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  1. #11
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    AW: Razer Seiren X - Nachhallunterdrückung?

    Die Qualität von 3,5er Klinken-Mikros scheitert oft allerdings auch an minderwerten Mikrofoneingängen. Die meisten Onboards haben eine nicht nur viel zu schwache, sondern auch noch schlecht geschirmte Vorverstärkung. Heißt, du hast öfters Probleme mit einem hohen Grundrauschen und gelegentlischen Inteferenzen (Fiepen, Surren, Zischeln,...).

    Mal ganz konkret gesagt, nur, damit du es ein mal gehört hast:
    ein Headset- bzw. Ansteck-Mikto fordert normalerweise mindestens 5V vom Mikrofoneingang, damit die Stimme laut genug aufgezeichnet werden kann und der Signalpegel weit genug über dem Grundrauschen liegt. Viele Onboards und auch einige dedizierte Soundkarten zeigen hier massive Schwächen, weshalb es dann auch egal ist, wie teuer das angeschlossene Mikrofon ist.

    Wenn du über 3,5mm Klinke gehst und einen guten Sound erwartest, dann brauchst du auch eine saubere Vorverstärkung.
    Ob die bei dir gegeben ist, muss man ausprobieren.

    Ein Mikro, das infrage käme, wäre vielleicht das Antlion ModMic (ruhig in der Version v4).
    Ist von der P/L nicht unbedingt der Knaller, bietet dafür jedoch einige Komfortoptionen, die einen beliebigen Kopfhörer zum Headset umrüsten können.
    Vorteil dieses Mikros wäre, dass es eine Nierencharakteristik hat und direkt vorm Mund platziert wird. Dadurch bekommst du so ziemlich die bestmögliche Abschirmung gegenüber Hintergrundgeräuschen und kannst bei Bedarf sogar noch die Hintergrunddämpfung des Onboards hinzuschalten.

    Voraussetzung wäre aber wie gesagt, dass dein Onboard-Sound keine Krücke ist und das Mikrofon sauber vorverstärken kann.
    Sollte das nicht der Fall sein (muss man ausprobieren), dann brauchst du eine externe Vorverstärkung bzw. neue Soundkarte.

    Was theoretisch möglich wäre:

    Neewer NW-700 Professionelle Kondensator-Mikrofon & NW-35 Hange Ausleger Scherenarm Stander mit eingebauten XLR-Kabel und Befestigungsschelle und 48V Phantomspeisung mit Adapter Set: Amazon.de: Musikinstrumente

    Das ist ein XLR-Mikrofon, welches an einen externen Vorverstärker kommt und dann an deinen Onboard-Input gehangen werden kann (siehe Bild Nr. 3 im Link). Sprich, du würdest die Funktion mit der Nachhallunterdrückung behalten und hättest ein Mikrofon, welches extern verstärkt wird.

    Muss dazu allerdings sagen, dass ich diesen externen Billig-Netzteilen persönlich eher kritisch gegenüberstehe. Ein User auf Computerbase hatte letztens ein ähnliches Anliegen und hat sich dann für genau diese Konstellation, allerdings mit USB-Netzteil (ansich baugleich, wird jedoch per USB-Kabel und nicht mit Netzstecker mit Strom versorgt), entschieden. Vielleicht kommt da ja bald Rückmeldung.

    Wertiges USB-Mikrofon als Ersatz fur Creative HD-Webcam | ComputerBase Forum

    Wenn das Ding kein totaler Flopp ist, dann könntest du die Funktionen vom Onboard beibehalten und zugleich deinen Klang aufwerten. Denn diese Mikros sind ansich nicht verkehrt. Sehen zwar billig aus, aber wenn man sie ordentlich voverstärkt, kann der Klang für den Preis schon sehr ordentlich sein:
    YouTube

    Siehe auch:
    Gutes Mikrofon fur Gaming | ComputerBase Forum

    Vielleicht hilft das als Orientierung ja schonmal weiter

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  2. #12

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    AW: Razer Seiren X - Nachhallunterdrückung?

    Zitat Zitat von DerKabelbinder Beitrag anzeigen
    Die Qualität von 3,5er Klinken-Mikros scheitert oft allerdings auch an minderwerten Mikrofoneingängen. Die meisten Onboards haben eine nicht nur viel zu schwache, sondern auch noch schlecht geschirmte Vorverstärkung. Heißt, du hast öfters Probleme mit einem hohen Grundrauschen und gelegentlischen Inteferenzen (Fiepen, Surren, Zischeln,...).

    Mal ganz konkret gesagt, nur, damit du es ein mal gehört hast:
    ein Headset- bzw. Ansteck-Mikto fordert normalerweise mindestens 5V vom Mikrofoneingang, damit die Stimme laut genug aufgezeichnet werden kann und der Signalpegel weit genug über dem Grundrauschen liegt. Viele Onboards und auch einige dedizierte Soundkarten zeigen hier massive Schwächen, weshalb es dann auch egal ist, wie teuer das angeschlossene Mikrofon ist.

    Wenn du über 3,5mm Klinke gehst und einen guten Sound erwartest, dann brauchst du auch eine saubere Vorverstärkung.
    Ob die bei dir gegeben ist, muss man ausprobieren.

    Ein Mikro, das infrage käme, wäre vielleicht das Antlion ModMic (ruhig in der Version v4).
    Ist von der P/L nicht unbedingt der Knaller, bietet dafür jedoch einige Komfortoptionen, die einen beliebigen Kopfhörer zum Headset umrüsten können.
    Vorteil dieses Mikros wäre, dass es eine Nierencharakteristik hat und direkt vorm Mund platziert wird. Dadurch bekommst du so ziemlich die bestmögliche Abschirmung gegenüber Hintergrundgeräuschen und kannst bei Bedarf sogar noch die Hintergrunddämpfung des Onboards hinzuschalten.

    Voraussetzung wäre aber wie gesagt, dass dein Onboard-Sound keine Krücke ist und das Mikrofon sauber vorverstärken kann.
    Sollte das nicht der Fall sein (muss man ausprobieren), dann brauchst du eine externe Vorverstärkung bzw. neue Soundkarte.

    Was theoretisch möglich wäre:

    Neewer NW-700 Professionelle Kondensator-Mikrofon & NW-35 Hange Ausleger Scherenarm Stander mit eingebauten XLR-Kabel und Befestigungsschelle und 48V Phantomspeisung mit Adapter Set: Amazon.de: Musikinstrumente

    Das ist ein XLR-Mikrofon, welches an einen externen Vorverstärker kommt und dann an deinen Onboard-Input gehangen werden kann (siehe Bild Nr. 3 im Link). Sprich, du würdest die Funktion mit der Nachhallunterdrückung behalten und hättest ein Mikrofon, welches extern verstärkt wird.

    Muss dazu allerdings sagen, dass ich diesen externen Billig-Netzteilen persönlich eher kritisch gegenüberstehe. Ein User auf Computerbase hatte letztens ein ähnliches Anliegen und hat sich dann für genau diese Konstellation, allerdings mit USB-Netzteil (ansich baugleich, wird jedoch per USB-Kabel und nicht mit Netzstecker mit Strom versorgt), entschieden. Vielleicht kommt da ja bald Rückmeldung.

    Wertiges USB-Mikrofon als Ersatz fur Creative HD-Webcam | ComputerBase Forum

    Wenn das Ding kein totaler Flopp ist, dann könntest du die Funktionen vom Onboard beibehalten und zugleich deinen Klang aufwerten. Denn diese Mikros sind ansich nicht verkehrt. Sehen zwar billig aus, aber wenn man sie ordentlich voverstärkt, kann der Klang für den Preis schon sehr ordentlich sein:
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    Vielleicht hilft das als Orientierung ja schonmal weiter
    Hallo Kabelbinder,

    zunächst muss ich mal ein ein dickes Lob aussprechen für deine tolle Beratung inkl. Hintergrundinformationen! Dafür einen imaginären Dankes-Cookie. Habe mir auch die anderen von dir genannten Threads angeschaut, in denen du auch Rückmeldung gibst. Bist du in dem Bereich irgendwie tätig? Du wirkst nämlich vom Fach!

    Ich habe mir zunächst das Antlion ModMic angeschaut. Scheint mir aber tatsächlich nicht etwas zu sein, was mir besonders gefällt. Ich möchte ja an meinem Schrank eher ein klassisch aussehende Mikrofon an einem Mikrofonarm befestigen und mir bei Bedarf in meine Nähe rücken. Generell aber kommt es auch vor, dass ich mal 2-3 Meter vom Mikro auch weg bin.

    Auf der anderen Seite habe ich dann dein Neewer700 Vorschlag genauer angeschaut. Ich hatte bereits ein Video zum Razer Seiren X beim gleichen Reviewer angesehen/angehört, dass du mir hier zu geschickt hast. Wenn ich das richtig sehe bzw. höre, dann klingt das Neewer700 an einer guten guten Soundkarte eigentlich ganz passabel an im Anbetracht des Preises. Gleichzeitig hab ich mir noch ein deutsches Review angehört ( YouTube ). Direkt am Klinke-Anschluss klingt das eher schwach. Welche Funktion genau hat denn dieser Kanalverstärker?

    Ich hätte jetzt anhand deines Feedbacks folgenden Einkaufsvorschlag:

    https://www.amazon.de/nw-700-Profess...=Neewer+NW-700
    Damit hätte ich das Mikro und eben den gewünscht Arm
    https://www.amazon.de/Neewer-1-Kanal...ag=comput0d-21
    Ein Strom-Ding via USB (ich schätze, dass ist ne Art Verstärker, damit die Stimme - wie du sagtest- laut genug ist).

    Konstruktion wäre dann vermutlich: PC>Klinke XLR Kabel zu Strom-Ding USB - Kabel von Stromding zu Mikrofon (kann es sein, dass ich dann hier ein XLR zu XLR Kabel brauche? Falls ja, kannst du mir einen Link schicken?). Erziele ich dann mit dieser Konstruktion einen Ton wie in dem von dir gezeigten Youtube-Video?

    Übrigens zu meiner "Soundkarte". Ich habe das Asus Z97 Pro Gamer. Auf https://www.asus.com/de/Motherboards...pecifications/ steht was zu den Spezifikationen. Vielleicht hilft dir das zu einer Einschätzung?

  3. #13
    Avatar von DerKabelbinder
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    AW: Razer Seiren X - Nachhallunterdrückung?

    Danke, ich helfe gerne

    Wenn du eher ein klassisches "Studio-Mikrofon" bevorzugst, dann bist du mit dem NW 700 vielleicht schon ganz gut bedient. Da ist ja auch schon ein Stativ mit enthalten, damit du das Mikro frei am Schreibtisch platzieren kannst.
    2-3m Abstand werden allerdings schwierig. Da müsstest du schauen, ob die Vorverstärkung (heißt für dich im Endeffek: die Lautstärkeregelung) ausreicht, um auf diesen Abstand noch verstanden zu werden. Klangqualitativ musst du dann auch damit rechnen, dass sich die Stimme etwas dünn und hallig anhört. Je höher der Abstand zw. Mund und Mikro, desto stärker treten die Raumanteile (vornehmlich Reflexionen) hervor.

    Die günstigen Mikros der Bauart NW 700 und wie sie alle heißen (im Prinzip nur umgelabelte Stangenware) sind fürs Geld auf jeden Fall nicht verkehrt. Wenn die ausreichend vorverstärkt werden, dann hören die sich für den Preis eigentlich schon erstaunlich gut an:
    BM700 Condenser Mic Review - YouTube
    In dem Beispiel hängt das Mikro an einem 160 Euro Vorverstärker (DBX 286 S), welcher auch noch ein wenig Signalverarbeitung mit EQ, Noise-Gate und solchen Spielereien zulässt.
    Nicht unbedingt fair. Aber es zeigt, was man unter den richtigen Bedingungen aus solchen Billig-Mikros rausholen kann

    Die Vorverstärkung darfst du dir in etwa folgendermaßen vorstellen:
    das Signal, welches bei der Auslenkung der Membran durch das Sprechen erzeugt wird, ist normalerweise so schwach, dass es vor der Verarbeitung am PC noch verstärkt werden muss. Dafür muss die Vorspannung am Membransystem angehoben werden. Mehr Spannung auf den Leitungen heißt in der Regel auch mehr Pegel. Mehr Pegel heißt mehr Abstand zum Grundrauschen (" signal-to-noise ratio", kurz "SNR").

    Professionelle XLR-Studiomikrofone erfordern normalerweise 48V in Form der so genannten "Phantomspeisung". Bei den üblichen Klinken-Mikrofonen, welche mit dem Mainboard verbunden werden können, hat man hingegen eine so genannte "Plug-in-Power" von bis zu 10V. Die meisten Klinkenmikrofone setzen auf Elektretkapseln und erfordern erfahrungsgemäß eine Spannung von mindestens 5V, um reibungslos (ausreichend laut und rauschfrei) zu funktionieren. Onboard-Eingänge legen leider all zu selten Wert auf diese Anforderungen und dümpeln lediglich (teilweise weit) unterhalb der 4V rum. Auch hat man hier oft das Problem einer schlechten elektromagnetischen Schirmung. Wenn hier von Anfang bereits Störsignale mit eingeschleust werden, dann sind diese normalerweise auch im (vom Onboard) verstärkten Signal sehr deutlich zu hören.

    Das wären so die groben Spielregeln.

    Nun möchtest du in deinem Fall die Features des Onboards beibehalten, was ansich erst mal gar kein Problem ist.
    Die Herausforderung liegt hier lediglich darin, das Onboard mit einem Signal zu versorgen, welches bereits vorverstärkt ist (hoher Eingangspegel) und daher gar nicht erst den Unzulänglichkeiten des integrierten Vorverstärkers ausgesetzt werden muss. Heißt im Klartext: das Mikro wird extern vorverstärkt, der Lautstärkeregler des Onboard-Eingangs unter Windows dann erst mal aufs Minimum gesetzt.

    Ein Neewer NW 700 mit separatem Vorverstärker (mindestens 5V) sollte dem eigentlich gerecht werden.

    Den Vorverstärker gibt es in der Variante mit Netzstecker (siehe ersten Link aus Post #11) oder aber einer USB-Stromversorgung (von dir zuletzt verlinkt).
    Ob bzw. wie gut die Teile funktionieren, musst du ausprobieren. Habe selbst noch keinen gehabt, da ich selbst lieber auf dedizierte USB-Interfaces mit Phantomspeisung setze (die in dem Sinne jedoch wieder keine Nachhalunterdrückung bieten, für dich womöglich also erst mal nicht interessant sind).

    Die Konstellation wäre:
    Mikro -> XLR/XLR Kabel -> Vorverstärker -> XLR/Klinke Kabel -> Onboard-Eingang

    Dem Set mit Netzstecker scheinen alle nötigen Kabel beizuliegen.
    Im Falle des separat gelisteten Vorverstärkers mit USB (dient nur der Stromversrogung, keine Datenübertragung!) bräuchtest du noch ein normales XLR zu XLR Kabel. Zum Beispiel:
    Mikrofonkabel High Quality - 3 Meter - 1x XLR Male - 1x XLR Female: Amazon.de: Musikinstrumente


    Die Info zum Mainboard hilft leider nicht weiter.
    Da muss man einfach ausprobieren, ob es auch ohne separaten Vorverstärker funktioniert oder nicht. In den meisten Fällen wurde der Mikrofoneingang jedoch eher schlampig implementiert (der Schwerpunkt liegt meist eher auf dem Kopfhörerausgang), weshalb eine externe Stromversrogung fürs Mikro dringend anzuraten ist.

    Hoffe, das hilft bis hier hin weiter

    Zitat Zitat von BobDobalina Beitrag anzeigen
    Bist du in dem Bereich irgendwie tätig? Du wirkst nämlich vom Fach!
    Eigentlich nur hobbymäßig.
    Teile aber gerne mein Wissen, wenn ich sehe, dass sich andere mit der Thematik schwer tun
    Geändert von DerKabelbinder (17.05.2018 um 23:13 Uhr)

  4. #14

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    AW: Razer Seiren X - Nachhallunterdrückung?

    Okay, anhand dessen merkt man ja dann, dass vieles vom Vorverstärker abhängt.

    Nun ist es aktuell bei mir so, dass mein Hama-vergilbtes Mikro etwa 50 cm von meinem Mund entfernt ist. Wenn ich mir meine Lautstärke hier bei CoolEdit 2.0 (hab den Umstieg auf Audition nie geschafft, da ich zu faul war mich damit komplett auseinander zu setzen) anschaue bei besagter Entfernung, dann ist Pegel okay, könnte aber etwas besser sein. Ein dezentes Grundrausch habe ich ebenfalls. Das wichtigste jedoch: man hört mich auch, wenn ich ein paar Meter entfernt bin und gleichzeitig versteht man mich noch deutlich, auch wenn ich eben (logischerweise) entfernter klinge.
    Um nun den Zusammenhang dann richtig zu verstehen: Der externe Vorverstärker (Netzteil oder USB) sorgt dafür, dass die Grundlautstärke vom Mikrofon lauter an meinem PC ankommt (also in CoolEdit 2.0 mehr ausschlägt) und ich gleichzeitig unter den Windows Soundeinstellungen (resp. Realtek) den Pegel reduzieren kann/sollte um dadurch dann das Grundrauschen zu reduzieren. Das ist die besondere Stärke der PAlle Funktionen sind in diesem Einkaufsbeispiel bzw. Aufbaubeispiel weiterhin so für mich vorhanden, dass ich insbesondere die Nachhallunterdrückung hätte. So zumindest bis dahin in der Theorie. Korrigiere mich bitte, wenn ich da bereits einen Verständnisfehler habe .
    Jetzt im Bezug auf dein Video: Würde sich meine Tonqualität merkbar verbessern, wenn ich in den Vorverstärker mehr investieren würde?

    Ansonsten noch ein paar spezifische Fragen zu den Einzelteilen hier.

    1) Kann ich bei dem mitgeliefertern Mikrofonarm auch die Stange ab der "Schraubzwinge drehen? Ich möchte nämlich den Mikrofonarm nicht an einem Tisch (horizontales Brett), sondern an einer Seitenwand von einem "Regal" befestigen (vertikales Brett).
    2) Kann ich den On/off Schalter am Vorverstärker als eine Art Mikrofon-Mute-Taste nutzen? Oder gibt es beim Einschalten eine kurze Verzögerung oder andere Probleme?
    3) Bzgl USB oder Netzteil Vorverstärker: Ich hätte tatsächlich die USB-Variante bevorzugt, sofern hier kein Nachteil entsteht. Ich hätte nämlich vermutet, dass, sobald der PC aus ist, auch der Vorverstärker nicht mehr Strom zieht und daher entsprechend aus ist. Bei der Netzteilvariante würde ich vermuten, dass auch bei ausgeschaltetem Verstärker das Netzteil selbst weiterhin Strom zieht. Auch wenn es marginal ist, dann macht hier Kleinvieh eben auch Mist.

    Edit: Habe übrigens das hier gefunden: YouTube
    Generell lese ich öfter, das 3,5 Klinke ein Unding ist. Ich verstehe nur nicht warum. Also inwiefern z.B. eine kleine USB-Soundkarte besser sein soll. Oder ob in den Testvideos z.B. wirklich genau unser hier geplantes Setup simuliert wurde.
    Geändert von BobDobalina (18.05.2018 um 01:09 Uhr)

  5. #15
    Avatar von DerKabelbinder
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    AW: Razer Seiren X - Nachhallunterdrückung?

    Zitat Zitat von BobDobalina Beitrag anzeigen
    Der externe Vorverstärker (Netzteil oder USB) sorgt dafür, dass die Grundlautstärke vom Mikrofon lauter an meinem PC ankommt (also in CoolEdit 2.0 mehr ausschlägt) und ich gleichzeitig unter den Windows Soundeinstellungen (resp. Realtek) den Pegel reduzieren kann/sollte um dadurch dann das Grundrauschen zu reduzieren. Das ist die besondere Stärke der PAlle Funktionen sind in diesem Einkaufsbeispiel bzw. Aufbaubeispiel weiterhin so für mich vorhanden, dass ich insbesondere die Nachhallunterdrückung hätte.
    Jap, soweit richtig

    Zitat Zitat von BobDobalina Beitrag anzeigen
    Würde sich meine Tonqualität merkbar verbessern, wenn ich in den Vorverstärker mehr investieren würde?
    Schwer zu sagen.
    Wenn der Vorverstärker ein Flaschenhals ist, dann lohnt es sich natürlich immer, mehr Geld auszugeben.

    Ob der Neewer ein Flaschenhals ist...? Kann man bei dem Preis sicher von ausgehen.
    Ob sich es sich für das Mikro bereits lohnt, mehr auszugeben...? Probiers aus!

    Zum Beispiel:
    - Art Tube MP
    - Behringer MIC500USB

    Die wären noch überschaubar günstig, vor allem gebraucht.

    Zitat Zitat von BobDobalina Beitrag anzeigen
    1) Kann ich bei dem mitgeliefertern Mikrofonarm auch die Stange ab der "Schraubzwinge drehen? Ich möchte nämlich den Mikrofonarm nicht an einem Tisch (horizontales Brett), sondern an einer Seitenwand von einem "Regal" befestigen (vertikales Brett).
    2) Kann ich den On/off Schalter am Vorverstärker als eine Art Mikrofon-Mute-Taste nutzen? Oder gibt es beim Einschalten eine kurze Verzögerung oder andere Probleme?
    3) Bzgl USB oder Netzteil Vorverstärker: Ich hätte tatsächlich die USB-Variante bevorzugt, sofern hier kein Nachteil entsteht. Ich hätte nämlich vermutet, dass, sobald der PC aus ist, auch der Vorverstärker nicht mehr Strom zieht und daher entsprechend aus ist. Bei der Netzteilvariante würde ich vermuten, dass auch bei ausgeschaltetem Verstärker das Netzteil selbst weiterhin Strom zieht. Auch wenn es marginal ist, dann macht hier Kleinvieh eben auch Mist.
    1) Ja, kann man drehen.
    2) Sollte eigentlich kein Problem sein.
    3) Wenn dein Mainboard im Standby die USB-Slots auschaltet, dann sollte auch der Vorverstärker selbstverständlich keinen Saft mehr bekommen

    Zitat Zitat von BobDobalina Beitrag anzeigen
    Generell lese ich öfter, das 3,5 Klinke ein Unding ist. Ich verstehe nur nicht warum. Also inwiefern z.B. eine kleine USB-Soundkarte besser sein soll. Oder ob in den Testvideos z.B. wirklich genau unser hier geplantes Setup simuliert wurde.
    3.5mm Onboard liefert idR. halt nur ein "verschmutztes" Signal. Wenn man dort einiges an Verstärkung vornimmt, dann treten auch Inteferenzen wie etwa ein Fiepen, Surren bis hin zum Grundrauschen sehr stark hervor. Ist der Eingangspegel jedoch schon sehr hoch, dann kann man wie gesagt die interne Verstärkung aufs Minimum setzen und kann die Unzulänglichkeiten des Onboard-Inputs somit weitestgehend meiden.

    Viele billige USB-Adapter bieten schon eine bessere Performance, weil sie die 5V von USB abgreifen und damit mehr Vorspannung liefern, als es die meisten Onboard-Verstärker tun.
    Offenbar sind die USB-Ports hinsichtlich störenden Inteferenzen meist auch besser geschirmt, als die Onboard-Audio-Controller.

  6. #16

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    AW: Razer Seiren X - Nachhallunterdrückung?

    Gut, dann steht es so grob erstmal fest mit den Mikro. Verstärker bin ich noch unsicher. Der Behringer lässt sich auch mit USB und Netzteil anschließen oder wie ist das? Nur einen An/Ausschalter damit ich quais einen Mute-Mode habe, hat das Ding nicht, oder?

  7. #17
    Avatar von DerKabelbinder
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    AW: Razer Seiren X - Nachhallunterdrückung?

    Die anderen Verstärker brauchen das Netzteil für die 48V Phantomspeisung und USB für die Datenübertragung. Letzteres ist in dem Fall optional. Du kannst auch per XLR oder Klinke rausgehen und dann dein Onboard als Input nutzen.

    An/Aus-Schalter haben die beiden soweit ich weiß nicht.
    Aber du kannst die Phantomspeisung umschalten. Kann man quasi auch als Mute-Button missbrauchen.

  8. #18

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    AW: Razer Seiren X - Nachhallunterdrückung?

    Vielleicht warte ich noch den Bericht ab bei computerbase. Wenn das in Ordnung geht vom Klang, dann gut, ansonsten widme ich mich dann dem Vorverstärker in ner höheren Preisklasse. Ich denke auf ein paar Tage kommt es jetzt auch nicht an.

    Edit: ich sehe gerade.. der Neewer Vorverstärker hat ja eigentlich ein XLR Kabel beiliegen. Bräuchte ich also doch keins zusätzlich oder?
    Geändert von BobDobalina (18.05.2018 um 23:34 Uhr)

  9. #19
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    AW: Razer Seiren X - Nachhallunterdrückung?

    Mach das!

    Beim Neewer Netzteil mit USB liegt wohl auch ein XLR/XLR Kabel bei, sehe ich gerade.

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  10. #20

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    AW: Razer Seiren X - Nachhallunterdrückung?

    So habe den reviewbeitrag von iceraged gelesen. Scheint so, dass die kombination noch nicht so ideal ist.. Bzw. Dass es wohl kaum anders ist also mein 10 euro mikrofon. Was würdest du jetzt vorschlagen?

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