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Freizeitschrauber(in)
Hallo liebe Community!
Vor einiger Zeit habe ich mir die Pico Lino 2 gebaut und natürlich auch einen Bericht geschrieben
http://extreme.pcgameshardware.de/sound-hifi/232401-baubericht-pc-lautsprecher.html
In diesem Bericht wurde auch schon etwas vom nächsten Projekt erwähnt. Und das ist jetzt fertig und ich möchte euch es nicht vorenthalten.
Der Klang der Pico Linos war/ist echt super. Doch mit dem Fertigstellen der Pico Linos habe ich schon neue Pläne geschmiedet. Wenn man mit dem Lautsprecherbau einmal angefangen hat, wird man kein Ende mehr finden. So hat mich dieses Hobby schnell zu neuen Lautsprechern überredet.
Es musste also ein neuer Bausatz her. Meine Wahl beschränkt sich aus räumlichen Gründen auf Kompaktlautsprecher. Nach langem Suchen und viel Internetrecherche bin ich auf
die SB 18 gestoßen. SB 18 remastered | Lautsprecherbau
Man bekommt hier für 260 € eines kleines 2-Wegesystem, dass in der Bluesklasse Platz genommen hat. Nach vielen Lesestunden habe ich mich dann für diese Lautsprecher entschieden. Da es den Bauplan auf der Internetseite gibt, konnte ich schon mal entspannt mit dem Gehäusebau anfangen. So trieb es mich also für das nötige Holz und ein paar weitere Dinge in den Baumarkt. Beim Holz habe ich mich wieder für MDF entschieden. Anders als beim Bauplan habe ich 22mm verwendet, um etwas mehr Stabilität zu erhalten. Dazu mussten natürlich auch die ganzen Holzmaße umgekrämpelt werden.
Dem Bau kann nun also nichts mehr im Weg stehen. Anders als beim Pico Lino wird es keine TML-Box, sondern ein Bassreflexgehäuse. Dieses Prinzip ist eigentlich das Meistverwendete, da es relativ einfach im Aufbau ist und man schnell gute Ergebnisse erziehlt.
Vor dem Zusammenschrauben/leimen müssen die Öffnungen für die Chassis und das Terminal geschnitten werden. Da die Kontakte des Hochtöner sehr weit außen sind, müssen dafür extra Aussparungen geschnitten werden.
Da man später in die Bassreflexöffnung hineinschauen kann und das MDF dort nicht zum Vorschein kommen soll, habe ich vor dem Zusammenbau die sichtbare Stelle mit einem Kantenumleimer für Küchenplatten versehen.
Da der Zusammenbau sehr schnell ging und nicht schwer oder spektakulär war, habe ich davon keine Bilder gemacht. Nach ein paar Stunden Arbeit stand schon der Rohbau beider Lautsprecher.
Da es diesmal ein 2-Wegesystem ist, brauchen wir eine Frequenzweiche. Sie sorgt dafür, dass die tiefen bis mittleren Frequenzen zum Tief-Mitteltöner gelangen und die hohen zum Hochtöner.
Damit sich die Bauteile nicht selbständig machen und unerwünschte Vibrationsgeräusche erzeugen, habe ich sie mit Kabelbindern gut auf einem Stück Holz befestigt. Man hätte es auch genauso gut auf Lochrasterplatinen realisieren können.
Die Widerstände wurden mit einem Klecks Heißkleber befestigt.
So wird die Frequenzweiche später mal ungefähr im Gehäuse sitzen. Keine Angst, sie ist noch nicht befestigt; jetzt ist sie gerade im Gehäuse verschraubt
Jetzt nur noch den Deckel drauf und schon kann das Dämmmaterial angebracht werden. Es handelt sich hierbei und Sonofil, dass das virtuelle Volumen vergrößert.
Nach 1 1/2 Matten ist das Gehäuse gut gefüllt und die Chassis könnten theoretisch angebracht werden.
Da aber MDF langweilig ist, musste ein Finish her. Diesmal war mir Lackieren zu einfach. Ich wollte mal etwas anderes Probieren. So war schnell klar, dass furniert wird.
Bevor das Furnier aufgebügelt werden kann, müssen die Schraublöcher mit MDF-Spachtel verputzt und anschließend geschliffen werden.
Nach ein paar Stunden Schleifarbeit war die Oberfläche ganz zufriedenstellen.
Innerhalb von 5 min war die Art schon entschieden. Es soll amerik. Nussbaum werden. Vergleichsweise günstig und trotzdem eine tolle Maserung und eine schöne Farbe.
Vom Furnieren selber habe ich leider keine Bilder gemacht. Es hat aber super geklappt und Probleme, wie Holzrisse oder ähnliches, sind nicht aufgetreten.
Nach ein paar Stunden Klebe/Bügel und Schleifarbeit war der erste Lautsprecher fertig. Außer an der Bassreflexöffnung hat es richtig Spaß gemacht
Und schon wieder die 15 Bildergrenze erreicht...
Vor einiger Zeit habe ich mir die Pico Lino 2 gebaut und natürlich auch einen Bericht geschrieben
http://extreme.pcgameshardware.de/sound-hifi/232401-baubericht-pc-lautsprecher.htmlIn diesem Bericht wurde auch schon etwas vom nächsten Projekt erwähnt. Und das ist jetzt fertig und ich möchte euch es nicht vorenthalten.
Der Klang der Pico Linos war/ist echt super. Doch mit dem Fertigstellen der Pico Linos habe ich schon neue Pläne geschmiedet. Wenn man mit dem Lautsprecherbau einmal angefangen hat, wird man kein Ende mehr finden. So hat mich dieses Hobby schnell zu neuen Lautsprechern überredet.
Es musste also ein neuer Bausatz her. Meine Wahl beschränkt sich aus räumlichen Gründen auf Kompaktlautsprecher. Nach langem Suchen und viel Internetrecherche bin ich auf
die SB 18 gestoßen. SB 18 remastered | Lautsprecherbau
Man bekommt hier für 260 € eines kleines 2-Wegesystem, dass in der Bluesklasse Platz genommen hat. Nach vielen Lesestunden habe ich mich dann für diese Lautsprecher entschieden. Da es den Bauplan auf der Internetseite gibt, konnte ich schon mal entspannt mit dem Gehäusebau anfangen. So trieb es mich also für das nötige Holz und ein paar weitere Dinge in den Baumarkt. Beim Holz habe ich mich wieder für MDF entschieden. Anders als beim Bauplan habe ich 22mm verwendet, um etwas mehr Stabilität zu erhalten. Dazu mussten natürlich auch die ganzen Holzmaße umgekrämpelt werden.
Dem Bau kann nun also nichts mehr im Weg stehen. Anders als beim Pico Lino wird es keine TML-Box, sondern ein Bassreflexgehäuse. Dieses Prinzip ist eigentlich das Meistverwendete, da es relativ einfach im Aufbau ist und man schnell gute Ergebnisse erziehlt.
Vor dem Zusammenschrauben/leimen müssen die Öffnungen für die Chassis und das Terminal geschnitten werden. Da die Kontakte des Hochtöner sehr weit außen sind, müssen dafür extra Aussparungen geschnitten werden.
Da man später in die Bassreflexöffnung hineinschauen kann und das MDF dort nicht zum Vorschein kommen soll, habe ich vor dem Zusammenbau die sichtbare Stelle mit einem Kantenumleimer für Küchenplatten versehen.
Da der Zusammenbau sehr schnell ging und nicht schwer oder spektakulär war, habe ich davon keine Bilder gemacht. Nach ein paar Stunden Arbeit stand schon der Rohbau beider Lautsprecher.
Da es diesmal ein 2-Wegesystem ist, brauchen wir eine Frequenzweiche. Sie sorgt dafür, dass die tiefen bis mittleren Frequenzen zum Tief-Mitteltöner gelangen und die hohen zum Hochtöner.
Damit sich die Bauteile nicht selbständig machen und unerwünschte Vibrationsgeräusche erzeugen, habe ich sie mit Kabelbindern gut auf einem Stück Holz befestigt. Man hätte es auch genauso gut auf Lochrasterplatinen realisieren können.
Die Widerstände wurden mit einem Klecks Heißkleber befestigt.
So wird die Frequenzweiche später mal ungefähr im Gehäuse sitzen. Keine Angst, sie ist noch nicht befestigt; jetzt ist sie gerade im Gehäuse verschraubt

Jetzt nur noch den Deckel drauf und schon kann das Dämmmaterial angebracht werden. Es handelt sich hierbei und Sonofil, dass das virtuelle Volumen vergrößert.
Nach 1 1/2 Matten ist das Gehäuse gut gefüllt und die Chassis könnten theoretisch angebracht werden.
Da aber MDF langweilig ist, musste ein Finish her. Diesmal war mir Lackieren zu einfach. Ich wollte mal etwas anderes Probieren. So war schnell klar, dass furniert wird.
Bevor das Furnier aufgebügelt werden kann, müssen die Schraublöcher mit MDF-Spachtel verputzt und anschließend geschliffen werden.
Nach ein paar Stunden Schleifarbeit war die Oberfläche ganz zufriedenstellen.
Innerhalb von 5 min war die Art schon entschieden. Es soll amerik. Nussbaum werden. Vergleichsweise günstig und trotzdem eine tolle Maserung und eine schöne Farbe.
Vom Furnieren selber habe ich leider keine Bilder gemacht. Es hat aber super geklappt und Probleme, wie Holzrisse oder ähnliches, sind nicht aufgetreten.
Nach ein paar Stunden Klebe/Bügel und Schleifarbeit war der erste Lautsprecher fertig. Außer an der Bassreflexöffnung hat es richtig Spaß gemacht

Und schon wieder die 15 Bildergrenze erreicht...
Zuletzt bearbeitet:
Sehr verwundert war ich als ich die LS zum ersten mal auf den Ständern hörte. Der Tieftonbereich hat sich deutlich geändert. So war er auf den Standlautsprechern brummiger und aufdringlicher. Auf den Ständern verschwand das Aufdringliche und der Bass ist nun deutlich präziser und straffer. Die Ständer haben also einen ganz schönen Einfluss auf den Klang.



