Mehr Bildung sorgt für häufigeres Computerspielen

AW: Mehr Bildung sorgt für häufigeres Computerspielen

Hm, also ob man der Studie trauen kann weiß ich nicht.
Ich glaub das viel größere Problem an der Sache ist, dass "PC-Spielen" einfach nicht so etabliert ist wie z.B. "Buch lesen". Was hat jemand davon, wenn er ständig Krimis liest? Ist da irgendwas bildendes dran? Eben.
Nur wenn ich sag "ich geh jetzt ein Buch lesen" bin ich gesellschaftlich sofort akzeptiert. Wenn ich mit zocken ankomme fall ich gleich durch. Vielleicht sollte man das mal korrigieren. Es ist eben beides nur Unterhaltung :-)

so far
 
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Halb OT:

Hmm also ich hab auch schon Ähnliches beobachtet.

Je niedriger der Bildungsabschluss, umso mehr rücken "Saufen", "Party", "Schlägereien", "Abhängen" in den Vordergrund der Freizeitaktivitäten. Und wie immer wird die Regel durch Ausnahmen bestätigt, ohne dabei jemanden zu nahe treten zu wollen.

OT:

Ich vermute mal, zocken ist die Art wie die "Gebildeten" nach einem stressigen Arbeitstag am Besten abschalten können.


Aber zocken kann auch bilden: Wer schlecht Englisch kann, sollte sich vielleicht mal durch englischsprachige Spiele beißen. Nach eingen Spielen kann er/sie Englisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich vermute mal, zocken ist die Art wie die "Gebildeten" nach einem stressigen Arbeitstag am Besten abschalten können.

Sorry, aber das ist ja wohl vollends populismus! Der Hauptschüler kippt sich die Birne zu während der Abiturient brav am PC sitzt. Könnte von einem Politiker kommen oO

so far
 
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Ich glaub das viel größere Problem an der Sache ist, dass "PC-Spielen" einfach nicht so etabliert ist wie z.B. "Buch lesen".
[...] Nur wenn ich sag "ich geh jetzt ein Buch lesen" bin ich gesellschaftlich sofort akzeptiert. Wenn ich mit zocken ankomme fall ich gleich durch. Vielleicht sollte man das mal korrigieren. Es ist eben beides nur Unterhaltung
Vollkommen richtig. Vor allem bei den ü50 wird der Computer insbesondere in Verbindung mit Spielen irgendwie als Kuriosum empfunden dem man entgegnen muss. Dazu tun die ganzen Berichte mit Amokläufen, Killerspielen und Süchten ihr übriges dazu.

Was hat jemand davon, wenn er ständig Krimis liest? Ist da irgendwas bildendes dran? Eben.
So kann man das nicht sagen ;) Bücher haben auch was für sich und steigern genau so das Denkvermögen wie eben auch Spiele.
Man kann weder ein Buch lesen noch ein Spiel spielen ohne "aktiv" zu sein. Film schauen uä. kann man auch noch so im Halbschlaf. Ebenso wie Saufen oder Abhängen..:daumen2:
 
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ich spiele nur gelegentlich und dafür länger...sollte ich mir jetzt über meine Bildungsniveau Gedanken machen.:wow:

Nicht jede Aussage kann man umkehren...

Aber zocken kann auch bilden: Wer schlecht Englisch kann, sollte sich vielleicht mal durch englischsprachige Spiele beißen. Nach eingen Spielen kann er/sie Englisch.

Ganz so einfach geht´s dann auch wieder nicht. Mit neun Jahren Englischunterricht am Gymnasium klappt´s besser. ;)

Sorry, aber das ist ja wohl vollends populismus! Der Hauptschüler kippt sich die Birne zu während der Abiturient brav am PC sitzt. Könnte von einem Politiker kommen oO

so far

Nur, einige Politiker sind der Meinung, dass am PC sitzen keineswegs "brav" ist... :ugly:

Absoluter Blödsinn!

Du kannst ja auch eine Studie durchführen. :D
 
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Das würde ich auch für wahrscheinlicher halten. Sowohl bei Schülern (siehe etablierte Studien über die Wahl des Schulzweiges in Abhängigkeit von der finanziellen Situation der Eltern) als auch bei Erwachsenen würde ich da einen deutlichen Trend erwarten.
Denn mal ehrlich: "HartzIVer kaufen signifikant weniger SLI-Systeme als Abteilungsleiter" lässt nicht unbedingt Schlussfolgerungen auf die Intelligenz zu...

Fairerweise muss man der Studie aber zu gute halten, dass sie es bei der Festellung der Korrelation belässt:
"Mit dem Bildungsniveau wächst die Neigung zu Computerspielen"
Ein Kausalzusammenhang wird erst im Rahmen einer fehlerhaften Zitierung hergestellt.



Jup, Hauptschüler müssen halt immer 3 Sekunden länger überlegen, ehe sie das Fadenkreuz mit dem Gegener in Deckung bringen und die linke Maustaste drücken.

Dem Stimme ich mal teils zu!
Regelmäßiges Gamen hat wohl auch was mit dem finanziellen Status zu tun. Und sind wir mal ehrlich, wer von den Zockern gibt nicht ein Vermögen für sein Hobby aus! Neuste Hardware + die Games, die mit ca. 50-60€ nicht wirklich ein Schnäppchen sind und meistens in 3 Nächten durchgespielt sind.
Wie ruyven_macaran schon sagte ist das auch nach dem Familieren Budget abhängig, wer viel und Regelmäßig spielt.
Der letzte Satz ist alledings sehr weit hergeholt:ugly:. Habe 26 Jahre aktiv Fußball gespielt auch etwas höherklassiger. Da haben sehr viele Teamkollegen deren schulische Ausbildung nicht die mittlere Reife überstieg, ihre hochgebildeten kontrahenten, in punkto Spielverständnis und Reaktionszeit einiges vorraus gehabt. Denke wer mehr Trainiert, hat der Konkurrenz immer eine Nasenlänge vorraus, egal ob Haupt-, Real- oder Gym.:daumen:
 
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Man kann weder ein Buch lesen noch ein Spiel spielen ohne "aktiv" zu sein. Film schauen uä. kann man auch noch so im Halbschlaf. Ebenso wie Saufen oder Abhängen..:daumen2:

Das ist es ja. Klar hat Daddeln genauso was positives wie lesen. Nur wird das in unserer Gesellschaft nicht akzeptiert. Keiner will wahrhaben, dass beides im Endeffekt nur Unterhaltung ist.
Wenn ich meiner Oma erklären muss, dass der Computer keineswegs eine Erdindung der Hölle ist, die nur neue Killer fördert und das Internet mehr als ein Netzwerk potentieller Terroristen, dann ist doch klar, was hier schief läuft.

so far
 
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Dem Stimme ich mal teils zu!
Regelmäßiges Gamen hat wohl auch was mit dem finanziellen Status zu tun. Und sind wir mal ehrlich, wer von den Zockern gibt nicht ein Vermögen für sein Hobby aus! Neuste Hardware + die Games, die mit ca. 50-60€ nicht wirklich ein Schnäppchen sind und meistens in 3 Nächten durchgespielt sind.
Man braucht nicht immer die neueste Hardware.
Und Spieleseitig kann man sich auch viel auf gewissen "kostenlosen" Wegen besorgen. (Ohne damit auszusagen das das nur weniger gebildete tun)
Man muss kein vermögen ausgeben wenn man es nicht will oder kann. Man muss nur überlegt kaufen. Dann braucht man auch nicht auf die gewissen "kostenlosen" Wegen zurückgreifen.
Für die allermeisten Spiele reicht auch noch ein 2-3Jahre alter Rechner.
 
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Man braucht nicht immer die neueste Hardware.
Und Spieleseitig kann man sich auch viel auf gewissen "kostenlosen" Wegen besorgen. (Ohne damit auszusagen das das nur weniger gebildete tun)
Man muss kein vermögen ausgeben wenn man es nicht will oder kann. Man muss nur überlegt kaufen. Dann braucht man auch nicht auf die gewissen "kostenlosen" Wegen zurückgreifen.
Für die allermeisten Spiele reicht auch noch ein 2-3Jahre alter Rechner.

Naja aber deine "gewisse, kostenlose Wege" sind immernoch vollkommen illegal, das kann ja auch keine Lösung sein.

Aber es stimmt schon, dass man, wenn man wartet, viele Spiele sehr viel günstiger bekommt.

so far
 
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Ich glaub das viel größere Problem an der Sache ist, dass "PC-Spielen" einfach nicht so etabliert ist wie z.B. "Buch lesen". Was hat jemand davon, wenn er ständig Krimis liest? Ist da irgendwas bildendes dran? Eben.

Nuja - bei Büchern lernt man zumindest (wenn auch nicht sehr effizienter Weise) die Sprache, in der sie geschrieben sind. (was, wie diverse Forenbesucher beweisen, nicht immer schlecht wäre :ugly: )
Jemand, der "Bücher lesen", als primäre Unterhaltung betreibt, liest aber nur in sehr extremen Fällen z.B. ausschließlich Krimis - und zwar aus dem ganz einfachen Grund, dass 2-3 Stück / Woche dann doch ziemlich ins Geld gehen und sich außerdem schnell wiederholen bzw. man muss auf Schund zurückgreifen, um noch was neues zu finden. ("Ich les mal einen Groschenroman" bringt einem i.d.R. keinen Intelektualitätsbonus ;) )
Statt dessen konsumieren Leseratten meist auch Magazine, lesen Tageszeitung, populärwissenschaftliche Bücher...
Und DAS bildet tatsächlich.


Ganz so einfach geht´s dann auch wieder nicht. Mit neun Jahren Englischunterricht am Gymnasium klappt´s besser. ;)

Hey: "insert" und "coin" musste ich nicht erst aufwändig im Unterricht lernen :P


Man braucht nicht immer die neueste Hardware.
Und Spieleseitig kann man sich auch viel auf gewissen "kostenlosen" Wegen besorgen. (Ohne damit auszusagen das das nur weniger gebildete tun)
Man muss kein vermögen ausgeben wenn man es nicht will oder kann. Man muss nur überlegt kaufen. Dann braucht man auch nicht auf die gewissen "kostenlosen" Wegen zurückgreifen.
Für die allermeisten Spiele reicht auch noch ein 2-3Jahre alter Rechner.

"Reichen", "kann",... - darum gehts nicht. Es geht um "boh geil". Natürlich kann man Crysis auf nem Pentium 4 spielen (wesentlich besser, als viele denken ;) ), aber wenn man "Spielen" wirklich als Hobby betreiben will, da will man i.d.R. auch ein ordentliches Spieleerlebeniss - und das kostet.
Entweder den Preis eines guten PCs, oder die hohen Preise von Konsolenspielen. Alles andere kann man "auch" machen - aber "auch" schlägt sich eben als "...doch eher nicht" in der Statistik nieder.
 
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Naja aber deine "gewisse, kostenlose Wege" sind immer noch vollkommen illegal, das kann ja auch keine Lösung sein.
Natürlich ist das keine Lösung, wird aber nur allzu oft gemacht, leider. Nur kann ich es bei jemandem der eben nicht so viel Geld hat noch einigermaßen verstehen. Eine Entschuldigung ist es natürlich trotzdem nicht.

@ruyven_macaran
Aber man muss nicht unbedingt viel ausgeben, nicht jeder will nur Crysis spielen. Kollege von mir hat bis vor nem Jahr oder so auch noch WarCraft3 mit nem Pentium III gespielt und Spaß gemacht hat es ihm trotzdem. (Und gewinnen konnte er auch ;) )
Die reinen Kosten sind da nicht wirklich das Argument warum weniger gebildete weniger Videospiele spielen.
 
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das kam evtl. schon mal vo jemand anderes, aber das liegt meiner meinung nach 100% an den finanziellen möglichkeite. außerdem ist in der hauptschule der migrantenanteil höher und somit ein westliches hobby auch nicht ganz so beliebt
 
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Ein höheres Bildungsniveau führt zu häufigerem Computerspielen [...]

Meine Fresse, muss ich intelligent sein.:D

Aber hat sich auch einmal jemand Gedanken über das gemacht was zwischen den Zeilen steht?
Die Ergebnisse decken sich ja im Grunde auch mit anderen Umfagen bzw. Studien.
Denn schließlich ist ja nunmal leider so das die Mehrheit der Abiturienten - oder sagen wir einfach mal die Zahl derer, die einen höheren Bildungsweg beschreiten - auch aus Haushalten von sozial stärkeren Familien kommen welche auch über höhere Einkommen verfügen. Demnach kommt die Mehrheit der Schüler mit schlechteren Bildungschancen / -wegen (Hauptschule etc.) aus Familien welche sozial schwächer da stehen und über weniger Einkommen verfügen.
Demnach wäre es logisch, das die sozial schwächeren auch weniger Zeit mit elektronischen Spielgefährten verbringen, da hierzu in der Regel einfach dasGeld nicht zur Verfügung steht.

Ich hoffe ich konnte einigermaßen verständlich ausdrücken woaruf ich hinaus wollte.
 
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Die Klügeren/Reicheren können ihr Geld aber auch genauso gut in Tennis- und Golfstunden investieren.

Gleich, ob reich oder arm: Wer was mit seinem Geld macht, hängt von der Person ab.

So kann ein Hauptschüler sein gesamtes Taschengeld auch für Spiele ausgeben, während der Gymnasiast zwei Straßen weiter lieber mit Papa ins Theater geht.

Dieses Argument hat schlichtweg keine plausible Relation.
 
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Die Klügeren/Reicheren können ihr Geld aber auch genauso gut in Tennis- und Golfstunden investieren.

Gleich, ob reich oder arm: Wer was mit seinem Geld macht, hängt von der Person ab.

So kann ein Hauptschüler sein gesamtes Taschengeld auch für Spiele ausgeben, während der Gymnasiast zwei Straßen weiter lieber mit Papa ins Theater geht.

Dieses Argument hat schlichtweg keine plausible Relation.

Na ja darum geht es auch nicht! Es geht halt ins Geld und ich habe mal COD 2 über Lan auf so einer alten Möhre gespielt in 800 x 600, länger als 20 min.habe ich es nicht ertragen, das macht einfach kein Fun, da lasse ich es lieber sein.
Wenn ich Game will ich auch den vollen Genuß und die Grafik muß einfach nur Atemberauben sein, dann macht es so richtig Bock und man verbringt mal ebend diverse Tag- u. Nachtstunden an dem Teil, was ich bei einer ruckeligen Auflösung von 800 x 600 nicht machen würde.

Ich finde das der Finanzstatus mind. indirekt was mit dem Ergebnis zu tun hat und nicht der Bildungsstatus!
Deine Ausführung ist aber mit sicherheit die Ausnahme nicht die Regel. Ich denke z.B. Lute vom Gym. haben wesendlich öfter einen Leistungsstarken Rechner da stehen als z.B. Hauptschüler
 
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