ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
AW: Intel: Grafiklösung Larrabee ist Chefsache und wird erst auf dem IDF vorgestellt
Die Grundprobleme bei der Manycore-Nutzung sollten unabhängig von der verwendeten Schnittstelle auftreten. Und eben gerade da kann Larrabee punkten: Im Gegensatz zu Nvidia oder ATI hat das Ding noch sehr wenig Kerne.
(Bei Grafikberechungen wird einem das aber wenig helfen, denn die sind verdammt gut parallelisierbar und Nvidia und ATI haben auch viel Erfahrung damit)
Könnte ein Hinweis sein, wobei Intel (im Gegensatz zu AMD) nicht so zum rausposaunen neigt. Informationen leaken wenn dann eher, werden von oben aber nicht bestätigt und die ersten großen Ergebnisse liefern normalerweise mysteriöse Testsamples, die irgendwo auftauchen. Aber offizielle Versprechungen sind untypisch - und bei einem so grundlegend neuem Projekt könnten auch die Leaks entfallen. (und -wie schon vielfach angemerkt- diesmal dürften -im Gegensatz zu den CPUs- die Treiber eine große Rolle spielen und Intel bis zur letzten Sekunde daran feilen. Vermutlich wird es Jahre dauern, bis man die Architektur via DX/OGL optimal ausgereizt hat. Da könnte n Vorserienexemplar in den Händen eines SchwanzMark-Fetishisten ganz schlechte Presse bringen)
Was mich eher misstrauisch macht:
Alles, was in den letzten Monaten nach außen gedrungen ist, beschäftigte sich mit der Tauglichkeit als Grafikkarte. Dabei war Larrabee doch mal der große Supercomputing-Chip. Das ist sehr untypisch für Intel, die versuchen sonst eher monatelang Chips an die falsche Zielgruppe zu vermarkten.
Gut sind die bei den "großen" Modellen (Intel deutet ja immer wieder an, dass es verschiedene Ausführungen geben wird) sicherlich nicht sein - aber das trifft einen G200 genauso. Und mit den Xeon-MP und Itaniums hat Intel bereits Erfahrungen in der 1-2Milliarden-Transistoren-Klasse gesammelt.
Ich würde eher befürchten, dass sie den erprobten 45nm Prozess einsetzen und die TDPs katastrophale Ausmaße erreichen, weil man es sich eben nicht erlauben kann, gegen CUDA zu verlieren.
die meinten dass es extrem kompliziert ist, die theoretische leistung von manycore systemen zu nutzen, so sind die programme, die die leistungsfähigkeit eines neuen großrechners ermitteln recht nah an die theoretische leistung(95%), bei realitätsnahen aufgaben kann dies auf unter 50 % fallen. Und jedem core müssen natürlich bei der programmierung einzeln die befehle zugewiesen werden, d.h. man muss das programm neu/um schreiben (über dem aufwand kann ich mich nicht äußern). insofern glaube ich kaum, dass man mit vielen schwachen rechenkernen bei realenanwendungen starken nutzen zieht. Und gerade die AMD/NV karten sind meiner meinung nach ja auch DXOpenGL zugeschnitten, warum sollte eine ganz andere architektur da wesentlich besser sein? Nun gut, wir werden sehen. Wettbewerb ist immer gut und wenn ich meine neue Dx11 karte für 100 euro bekomm werd ich mich nicht drüber beschweren![]()
Die Grundprobleme bei der Manycore-Nutzung sollten unabhängig von der verwendeten Schnittstelle auftreten. Und eben gerade da kann Larrabee punkten: Im Gegensatz zu Nvidia oder ATI hat das Ding noch sehr wenig Kerne.
(Bei Grafikberechungen wird einem das aber wenig helfen, denn die sind verdammt gut parallelisierbar und Nvidia und ATI haben auch viel Erfahrung damit)
ich bin auch der meinung, dass der larrabee nicht konkurrenzfähig sein wird, ich meine aber, dass sich das eher aus dem immer zurückhaltender werdenden verhalten von intel herauslesen lässt. am anfang haben sie geklotzt. jetzt kleckern sie nur noch. sie wissen, dass sie gegen die (über-)nächste grafikkartengeneration mit dem larrabee keine marktchancen haben und werden jetzt kleinlaut.
Könnte ein Hinweis sein, wobei Intel (im Gegensatz zu AMD) nicht so zum rausposaunen neigt. Informationen leaken wenn dann eher, werden von oben aber nicht bestätigt und die ersten großen Ergebnisse liefern normalerweise mysteriöse Testsamples, die irgendwo auftauchen. Aber offizielle Versprechungen sind untypisch - und bei einem so grundlegend neuem Projekt könnten auch die Leaks entfallen. (und -wie schon vielfach angemerkt- diesmal dürften -im Gegensatz zu den CPUs- die Treiber eine große Rolle spielen und Intel bis zur letzten Sekunde daran feilen. Vermutlich wird es Jahre dauern, bis man die Architektur via DX/OGL optimal ausgereizt hat. Da könnte n Vorserienexemplar in den Händen eines SchwanzMark-Fetishisten ganz schlechte Presse bringen)
Was mich eher misstrauisch macht:
Alles, was in den letzten Monaten nach außen gedrungen ist, beschäftigte sich mit der Tauglichkeit als Grafikkarte. Dabei war Larrabee doch mal der große Supercomputing-Chip. Das ist sehr untypisch für Intel, die versuchen sonst eher monatelang Chips an die falsche Zielgruppe zu vermarkten.
wie schaut eigentlich die yield-rate bei einem larrabee aus (ist natürlich eine rhetorische frage - das kann im forum keiner wissen - das weiß nur intel)
Gut sind die bei den "großen" Modellen (Intel deutet ja immer wieder an, dass es verschiedene Ausführungen geben wird) sicherlich nicht sein - aber das trifft einen G200 genauso. Und mit den Xeon-MP und Itaniums hat Intel bereits Erfahrungen in der 1-2Milliarden-Transistoren-Klasse gesammelt.
Ich würde eher befürchten, dass sie den erprobten 45nm Prozess einsetzen und die TDPs katastrophale Ausmaße erreichen, weil man es sich eben nicht erlauben kann, gegen CUDA zu verlieren.

