Kickstarter: Sid Meier hält Crowdfunding-Plattform für zu unflexibel

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Für Sid Meier, bekannt als Schöpfer der Computerspielreihe Civilization, käme die Crowdfunding-Plattform Kickstarter bei der Entwicklung eines Spiels nicht infrage: Dafür sei diese Form der Videospiel-Entwicklung zu unflexibel, ließ der Spieledesigner kürzlich in einem Interview verlauten. So gingen mit der Finanzierung durch Crowdfunding zu viele Verpflichtungen einher, welche die Entwickler dazu zwingen, sich viel zu früh auf bestimmte Aspekte festzulegen. Die Spieler zur Unterstützung zu bewegen, überließe Meier zudem lieber einem Publisher.

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Sid's Kommentar zum Krautfundingsind die letzten zwei Textbausteine.


MM: Wenn du einen guten Publisher erwischt, ja. Sonst bietet die Crowd die gleichen Vorteile, sogar mehr.
Sie wird dich nicht dazu zwingen ein unfertiges/verbuggtes Spiel zu produzieren. Auch nicht die erfolgreiche Serie zu vergewaltigen. *HUST*C&C*HUST*
Auch kannst du die Crowd jederzeit über Änderungen befragen und ehrlich darüber reden wenn etwas nicht geht. Schließlich bist du mit nicht einen Vertrag mit dem Teufel um deine Seele mit einem Publisher eingegangen, in dem Vertragsstrafen stehen.

Zudem ist die Crowd wohl eher gewillt noch ein Jahr zu warten als ein Publisher dem die Banken im Rücken hängen.


Und zum F2P, ich weiß, mit dem Alter kommt Demenz aber es gab da mal etwas namens Demo. Nicht das auf der Straße mit den lustigen, brennenden Drinks, sondern ein Probierhäppchen von Software.
 
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Beim Crowdfunding hat man den Vorteil, dass man immer genau weiß, was die Spieler wollen. Wenn man flexibel genug ist darauf einzugehen, profitieren am Ende alle davon.

Wenn man einen Vertrag mit einem Publisher abschließt, kann man Sid Meier heißen oder nicht: Absolute Narrenfreiheit hat man dann sicher keine!
Die Publisher wollen am Ende nur eines: Geld verdienen. Daher wollen sie das Spiel in möglichst großer Stückzahl an den Mann bringen. Das wiederum bedeutet, dass ein Spiel nicht zu anspruchsvoll sein darf.

Das ist auch der Grund, weshalb alles in den Casualbereich abdriftet. Spiele für Core-Gamer haben kaum noch Chancen veröffentlicht zu werden. Und Spiele, die ehemals für Coregamer interessant waren, werden casualisiert. Beispiele gibt es genug dafür.

Beim Crowdfunding hat man als Entwickler im Grunde alle Freiheiten der Welt. Man kann seine Ideen umsetzen wie man will. Wenn die Idee anklang findet, klappt die Finanzierung, wenn nicht, dann kann man entweder seine Idee abändern oder sich immer noch an einen Publisher wenden und hoffen, dass man dort Glück hat.

Und wenn man ein Spiel entwickelt, hat man anfangs sowieso viele Ideen. Die Crowd zwingt keinen dazu, sich auf bestimmte Ideen festzulegen. Und wenn man offen dafür ist, bekommt man von der Crowd immer Feedback.
 
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Ich weiß nicht wo das Problem ist?
Wenn man, wie er so schön sagt, feststellt, das ein anfangs versprochener Aspekt des Spiel nicht funktioniert, dann muß man das den Spielern nur verständlich mitteilen.
Er schlägt mit seinen Aussagen eher in Richtugn von BioWare, die ja auch nicht so sehr auf die Spieler achteten beim Finale von Mass Effect 3, sondern lieber ihre künstlerischen Freiheiten ausleben wollten.
Wie weit man wohl mit dennen kommt, wenn der Publisher beschließt, das das Spiel innerhalb der nächsten 6 Monate released werden mußt, weil man schon so viel Geld reingesteckt hat und man nicht bereit ist, noch mehr zu investieren, damit das Spiel perfekt wird? Wenn beim Qualitätscheck dann gespart und ein unfertiges, verbuggtes Spiel auf den Markt kommt?
 
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