BigBubby
PCGH-Community-Veteran(in)
AW: GEZ: Haushaltsabgabe für alle kommt ab 1. Januar 2013
Dann wollen wir mal.
Bei der GEZ stimmt im gesamten System einfach etwas nicht. (Ich beziehe mich jetzt mal speziell aufs Fernsehen und weniger aufs Radio, da das Fernseh vermutlich sehr viel mehr Geld benötigt)
Sparten abzudecken, sollte nur im gewissen Rahmen getan werden. Aber es ergibt doch keinen Sinn, wenn jeder Geld zahlen muss, damit jede Sparte abgedeckt wird. Das hat auch nichts mehr mit freien Medien zu tun. Man kann nicht sagen, dass die GEZ für die freien Medien ist, sondern sie ist, so wie sie momentan besteht, ein Instrument zum Entertainment der Bevölkerung über 50 (ich schreibe das jetzt mal allgemein. Trifft natürlich nicht auf jeden zu, aber spiegelt auch statistisch das Haupt wieder). Wenn ich Nachrichten aus der Welt sehen will, schalte ich eher BBC als ARD ein. BBC zeigt, wie öffentlich rechtliches Fernsehen eher auszusehen hat. Dort geht es um ein freies Medium, wo (weitesgehend, denn ganz ist es nie) unabhängige Nachrichten und Berichte gezeigt werden und nicht zu 95% Entertainment. Sie verpacken die Nachrichten zwar schöner, aber dort sieht man nicht über 5 Sendungen, die nur Zootiere zeigen, und auch nicht die Hälfte der Zeit Krimis oder Quizshows oder Dailysoaps oder überteuerte moderatoren oder Shows wie Wetten Dass... (Ich habe wetten das auch ab und an gerne gesehen, besonders als Kind, aber die Sendung hat sich wie der gesamte ÖR Apparat einfach zu sehr aufgebläht).
Ich weiß, dass die Krimis den ÖR heilig sind und ich will auch nicht, dass die einfach abgeschafft werden. Es geht einfach darum, dass das alles wieder in Maßen passiert.
Momentan ist es einfach nur eine Geldmaschine, die nicht mehr die Pflicht des unabhängigen Vermitteln im Vordergrund sieht, sondern mehr Geld zu bekommen, ansonsten bräuchten sie bei über 4Mrd € nicht zusätzlich noch Werbung schalten.
Sinnvoll wäre, wie ich bereits sagte, dass ganze auf 6-9 Programme einzuschränken(ARD, Regional [Nord, Mitte, Süd oder alle Richtungen oder nur einen Sender gesamt], Sport, Technik, Nachrichten, Kinder ). Diese sollten dann komplett werbefrei sein und ihr Ziel im Informationstransport sehen und nur zum Kleinen im Entertainment (Vielleicht 10-20% Entertainment und den Rest Information und nicht umgekehrt). Dafür könnte dann die GEZ nur bei 10€ im Monat dafür pro Haushalt stehen. Das würde ihnen mehr als ausreichen (Vermutlich würden da sogar 5€ reichen).
Alle weiteren Programme sollten entweder abgestellt oder privatisiert werden, denn wenn sie wirklich Sparten bedienen, die ausreichend groß sind, dürften sie sich auch alleine halten können, und die die nicht bedient werden, könnten ab und zu die ÖR übernehmen, dafür würde man nicht mehr das Gefühl haben für ein dutzend Zuschauer ein komplettes Programm bezahlen zu müssen.
Zusätzlich wäre ich stark dafür, dass der Beginn der GEZ Zahlungen nicht mit der ersten eigenen Wohnung zusammenhängen sollte, sondern mit Abschluss einer Ausbildung (Alternativ nach einem Zeitraum von einem Jahr in (voll)Beschäftigung). Hier geht es dann nicht darum, dass man einfach nur das Geld sparen soll, denn 10€ sind wirklich nicht viel, sondern um die Jugend nicht auszuschließen. Eine vernünftige politische und weltoffene Bildung sind enorm wichtig und die GEZ sorgt mit den aktuellen Praktiken und dem Programm dafür, dass die meisten Jugendlichen das Programm aus Trotz grundsätzlich ablehnen, was dafür sorgt, dass sie den inzwischen viel zu kleinen Informationspart (der auch leider teilweise sehr eingefärbt ist) der ÖR gar nicht erst beginnen zu nutzen. Dieses hat zur Folge, dass man eine verdrossene Basis hochzieht. (Ich würde da jetzt einen Vergleich mit den Vorurteilen über den dummen Amerikaner anbringen, lasse das aber mal hier.)
Die Nachrichten sollten sich allgemein etwas ausführlicher mit den Dingen in der Welt befassen. Die Tagesschau ist inzwischen sehr eingeschränkt mit ihren Blick auf die Welt. Sie sollte zwar nicht von jedem einzeln gefallenen Soldaten irgendeines Staates berichten, aber schon ein wenig mehr aus der Welt zeigen. Dabei dürfte sie auch gerne 30 Minuten oder sogar fast eine Stunde dauern.
Zu den Studenten:
ja da läuft was falsch.
Es gibt genügend Eltern, die trotz eines scheinbar ausreichenden Verdienstes ihre Kinder kaum unterstützen können, da z.B. Kredite für Haus/Renovierung etc bezahlt werden müssen (Interessant sind auch Einnahmen aus Pacht, die gelten als reinst verdienst, auch wenn man danach noch für Grund etc Steuern zahlen muss...). Bafög fängt zwar einige auf, aber wie bereits geschrieben, kann es sein, dass man nach 5 von 10 offiziellen Semestern (Ich nehme jetzt mal das Diplom. Kann man passend auf Bachelor mit 5 von 6 und dann Master weiter umlegen) kein Geld mehr bekommt, da man eher einer ist der zum Durchschnitt gehört, der halt 15 Semester braucht als zu den besten 5%, die es in 10 schaffen. Besonders wenn man dann eben nicht die 50 Stunden in der Woche zur Verfügung hat, um zu lernen (40-50h sonst verlierst du mindestens 1-2 Semester im Studium), da man noch mal 5-20h arbeiten muss.
Jetzt kann man natürlich aufhören und auf die 2 1/2 Jahren xxxxxxxx und "nur" mit Abitur zu arbeiten beginnen. Aber es sollte beachtet werden, dass Deutschland nur durch seine guten hochgebildeten Einwohner konkurrenzfähig ist. Deutschland hat nahezu keine Bodenressourcen, sodass sie nur durch KnowHow und HighTech (Schlagwörter sind doch was tolles) eine Chance auf dem Weltmarkt haben (und ohne diesen fehlten uns enorm viele Arbeitsplätze). Also sollte es doch eines der höchsten Ziele sein, dafür zu sorgen, dass möglichst viele eine gute Ausbildung erhalten. Da hier aber scheinbar der Staat es anders sieht, ist die Förderung die ein Student erhalten kann, eher geringfügig (HartziV kann ein Student nicht bekommen. Bafög, was wie gesagt schnell weg sein kann, und Wohngeld, was man nur bekommt, wenn man auch ausreichend arbeitet, sind die einzigen Hilfen.)
Natürlich sind die 20€ pro Monat nicht das, was einen in den Ruin treibt, aber das sind alle 3 Monate 60€ die in der Kasse fehlen, ohne dass man als Student davon einen Vorteil in seinem Studium oder Lebenswandel hat (Davon hat man kein Internet für Recherchearbeiten, dafür kann man nicht Essen und dafür wird man vom Arzt auch nicht behandelt oder die Praxisgebühr übernommen. Denn sowas hatte ich noch nicht mal in meiner ersten Rechnung mit drin). Ich hatte auch schon Monate, wo ich dann 10 Tage von 12€ leben durfte, da GEZ fällig wurde, und ich habe sicherlich keinen hohen Lebenswandel oder verpulver mein Geld. Diese 20€ sind einfach eine unnötige Mehrbelastung, da für diese noch mal 2-4h (je nach Job) im Monat mehr gearbeitet werden muss, was dann im Studium wieder fehlt, womit dieses wieder länger dauert.
GEZ in seiner momentanen Form ist einfach aus dem Ruder gelaufen, nur leider kann man da so nichts dran ändern, da sich das System selber stützt.
Dann wollen wir mal.
Bei der GEZ stimmt im gesamten System einfach etwas nicht. (Ich beziehe mich jetzt mal speziell aufs Fernsehen und weniger aufs Radio, da das Fernseh vermutlich sehr viel mehr Geld benötigt)
Sparten abzudecken, sollte nur im gewissen Rahmen getan werden. Aber es ergibt doch keinen Sinn, wenn jeder Geld zahlen muss, damit jede Sparte abgedeckt wird. Das hat auch nichts mehr mit freien Medien zu tun. Man kann nicht sagen, dass die GEZ für die freien Medien ist, sondern sie ist, so wie sie momentan besteht, ein Instrument zum Entertainment der Bevölkerung über 50 (ich schreibe das jetzt mal allgemein. Trifft natürlich nicht auf jeden zu, aber spiegelt auch statistisch das Haupt wieder). Wenn ich Nachrichten aus der Welt sehen will, schalte ich eher BBC als ARD ein. BBC zeigt, wie öffentlich rechtliches Fernsehen eher auszusehen hat. Dort geht es um ein freies Medium, wo (weitesgehend, denn ganz ist es nie) unabhängige Nachrichten und Berichte gezeigt werden und nicht zu 95% Entertainment. Sie verpacken die Nachrichten zwar schöner, aber dort sieht man nicht über 5 Sendungen, die nur Zootiere zeigen, und auch nicht die Hälfte der Zeit Krimis oder Quizshows oder Dailysoaps oder überteuerte moderatoren oder Shows wie Wetten Dass... (Ich habe wetten das auch ab und an gerne gesehen, besonders als Kind, aber die Sendung hat sich wie der gesamte ÖR Apparat einfach zu sehr aufgebläht).
Ich weiß, dass die Krimis den ÖR heilig sind und ich will auch nicht, dass die einfach abgeschafft werden. Es geht einfach darum, dass das alles wieder in Maßen passiert.
Momentan ist es einfach nur eine Geldmaschine, die nicht mehr die Pflicht des unabhängigen Vermitteln im Vordergrund sieht, sondern mehr Geld zu bekommen, ansonsten bräuchten sie bei über 4Mrd € nicht zusätzlich noch Werbung schalten.
Sinnvoll wäre, wie ich bereits sagte, dass ganze auf 6-9 Programme einzuschränken(ARD, Regional [Nord, Mitte, Süd oder alle Richtungen oder nur einen Sender gesamt], Sport, Technik, Nachrichten, Kinder ). Diese sollten dann komplett werbefrei sein und ihr Ziel im Informationstransport sehen und nur zum Kleinen im Entertainment (Vielleicht 10-20% Entertainment und den Rest Information und nicht umgekehrt). Dafür könnte dann die GEZ nur bei 10€ im Monat dafür pro Haushalt stehen. Das würde ihnen mehr als ausreichen (Vermutlich würden da sogar 5€ reichen).
Alle weiteren Programme sollten entweder abgestellt oder privatisiert werden, denn wenn sie wirklich Sparten bedienen, die ausreichend groß sind, dürften sie sich auch alleine halten können, und die die nicht bedient werden, könnten ab und zu die ÖR übernehmen, dafür würde man nicht mehr das Gefühl haben für ein dutzend Zuschauer ein komplettes Programm bezahlen zu müssen.
Zusätzlich wäre ich stark dafür, dass der Beginn der GEZ Zahlungen nicht mit der ersten eigenen Wohnung zusammenhängen sollte, sondern mit Abschluss einer Ausbildung (Alternativ nach einem Zeitraum von einem Jahr in (voll)Beschäftigung). Hier geht es dann nicht darum, dass man einfach nur das Geld sparen soll, denn 10€ sind wirklich nicht viel, sondern um die Jugend nicht auszuschließen. Eine vernünftige politische und weltoffene Bildung sind enorm wichtig und die GEZ sorgt mit den aktuellen Praktiken und dem Programm dafür, dass die meisten Jugendlichen das Programm aus Trotz grundsätzlich ablehnen, was dafür sorgt, dass sie den inzwischen viel zu kleinen Informationspart (der auch leider teilweise sehr eingefärbt ist) der ÖR gar nicht erst beginnen zu nutzen. Dieses hat zur Folge, dass man eine verdrossene Basis hochzieht. (Ich würde da jetzt einen Vergleich mit den Vorurteilen über den dummen Amerikaner anbringen, lasse das aber mal hier.)
Die Nachrichten sollten sich allgemein etwas ausführlicher mit den Dingen in der Welt befassen. Die Tagesschau ist inzwischen sehr eingeschränkt mit ihren Blick auf die Welt. Sie sollte zwar nicht von jedem einzeln gefallenen Soldaten irgendeines Staates berichten, aber schon ein wenig mehr aus der Welt zeigen. Dabei dürfte sie auch gerne 30 Minuten oder sogar fast eine Stunde dauern.
Zu den Studenten:
ja da läuft was falsch.
Es gibt genügend Eltern, die trotz eines scheinbar ausreichenden Verdienstes ihre Kinder kaum unterstützen können, da z.B. Kredite für Haus/Renovierung etc bezahlt werden müssen (Interessant sind auch Einnahmen aus Pacht, die gelten als reinst verdienst, auch wenn man danach noch für Grund etc Steuern zahlen muss...). Bafög fängt zwar einige auf, aber wie bereits geschrieben, kann es sein, dass man nach 5 von 10 offiziellen Semestern (Ich nehme jetzt mal das Diplom. Kann man passend auf Bachelor mit 5 von 6 und dann Master weiter umlegen) kein Geld mehr bekommt, da man eher einer ist der zum Durchschnitt gehört, der halt 15 Semester braucht als zu den besten 5%, die es in 10 schaffen. Besonders wenn man dann eben nicht die 50 Stunden in der Woche zur Verfügung hat, um zu lernen (40-50h sonst verlierst du mindestens 1-2 Semester im Studium), da man noch mal 5-20h arbeiten muss.
Jetzt kann man natürlich aufhören und auf die 2 1/2 Jahren xxxxxxxx und "nur" mit Abitur zu arbeiten beginnen. Aber es sollte beachtet werden, dass Deutschland nur durch seine guten hochgebildeten Einwohner konkurrenzfähig ist. Deutschland hat nahezu keine Bodenressourcen, sodass sie nur durch KnowHow und HighTech (Schlagwörter sind doch was tolles) eine Chance auf dem Weltmarkt haben (und ohne diesen fehlten uns enorm viele Arbeitsplätze). Also sollte es doch eines der höchsten Ziele sein, dafür zu sorgen, dass möglichst viele eine gute Ausbildung erhalten. Da hier aber scheinbar der Staat es anders sieht, ist die Förderung die ein Student erhalten kann, eher geringfügig (HartziV kann ein Student nicht bekommen. Bafög, was wie gesagt schnell weg sein kann, und Wohngeld, was man nur bekommt, wenn man auch ausreichend arbeitet, sind die einzigen Hilfen.)
Natürlich sind die 20€ pro Monat nicht das, was einen in den Ruin treibt, aber das sind alle 3 Monate 60€ die in der Kasse fehlen, ohne dass man als Student davon einen Vorteil in seinem Studium oder Lebenswandel hat (Davon hat man kein Internet für Recherchearbeiten, dafür kann man nicht Essen und dafür wird man vom Arzt auch nicht behandelt oder die Praxisgebühr übernommen. Denn sowas hatte ich noch nicht mal in meiner ersten Rechnung mit drin). Ich hatte auch schon Monate, wo ich dann 10 Tage von 12€ leben durfte, da GEZ fällig wurde, und ich habe sicherlich keinen hohen Lebenswandel oder verpulver mein Geld. Diese 20€ sind einfach eine unnötige Mehrbelastung, da für diese noch mal 2-4h (je nach Job) im Monat mehr gearbeitet werden muss, was dann im Studium wieder fehlt, womit dieses wieder länger dauert.
GEZ in seiner momentanen Form ist einfach aus dem Ruder gelaufen, nur leider kann man da so nichts dran ändern, da sich das System selber stützt.

Auch ein bissel derb. Gibt es da keine Flatrate. 

