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    [Review] AKG K701 - Der Feingeist unter den Kopfhörern

    AKG K701 - Der Feingeist unter den Kopfhörern




    Inhaltsverzeichnis

    Hinweise: Das Inhaltsverzeichnis ist interaktiv. Das heißt, mit einem Klick auf einen Punkt des Inhaltsverzeichnisses kommt ihr direkt zu dem entsprechenden Teil des Reviews. Am Ende jedes Teils findet ihr einen Link zurück zum Inhaltsverzeichnis. Das soll euch das Navigieren durch das Review erleichtern.
    Außerdem sind alle Bilder Thumbnails durch die ihr mit einem Klick zu den großen Versionen der Bilder kommt.
    An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Pokerclock für die Hilfe dabei.

    Die eingebetteten YouTube-Videos stellen nicht die Grundlage meiner Klangbeurteilung dar sondern sollen dem Leser die Titel exemplarisch vorstellen. Meine Klangbeurteilungen basieren grundsätzlich auf den originalen Alben die ich über den Denon DCD-510AE CD-Player wiedergegeben habe.1. Einführung

    Ich möchte euch heute einen der „großen Drei“ Kopfhörer vorstellen: den AKG K701.
    Er steht in direkter Konkurrenz zum Sennheiser HD650 und dem Beyerdynamic DT880.
    Alle drei spielen klanglich nahezu auf einer Augenhöhe, haben aber völlig unterschiedliche Klangcharakteristika:

    Sennheiser HD650 (~290€):
    Sennheiser-typisch legt der HD650 seine Betonung auf den tieferen Bereich des Frequenzspektrums, er zeichnet sich durch einen voluminösen Tiefton und bedeckten Hochton aus. Auch der Mittelton folgt dieser Devise wodurch vor allem tiefe Männerstimmen kraftvoll und rund klingen, hier ist auch seine Stärke zu suchen.

    Beyerdynamic DT880 (~245€):
    Der Beyerdynamic DT880 ist der Spaß-Hörer unter den großen Dreien. Er überzeugt durch eine spaßige Badewannen-Charakteristik. Doch das darf man nicht falsch verstehen, es handelt sich bei der Abstimmung nur um leichte Betonungen, mit der für Brüllwürfel-Systeme typischen Frequenzbadewanne hat das nichts zu tun.
    Der DT880 ist damit vor allem für Rock, Metal, Pop und elektronische Musik geeignet. Ihn könnte man am ehesten als den „Allrounder“ bezeichnen.

    AKG K701 (~215€):
    Er sticht vor allem durch eine sehr detailreiche Wiedergabe und eine große Bühne hervor. Dem gegenüber steht eine relativ schwache Basswiedergabe. Damit ist der AKG der Favorit für Jazz, Klassik, Singer/Songwriter.


    Soviel zu den allgemein bekannten Klangumschreibungen der großen Drei, damit können Interessenten erst mal grob ihre Geschmacksrichtung bestimmen, ein Blick nach links und rechts schadet jedoch trotzdem nie, wie sich später noch zeigen wird.

    Bei mir gestaltete sich das obligatorische Probehören ein wenig umfangreicher.
    Den ersten Gedanken an eine Neuanschaffung in Form eines HiFi-Kopfhörers hatte ich bereits im Sommer.
    Als Budget waren 100-120€ eingeplant und so schaute ich mich auf dieser Grundlage um. Da ich keinen Kopfhörer finden konnte, der meinen Ansprüchen genügte verschob ich den Kauf dann auf einen unbestimmten späteren Termin, wenn mal ausreichend Geld übrig bleibt.
    Soweit war es nun und ich machte mich erneut auf den Weg in die Leipziger HiFi-Geschäfte, die preisliche Schmerzgrenze lag dieses Mal bei 250€.

    Im Laufe des Probehörens habe ich folgende Modelle gehört:

    - AKG K530 (halb-offen)
    - AKG K271 MK II (geschlossen)
    - AKG K701 (offen)
    - Sennheiser HD555 (offen)
    - Sennheiser HD595 (offen)
    - Sennheiser HD650 (offen)
    - Beyerdynamic DT 770 (geschlossen)
    - Beyerdynamic DT 990 (offen)
    - Denon AH-2000 (geschlossen)
    - Sony MDR-V700 (geschlossen)



    Hier eine kurz gehaltene Einschätzung meiner ersten Eindrücke beim Probehören:

    AKG K530:
    Analytisches Klangbild, relativ gute Auflösung, etwas schwacher Grundton, eher mäßige Räumlichkeit, für seinen Preis aber ein wirklich guter Hörer, Tragekomfort ist gut, er sitzt bequem aber straff

    AKG K271 MK II:
    Bessere Auflösung als der K530, etwas bessere Räumlichkeit als K530, starker aber präziser Bassbereich, Tragekomfort ist sehr gut, aber das Gefühl einen Kopfhörer auf zu haben wurde ich nicht los

    AKG K701:
    Analytisches Klangbild, sehr gute Auflösung, stimmiger Bass, sehr gute Räumlichkeit, Tragekomfort hervorragend, nach 10 Minuten merkte ich den K701 kaum noch auf dem Kopf

    Sennheiser HD555:
    Bedeckter und schwammiger Grundton, schlechte Hochtonauflösung, wummerndes Kopfhörergehäuse, Tragekomfort mittelmäßig, er drückt nach einer Weile auf meinem Kopf

    Sennheiser HD595:
    Die Enttäuschung schlechthin, kaum besser als der HD555, Grundton eine Winzigkeit präziser als beim kleinen Bruder, aber trotzdem sehr bedeckt, Hochton etwas detaillierter, Verarbeitung für seinen Preis katastrophal, Tragekomfort wie beim HD555

    Sennheiser HD650:
    Deutlich besser als die kleineren Sennheiser-Modelle, Grundton immer noch betont, aber deutlich präziser, Auflösung ebenfalls deutlich besser, Tragekomfort gut, er drückt leicht, aber das vergeht nach ein paar Minuten

    Beyerdynamic DT 770 (80Ohm):
    Insgesamt spaßige Abstimmung mit Betonung im Bass- und Hochtonbereich, Mitten wirken dadurch etwas kraftlos und dünn, auf die Dauer war mir die Abstimmung aber zu Anstrengend, Tragekomfort ziemlich gut, große bequeme Hörmuscheln, etwas schwer

    Beyerdynamic DT 990:
    Abstimmung lehnt sich an den DT 770 an, ist aber durch die offene Bauweise deutlich neutraler und luftiger. Tragekomfort wie beim DT 770, jedoch etwas leichter auf Dauer.

    Denon AH-2000:
    Recht starke Betonung auf Bass und Grundton, dabei aber viel präziser als Sennheiser. Im Hochton nuanciert zurückhaltend aber für einen Geschlossenen erstaunlich detailliert und luftig.

    Sony MDR-V700:

    Starke Badewannen-Abstimmung, plärrige Mitten, kräftiger Bassbereich, Tragekomfort mittelmäßig, er drückt nirgends, ist aber relativ schwer und rutscht schnell vom Kopf, von allen Kopfhörern am wenigsten HiFi-tauglich (ist ja aber auch ein DJ Kopfhörer und daher für einen ganz anderen Zweck konzipiert)

    Wie man sieht, gibt es keinen perfekten Kopfhörer, der für alle Lebenslagen geeignet ist. Jeder hat irgendwo seine Schwächen und seine Stärken, und für welchen man sich nun letztendlich entscheidet liegt einzig und allein am eigenen Hörempfinden und so entschied ich mich letztendlich für den AKG K701.
    Mit dem augenzwinkernden Hinweis den Hörer nicht am nächsten Tag zurückzubringen verließ ich das Fachgeschäft mit meiner Neuanschaffung.

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    2. Verpackung
    Der AKG K701 wird wie üblich in einem eingeschweißten Papp-Karton vertrieben. Allerdings hat sich AKG bei seinem Top-Modell das eine oder andere kleine Gimmick für die Verpackung einfallen lassen, aber Bilder sagen mehr als Worte:






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    3. Technische Daten und Verarbeitung

    AKG gibt die technischen Daten des K701 wie folgt an:

    - Gewicht (ohne Kabel): 235g
    - Bauart: dynamisch offen
    - Empfindlichkeit (dB/mW, dB/V): 105
    - Übertragungsbereich: 10Hz – 39,8kHz
    - Nennbelastbarkeit: 200mW
    - Nennimpedanz: 62 Ohm
    - Varioklinkenstecker (3,5mm und 6,3mm)
    - wechselbare Ohrpolster
    - patentierte Bügelbandautomatik
    - Lederbügelband
    - Metall-Bügel
    - sauerstofffreies Cu-Kabel 3m lang
    - einseitige Kabelführung
    - hartvergoldeter Klinkenstecker
    - Varimotion-2-Schicht-Membran
    - Flachdrahtspule
    - NdFe Magnet

    Die Verarbeitung des Kopfhörers überzeugt vom ersten Moment an. Sofort sticht das rotbraune Echtleder-Kopfband ins Auge:



    Die Hörergehäuse bestehen aus hochwertigem Plastik in weißer Hochglanzoptik mit polierten Aluminium-Applikationen:




    Der Federmechanismus ist über zwei Doppel-Gummibänder realisiert die über jeweils zwei Plastik-Verbindungsstücke mit dem Lederkopfband verbunden sind. Der Mechanismus funktioniert sehr gut und passt den Kopfhörer optimal an die Kopfgröße an.

    Die Ohrpolster sind in Velours ausgeführt, sehr bequem gepolstert und durch einen Bajonettverschluss vom Hörergehäuse abnehmbar wodurch sie bei starker Verschmutzung gut gereinigt oder gar getauscht werden können.



    Die Bügel des Kopfhörers bestehen nicht, wie auf den ersten Blick anzunehmen nur aus Plastik, in den Bügeln befinden sich Metalldrähte, die die gesamte Konstruktion stabiler machen. Vor einem Bruch der Bügel muss man sich also kaum fürchten.

    Das Kabel ist recht flexibel und stark genug für den häuslichen Einsatz. Der Klinkenstecker in 6,3mm-Ausführung ist direkt an das Kabel gegossen und zugentlastet:




    Für Geräte mit einem 3,5mm Klinken-Ausgang liegt ein komplett hartvergoldeter massiver 3,5mm-Adapter bei, der guten Kontakt bietet und damit stumme oder knaxende Kanäle verhindert:




    Ein durchaus wichtiges Kriterium für einen Kopfhörer dieser Preisklasse ist die Ersatzteilpolitik.
    In diesem Punkt muss man AKG lobend hervorheben, denn am K701 kann jedes Teil getauscht werden.
    Die Bestellnummern sowie Wartungshinweise finden sich im Service-Manuel von AKG.

    Insgesamt hinterlässt der AKG K701 einen sehr wertigen Eindruck. Manche mögen sich am dominierenden Plastik stören und nach mehr Metall fordern. Meiner Meinung nach, ist das aber mehr eine Design- als Qualitätsfrage.

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    Kommen wir nun zum ersten Kontakt mit dem K701. Schon beim ersten Aufsetzen sitzt der Kopfhörer sehr bequem. Die Ohrmuscheln passen auch über große Ohren ohne etwas einzuklemmen oder das Ohr in sonstiger Art und Weise einzuengen. Die Polsterung des Lederbandes ist etwas hart und gibt recht häufig Anlass zur Kritik. Bei mir persönlich führt das Kopfband aber zu keinerlei Druckgefühl. Auch der Anpressdruck des Hörers ist perfekt gewählt, sodass der Kopfhörer nicht vom Kopf rutscht aber bei mir schon nach wenigen Minuten kaum noch wahr genommen wird.

    Das drei Meter lange Anschlusskabel lässt genügend Freiheit um sich auch mal im Zimmer hin und her bewegen zu können ohne den Kopfhörer absetzen zu müssen.

    Für HiFi-Geräte bietet der K701 einen 6,3mm-Klinkenanschluss. Aber auch an normalen 3,5mm-Klinkenbuchsen wie man sie an normalen Soundkarten oder Mp3-Player findet kann man den Hörer problemlos durch den mitgelieferten Adapter anschließen.

    Der K701 ist ein offener Kopfhörer, das heißt, dass der Schall fast ungehindert nach außen gelangt, wodurch Personen, die sich im gleichen Raum befinden alles mithören können. Andersrum gelangen Umgebungsgeräusche ebenfalls so gut wie ungehindert ans Ohr.
    Für einen (mobilen) Einsatz in belebten Umgebungen ist der Kopfhörer daher nicht geeignet, hier sollte man eher auf einen geschlossenen Kopfhörer zurück greifen.

    Durch die relativ niedrige Impedanz von 62Ohm und den guten Wirkungsgrad von 105dB/V kann der K701 an vielen Geräten bertrieben werden. An einer Asus Xonar D1 erreicht er damit einen angenehmen Pegel der etwas über normaler Zimmerlautstärke liegt.
    An einem Kopfhörerverstärker erreicht der K701 durchaus hohe Pegel, Disco-Lautstärke schafft er aber nicht ohne zu verzerren. Der K701 ist hier mehr Feingeist als Brüller.
    Die Verwendung eines Kopfhörerverstärkers wird für den K701 oft empfohlen. Ich kann diese Empfehlung zumindest teilweise bestätigen. Zwar klingt der große AKG auch an unverstärkten Kopfhörerausgängen wie dem der Xonar D1 schon wirklich gut, ein verstärkter Ausgang wie der meines Denon DCD-510AE gibt dem K701 jedoch noch einmal mehr Kontrolle und Nachdruck.

    Auch nach mehreren Stunden Hörens über den AKG konnte ich kein Druckgefühl und keine Schmerzen feststellen. Es gibt aber auch anders lautende Berichte. Das muss man am besten einfach selbst ausprobieren, da es hier doch sehr auf die Kopf-Anatomie ankommt.

    Zur Aufbewahrung des K701 legt AKG einen schicken Ständer bei. Dieser besteht aus einem silbern lackierten Rahmen und einer Schale aus Hartschaumstoff. Die Verarbeitungsqualität reicht nicht an die des Hörers selbst heran, aber in meinen Augen handelt es sich bei dem Ständer auch nur um eine nette Dreingabe:



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    5. Klangbeurteilung

    a) Musik

    Als eingefleischter Katie Melua Fan wollte ich meinen AKG K701 natürlich auch mit einer ihrer Platten einweihen und ich entschied mich für das Live-Album „Katie Melua – Live from the O² Arena“. Den Hörer schloss ich direkt an den CD-Player Denon DCD-510AE an und startete die Wiedergabe.

    Es folgte eine herbe Enttäuschung. Der erste Eindruck war, gelinde gesagt, katastrophal. Der Hörer klang völlig flach, von einer auch nur annähernden Tieftonwiedergabe war überhaupt nichts zu hören. Doch noch schlimmer kam es im Hochtonbereich. Dieser klang scharf, spitz, klirrend, unkontrolliert. Nichts von einer seidigen detailreichen Wiedergabe wie ich sie noch im HiFi-Laden erlebte.
    „Und dafür 215€ ausgegeben?“ war mein erster Gedanke. Oder war der Hörer vielleicht einfach nur kaputt?
    Doch dann erinnerte ich mich an die Verabschiedung meines HiFi-Händlers mit den Worten, ich solle den Hörer bitte nicht den nächsten Tag gleich zurück bringen.
    Und so ließ ich ihn erst mal ein paar Stunden für sich allein spielen.

    Nach etwa 3 Stunden wagte ich dann den nächsten Versuch und wurde extrem überrascht. Vor allem der Hochtonbereich hatte völlig die Aggressivität verloren und klang nun so, wie ich ihn von dem Vorführmodell kannte. Kein Zischeln, kein Klirren, eine sehr saubere Wiedergabe wusste nun zu überzeugen.
    Auch im Grundton war schon eine Veränderung zu vernehmen auch wenn der K701 im Bass noch deutlich länger zur Entfaltung brauchte.

    Um es auf den Punkt zu bringen:
    Der K701 braucht tatsächlich einiges an Einspielzeit. Der erste Höreindruck sollte auf keinen Fall als wirkliche Performance des Kopfhörers interpretiert werden. Er entwickelt sich noch über Stunden weiter.
    Bei mir konnte ich bis ca. 5o Stunden Spielzeit eine stetige Entwicklung beobachten. Während der Hochtonbereich schon in den ersten zwei bis drei Stunden zu seiner Topform aufläuft braucht der Tiefton deutlich länger bis er zeigt, was er kann.

    Nun zu einigen Hörbeispielen:

    Katie Melua – Piece by Piece – Shy Boy



    Den Einstand gibt Katie Meluas jazziges “Shy Boy”. Hier überzeugt am Anfang die füllige Wiedergabe des Basses, eine oft beim K701 bemängelte Schwäche im Tieftonbereich kann ich hier nicht nachvollziehen. Der Kopfhörer arbeitet auch kleine Details wie das Anreißen der Seiten sehr genau und konturiert heraus. Verblüffend, ich nehme eine hintergründig spielende Bongo mit dem Hörer das erste Mal bewusst wahr. Katies Gesang wird butterweich dargestellt, der AKG-Hörer vermittelt sehr gut die schöne Dynamik in ihrer Performance, der ständige Wechsel zwischen leisem Dahin hauchen und kraftvollem Gesang kommt gut zur Geltung. Die Bühnendarstellung in die Breite gelingt dem Hörer sehr gut, Instrumente haben ihren festen Platz im Geschehen und sind voneinander exakt getrennt. Die Tiefendarstellung gelingt dem K701 dagegen nicht sonderlich gut, alles spielt sich auf einer Ebene ab. Dieses Phänomen ist aber eher der Konstruktion „Kopfhörer“ geschuldet. Ich konnte bis jetzt noch keinen Kopfhörer mit überzeugender Tiefenstaffelung hören.
    Bei diesem Titel beweist der K701 gleich, dass er ein idealer Spielpartner für weiblichen Gesang und ruhige Musik ist.
    Auch das folgende „Nine Million Bicycles“ plätschert wundervoll entspannt vor sich hin, nie geht einem auch nur irgendein Ton auf die Nerven.

    Norah Jones – Come Away With Me – Nightingale



    Auch hier überzeugt sofort die klare Wiedergabe der Akustikgitarre. Man spürt das Instrument förmlich vor sich, hört jedes Saiten-Zupfen genau heraus. Auch Jones‘ rauchige Stimme kann der K701 feinzeichnend und intensiv abbilden.
    Beim Klavier überzeugt die natürliche Klangfarbe, im Tiefgang fehlt dem Klavier die letzte Nuance zur Perfektion. Bei diesem Titel ist vor allem die Bühnendarstellung zum Schluss des Songs hervorzuheben, der Wechsel zwischen Klavier und Leadgitarre, zwischen Links und Rechts ist beeindruckend.

    Seine Qualität in den Bereichen Singer/Songwriter und Jazz/Blues kann man dem AKG K701 überhaupt nicht absprechen. Hier überzeugt der Hörer auf ganzer Linie und macht das Musikhören zu einem gemütlich intensiven Erlebnis. Er vermittelt ein sehr intensives Mittendrin-Gefühl.

    Meat Loaf – Bat out of Hell II – Objects in the rear view Mirror appear closer than they are



    Oft wird dem K701 nachgesagt, er sei für Rock-Musik nicht geeignet. Als erstes Herantasten an dieses Genre finde ich die großen Balladen des Herrn „Fleischklops“ deshalb recht gut geeignet.
    Das Zehn-Minütige Monumentalwerk beginnt mit einem fast fünf minütigen Klavier-Intro welches nur kurzzeitig von Rock-Ansätzen unterbrochen wird, bevor der Titel dann ab 5:30 Minuten aus sich heraus geht.
    Die Piano-Wiedergabe klingt stimmig. Meat Loafs Gesang fehlt es dagegen etwas an Tiefgang, sodass er sich etwas nasal anhört. Man darf sich das nicht so vorstellen, als würde er wie erkältet klingen, es geht hier um Tendenzen. Man kann die Stimmwiedergabe mit der eines guten Kompakt-Lautsprechers vergleichen.
    Im zweiten, rockigeren, Teil des Songs kann der K701 zumindest mich mit seinen Rock-Qualitäten zum Großteil überzeugen. Die Gitarren klingen füllig und authentisch, der Backgroundgesang kommt gut zur Geltung ohne sich in den Vordergrund zu schieben, das Schlagzeug wirkt spritzig und flott, einzig die Drums könnten eine Prise mehr Punch vertragen.

    Sportfreunde Stiller – Die gute Seite – Ein Kompliment



    Das anfängliche Gitarrensolo wird sehr schön wiedergegeben, besonders die Abbildung der (gewollten) Verzerrungen arbeitet der K701 exakt heraus. Bruggers Gesang spielt der Hörer verfärbungsfrei. Beim „losrocken“ fehlt es dem AKG aber an Fetzigkeit, er macht einen unengagierten, fast gelangweilten Eindruck.
    Hier scheint sich die allgemeine Meinung über den K701 also zu bestätigen.

    The All-American-Rejects – When the World comes Down – Real World



    Bassprobleme hat der K701 bei diesem Song nicht, wobei man aber dazu sagen muss, dass das gesamte Album recht bassstark gemastert ist. Der eher gelangweilte Eindruck vom letzten Song zeigt sich aber auch hier in Ansätzen. Zwar klingen die Gitarrenriffs hier ein Stück fetziger, aber so richtig haut einen die Performance auch nicht vom Hocker.
    Man darf mich an dieser Stelle nicht falsch verstehen. Der K701 klingt bei rockigen Nummern keinesfalls schlecht. Aber es fehlt ihm hier an mitreißendem Engagement. Zwar bildet er auch kleinste Details im HiHat-Spiel ab, versucht das gleiche aber auch bei den Gitarrenriffs, wodurch diese an fülle verlieren und etwas lustlos klingen.

    Michael Jackson – King of Pop (Deluxe UK Edition) – Black our White



    Hier legt er voll los. Was der K701 aus dieser Nummer für eine Dynamik, für eine Spritzigkeit, für Rhythmus herausholt ist schlichtweg Wahnsinn.
    Die Drum-Line spielt trocken, die Gitarre untermalt das Geschehen ohne sich in den Vordergrund zu drängen und Michaels Gesang klingt absolut real.
    Diesen Song kann ich schlecht bis ins kleinste analysieren, er klingt einfach fantastisch.
    Wenn man sich also mal das Potential des K701 anhören möchte ist dieser Song mein Anspieltipp!

    Paul Kalkbrenner – Berlin Calling – Azure



    Auch Elektro soll dem Österreicher nicht liegen. Kalkbrenners Azure macht da aber einen ganz anderen Eindruck. Die Drum-Line wird tief, drückend und trocken wiedergegeben. Die vielen Claps und HiHats stellt der Kopfhörer ordentlich heraus, das Synthie-Intermezzo wird großflächig in den Raum gestreut und lässt einen gedanklich abdriften bis der K701 einen mit den wiedereinsetzenden HiHats in die Realität zurück holt. Ein herrliches Erlebnis und hier zeigt der Hörer definitiv, dass er auch Tiefbass kann.

    The XX – XX – VCR



    Auch hier weiß der K701 zu gefallen. Besonders die intime Atmosphäre des Titels kann der Hörer gekonnt umsetzen, von einer künstlich großen Bühne nichts zu spüren, er schafft den Raum, den der Song braucht, nicht mehr und nicht weniger.
    Den Duett-Gesang zeichnet der Österreicher gekonnt nuanciert und arbeitet auch hier wieder kleinste Details wie das Anzupfen der Bass-Saiten klar heraus.


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    b) Film

    Bei Stereo-Klängen konnte der K701 nun zeigen was er drauf hat. Er ist definitiv ein Feingeist, mit großem Durcheinander und Gebrüll kann er nicht so viel anfangen. Doch wie sieht es mit Filmen aus?
    Wichtig für den Filmgenuss ist natürlich der Raumklang. Um diesen auch auf einem Stereokopfhörer wie dem AKG K701 nachempfinden zu können gibt es die Raumklangsimulation Dolby Headphone (bzw. CMSS3D bei Creative-Chips).
    Ich benutze für die Filmwiedergabe folgende Einstellungen der Asus Xonar D1:

    Audiokanal: 6 Channels
    Samplingfrequenz: 48 KHz
    Analog Aus: FP Kopfhörer
    Dolby Headphone aktiviert und auf DH-2 eingestellt
    FlexBass deaktiviert

    im Film natürlich die 5.1-Spur ausgewählt

    Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs (SEE)
    Ankunft der Reiter von Rohan auf den Pelenor-Feldern

    Zuerst fällt auf, dass die Sprachwiedergabe durch die Raumklangsimulation einen leichten Hall hat. Beim Losritt der Reiter kommt dann aber ein gutes Mittendrin-Gefühl auf, vor allem das Blasen der Hörner wirkt sehr authentisch. Im Schlachtgetümmel hört man die Effekte tatsächlich von allen Seiten kommen. Als später die Elefanten der Südmenschen in die Schlacht eingreifen weiß auch die Basswiedergabe durchaus zu überzeugen. Natürlich kann ein Kopfhörer nie das Bauchgefühl eines Subwoofers erzeugen, aber der Bass wird satt und kraftvoll wiedergegeben.

    Zwar würde ich den K701 nicht als für die Filmwiedergabe prädestiniert einordnen, aber wenn man nur gelegentlich einen Film über Kopfhörer hören möchte kann man ihn auch dafür einsetzen.

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    c) Spiel

    Call of Duty 4 - Modern Warfare - Multiplayer

    Da es vor allem hier im PCGHX-Forum für viele interessant sein dürfte, wie gut der AKG K701 auch zum online Spielen geeignet ist, habe ich auch das mal angetestet.
    Rein vom Klangcharakter her ist er für mein Empfinden bassstark genug um auch in einem Shooter wie dem von mir getesteten CoD4 eine Menge Spaß zu machen. Die Detailauflösung ist sehr gut, so dass einem kein noch so kleines Geräusch entgeht.
    Nun aber zum wichtigste Kriterium für einen Spiele-Kopfhörer: der Räumlichkeit.

    Ich habe dafür folgende Einstellungen im Treiber der Asus Xonar D1 vorgenommen:

    - Audiokanal: 6 Channels
    - Samplingfrequenz: 44,1 kHz
    - Analog aus: FP Kopfhörer
    - Dolby Headphone aktiviert und auf die Stufe "DH-2" eingestellt
    - FlexBass natürlich deaktiviert
    - in Call of Duty 4 habe ich den Sound auf 5.1 gestellt und als Samplingfrequenz ebenfalls 44 kHz eingestellt

    In den Multiplayergefechten konnte ich so eine gute Räumlichkeit wahrnehmen. Schüsse und Schritte waren jederzeit sowohl in der Breite als auch in der Tiefe gut zu Orten. Auch bei ruhigeren Spielabschnitten konnte ich Schritte jederzeit exakt wahrnehmen und räumlich gut einordnen.
    In Verbindung mit einem beliebigen Ansteck- oder Stand-Mikrofon ist der AKG K701 somit sicher eine sehr gute und überlegenswerte Alternative für alle, die nach einem sehr guten Headset suchen mit dem aber auch der Musikgenuss nicht zu kurz kommen soll. Wenn man aber ein Headset nur zum Spielen sucht ist der K701 sicher ein bisschen zu viel des guten, denn sein klangliches Potential kann er in Spielen nicht beweisen.

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    6. Fazit

    Welche Schlüsse kann man nun aus all dem ziehen? In erster Linie den, dass der AKG K701 kein Allround-Hörer ist. Einen Kopfhörer, der für alles gut geeignet ist gibt es nicht.
    Die Stärken des K701 liegen ganz klar in Slow- und Mid-Tempo Musik. Dort überzeugt er durch eine akribische Detailarbeit und unglaublichen Feingeist. Ihn einfach nur analytisch zu nennen wäre falsch, denn dort wo ein Beyerdynamic DT 990 im Hochton über kurz oder lang nervig wird bleibt der K701 entspannt und samtig weich.
    Wie sich gezeigt hat ist das weit verbreitete Urteil, dem AKG würde es im Tiefbass an Potenz fehlen nicht unbedingt immer richtig. Sicher gibt es auch beim K701 eine gewisse Serienstreuung und man kann mal an ein bassärmeres Modell geraten. Aber insgesamt hat der Hörer aus Österreich doch genügend Kraft nach unten, ist aber letztendlich nicht mit Bass-Spezialisten wie Denon oder Sennheiser zu vergleichen.

    Ich war auf der Suche nach einem Kopfhörer, der sich nicht nach Kopfhörer anfühlt und –hört. Dieses Kriterium bekommt tatsächlich erst ab einem Kaufpreis von 200€ geboten. Sowohl der K530 als auch die Sennheiser-Modelle HD555 und HD595 gaben einem immer das Gefühl, dass die Musik aus den kleinen begrenzten Hörmuscheln kommt. Bei den Sennheiser-Hörern kam noch das Basswummern des Kopfhörers dazu, welches mich an meine früheren Billig-Kopfhörer erinnerte. In meinen Augen liefert Sennheiser da eine wirklich schlechte Performance ab. Erst der HD650 konnte mich halbwegs von sich überzeugen, war aber angesichts des hohen Preises dem K701 ebenfalls nicht ebenbürtig. Wirklich glücklich werden kann man bei Sennheiser wohl doch erst mit dem 1000€ teuren HD 800, der dann allerdings auch wieder in einer anderen Liga spielt als der K701.

    Leute, die ihren Spaß an fetziger schneller Rockmusik haben und dabei auf das herausarbeiten jedes kleinsten Details verzichten können sei der Beyerdynamic DT 990 ans Herz gelegt. Auch bei Elektro und Pop legt er die spaßigere Gesamtperformance aufs Parkett.
    Ich höre Musik aber meist zum entspannen, und dafür ist mir der Beyerdynamic zu aufgeregt.

    Wer noch mehr Punch in der Musik braucht (R’n’B und Hip-Hop fallen mir da ein) sollte sich den Denon AH-2000 mal genauer anschauen. Er klingt weniger neutral als der DT 990 und drückt im Fundament ordentlich.

    Wer einen Kopfhörer für das gemütliche Hören eher ruhigerer Musik sucht ist mit dem AKG K701 gut beraten. Sein detailreiches und freies Spielvermögen hat mich von Anfang an begeistert. Von allen von mir gehörten Kopfhörern macht er den räumlichsten und offensten Eindruck.


    Für mich ist der K701 der ideale Hörer zum Abschalten und Musik genießen.

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    Geändert von a_fire_inside_1988 (18.10.2011 um 09:10 Uhr) Grund: YouTube gefixed
    Reviews: AKG K701 - Asus Xonar Essence ST - Meine HiFi-Anlage - Teufel Concept E 300
    HiFi: Denon PMA-510AE, Denon DCD-510AE, Pro-Ject Xpression III, Ortofon 2m red, Cambridge Audio Azur 540P, Magnat Quantum 603
    , AKG K701 Kopfhörer - Meine Musiksammlung
    Dem wahren High Ender ist live zu schlecht.


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  2. #2
    Avatar von a_fire_inside_1988
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    AW: [Review] AKG K701 - Der Feingeist unter den Kopfhörern

    Review ist nun Online, viel Spaß beim Lesen!
    Für Anregungen und Kritik bin ich natürlich wie immer offen.
    Auch andere K701-Besitzer aus dem Forum sind eingeladen hier ihre Erfahrungen mit dem Hörer zu posten. Wo gibt es Unterschied, wo Gemeinsamkeiten in den Erfahrungen?
    Reviews: AKG K701 - Asus Xonar Essence ST - Meine HiFi-Anlage - Teufel Concept E 300
    HiFi: Denon PMA-510AE, Denon DCD-510AE, Pro-Ject Xpression III, Ortofon 2m red, Cambridge Audio Azur 540P, Magnat Quantum 603
    , AKG K701 Kopfhörer - Meine Musiksammlung
    Dem wahren High Ender ist live zu schlecht.


  3. #3
    Avatar von sinthor4s
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    AW: [Review] AKG K701 - Der Feingeist unter den Kopfhörern

    yay das Review ist da

    Die Beschreibung kann Klangs kann ich nur bestätigen.
    Besonders beim einspielen, konnte ich sehr gut mitverfolgen wie der Klang sich verändert.

    Besonders gut finde ich die kurze Historie der KH die du probegehört hast.
    Geändert von sinthor4s (06.12.2010 um 00:19 Uhr)
    MFG sinthor4s

  4. #4

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    AW: [Review] AKG K701 - Der Feingeist unter den Kopfhörern

    Tolles Review für einen tollen Hörer. Deine Erfahrungen decken sich mit den meinen.
    Den Titel finde ich auch sehr passend, denn die größte Stärke des K701 ist tatsächlich seine sehr feine Auflösung und Detaildarstellung.

    Freut mich, dass du den passenden Kopfhörer für dich gefunden hast.
    >>Für mehr Vernunft in der Welt, eine Aufklärung 2.0 und Brain.Exe auf jedem PC der Welt im Autostart!<<
    Notebook: Lenovo Thinkpad T450s | Intel Core i5 5200u @ 2,2 GHz | Intel HD5500 | 12 Gb DDR3
    PC: Silverstone GD04B | Ryzen 7 1700| Radeon HD 7850 2G | 16 Gb RAM
    Musik: Canton GLE 430.2 | AKG K701 | Shure SE215 | Asus Xonar Essence STX | Apple iPhone 5S

  5. #5
    Avatar von Pravasi
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    AW: [Review] AKG K701 - Der Feingeist unter den Kopfhörern

    Was für ein schöner Review!
    Die Musicvideos sind eine geniale Idee. So kann man diesen sehr gut nachvollziehbaren Test noch besser nachvollziehen. Auch die Auswahl passt schon mal sehr gut. Ein bischen Klassik und Jazz hätten aber bestimmt auch nicht gestört...Um mal in so richtig leckeren,vollfetten Tiefbass zu verschwinden,empfehle ich Kollektiv Turmstrasse-Luchtoorn.

    Der Dennon 2000 ist übrigens halboffen,auch wenn er auf den 1.Blick nicht so aussieht.
    Hätte den 701 auch schon,aber ich bin doch zu faul immer zwischen 3 KH auszuwählen und umzustecken...
    Mach mal weiter so.

  6. #6
    Avatar von > Devil-X <
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    AW: [Review] AKG K701 - Der Feingeist unter den Kopfhörern

    Gutes Review, auch wenn es meiner Meinung nach sinnlos ist, in diesem Forum noch Berichte zu posten...

  7. #7

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    AW: [Review] AKG K701 - Der Feingeist unter den Kopfhörern

    Gutes Review und ich war live dabei als du ihn bekommen hast
    Rampage 2 Extreme // Xeon x5650 @4,4 Ghz
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    980 Ti @1560/4000 // Asus Xonar DX
    SanDisk Ultra II 960GB// Samsung 840 256GB// Spinpoint F3 1TB
    Magnat Quantum 603+ Teufel M 6200 SW// Beyerdynamic DT 770 PRO(80 Ω)

  8. #8

    AW: [Review] AKG K701 - Der Feingeist unter den Kopfhörern

    Zitat Zitat von a_fire_inside_1988 Beitrag anzeigen
    Sennheiser HD555:
    Bedeckter und schwammiger Grundton, schlechte Hochtonauflösung, wummerndes Kopfhörergehäuse, Tragekomfort mittelmäßig, er drückt nach einer Weile auf meinem Kopf
    Kann ich so eigentlich gar nicht nachvollziehen.
    Zumindest bei meinem Kopf ist der Tragekomfort ausgezeichnet (auch nach Stunden) und der Hochtonbereich ist zwar etwas zurückhaltender, aber keinesfalls schlecht.
    Ist eben relativ warm abgestimmt (wie eigentlich die allermeisten Sennheiser auch) und ein Feingeist ist er sicher auch nicht,
    aber das ist eben eine Geschmacksfrage.
    Ich bin, obwohl ich bei Lautsprechern klar Neutralität bevorzuge,
    bei Kopfhörern auch einer solchen warmen Abstimmung nicht abgeneigt,
    weils bei längerem Hören einfach angenehmer ist.
    Bei Queens "Dragon Attack" (von der DVD-Audio "The Game") z.B gibts absolut nichts zu meckern,
    da klingt der Hochtonbereich ausgezeichnet und das
    sowohl bei Stereo (96/24) als auch bei 5.1 (MLP) über CMSS-Headphone.
    Meine Hifi-Anlage zum Vergleich: Nubert nuBox 311 an Saba MI212,
    Zuspielung über PC (Creative X-Fi Xtreme Music).

    Ein wummerndes Kopfhörergehäuse kann ich übrigens auch nicht bestätigen und ich hab das Teil seit über zwei Jahren.
    Ich weiß nicht ob du da ein Montagsgerät erwischt hast,
    oder ob die Qualitätsspanne generell relativ groß ist,
    bei mir gibts jedenfalls definitiv kein Scheppern oder Wummern.
    Für den Preis den ich dafür bezahlt habe (68€) gibt es eigentlich keinen Anlass zur Klage.

    Damit will ich nicht deine Aussagen als falsch darstellen,
    sondern nur drauf hinweisen,
    dass der Senni (aus meiner Sicht) nicht schlecht ist,
    wenn man denn seine Abstimmung mag.

    Sonst schönes Review

  9. #9

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    9

    AW: [Review] AKG K701 - Der Feingeist unter den Kopfhörern

    Hi Hallo .

    Danke für die gute - REVIEW - !

    Grüße FloFlo

    •   Alt

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  10. #10

    Mitglied seit
    04.12.2008
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    AW: [Review] AKG K701 - Der Feingeist unter den Kopfhörern

    Toll geschriebenes Review...
    Deine Eindrücke zu AKG/Sennheiser/Denon kann ich auch komplett nachvollziehen, erging mir genauso beim Probehören.

    Wie schätzt du die Lebensdauer des Federmechanismus mit den Gummibändern ein? Das haben meine K272 HD auch, ich trau der Sache aber noch nicht so recht.
    Geändert von TAZ (06.12.2010 um 19:43 Uhr)

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