässt, und sich mit der Maus bewegt. Über Sinn und Unsinn dieser Auflage lasse ich mich dann beim Punkt Ergonomie aus.

Soweit erstmal für den Anfang. Ich habe zwar seit Gestern schon ausgiebig getestet und gezockt, aber meine Erfahrungen dabei muss ich auch erstmal noch in Worte fassen. Weiteres folgt also...

PS.: Auf Rechtschreibfehler, grammatische Fehler und seltsame Textformatierungen dürft Ihr mich gerne aufmerksam machen. Ich schreibe grad alles im Editor vor und da verliert man schonmal den Überblick.

Dann mal weiter im Text:

4.Erster Eindruck
Die Raptor Gaming m3 Platinum hinterlässt auf mich einen recht guten ersten Eindruck. Das Zubehör überwältigt einen förmlich beim Auspacken, und die Maus an sich ist optisch sehr ansprechend.
Die Maus ist wohlgeformt und die Soft-Touch-Oberfläche tut ihr übriges für ein rundes Gesamtbild.

5.Verarbeitung
Die Verarbeitung der M3 Platinum ist durchweg einwandfrei. Hier darf man sich auch ruhig mit den großen Konkurrenten Logitech, Microsoft und Razer messen. Die „Fugen“ zwischen den einzelnen Bauteilen sind alle einheitlich groß und nichts wirkt klapprig oder lose. Auch der Fühltest gibt einem das Gefühl da etwas wertiges in der Hand zu haben.
Die beiden beiliegenden Taschen sind aus einem Neoprenähnlichem Stoff (oder aus Neopren) und fühlen sich auch sehr hochwertig an. Aufgrund des Materials bieten sie ausreichend schutz vor Schmutz und Stößen beim Transport.
Gut gefällt mir ausserdem das Kabel, dass wie bei den aktuellen Logitech-Mäusen mit einem Stoffmantel umwoben ist. Das gibt einem Vertrauen. Denn wenn ich sehe was Razer für Kabel verbaut wird mir manchmal echt schlecht. Die dünnen Drähte schreien geradezu nach einem Kabelbruch.

Nicht so schön finde ich die einzelnen Gewichte. Kleine runde Metallzylinder. Ein Aufdruck oder eine Prägung die angibt, wie schwer denn ein Gewicht ist hätte ich schön gefunden. Da die Gewichte an sonsten allerdings Tadellos verarbeitet sind kann/will ich dafür keine Minuspunkte geben. Ausserdem findet man die Info auf dem Karton: Es sind 2g je Gewicht.
Desweiteren empfinde ich die Klappen auf der Mausunterseite als zu zerbrechlich gearbeitet. Wenn man aber kein Grobian ist sollte dieser Umstand keine Probleme bereiten. Gerade weil man diese Klappen nicht oft benutzt. Wenn man einmal seine passende Gewichtsbelegung gefunden hat bleiben die beiden geschlossen.

Erste Impressionen...
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6.Tasten
Nun will ich auf die Maustasten eingehen. Viele davon hat die Raptor nicht, die wichtigsten sind allerdings vorhanden, und mehr als diese Benutze ich persönlich auch nicht. Also Linke/Rechte Taste, Mausrad/Mausradtaste, 2 Daumentasten und die Taste auf dem Mausrücken, die zu Einstellung der Auflösung dient.

6.1 Haupttasten
Die beiden Haupttasten der Raptor sind wie mitlerweile schon von vielen Mäusen bekannt fest verbunden mit dem Restlichen Mauskörper und haben einen schönen, nicht zu starken, aber dennoch spürbaren, Druckpunkt. Dieser lässt sich aufgrund der Bauweise auch von etwas weiter hinten betätigen. Genauergesagt hat man bis zu Mausmitte keine Probleme die beiden Tasten zu drücken. Kleinere Hände kommen also ob der voluminösen Bauform nicht zu kurz. Ein leises und relativ hohes „klick“ begleitet den Druck auf eine dieser Tasten. Wenn ich da an meine alte Microsoft Sidewinder denke, die ein sehr tiefes und vergleichsweise lautes „klack“ von sich gegeben hat, finde ich diesen Ton sehr gelungen.
Hier punktet die Raptor also.

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Der gesamte Bereich, der auf dem Bild zu sehen ist, lässt sich nutzen um einen Klick mit einer der Tasten zu erzeugen.


6.2 Mausrad
Das Mausrad ist -finde ich- sehr gut gelungen.
Es hat eine klare Rasterung bei sehr leisem Betriebsgeräusch. Viel leiser als das meiner G9. Wenn man es nicht allzuschnell betätig ist es schon fast unhörbar. Sehr lobenswert! Der Druckpunkt der Mausradtaste ist sehr schön weich, fast wie bei einer der Haupttasten. Ausserdem ist das Rad relativ breit und lässt sich somit und dank der guten Rasterung sowie dem Druckpunkt auch super als „echte“ Taste einsetzen. Für Tabbed-Browser also ideal. Denn das Mausrad meiner G9 ist zwar nicht schlecht, aber für eine Spielermaus zu verspielt. Hört sich zwar komisch an, ist aber so. Ein Gamer braucht kein Mausrad mit Horizontalscroll-Funktion und Freilauf-Modus. Hier hat die Raptor-Maus mit seinem eher puristischen, dafür aber toll gelungenem Rad für mich klar die Nase vorn.

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Etwas eigenwillige Form, dafür sehr funktionell gehalten.

6.3 Daumentasten
Die beiden Daumentasten des Raptor-Ablegers sind im vergleich zu den beiden Haupttasten sowie dem exzellenten Mausrad eine Frechheit. Mit meiner Hand (siehe dazu Bild) erreiche ich ohne sie zu versetzen nur die hintere der beiden Tasten. Will ich die hintere betätigen muss ich die Maus versetzen. Ein Umstand der für mich noch zu versschmerzen wäre. Was aber garnicht geht ist der Druckpunkt der zwei. Dieser ist so hart, dass man die Maus gut festhalten muss, wenn man sie drücken will. Da
kann es dann schonmal passieren, dass man bei dem Versuch eine Daumentaste zu drücken gleichzeitig und versehentlich eine
oder beide großen drückt. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat ist es ok. Nerven tut es trotzdem, da man nicht verstehen möchte, wie Linke und Rechte Maustaste sowie das Mausrad so super werden konnten, während die Daumentasten fast schon ünnütz daher kommen. Abgesehen vom Druckpunkt an sich wird der Druck einer dieser Tasten von einem sehr lauten "klack" begleitet, das vom Geräusch etwa ähnlich klingt, wie wenn man einen Punica-Deckel in der Mitte drückt. Allerdings einen Hauch leiser...
Bei diesem Punkt weine ich meiner Microsoft Sidewinder bitterlich nach. Die übereinander angeordneten Tasten waren von der Erreichbarkeit das beste was ich je in der Hand hatte, und ihr Druckpunkt sowie Ton war auch sehr gut.
Ein klarer Negativ-Punkt für die M3 Platinum, der mich angesichts des bisher sehr guten Eindrucks schon fast etwas traurig stimmt.

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Da sind die zwei Nervensägen. Zwar hübsch ausgeleuchtet aber an sonsten misslungen. Leider...

6.4 DPI_Schalter
Der DPI-Schalter der Maus ist mittig auf dem Mausrücken platziert. Will man nun eine andere DPI-Einstellung wählen hat man folgendes zu tun:
-DPI-Schalter drücken, dieser leuchtet nun rot
-mit dem Mausrad die gewünschte Stufe Wählen
-DPI schalter wieder drücken

Durch die ungünstige Position des Schalters wird das Wechseln der DPI zum Akt. Das hat Logitech auf seinen G-Mäusen und der MX518 wesentlich besser hinbekommen. Auch Microsoft hat das auf der Sidewinder besser gelöst. Dennoch kann man die Funktion bei der Raptor gebrauchen. Wer sein Mausrad nicht benutzt kann den DPI-Schalter einfach eingerastet lassen und kann so wann es ihm passt die DPI bequem per Mausrad wechseln. Zumindest funktioniert dann der Wechsel tatsächlich "on the fly". Ohne verzögerung wird die nächste bzw. vorige DPI-Stufe aufgerufen.
Wie gesagt, ich hab das schon eleganter gesehen, wirklich schlecht ist es trotzdem nicht.

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Ich denke das war's erstmal für Heute. Morgen folgen dann noch die Punkte Software, Ergonomie, Alltags- und Spieletauglichkeit und weitere...

MFG


Ich hab zwar eben behauptet ich würde erst Morgen wieder etwas abliefern, aber ich hab Semesterferien und somit einiges an überschüssiger Zeit momentan.
Also gibt es den Punkt "Software schon Heute.

7. Software
Ja, die Software. In diesem Punkt bin ich etwas geteilter Meinung, aber von vorne:
Es gibt 3 Reiter: Tasten, Skripts und Speed. Alle 3 sind recht übersichtlich gehalten.
Der Reiter "Tasten" dient, wie der Name schon frühzeitig erahnen lässt, der Konfiguration der Tastenbelegung der Maus. Hierbei ist zu sagen, dass sich jede Taste der M3 Platinum frei belegen lässt. Bis auf die linke Maustaste. Diese ist und bleibt die Linke Maustaste. Dummer weise hat auch sie ein Dropdownmenu, dass einem erst in dem Glauben lässt man könne auch sie frei belegen. Falsch gedacht. Naja, da die Maus aber sowieso nur für Rechtshänder geeignet ist, lässt sich das verkraften.
Frei belegen bedeutet bei der Raptor M3 Platinum eine der folgenden Funktionen:
-Normale Maustaste
-"Emuliere Tastatur", was so viel heißt, wie eine definierbare Tastenkombination auszuführen (Bsp.: "Strg + Alt + entf")
-"Emuliere Konsumergerät" lässt einen z.B. Multimediafunktionen auf eine Taste legen (bspw.: "nächster Track")
-Eins von drei Skripten, die man natürlich vorher selbst definieren muss
-"Dauerfeuer". Wobei man beim Dauerfeuer einstellen kann, wie groß der Abstand in ms zwischen den einzelnen Schüssen sein soll.

Für mich insgesamt eine zufriedenstellende Auswahl an Belegungsmöglichkeiten.

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Auf dem Reiter "Skripts" kann man sich nun die drei eben erwähnten Skripte "A", "B" und "C" erstellen.
Ein Skrip darf 256 Zeichen enthalten. Da ein Tastendruck aber schon aus zwei Zeichen besteht (Taste runter - Taste hoch)
kommt man recht schnell auf größere Zeichensummen. Die Skripterstellung an sich gestaltet sich einfach und ist quasi selbsterklärend. Siehe dazu das ensprechende Bild hier drunter. Getestet hab ich die Skriptfunktion natürlich auch und kann sagen sie funktioniert tadellos. Hab ein kleines Buyscript für Counter Strike erstellt, welches auch zuverlässig seinen
Dienst verrichtet. Da ich dann aber doch lieber mein normales Buyscript nutze und sowieso nicht soviel von solchen Skripts halte ist dieser Punkt für mich eher unwichtig.
Kurz: Es geht, es funktioniert und es ist relativ einfach. Viel mehr gibt es für mich dazu nicht zu sagen.

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Letztlich gibt es noch den Reiter "Speed".
Hier kann man nun die Sensivität der Maus einstellen. Bis zu 4 Stufen von 400 bis 3200 DPI in 400er Schritten lassen sich auswählen. Das die Skalierung in Schritten von 400DPI festgelegt ist, lässt bei mir die Vermutung aufkommen, dass die wählbaren Auflösungen auch tatsächlich vom sensor unterstützt werden und somit nicht interpoliert werden müssen. Find ich gut. Denn noch genauer muss das sowieso keiner einstellen.
Ausserdem lässt sich die USB-Übertragungsrate einstellen. Die Maus unterstützt FullSpeed-USB und schafft somit 1000 Signalen pro Sekunde. Laut der Logitech SetPointSoftware meiner G9 ist aber 500 ein guter Mittelwert zwischen Geschwindigkeit und Prozessorbelastung. Und so sendet auch die Raptor Gaming bei mir 500 Signale in der Sekunde.
Allerdings muss man sagen, dass man so selbst zur niedrigsten Stufe von 166 Signalen keinen Unterschied merkt. Trotzdem gibt
einem die 500 oder gar die 1000 ein gutes Gefühl :)

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So, oben sagte ich, ich wäre was die Software berifft etwas geteilter Meinung. Das hat im Prinzip nur folgenden Grund:
Sie sieht besch..eiden aus. Da fragt man sich wirklich, was Raptor an Grafikern beschäftigt, die so einen Müll fabrizieren. Teilweise glaube ich, dass hätte ich mit Gimp besser hinbekommen. Ein ganz normaler Windows-System-Theme hätte mir da wesentlich besser gefallen als das.
Fazit: Funktion Top - Optik Flop (Da die Funktion aber natürlich viel mehr Gewicht hat als die Optik kann man hier auch ein Auge zudrücken. So oft hat man die Maussoftware im Alltag auch nicht auf...)


Erstes Update für Heute:

8.Ergonomie
Dieser Punkt ist meiner Meinung nach der wichtigste. Denn was nützt einem schon die stylischste High-Tech-Maus, wenn man nach 10 Minuten zocken Krämpfe bekommt.
Das die Raptor nur für rechtshänder geeignet ist werte ich mal nicht negativ. Da dieser Punkt trotz seiner Wichtigkeit der subjektivste ist, habe ich mal Fotos meiner Hand gemacht, damit Ihr nachvollziehen könnt, wenn ich sage „zu groß“ oder „zu klein“, für welchen Handtyp diese Aussagen gelten.

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Das auf meinem Daumen waren mal 2 Blasen :)

Nimmt man die Maus das erste mal in die Hand und platziert seine Finger auf den dafür vorgesehenen Ablagen fühlt es sich komisch (im Sinne von seltsam, nicht von lustig) an. Jeder Finger hat einen Platz auf dem er zu liegen hat. Zuerst gerät man in Versuchung die Maus anders zu greifen, so wie man es von anderen Mäusen gewohnt ist. Wenn man sich aber dazu
"zwingt" seine Finger "richtig" zu platzieren fühlt sich die Raptor nach wenigen Minuten ziehmlich gut an. Wenn ich sehr pingelig wäre hätte ich mir die Ablage für den kleinen Finger noch etwas breiter gewünscht. Das würde der Maus aber wahrscheinlich ein hässliches Äußeres verleihen und so wie es ist ist es schon recht.
Beim ersten Greifen hat man ausserdem das Gefühl die Maus würde etwas gegen den Uhrzeigersinn verdreht in der Hand liegen.
Das liegt an der sehr geschwungenen Form. Was ich meine habe ich mal hier auf den zwei Bildern verdeutlicht:

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Man erwartet eigentlich, dass die rot eingezeichnete Achse die Y-Achse der Raptor ist. Ist sie aber nicht, es ist die grüne...
Und so kommt es, dass die Maus wie auf dem unteren Bild zu sehen "verdreht" ist.
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Anmerkung: Die Maus liegt in jeden Fall wie gezeigt verdreht in der Hand. Ob der Sensor der Maus auch nach dieser Drehung ausgerichtet ist, darüber können wir Tester uns nicht wirklich einig werden.

Man gewöhnt sich ralativ schnell daran, und wenn man nicht hinschaut fällt es einem nichtmehr auf.
Nach jeweils 2 Stunden Unreal Tournament 3, Counter Strike: Source und Starcraft ist meine Hand in keinster Weise müde.
Krämpfe sind für mich mit der Maus schwer vorstellbar. Einzig mein kleiner Finger fühlt sich etwas schwächer an als vorher. Warum darauf komm ich gleich noch.*

Was nicht passt sind mal wieder die Daumentasten, zumindest für meine Hand. Diese sind einfach etwas zu weit vorne, nicht sehr viel aber dennoch... Die hintere kann ich noch gut erreichen, um aber an die vordere zu gelangen, muss ich die ganze Maus etwas unter meiner Hand zurückziehen. Dieser Umstand in Kombination mit dem oben erwähnten viel zu "knackigen" Druckpunkt machen die Daumentasten sehr unbeliebt bei der Nutzung.

Ein weiterer Negativpunkt ist der Halt beim hochheben der Maus. Hier hätte ich mir von der Soft-Touch-Oberfläche mehr erhofft.
*Da der Ringfinger seinen Platz auf einer relativ schmalen Ablage hat, kann man mit ihm kaum Druck ausüben, so dass man die Maus beim Heben zwischen Daumen und kleinen Finger presst. Da dieser aber nicht so stark wie der Ringfinger ist, wird das Heben erschwert. Möglich ist es natürlich dennoch ;) , aber angebehm ist anders.
Der Vergleich mit meinen andern Mäusen zeigt, dass die Raptor sich deutlich am schlechtesten anheben lässt.

Damit ihr euch selbst einen Eindruck von der Ergonomie der M3 Platinum machen könnt habe ich natürlich Fotos gemacht.
Zum einen von der Raptor, und zum anderen von meinen 3 Logitech-Mäusen jeweils mit Hand darauf. So könnt ihr sehen, wie die Finger auf den einzelnen Mäusen liegen.

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Mäuse von Oben nach Unten: Raptor M3 Platinum, Logitech MX Revolution, Logitech G7, Logitech G9

PS.: Wenn ihr euch fragt "Warum hat der Typ so viele geile Mäuse?"... G9 und MX Revolution sind kaputt und dienen hier nur dem Ergonomievergleich.

Wie man sieht liegen bei den anderen drei Mäusen Ring- und kleiner Finger genau übereinander, während sie bei der Raptor eher etwas gespreizt werden. Das führt zum eben beschriebenen hebe-Problem.

Die Raptor Maus ist eine der größeren. Gerade im vergleich zu meiner G9 wirkt sie wie ein wahrer Riese.
Im direkten Vergleich ist sie ein gutes stück länger und höher. In der Breite tun sich die zwei dann nichtmehr so viel. Ich kann von mir sagen, dass ich etwa mittelgroße Hände hab, und bin der Meinung die Raptor auf dem Tisch aber gut umfassen kann. Dieser Griff entpuppt sich beim Anheben aber als Mogelpackung. Denn da merkt man, dass man die Maus garnicht so
fest in der Hand hat, wie man glaubt. Viel größere Hände könnten evtl. das Problem bekommen, dass ihre Finger vorne über die Maus hinwegragen. Ausserdem könnte die Ablage für den kleinen Finger für solche Riesenpatscher etwas zu klein sein. Für solche leute wäre die MS Sidewinder eine Alternative, die subjektiv noch ein Stück voluminöser war.

Was mir beim führen der Raptor noch negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Mausgleiter viel zu weit mittig unter der Maus platziert sind. Das hat zur Folge, dass die Maus "kippelt". Kein schönes "Feature" um ehrlich zu sein, denn so kommt es vor, dass der Mauszeiger schonmal "zittert" oder unpräzise wirkt. Wer sehr lange Finger hat könnte durch dieses Manko noch weitere Schwierigkeiten bekommen. Denn da die Maus vorne wieder nach hinten abfällt kann es passieren, dass die Maus beim klicken nach vorne kippelt, was bei einem Schusswechsel im Spiel dazu führt, dass das Fadenkreuz ungewollt vom gegner abwandert. Evtl. ließe sich das aber beheben. Würde man einfach mal 2 der mitgelieferten Ersatzmausgleiter zerschnibbeln und an die enpsrechenden Stellen auf der Unterseite der Maus bappen so könnte man diese quasi wie einen wackelnden Stehtisch mit Bierdeckeln stabilisieren :D
Dazu später mehr.

Alles in allem ist die Raptor Gaming M3 Platinum ergonimsch doch recht gelungen wie ich finde, auch wenn sie hier durch verschiedene Probleme wieder etwas Punktabzug erfährt.
Jeder Finger hat seinen Platz, den er nach einer kurzen Gewöhnungsphase nicht mehr verlassen möchte. Meine Hand liegt echt gerne auf der Raptor. Ermüdungserscheinungen oder gar Krämpfe sind -zumindest bei mir- nicht aufgeteten und auch nicht zu erwarten.
Der Vergleich zur G9 fällt mir aber schwer. Die G9 lässt einem mehr Freiraum beim Griff, was mir teilweise entspannter vorkommt. Andererseits greift sich die M3 Platinum hervorragend, solange man sie nicht heben muss. Letztendlich ist das aber Geschmackssache und so macht es sowieso keinen Sinn hier ein finales Fazit zu ziehen.
Ich bin gespannt, was die anderen Tester hier zu berichten haben!

Ein spezielles Ergonomie-Feature des Raptor-Abkömmlings ist die ansteckbare Handballenauflage.
Im Vorhinein war ich etwas skeptisch gegenüber dieser Auflage. Meine meinung hat sich aber geändert. Die Auflage hält, einmal angesteckt, sehr sicher an der Maus. Lässt sich aber problemlos wieder abnehmen. Der Reibungswirderstand mit Auflage erhöht sich zwar, jedoch nicht so stark wie ich erwartet hätte. Das lieg daran, dass die Auflage eigene kleine Gleiter hat.Mit angeklipster Auflage fühlt sich der Griff der Maus noch etwas besser an. Es ist wirklich sehr bequem. Für low-Senser wie mich ist sie allerdings dennoch nichts, da ich die Maus öfter anheben muss, was wie oben beschrieben, sowieso schon nicht so einfach ist. Und dabei ist die Auflage einfach hinderlich. Für mid- bis highsenser (tendenz eher zu high) ist die Handballenauflage tatsächlich eine gute Ergänzung.

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Und es folgt der nächste Streich für Heute:

9. Alltag

9.1 surfen und sonstiges
Im sogenannten "Alltag" des Users leistet sich die Raptor keine -weiteren- Patzer. Der Sensor ist super Präzise und ein Zeigerspringen ist mir auf meinem Roccat Sense Adrenalin Mauspad noch nicht untergekommen.
Mit Stoffmauspads jeglicher Art sollte die M3 also keine Probleme bekommen. Weniger gut sieht es dabei auf meinem Glasschreibtisch aus. Hier lässt sich der Cursor zwar bewegen, springt aber hin und wieder und ist nicht sonderlich präzise. Das kann meine G9 besser, die auch auf dem Glasschreibtisch keine Schwäche zeigt. Nunja, prinzipiell ist es ja Egal, denn wofür benutzt man denn Mauspads? Aber die Tatsache, dass die Logitechmaus wesentlich besser auf Glas arbeitet als die Raptor lässt auf einen hochwertigeren Sensor bei der G9 vermuten.
Des weiteren habe ich das Gefühl, welches mich auch täuschen mag, dass die Raptor bei gleicher DPI-Zahl wie die Logitech einen Tick langsamer ist. Windows- und Spieleeinstellungen sind natürlich gleich. Keine Kritik eigentlich, wollte es aber erwähnt haben...
Die Mausradtaste ist zum Tabbed-Browsing mehr als nur geeignet, sie ist quasi dafür geschaffen. Warum habt ihr im Abschnitt "Tasten" schon gelesen. Die Daumentasten lassen einen auch beim Surfen im Stich. Sie funktionieren zwar, aber aufgrund des harten Druckpunktes klickt man lieber oben im Webbroser auf Vor und zurück.
Wer mit Mausgesten arbeitet, wie Meinewenigkeit, hat damit aber sowieso nichts am Hut.

9.2 Zockeralltag
Spielen mit der Raptor Gaming macht spass. Ehrlich. Die bequeme Form macht es möglich, dass man auf einer Lan mit sicherheit nächtelang zocken kann und der Sensor zeigt auch hier, dass er mehr als nur konkurrenzfähig ist.
Für Shooter würde ich das Prädikat "besonders geeignet" vergeben. Ich als eher low-senser freue mich über die Präzision auch in unteren Auflösungen. (So als Anhaltspunkt: Ich zocke Counter Strike 1.6 auf 800DPI, Windows Standart-Einstellung, und im Spiel auf 1,3 bei einer Auflösung von 800*600).
Ob in schnellen Egoshootern wie UT2004/UT3 und Team Fortress 2 oder den eher taktischen Counter Strike Spielen, hier steht
die Raptor der G9 in nichts nach und liegt nach meinem Empfinden gleich auf. Obwohl ich bisher mit der G9 eine total andere Form hatte, hab ich mich extrem schnell an die Platinum gewöhnt. Mein erstes Counter Strike: Source-Match auf irgent einem Publicserver brachte mir Stats von 25:4 und Cheateranschuldigungen seitens der Erschossenen :P

In Strategiespielen sieht es da meiner Meinung nach etwas anders aus...
Zwar ist der Sensor auch hier gewohnt präzise, aber hier bevorzuge ich einfach eine etwas kleinere Maus. Irgentwie schiebe ich bei Strategiegames die Maus zwischen meinen Fingern hin und her und habe so eine komplett andere Mausführung als bei Shootern. Bei dieser Technik kommt einem eine kleine Maus einfach entgegen. Nichtsdestotrotz kann man auch mit der Raptor eine gemütliche Runde RTS zocken.
Ich hatte jedenfalls bei "Starcraft", "Supreme Commander" sowie "Dawn of War" keine großen Probleme, wenn ich auch wie gesagt eine kleinere Maus präferiere.
Auch hier würde ich aber sagen: Geschmackssache.

Die Handballenauflage ist meiner Ansicht nach zum Zocken nicht geeignet. Evtl. für extreme high-senser, die ihre Maus garnicht anheben. Aber die Maus mit Auflage zu heben ist doch etwas zu umständlich, als das man so dynamisch zocken könnte...
Allerdings muss ich auch hier nocheinmal kurz erwähnen, dass das, im Punkt "Ergonomie" angesprochene, Kippeln der Maus hier und da etwas (sehr) nervig ist. Wie man die Mausgleiter derart weit in der Mitte platzieren konnte ist mir ein Rätsel.

Ich habe dieses Problem bei mir jetzt wie auf dem Bild zu erkennen gefixt. Von den Ersatzmausgleitern einfach an die gezeigten Stellen jeweils einen unter die Maus gepappt und sie ist schon wesentlich Stabiler. Von perfekt ist es noch etwas entfernt, meine G9 denkt nicht im Traum daran zu wackeln. Aber ausreichend gut und besser als im Urzustand ist es allemal.
Ärgerlich, dass man sich mit soetwas herumschlagen muss.
:wall:

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Die beiden Gleiter an den rot markierten Stellen habe ich selbst aufgeklebt. Sie waren eigentlich als Erstatzgleiter gedacht, erfüllen aber nun diesen Zweck. Wer sehr lange Finger hat sollte sich überlegen, ob er nicht vorn an der Maus auch noch ein bis zwei Gleiter platziert, und ein kippeln über die kurze Achse zu vermeiden. Für mich ist das allerdings nicht nötig.
Neben dem hinteren Gleiter, den ich aufgeklebt hab, sieht man einen kleinen hervorstehenden Punkt. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser den Zweck erfüllen soll, den die Gleiter jetzt erfüllen. Tut er aber nicht... Schon garnicht auf einem Stoffpad.



10. Sonstiges / Features
Ein paar Features der Raptor habe ich noch nicht genannt:

-Die Daumentasten sind eingerahmt von einem klaren Kunstsoffrahmen, hinter welchen 2 Rote Leds Platziert sind. So leuchtet der ensprechende Part des Rahmens beim Drücken einer Daumentaste. Wenn man möchte kann man die Leds per Software auch dauerhaft einschalten. Ich hab das so gemacht, sieht wie ich finde ganz fetzig aus.
Das war zwar oben schon zu sehen, aber ich wollte es auch nocheinmal explizit erwähnt haben.
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-Gewichte
Die Einstellung der Gewichte ist bei der Koknurrenz eleganter, allerdings nicht so Präzise.
Bei der Raptor Gaming hat man auf der Mausunterseite zwei klappen, ähnlich dem Batteriefach einer Fernbedienung, die man öffnen kann. Hier lässt sich dann jeweils ein Schaumkissen plazieren, dass mehre Gwichte (vorn: 8; hinten 13) aufnehmen kann. Das erfüllt seinen Zweck. Die Einschubmagazine von Logitech und Microsoft gefallen mir da aber besser.
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-Gewichtklappen
Die beiden Klappen, die die Gewichtschächte verdecken sind ausserdem mit den Mausgleitern beklebt. Der Clou an der Sache ist, das sie das beidseitig sind. Auf der einen Seite gibt es großflächige Gleiter, auf der anderen Seite eher kleine Füsschen. Meiner Erfahrung nach sind die großen aber seltsamer weise besser geeinget. Auch wenn ich rein logisch behauptet hätte kleinere Füsse = weniger Reibung. Der Grund ist wohl, dass die kleinen Füsse etwas zu niedrig sind und so Teile der restlichen Maus mit über das Pad schleifen. Das könnte aber dann zum Teil auch am Stoff-Mauspad liegen, wo sich die kleinen Füsse etwas eindrücken.
Jedenfalls ein interessantes Feature welches zeigt, dass sich die Ingeneure bei Raptor auch Gedanken um die Feinheiten gemacht haben.
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-hier kann man ausserdem schon die kabelführung auf der mausunterseite sehen...
-die großen gleite lassen sich auf dem bild weiter oben schon blicken


-Kabelführung
Ein weiteres Highlight der Maus ist die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, wo das Kabel aus der Maus heraus kommt. Um das zu bewerkstelligen hat die M3 Platinum auf der Unterseite Ausbuchtungen, durch die das Kabel verlegt werden kann. Ein cooles Extra, dessen Nutzen sich von User zu User mehr oder weniger ausprägt. Ich hab das kabel wie von Mäusen gewohnt einfach
vorne raus gelegt. Denn die Umstellung auf was anderes ist doch nicht so einfach.

-Preis
Hier will ich auch nocheinmal kurz auf den Preis zu sprechen kommen.
Laut geizhals.at/deutschland gibt es die Maus auf Lager ab 63 Euro. Allerdings bei MIX-Computer, die 10 € Versandpauschale berechnen.
Wenn man sich die Raptor Gaming M3 Platinum zulegen möchte, sollte man davon ausgehen, dass sie nicht unter 70 Euro auf dem Schreibtisch landet. Ein happiger Preis zu dem man wie ich finde sehr gute und teils bessere Alternativen findet.
Wenn man sich vor Augen führt, dass die Logitech G5 Refresh ab 38 Euro beim Händler auf Lager liegt, muss man schon gute Gründe finden zur etwa 30 Euro teureren Raptor zu langen. G9 und Lachesis gibt es bereits ab etwa 44,- bzw. 50,- Euro. Beide haben nicht weniger Features als die Raptor. Teilweise sogar mehr oder bessere.
Was man der Raptor in diesem Punkt allerdings zu gute halten muss ist die üppige Ausstattung. Klar, dass diese den Preis etwas nach oben drückt.
Ich persönlich würde sagen, aufgrund des Zubehörs und der, im Gesamten gesehen, recht guten Maus wäre ein Preis von 55 - 60 Euro inklusive Versand angemessen.
Wer allerdings etwas fern vom Logitech und Razer - Mainstream haben möchte, macht auch zum aktuellen Preis der Raptor keinen schlechten Deal. Allerdings gibt es für Leute die keinen Mainstream wollen auch günstige wirklich gute Möglichkeiten, wie z.B. die OCZ Equalizer.


to be continued
 
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11. Pros und Contras
So, kurz vor Schluss will ich noch einmal Pros und Contras auf einen Blick geben. Wie man sieht sind die Pros den Contras zahlenmäßig eigentlich überlegen. Für mich fallen aber einige der Contras sehr stark ins Gewicht, so dass der optische Vorsprung der Pros etwas verringert wird.
Pros:
+guter und Zuverlässiger Sensor
+klasse Haupttasten
+super Mausrad
+sehr viel und sehr brauchbares Zubehör
+Detailfeatures wie wendbare Gleitfüße und Kabelverlegung
+sehr gute Verarbeitung
+gut funktionierende und einfache Software
+3 Jahre Herstellergarantie
/+Beleuchtung der Daumentasten sieht gut aus (abschaltbar)

Neutral bewertet:
+-Gute Ergonomie wenn die Hand auf der Maus liegt
+-Schlechte Ergonomie wenn man die Maus heben muss

Contras:
-miserable Daumentasten
-umständlicher DPI-Switch
-kippelt (Siehe Punkte 8 und 9)
--viel zu überdimensionierter Preis
/-Software sieht bescheiden aus

12. Fazit

Das Fazit fällt mir schwer. Zum einen hat man eine sehr solide Maus, mit vielen Detailfeatures. Und zum Anderen leistet sich Raptor einige Patzer die nur schwer zu verschmerzen sind.
Die Maus ist super verarbeitet, da gibt es nichts zu meckern. Auch der Sensor hält, was er mit 3200 DPI verspricht und ist sehr präzise. Ein spitzen Mausrad und einige Lichteffekte gibt es auch, so wie es sich für eine richtige Gamermaus gehört ;)
Dann kommt es allerdings. Man muss sich mit richtig schlechten Daumentasten begnügen. Wirklich traurig was hier abgeliefert wird, gerade in Anbetracht dessen, dass Raptor es mit den anderen Tasten der Maus soo viel besser gemacht hat. Dann das, von mir so titulierte, "Kippelproblem". Unverständlich, wie man die Mausgleiter derart weit mittig unter der Maus platzieren konnte, denn dieses Kippeln ist für mich nicht zu verschmerzen. Hätte ich die Maus gekauft, wäre sie zurück an den Händler gegangen. Allerdings lässt sich das Problem lösen. Und eigentlich sogar recht elegant, da Raptor alle nötigen Utensilien im Überfluss mitliefert. Mir wäre es ohne Ersatzgleiter und dafür auch ohne Kippeln lieber gewesen.
Der nächste Kritikpunkt ist natürlich sehr subjektiv... Aber die Maus lässt sich einfach nicht gut heben. Als low-senser hab ich da schon irgentwie meine Probleme mit. Trotzdem versagt die Maus im Spieletest nicht. Mir macht es echt Spass mit der Raptor. Wieder zu meckern gibt es über den Preis. Unter 70€ bekommt man das gute Stück nicht. In meinen Augen viel zu überteuert.
Für die Hälfte bekommt man schon eine sehr gute MX518 oder Diamondback 3G. Und für 20€ weniger! die High-End Modelle der größten Konkurrenten Logitech, Razer und auch Microsoft. So muss man schon sehr nach guten Gründen suchen, die Raptor zu kaufen.
Wer aber auf Raptor steht kommt um die M3 Platinum wohl nicht rum. Wer also ein Auge auf die Maus geworfen hat, dem empfehle ich besonders in diesem Fall, sie vor dem Kauf mal in der Hand gehabt zu haben.
Um meinen Gesamteindruck etwas besser zu verdeutlichen vergebe ich mal die Schulnote
3+
für Preis/Leistung. Jedoch eben unter dem Vorbehalt man kommt mit der sehr eigenwilligen Ergonomie zu recht. Wenn das gegeben ist, kann man mit der Raptor sehr glücklich werden.

Persönlich: Verdrängt hat die Raptor meine geliebte G9 nicht. Nichtsdestotrotz bleibt die Raptor noch mindestens eine Woche eingestöpselt, um evtl. noch "Langzeiterfahrungen" nachtragen zu können.

13. Schlusswort

So, das war also mein erster Lesertest. Mir hat's Spass gemacht die Maus zu testen, und über meine Erfahrungen zu schreiben. Bin gespannt was die anderen 9 Tester so zu berichten haben, und ob wir in den Kritikpunkten übereinstimmen. Ich hoffe ich habe euch nicht gelangweilt und mit meinem Bericht ein wenig die Zeit Vertrieben.
Für Fragen stehe ich natürlich weiterhin zur Verfügung. Lob, Kritik, Feedback und Korrekturen sind natürlich erwünscht.
Zum Schluss gilt mein Dank nochmal den Leuten von PC Games Hardware. Ich hoffe ich war für euch ausführlich genug und mein Testbericht ist Zufriedenstellend.
Also dann, auf ein Neues :)

MFG
euer zim


14. Frage du -> Antwort ich


Frage(n) von xTc:
Die Maus bitte einmal wiegen(ohne Gewichte) und zweitens messen wie lang das Kabel ist? Und mit wie viel Gramm kann man die Maus maximal beladen?
Antwort:
Wiegen kann ich leider nicht. Mir fehlt eine derart feine Wage... Aber das Gewicht steht auf der Packung: 110g leer und mit Gewichten maximal 155g.
Kabel ist laut Verpackung 2m lang. Das kann ich nachmessen wenn gewünscht, sobald ich meinen Zollstock gefunden hab.
 
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AW: [Lesertest] Raptor Gamin M3 Platinum von zim

glückwunsc and ich
der test ist bisher auch gut ma sehn was noch so draus wird
aber ich würde auf dem ersten bild ma überlegen ob wirklich jeder deine adresse sehen soll
 
AW: [Lesertest] Raptor Gamin M3 Platinum von zim

Guter Einwand, werd ich mal eben retuschieren. :D
 
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AW: [Lesertest] Raptor Gamin M3 Platinum von zim

das mit der Adresse hab i garnet gesehen :D

schonmal guter Beginn und die Ausstattung is ja echt mal gut!!!
 
AW: [Lesertest] Raptor Gamin M3 Platinum von zim

Cooler Lesertest von der Maus, bin mal gespannt wie es weiter geht.:daumen:

Die Ausstattung ist schon recht üppig.

Wie verhält sich die Maus den Ingame??
-->> Also von der Reaktionzeit und Genauigkeit??

*Edit*
WoW:wow:
Wie machst du das immer von PCGH zum Lesertest auserkoren zu werden??
Glückwunsch zum Gehäuse Lesertest.:ugly:
 
AW: [Lesertest] Raptor Gamin M3 Platinum von zim

Schonmal was von der "Castingcouch" gehört?
Ne Quatsch, ich bin selber sehr überrascht, dass ich auch noch einen Gehäusetest machen darf. Freut mich natürlich sehr!
:daumen:

Wie sich die Maus ingame verhält dazu komme ich vermutlich erst Morgen. Ich wollte den Test nach der Reihe aufziehen.
Gleich kommt noch was zu den Tasten rein, und der Rest folgt dann wie gesagt wahrscheinlich erst Morgen. Vor allem da ich für ein paar Fotos Hilfe von meiner Freundin benötige, da ich mit der linken Hand keine scharfen Bilder hinbekomm :haha:
 
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AW: [Lesertest] Raptor Gamin M3 Platinum von zim

Bis jetzt nettet test.

Kannst du mir einen Gefallen tun?

Die Maus bitte einmal wiegen(ohne Gewichte) und zweitens messen wie lang das Kabel ist? Und mit wie viel Gramm kann man die Maus maximal beladen?

Vielen Dank.


Gruß
 
AW: [Lesertest] Raptor Gamin M3 Platinum von zim

Hi, ich hab mal Vorn im Thread den untersten Platzhalter dazu misbraucht schonmal Fragen zu beantworten. Da hab ich mich um deine gekümmert. Wenn ich noch nachmessen soll, gib nochmal bescheid...
 
AW: [Lesertest] Raptor Gamin M3 Platinum von zim

Bisher noch der schönste Test! :daumen:
Bin auch grade wild am testen und muss mich echt fragen wie PCGH nur dazu kommt diese Maus auf Platz 2 zu setzen :wow:
Bin maximal 20% zufrieden!
Naja, das wird sich wohl in meinem Test auch niederschlagen! :nene:
 
AW: [Lesertest] Raptor Gamin M3 Platinum von zim

Bisher noch der schönste Test! :daumen:
Bin auch grade wild am testen und muss mich echt fragen wie PCGH nur dazu kommt diese Maus auf Platz 2 zu setzen :wow:
Bin maximal 20% zufrieden!
Naja, das wird sich wohl in meinem Test auch niederschlagen! :nene:

Geht mir auch so... Bequem ist sie zwar ohne ende. Aber iwi "klobig" ...
 
AW: [Lesertest] Raptor Gamin M3 Platinum von zim

Die Vermessungsaktion finde ich mal sehr gelungen. Schöner Test. :daumen:
 
AW: [Lesertest] Raptor Gamin M3 Platinum von zim

Kann man nur unterschreiben! Die Idee mit den Achsen ist genial :) Mach weiter so :daumen:
 
AW: [Lesertest] Raptor Gamin M3 Platinum von zim

Huch, das seh ich jetzt erst und scheint sonst auch keinem aufgefallen zu sein. Aber würde einer der Mods evtl. den Thread-Titel an der entsprechenden Stelle um ein "g" ergänzen?
Danke schonmal :daumen:
 
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