Seite 1 von 92 123451151 ...
  1. #1
    Avatar von > Devil-X <
    Mitglied seit
    17.10.2007
    Ort
    In der Hifi-Grube...
    Beiträge
    2.340

    [HowTo/ANFÄNGERGUIDE!] Sound - Kaufberatung, FAQ und Wissenswertes

    [Einleitung]

    Mittlerweile ist das Thema Sound so undurchsichtig und kompliziert geworden, dass eine einfache Formel für guten Sound nicht mehr ausreicht. Was braucht man, um mit dem Klang zufrieden zu sein? Braucht man immer eine Soundkarte für guten Klang? Wieviel Watt muss ein System besitzen?
    Der Weg zum guten Sound - es ist beileibe kein schwerer.

    [Vorwort]

    Diese Thread stellt einen Einblick in das ,,komplizierte“ Thema Sound dar, die Grundlage dieses Threads beruhen größtenteils auf eigenen Erfahrungen.
    - Die Klangeigenschaften von Boxen/ Soundkarten (sofern Ich sie gehört habe) sind subjektiv
    - keine Marke/Firma wird bevorzugt

    Bitte Beachten: Solange man nichts Besseres als die eigene vorhanene Anlage gehört hat, empfindet man es meist als gut. Also: Immer offen sein, jede Möglichkeit zum Probehören im Geschäft nutzen.


    [Inhaltsverzeichnis]

    1. Sound/Klang FAQ
    2. Soundkarten
    3. Heimkino - Grundlagen
    4. Soundmythen
    5. Grundlagen Lautsprecherkauf



    1. [Sound/Klang FAQ]

    F: Wieso sollte Ich einiges an Geld in ein Soundsystem investieren?


    Spoiler:
    Ein Gang zum Hifi-Händler oder zu einem MM/Saturn in der Nähe und man denkt ganz anders über die Sache. Guter Klang ist menschenabhängig, jeder nimmt den Klang anders wahr und deswegen ist das Probe hören von Lautsprechern Zwang. Hat man einmal Blut geleckt, sehen die Hunderte von Euro schon nicht mehr so schlimm aus - man behält gute Anlagen eben sehr lang.

    Guter Klang kostet Geld, für 200 € im Surroundbereich kann man nicht viel erwarten: Plastik, China-Bau, schwächster Klang.


    F: Surroundsysteme sind doch immer besser als das alte Stereo?


    Spoiler:
    Das kommt auf den Preisbereich an. Bei Stereo werden nur 2 Lautsprecher benötigt, zudem noch ein Stereoverstärker, also doch eher minimalistsich, dafür günstig und klanglich meist gleichteuren Surroundsets deutlichst überlegen.

    Stereo (2.0) ist klanglich der beste Weg für den PC. So gibt es zu einem guten Kurs ganz gute Regallautsprecher mit Volumen, welche Brüllwürfelsets klanglich umhauen. Surroundsysteme für 200 € oder weniger sind fast inaktzeptabel schlecht!


    F: Brauche Ich eine Soundkarte (SoKa)?

    Spoiler:
    In erster Linie hängt dies vom Boxensystem ab: hochwertige Lautsprecher (keine Brüllwürfel!) bilden den Klang der Soundkarte sehr gut ab, dabei ist der Begriff "hochwertig" dehnbar. Für Stereo-Regalboxen lohnt sich eine niedrigeklassige Soundkarte sehr (Asus Xonar DX), in Relation zum KLanggewinn sind Soundkarten der einfachste Weg, den Klang neben dem LS-Wechsel deutlichst aufzuwerten.

    Achtung: Soundkarten wandeln den Klang von digital (PC) zu analog um (Cinch/6,3 mm KH Buchse), also nur bei digitaler nach analoger Wandlung gibt es den Klanggewinn! Bei Verkabelung der Anlage über digitalem Weg (Toslink, Hdmi) gibt es keine Verbesserung!


    F: Was kann eine Soundkarte?


    Spoiler:
    In allererster Linie natürlich den Klang (analog!), abhängig vom vorhandenen Onboard-Sound, drastisch verbessern. Desweiteren erhöht sich der Featureumfang, wie z.B. Dolby Digital Live, Crystalizer etc.
    Zudem kennt man vielleicht das Rauschen des Onboardsounds, i.d.R. verschwindet dieses Problem zusätzlich noch.


    F: Brauch ich für den PC ein aktives oder passives Lautsprechersystem?

    Spoiler:
    Um direkt ein System mit dem PC per Klinke/Cinch zu verbinden, bedarf es einen aktiven Systems, es erhöht die Lautstärke (verstärkt das Signal), weil die Soundkarten sehr leise sind.
    Ein Passives System funktioniert natürlich auch, nur dass ein extra Verstärker/Receiver das Signal vom PC bekommt und der diese Signale verstärkt zu den Boxen leitet. Dies ist in jedem Falle hochwertiger, als integrierte Aktivsysteme.


    F: Was macht ein Subwoofer?

    Spoiler:
    Ein Subwoofer erzeugt die tiefen Frequenzen ( theorestisch 1-240 Hz), welche von den normalen Lautsprechern nicht bzw. unhörbar leise wiedergegeben werden können. Eine ausgewachsene Standbox hingegen bedarf nicht immer die Unterstützung eines speraten Basswürfels, um tiefe Frequenzen zu erzeugen.


    F: Was ist die Crossover/Trennfrequenz eines Subwoofers?

    Spoiler:
    Die Trennfrequenz bestimmt den Einsatz des Subwoofers. Beispielsweise bei 120 Hz eingestelter Trennfrequenz übernimmt der Subwoofer Töne unterhalb dieser 120 Hz, die anderen LS übernehmen die Frequenzen oberhalb der 120 Hz. Es ist wichtig, diese Crossoverfrequenz korrekt einzustellen: Liegt sie oberalb der empfohlenen 80 Hz bei Heimkino, bzw. 120 Hz bei PC-Sets übernimmt der Subwoofer zu viele Töne und der Subwoofer wird ortbar. (genau genommen geschieht dies schon bei 80 Hz) Liegt sie unter diesen Werten, so entsteht ein Frequenzloch. Dabei ist zu Beachten, dass jede ANlag eine andere optimale Trennfrequenz besitzt, denn Standboxen können oder sollten besser gesagt schon ab 40 Hz bzw. 60 Hz übernehmen.


    F: Was macht ein Equalizer?

    Spoiler:
    Ein Equalizer hebt bzw. senkt bestimmte Frequenzbereiche, damit lassen sich die Klangeigenarten von LS beheben. Meistens wird dieses Mittel sehr oft falsch eingesetzt: Der Bass wird bis zum Anschlag hochgedreht, dabei nimmt man die hohen Töne nicht mehr war, also dreht man die auch noch auf. Was auf der Strecke bleibt ist der Mitteltonbereich, der besonders für Stimmen wichtig ist. Der EQ sollte mit Bedacht eingesetzt werden. Dennoch spricht absolut nichts dagegen, den Klang eigener Bedürfnisse anzupassen.


    F: Was ist ASIO und wofür brauche Ich es?


    Spoiler:
    ASIO (Audio Stream Input/Output) ist ein Audiotransfer-Protokoll von Steinberg. Es wurde vor allem für den Professionellen Audiorecording-Bereich entwickelt um die geforderten Latenzzeiten zu ermöglichen.
    ASIO bringt aber eine auch für den Consumer-Bereich interessante Eigenschaft mit sich: ASIO ermöglicht die bitgenaue Weitergabe der Sounddaten an die Soundkarte. Dadurch wird der Windows-Kernel-Mixer umgangen, der den Sound durch zahlreiche Veränderungen (allen voran ziemlich minderwertiges Resampling) verfälscht und damit den Klangeindruck trübt.
    Um ASIO nutzen zu können benötigt man eine Abspielsoftware, die ASIO unterstützt (Winamp und foobark 2k machen dies durch zusätzliche PlugIns) sowie ASIO-Treiber für die Soundkarte. X-Fi und Xonar-Karten haben ASIO-Treiber bereits inklusive, für die meisten anderen Karten kann man den ASIO4ALL-Treiber nutzen.

    Hier das Tutorial für die Nutzung von ASIO: (Thx an a_fire_inside)

    -Plugin herunterladen: Link
    - die out_asio(dll).dll ins PlugIn-Verzeichnis von Winamp kopieren
    - Winamp starten und in die Einstellungen gehen
    - bei PlugIn-Ausgang das ASIO-PlugIn auswählen
    - auf Konfigurieren klicken
    - bei Device die Soundkarte auswählen
    - Thread Priority: Time critical
    - Buffer Size: 11 (ggf. anpassen wenn Sound ruckelt o.ä.)
    - Gapless mode anschalten den Rest ausschalten


    F: Was sind stehende Wellen?

    Spoiler:
    Stehende Wellen, auch als Raumresonanz bezeichnet sind die häufigsten Hürden für Soundsysteme mit Subwoofer auf dem Weg zum guten Klang. Ein einfaches wie leider auch häufiges Beispiel: Der Subwoofer steht in einer Ecke bzw. nahe einer Wand. An der Hörpostion hört man den Subwoofer kaum agieren, in seiner Nähe jedoch scheppert er gewaltig - das sind diese berüchtigten Wellen, so löschen sich bestimmte Frequenzbereiche gegenseitig aus und man hört fast nichts. Lösung: Subwooferposition verändern.


    F: Eine Anlage besitzt das THX-Zertifikat. Damit ist es doch das Beste, oder?

    Spoiler:
    Das THX-Zertifikat, entworfen von Lucas Arts ist eine Norm, an der sich Boxen und Verstärker halten müssen um dieses Zertifikat zu erhalten. Dabei wird aber nicht unbedingt auf den Klang gehört, sondern nur um technische sinnfreie Normen wie eine vorgeschriebene Subwoofer Trennfrequenz von 80 Hz. Oder bei Verstärkern die Unterstützung der Speziellen Soundformate von Lucas Arts. Somit gibt dieses THX Zertifikat (Egal ob THX Cinema, THX Ultra II) nie Aufschluss über die Klangqualität und ist somit nur schmuckes Beiwerk zum Kundenfang!




    2. [Soundkarten]
    Wer mehr zur Technik der Soundkarten wissen will : LINK
    Die große Macht am Markt der Soundkarten (Soka´s ) teilen sich 3 Hersteller: Creative (X-Fi), Asus (Xonar) sowie Auzentech (Prelude…). Jeder Hersteller verkörpert sozusagen eine eigene Strategie, weswegen jeder Hersteller seine Vor- bzw. Nachteile besitzt. Keiner ist dem anderen in jedem Bereich überlegen, es geht einzig nach den Vorlieben desa Nutzers, welche Soundkarte sich anbietet. Zudem gibt es noch weitere Hersteller von Soka´s, welche allerdings eher ein Nischendasein fristen, wie z.B. M-Audio, ESI etc.

    Hinweis: Werden die Soka´s digital z.B. per Toslink an den seperaten Verstärker (Receiver) angeschlossen, bedarf es keiner neuen Soundkarte, weil in diesem Fall nichts umgewandelt wird.

    Ein Nischensegment im Bereich der Soundkarten sind externe Lösungen. Externe Soundkarten werden einfach per USB oder Firewire mit dem PC verbunden, wodurch sie sich auch für Laptopbesitzer eignen würden. Externe Soundkarten bieten aber meist nur getrennte Stereoausgänge, so dass sie vor allem in Kombination mit Studiomonitoren eingesetzt werden. Sie sind in der Regel für reinen Stereobetrieb ausgelegt, bieten dafür aber wieder High-End-Wandler. Die entsprechenden Treiber beherrschen meist auch keine Features wie Dolby Digital oder EAX, aber grundlegene DirectX-Unterstützung ist normalerweise implementiert, womit sie auch für Spiele geeignet sind. Sie sind am ehesten empfehlenswert für Leute, die hauptsächlich Musik konsumieren wollen.


    Creative´s X-Fi Serie:



    Quelle: http://media.schottenland.de/manufac...elabs_logo.gif

    Creative war lange Zeit die einzige Macht im Bereich der Soka´s, aber nun gibt es neue Hersteller, weswegen Creative sein Monopol eingebüßt hat.

    Was zeichnet die X-Fi Serie aus?
    Die X-Fi Serie ist eine für Spieler entworfene Serie, welche sich doch gut verkauft und in nahezu jeder Preislage vertreten ist. Sie überzeugt mit guten Klang, der jedoch sehr basslastig ausgelegt ist. Dies mag nicht jeder, desweiteren gibt es von Creative aber immer noch die besten Treiber. Dort findet man Einstellungen wie den Crystalizer, welcher allerdings nur eine Spielerei darstellt, es soll angeblich die Qualität von MP3´s verbessern. Creative´s X-Fi´s unterstützen EAX Advanced HD, wenn das Spiel diesen Standard unterstützt genießt man hochwertige Raumeffekte bei einem 5.1 Set bzw. einem 5.1 Headset. Auch liegt die Prozessorauslastung sehr niedrig, dies kann man jedoch getrost außer Acht lassen, da heutige Prozessoren enorm leistungsfähig sind.

    Für wen empfehlenswert?
    Hardcore Gamer! EAX ist nur bei den Hardcorezockern von Bedeutung, denn viele Spiele erscheinen nur noch ohne EAX und damit verliert Creative das letzte Alleinstellungsmerkmal und die Xonars oder die Sokas von Auzentech sind damit die allererste Empfehlung!

    Empfehlenswerte Karten:

    Preis/Leistungstipp: /

    Highend: Soundblaster Titanium HD



    Asus Xonar:



    Quelle: http://www.mobilewhack.com/Asus_logo-thumb.jpg

    Was zeichnet die Serie aus?
    Die Xonar-Serie besitzt mittlerweile einen exzellenten Ruf, weil sie hochwertige Bauelemente (Kondensatoren, Wandler…) besitzt und mit einem sehr audiophilen Klang verwöhnt. Desweiteren sind die Treiber weitestgehend ausgereift und logisch, der Featureumfang ist von Karte zu Karte natürlich verschieden, Dolby Digital Live wird natürlich unterstützt, ebenso wie 7.1 Virtual Dolby. Das am meisten vermisste Feature, welches die Serie wahrscheinlich zur besten machen würde, ist EAX 5. Die Xonar simuliert bis EAX 4, jedoch meist nur unterdurchschnittlich. Jedoch bietet die Xonar-Serie eine DirectSound Emulation ähnlich Creatives Alchemy-Tool, welche aktiviert werden kann, um die Raumklangeffekte älterer Games unter Vista wieder zu aktivieren. Ebenso brauchen die PCI-Express Karten einen separaten Floppy-Stromanschluß, die neueren Karten besitzen dagegen den besseren Molex (4-Pin) Anschluss. Der Floppystecker ist aber sehr mies verarbeitet, beim Anklemmen unbedingt auf den richtigen Sitz Acht geben.

    Für wen empfehlenswert?
    Personen, welche Musik oder Filme genießen möchten, der Klang der Xonar übertrifft in Sachen Brillianz, Basspräzision und Detailauflösung die X-Fi Serie teils deutlich. Musik wird mit einer Xonar sehr gut zum Leben erweckt.

    Empfehlenswerte Karten:

    Preis/Leistungstipp: Asus Xonar Dx bzw. D1

    Highend: Asus Xonar D2X bzw. D2 für Stereo: Asus Xonar Essence ST/X

    Auzentech



    Quelle: http://www.ngsmarketing.com/auzentech_logo.gif



    Was zeichnet die Serie aus?
    Auzentechs Soka´s sind sozusagen eine Hybridversion der X-Fi und der Xonar, weil sie sehr audiophil klingen, hochwertige Bauteile verwendet werden sowie ein X-Fi Chip besitzen und die damit verbundene Unterstützung von EAX 5. Einen Haken gibt es aber bei diesem Hersteller: der Preis. Diese Karten sind ziemlich teuer, desweiteren bietet Auzentech nur eine Karte für 90 € an.
    Auch über die Treiber gibt es teilweise Unmut, weil sie nicht immer ganz ausgereift wirken.

    Für wen empfehlenswert?
    Allrounder! Diese Karten sind fast das Optimum in Sachen Klangqualität, welche zwar nicht ganz mit der Xonar-Reihe mithalten kann, jedoch im Gegensatz zu dieser EAX 5 unterstützen.

    Empfehlenswerte Karten:

    Highend: Auzentech X-Fi Prelude



    ,,Geheimtipps":


    Club 3D Theatron Agrippa:
    günstig und gut trifft es am Besten. Die Karte besitzt eine gute Klangqualität in Verbindung mit guten Features.

    Asus Xonar Essence (Stereo):schlicht die beste erhältliche Karte in Bezug auf die Klangqualität.



    3. Heimkino – Grundlagen:

    Das Wort ,,Heimkino“ beruht nicht nur auf das Soundequipment, sondern allgemein auf das gesamte multimediale Erlebnis aus TV, Receiver, Boxen und/oder Blu-Ray bzw. DVD-Player. In diesem Thread geht´s natürlich hauptsächlich um das soundtechnische aus Receiver und Lautsprecher.

    Lautsprecher:
    [ Nicht zu verwechseln mit PC-LS!]


    Die meisten LS sind passiver Konstruktion, wie in den FAQ erklärt benötigen Sie zur Tonausgabe also zwingend einen Verstärker. Das Heimkino an sich besteht aus 6 Boxen: 2 Frontspeaker, 1 Center, 2 Rear sowie einen Subwoofer.

    Die Frontspeaker übernehmen tontechnisch gesehen, je nach Tonformat, alle Töne. Es ist denen also ,,egal“ ob sich Personen unterhalten (Hall-Effekt wird z.B. auch über den Fronts ausgegeben), ob es Musik ist etc. . Diese Lautsprecher sind das Fundament des Heimkino´s und hier sollte man, wenn man die Wahl hat, nicht sparen. Gerade Standboxen sind klasse im Bezug auf den Klang, denn Volumen und große Treiber verhelfen zu unsäglichem guten Klang.

    Der Center ist ein wichtiges Mitglied im Heimkino, er übernimmt das zentrale Geschehen . Allen voran wird über diesem LS die Sprache eines Filmes ausgegeben, eine TV-nahe Aufstellung ist deswegen unabdinglich.

    Die Rear-LS übernehmen, wie der Name schon vermuten lässt, die hinteren Effekte. Für Spiele (Konsolen) sind sie fast unersetzbar, bei Filmen sorgen sie für das ,,Mittendrin“-Gefühl. Diese LS gibt es als Direktstrahler, welche den Hörer einfach wie normale LS anstrahlen. Desweiteren gibt es auch die Dipole, welche etwas Besonderes sind. Sie besitzen jeweils min. 2 Membranen, welche auf der Vor- sowie Rückseite des LS angebracht sind. Nur strahlen sie nicht normal gleichzeitig nach vorn und hinten, sondern phasenverschoben, d.h: Membrane Nummer 1 schwingt einmal, währenddessen reagiert Membran 2 überhaupt nicht. Jetzt, nachdem Membran 1 aufgehört hat mit Schwingen, fängt die Nummer 2 an, auszuholen. Die Dipole sind aufstellungskritischer als Direktstrahler, aber sie sorgen für ein diffuseres (zerstreuteres) Klangbild.

    Der Subwoofer übernimmt wie in der FAQ beschrieben, die tiefen Töne. Ein Subwoofer ist sehr aufstellungskritisch. Es können Stehende Wellen entstehen, welche dafür leider sorgen, dass der Subwoofer an seinem Platz enormen Druck und Klang aufbaut, nur aber auf der Hörposition davon nichts zu Hören ist. Die Lösung des Problems ist entweder ein Standortwechsel des Dicken, oder ein Einsatz von einem zweiten Subwoofer bzw. der Verzicht auf die Tieftöner.
    Ebenfalls ein Problem ist das manche Subwoofer an bestimmten Aufstellungspukten zum Dröhnen neigen. Dies kann man unter anderem durch das Wechseln der Phasenlage ( 0-180°) verhindern. Am Besten man besorgt sich einen Partner, während der eine auf der Hörposition der Musik lauscht, stellt der andere die Phasenlage um.


    Hier eine optimale Aufstellung, welche leider selten so zu realisieren ist ( verzeiht die amateurhafte Paint-Grafik )

    Anhang 109113
    Wie man sieht, gehe ich hier von Direktstrahlern aus. Die roten Linien aollten allesamt gleich lang sein, ebenso wie die blauen.

    Verstärker/Receiver:
    Ein Verstärker ist heutzutage nicht mehr ein normales Gerät, welches nur Töne verstärkt, d.h. lauter macht, sondern ein multimedialer Receiver, welche verschieden Funktionen beherrscht. So schließt man alle Zuspieler, wie DVD/Blu-Ray Player, Konsolen, Fernseher hier an, um das vorhandene Soundsystem nutzen zu können. Nebenbei kann der Receiver auch qualitativ schlechte Signale wie z.B. DVD´s auf 1080i HDMI hochskalieren, Bildformat ändern( 16:9), Farben aufbesser etc. und über dem HDMI-Ausgang an den TV weiterleiten.
    Auch soundtechnisch kann ein Receiver viel mehr als damals: er misst sich auf den Hörbereich ein (Subwoofer Trenfrequenz, Laustärker der Kanäle…), verbessert (oder verschlechtert ) qualitativ schlechte Musik wie MP3´s , gibt die Soundsignale unverändert wie im Tonstudio vorgesehen aus usw.


    Klanglich gibt es bei Verstärkern entgegen vuielen Meinung keinen großen Unterschied, welcher das Doppelte des Preises rechtfertigen müsste!


    Was ist zu beachten beim Anschließen von Laustprechern am Verstärker?

    1. Der Widerstand (Impedanz wäre fachlich richtig) der Boxen, meistens 4, 6, oder 8 Ohm, darf nicht geringer als die Impedanz des Verstärkers/Receivers sein, weil sonst eventuell die Boxen zerstört werden. Höher ist dagegen generell kein Problem, weil sich nur die Amplitude, sprich die Lautstärke reduziert.

    2. Die Polung der Lautsprecher ( Plus und Minus) muss mit der Polung des Receivers übereinstimmen, am Besten man benutzt die markierte Ader des Kabels als Plus Leitung, um der Verwechslung aus dem Weg zu gehen.
    3. Bei Bi-Amping/ Bi-Wiring fähigem Anschluss des Lautsprechers muss, wenn man diese Art nicht verwendet, die Brücke von den Anschlüssen drinngelassen werden. Verwendet man eine dieser Arten, muss die Brücke unbedingt entfernt werden!
    4. Der Subwoofer sollte per Cinch vom Vorverstärkten Subwoofer Ausgang des Verstärkers (,,Pre Out") angeschlossen werden.

    Was ist zu Beachten beim Anschließen des PC´s an den Receiver?
    1. Den PC und den Receiver sollte man unbedingt per optischen Digitalkabel (Toslink) verbinden, da man hier dem Massebrummen aus dem Weg geht. Also nicht per Cinch / 3,5 mm.

    Was ist zu Beachten beim Anschließen von Zuspielern / TVs an den Receiver?
    1. Bei DVD-Playern, welche das beste Übertragungsmedium, sprich HDMI unterstützen, sollte der Anschluss auf diesem Wege erfolgen. Ist dies nicht der Fall, so sollt man das 3-Wege Kabel benutzen, um nur das Bild zu übertragen. Der Ton sollte dann mittels Toslink zum Receiver geleitet werden.
    2. Andere Zuspieler, wie Next-Gen Konsolen, Blu-Ray Player etc. sind auf jeden Fall per HDMi anzubinden.
    3. Der TV wird vom HDMI Ausgang des Receivers versorgt. Die meisten Receiver lassen sich dadurch auch besser einstellen, weil das Menü des Verstärkers auf dem TV zu sehen ist.


    4. [Soundmythen]

    Soundmythen - es gibt viele, beinahe unendliche Unwahrheiten über Klang. Dabei erscheinen einige eigentlich logisch, aber dennoch sind sie nicht wahr, oder manche klingen skurril, entsprechen aber der Wahrheit...

    1. Gute Kabel für die Anlage verbessern den Klang.

    Spoiler:
    Wer kennt es nicht - die Kabel müssen die größten, schönsten und hochwertigsten sein. Woher dieser Mythos kommt, ist mir nicht bekannt. Jetzt stellt sich die Frage: Wieso soll man für LS 4 mm² Kabel verwenden, obwohl am Ausgangspunkt der Leistung und somit des Signals, dem Receiver, gerade mal haardünne Drähte verwendet werden? Eine Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied, somit bringt ein Kabel, welches gerade mal 1m überbrücken muss, herzlich wenig. Die Wärme entwicklung kann man auch getrost vergessen. Und der Widerstand der Leitung steigt selbst bei 100 m Kupferkabel um maximal 0,5 Ohm an (1,5 mm² gegen 4 mm²). Und klanglich kann man keine Veränderung hören, es ist unmöglich.

    Weshalb soll man also für LS 4 mm² Kabel verwenden, wenn das ganze Haus bei 230 V und 10 A 1,5 mm² verwendet werden? Also unlogischer geht es nicht mehr. Empfehlung: mit 2,5 mm² bei durchschnittlichen Wegen fährt man gut, erst bei abnormen Strecken und/oder Leistungen sollte man 4 mm² verwenden. Wichtig ist, dass die Kabel keine feste Adern besitzen, sondern flexible Litzen.
    Etwas anders sieht die Sache bei Cinch- und HDMI-Kabeln aus. Ob sie vergoldet sind oder nicht, kann man selbst entscheiden, der Preis sollte jedoch gewisse Grenzen nicht überschreiten. Alle Kabel für unter 10 € pro 5 m sind akzeptabel, man hört/sieht keinen Unterschied ob diese sauerstoffreises Kupfer inne haben.


    2. Bi-Amping / Bi-Wiring verbessern den Klang.

    Spoiler:
    Indirekt bezieht sich diese Aussage auf die 1. Frage. Bi-Wiring ist nicht´s weiteres, als dass die doppelt vorhanden Anschlüsse der Lautsprecher( ein Anschluss für die Tief-, einer für die Hochtöner)jeweils ein Kabel von der gleichen Endstufe versorgt werden. Suzusagen verdoppelt sich nur der Querschnitt des Kabels und hiermit relativ sinnlos.Bi-Amping geht einen noch radikaleren Weg: Hier werden die unterschiedlichen Anschlüsse (siehe oben) der LS mit jeweils einer eigenen Endstufe versorgt. Insbesondere durch die 2 Endstufen, die vom Receiver meist durch die Anschlüsse von den 7.1 Boxen bereitgestellt werden, kann eine höhere Maximallautstärke bereitgestellt werden, ist im LS allerdings eine seprate Frequenzweiche verbaut, geht der Sinn von Bi-Amping gegen Null.


    3. Je mehr Watt, desto besser klingt´s.

    Spoiler:
    Der nächste, unlogische Mythos. Die Wattangabe bezeichnet die maximale Leistung eines elektrischen Betriebsmittels. Im LS-Bereich bezeichnet sie die maximale Leistung, welche der Lautsprecher aushält, ohne dass er bleibende Schäden davonträgt. Sprich: Es heißt nur, wie laut man drehen kann. Die Zahlen sagen absolut nichts über den Klang aus!

    RMS/Sinunsangaben: Diese Angaben bezeichnen einen 10-minütigen Test mit einem musikähnlichen Signal, welcher der LS ohne dabei das Zeitliche zu segnen, aushalten muss. Dabei darf es nicht überhitzen oder mechanische Beschädigungen davontragen. Diese Angabe ist relativ aussagefähig.

    P.M.P.O.: Diese Angabe heißt übersetzt ,, Peak MaximumPower Output". Sozusagen bezeichnet diese Angabe die maximale Leistung, die ein LS aushält bis er kaputt geht - eine zeitliche Vorgabe gibt es nicht.
    Fazit: Absolut verzerrte Darstellung des realen Bedarfs, diese Angabe muss man als Lüge bezeichnen.


    4. Die Aufstellung und Ausrichtung der LS ist egal.

    Spoiler:
    Ach herrje. Die Aufstellug is neben den Raumresonazen und natürlich der Qualität der LS das wichtigste Klangkriterium. Bassreflexlautsprecher sowie Subwoofer sollte man möglichst nicht in eine Ecke verbannen, weil hierdurch der Bass zwar kräftig ansteigt, jedoch an Präzision verliert und zudem auch oft zu Dröhnen beginnt. Wenn´s jedoch wie bei mir nicht anders geht, solte man per EQ die Bässe etwas runterregeln oder aber an der Wand Schallschlucker anbringen, wie z.B. Teppich etc, auch wenn es optisch nicht gefällig ist.
    Noch kritischer wird es bei einem 5.1 oder sogar bei einem 7.1 Set: hier muss man auf die Aufstellungshinweise penibel achten, da der Klangeindruck sonst enorm geschmälert wird. Die Fronts bilden mit dem Hörplatz ein gleischenkliges Dreieck, Der Center sollte sich über/unter dem TV befinden, die Rears sollten sich hinter dem Hörplatz befinden. Das mit der Ausrichtung ist so eine Sache: Zischeln die ,,S"-Laute oder ist der Hochtonbereich aggresiv, so sollte man die LS vom Hörer weg drehen.


    5. Je besser der Verstärker, desto besser der Klang.


    Spoiler:
    Ein Mythos, welchen ich persönlich selber schon widerlegen konnte. Ein Verstärker/ AV-Receiver bekommt Signale und verstärkt diese. Mehr macht so ein Gerät eigentlich nicht. Wie soll er dann ,,klingen" können? Das, was die meisten den AV-Receivern als Klangeigenschaft wie dynamisch oder natürlich zuweisen, ist nicht der Klang des Verstärkers, sondern der Klang der Einstellungen. Einen Receiver kann man, wenn man ihn mit anderen Receivern vergleichen will, nicht so neutral einstellen, dass es vergleichbar ist. Anders gesagt: Den Unterschied den man zwischen Verstärkern wahrnimmt, ist nicht der Eigenklang des Verstärkers, sondern nur den von den Einstellungen ,,verzerrten" Klang.


    6. Je mehr Membranen ein Laustprecher besitzt, desto besser.

    Spoiler:
    Teilweise korrekt. Es kommt ganz auf die Güte der Membranen und auf den Hersteller an, inwieweit sich viele Treiber lohnen. Ausgehend von Standlautsprechern findet man häufig welche mit einem Hochtöner und (mehreren) Tieftönern, somit ,,fehlt" der Treiber für die Mitten. Meistens übernimmt jedoch einer der anderen Treiber die Aufgabe für die Mittendarstellung. Aktuell zu Sehen bei Teufel: Besaß das CEMPE noch einen dedizierten Hochtöner sowie einen Mitteltöner, so besitzen die aktuellen Systeme wie das Concept E 200 nur noch einen einzigen Treiber. Der Vorteil in mehreren Membranen liegt an der erhöhten Luftbewegung und an dem meist sauberen darstellen der Frequenzen. Allerdings liegt hier der Fehler im Detail: Sind die Treiber untereinander nicht richtig aufeinander abgestimmt, so entsteht ein Frequenzloch, welches bedeutet, dass bestimmte Frequenzen nicht zu Hören sind weil sie eben einfach fehlen. Bei einem Treiber, der viele Frequenzen übernimmt, tritt diese Phänomen nicht auf, jedoch ist der resultierende Klang meistens den ,,richtigen" Treibern unterlegen.


    7. Je mehr Volumen eine Box besitzt und je schwerer diese ist, desto besser der Klang.

    Spoiler:
    Teilweise Richtig. Ein großes Volumen verhilft dem Lautsprecher, tiefer in den Frequenzkeller zu kommen und eine satteren Klang zu erzeugen, ein hohes Gewicht reduziert das Mitschwingen von Teilen der Box bzw. verhindert das davon ,,springen". Allerdings bringt auch das größte Volumen nichts, wenn die verbauten Teile (Membranen, Frequenzweichen etc.) nicht der Anforderung der Qualität erfüllen. Heutzutage jedoch gibt es mittlerweile auch sogenannte Neodym-Magneten, welche eben so stark sind wie die alten, jedoch nur ein kleinen Teil von dessen Masse ausmachen und das bei gleicher Wirkung.



    5. [Grundlagen Lautsprecherkauf]

    Wenn man nun mit dem schönen Gedanken spielt, sich neue und (meistens) teure Lautsprecher anzuschaffen, so gilt es einige Kriterien zu berücksichtigen:

    1. Kein Blindkauf, siehe Drittens
    2. Auf keinem Fall sich nur vom Design blenden lassen
    3. Vergleichen mit anderen LS sowie probehören
    4. Die Tests in Zeitschriften sollten nur als Grundlage dienen, nie als alleiniges Kaufkriterium.

    Hat man sich nun in einen Hörraum begeben, vorzugsweise bei einem ,,richtigen" HiFi Händler, so kann man mit der eigenen Lieblings-CD die verschiedenen LS nach folgenden Punkten bewerten:

    - Spielfreude, Ist es ein Genuss, den Lautsprechern zu lauschen?
    - Dynamik, Indirekt mit der Spielfreude verbunden, spielen sie zackig und spaßig?
    - Natülichkeit, Verfälschen die LS den Klang?
    - Bühnendarstellung, Kann man die Instrumente auf der dargestellten Bühne orten?
    - Bassqualität, Sind die Bässe trocken und präzise, oder schwammig und nicht tief genug?
    - Allgemeines, sind Höhen nervig, die Mitten schwach?
    - Pegelfestigkeit, sind die LS auch für längeren, lauten Klang ausgelegt (verzerrungsfrei)?




    Wär noch Vorschläge für diesen Thread hat , dann bitte unbedingt posten, ich bin für jede Antwort dankbar!
    Geändert von > Devil-X < (04.02.2011 um 20:15 Uhr) Grund: Thx geht an: Sash, a_fire_inside_1988, Olstyle, rebel4life, EraZer, skankee

    •   Alt

      Anzeige
      Bitte einloggen, um diese Anzeige auszublenden.
       

  2. #2
    Avatar von Uziflator
    Mitglied seit
    21.05.2008
    Liest
    PCGH.de & Heft
    Ort
    In der Hauptstadt des Genusses
    Beiträge
    3.889

    AW: [HowTo] Der Weg zum guten Sound

    Ähm warum zweimal den gleichen Thread nur mit andern Namen?

    Aber gute arbeit.
    Intel i5 7600k / MSI Z270 / Crucial 16GB DDR4 / MSI RX 480 / Be Quiet Dark Power Pro P10 550W /Be Quiet Dark Base 900 Pro
    Schallwiedergabe:ASUS Xonar D2 /AKG K530 /AKG K701 /Philips X1/Onkyo A-9155/ AKG Q701 /Fiio E09K
    Canon 80D /Canon 50mm STM/ 18-135 Nano USM

  3. #3
    Avatar von > Devil-X <
    Mitglied seit
    17.10.2007
    Ort
    In der Hifi-Grube...
    Beiträge
    2.340

    AW: [HowTo] Der Weg zum guten Sound

    Zitat Zitat von Uziflator Beitrag anzeigen
    Ähm warum zweimal den gleichen Thread nur mit andern Namen?

    Aber gute arbeit.
    Ja, so in etwa: der andere wird gelöscht, es geht wegen den Kommentaren, weil ich den M6-Test entfernt habe. Also dies hier ist der richtige Thread.

  4. #4
    Avatar von »EraZeR«
    Mitglied seit
    10.10.2008
    Beiträge
    2.013

    AW: [HowTo] Der Weg zum guten Sound

    Habe mich auch schon gewundert. Der Thread Name passt aber auch besser und durch die direkt eingefügten Bilder sieht es gleich optisch viel ansprechender aus.

  5. #5
    Avatar von Uziflator
    Mitglied seit
    21.05.2008
    Liest
    PCGH.de & Heft
    Ort
    In der Hauptstadt des Genusses
    Beiträge
    3.889

    AW: [HowTo] Der Weg zum guten Sound

    Zitat Zitat von Devil96 Beitrag anzeigen
    Ja, so in etwa: der andere wird gelöscht, es geht wegen den Kommentaren, weil ich den M6-Test entfernt habe. Also dies hier ist der richtige Thread.
    Versteh ich!

    Aber hab nen Fehler gefunden

    Die Xonar simuliert bis EAX 4, jedoch meist nur unterdurchschnittlich. Ebenso brauchen die Karten einen separaten Floppy-Stromanschluß.
    Das stimmt nicht, nur die PCI-E Versionen benötigen einen Floppy Anschluss, die PCI Versionen nicht.
    Intel i5 7600k / MSI Z270 / Crucial 16GB DDR4 / MSI RX 480 / Be Quiet Dark Power Pro P10 550W /Be Quiet Dark Base 900 Pro
    Schallwiedergabe:ASUS Xonar D2 /AKG K530 /AKG K701 /Philips X1/Onkyo A-9155/ AKG Q701 /Fiio E09K
    Canon 80D /Canon 50mm STM/ 18-135 Nano USM

  6. #6
    Avatar von Olstyle
    Mitglied seit
    29.08.2007
    Liest
    PCGH.de & Heft (Abo)
    Ort
    NRW
    Beiträge
    11.409

    AW: [HowTo] Der Weg zum guten Sound

    Wobei der Floppy-Anschluss auch nur bei DX und D2X zum Einsatz kommt. Bei den neueren Karten hat man auf den wesentlich einfacher zu handhabenden und weiter verbreiteten Molex Anschluss gesetzt.

    Und was viel wichtiger ist als simuliertes EAX:
    Die Asus Karten bieten eine DirectSound Emulation (wie Creatives ALchemy) welche komplett automatisch arbeitet sobald GX aktiviert wird. Somit steht alten Spielen unter Vista ein Stein weniger im Weg.
    Triplescreen Gaming mit SoftTH Free Speech vs. Trolling
    Zitat Zitat von DoubleFine Action News
    “It’s true: We’re amazing,” commented Tim Schafer, president and CEO of Double Fine.

  7. #7
    Avatar von > Devil-X <
    Mitglied seit
    17.10.2007
    Ort
    In der Hifi-Grube...
    Beiträge
    2.340

    AW: [HowTo] Der Weg zum guten Sound

    *Behoben* Danke euch. Habt ihr noch Ideen für die FAQ und die Sound-Mythen?? Eventuell mach ich auch noch eine Liste für empfehelnswerte Heimkinosysteme auf... falls gewünscht.

  8. #8
    Avatar von Mad
    Mitglied seit
    13.09.2007
    Ort
    Niederbayern
    Beiträge
    143

    AW: [HowTo] Der Weg zum guten Sound

    Also ich muss sagen, dass ich diesen Thread hier hervorragend finde!!!

    Ich denke mal, dass es nicht viele Leute gibt, die wirklich die SuFu benutzen... Deshalb finde ich diesen Thread (vorallem für Einsteiger und Leute wie "Ich hab 200€ was bekomm ich dafür") gut!!!

    Respekt, auch wenn´s sowas in der Art schonmal gibt... Hiermit gehören 50Seiten Threads mal der Vergangenheit an. "Insider" wissen was ich meine...
    MB.: Asus P5E, CPU.: E6600 2,4Ghz@3,4Ghz@1,4V, Kühler.: Scythe Mugen incl. Ret.Mod. und S-Flex 1600, RAM.: 4GB Corsair Twin2x1024CL4, GraKa.: Asus EN8800GTX, HDD.: Samsung HD501LJ, Brenner.: Samsung SH-183L, Sound.: Teufel Concept E Magnum (Digital) PowerEdition+Decodersation3 @AuzenTech X-Fi Prelude 7.1 Soundkarte, Netzteil.: Zalman ZM600-HP (600Watt), Gehäuse.: CoolerMaster Mystique 632 Gehäuse+ Sharkoon SilentEagle1000 (120mm, Blue LED), Scythe Kamikaze(120mm, Blue LED), Logitech G15+MX 510

  9. #9
    Avatar von Olstyle
    Mitglied seit
    29.08.2007
    Liest
    PCGH.de & Heft (Abo)
    Ort
    NRW
    Beiträge
    11.409

    AW: [HowTo] Der Weg zum guten Sound

    Es gibt so eine Liste und da steht auch dein Test drin :
    http://extreme.pcgameshardware.de/so...reosystem.html

    Zu den Kabeln:
    Was aber durchaus nicht zu vernachlässigen ist ist Abschirmung. So ein "Klingeldraht" wie ihn Teufel gerne mitliefert(0,5mm) empfängt mangels Abschrimung z.B. gerne mal Radioprogramme^^.

    Zum Durchmesser könnte man dann gleich Bi-Wiring dazu nehmen. Selbiges ist nämlich nichts anderes als das verdoppeln des Durchmessers.

    Zum Watt-Punkt:
    Das würde ich zweiteilen:
    1. Klang und Lautstärke sind was vollkommen Verschiedenes.

    2. Lautstärkeangaben kann man nur über RMS, nicht über PMPO vergleichen.

    Auch RMS Angaben sagen nämlich absolut gar nichts über den Klang. Das könnte bei dem Punkt missverstanden werden.
    Triplescreen Gaming mit SoftTH Free Speech vs. Trolling
    Zitat Zitat von DoubleFine Action News
    “It’s true: We’re amazing,” commented Tim Schafer, president and CEO of Double Fine.

    •   Alt

      Anzeige
      Bitte einloggen, um diese Anzeige auszublenden.
       

  10. #10
    Avatar von OctoCore
    Mitglied seit
    24.12.2008
    Liest
    PCGH.de & Heft
    Ort
    Third Stone From The Sun
    Beiträge
    11.428

    AW: [HowTo] Der Weg zum guten Sound

    Ach, es gibt jetzt neue Soundkarten-Hersteller?
    Ja, das ist gut so und richtig.
    Aber deshalb geht Creative nicht automatisch ihres Marktführerstatus verlustig. Sie sind allerdings nicht mehr so marktbeherrschend wie früher.

    Zitat Zitat von Olstyle Beitrag anzeigen
    Zum Durchmesser könnte man dann gleich Bi-Wiring dazu nehmen. Selbiges ist nämlich nichts anderes als das verdoppeln des Durchmessers.
    Es verdoppelt sich nur die Querschnittsfläche der Verkabelung. Ein einziges Kabel mit der gleichen Fläche hätte nicht den doppelten Durchmesser.
    Geändert von OctoCore (30.05.2009 um 22:45 Uhr)
    PROUD TO BE A Pastafarian

    Der neue Trend: NSA statt NAS - "Wir speichern Ihre wichtigen Daten gerne und kostenfrei!"

Seite 1 von 92 123451151 ...

Ähnliche Themen

  1. Anfängerguide CPU,GPU & Chipsatz (790i)
    Von [FKoG]Silver Harlequin im Forum Erweiterbare Wasserkühlungen
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 04.03.2009, 09:04
  2. Kaufberatung Sound
    Von xaverl im Forum Sound + HiFi
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 12.12.2008, 11:04
  3. [HowTo]+[FAQ] Passkeys
    Von FeuRenard im Forum Folding@Home (PCGH-Team #70335)
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 20.09.2008, 16:45
  4. Wissenswertes zum Vista SP1
    Von jetztaber im Forum Windows 7, 8(.1) und 10, Windows allgemein
    Antworten: 26
    Letzter Beitrag: 07.04.2008, 14:53

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •