PCGH.de: PCGH-Retro: Der erste Multimedia-PC

Ich weiß noch wie ich mit Arbeitskollegen damals über 4x und 8x CD-Roms gefachsimpelt habe. " Und was sich dabei für Möglichkeiten auftaten"
 
Dass ein 386SX-16 nicht ausreichte, um auch nur die primitivste VGA-Diashow mit Hintergrundgedudel (das Verstand man damals nämlich unter Multimedia) wiederzugeben, war damals eigentlich allen klar. Die Hardwarehersteller hatten diese niedrige Schwelle durchgeboxt, um das vermeintlich begehrte Label auch auf die einfachen Kisten kleben zu dürfen. Die Folge war, dass die mit viel Tamtam eingeführte Bezeichnung nichts aussagte und daher beim Endkunden auch keine Beachtung fand.
 
:lol:

Die damaligen Multimedia PC´s haben gegen meine jeweiligen Amiga immer sehr arm ausgesehn. Multimedia Fähigkeiten waren auf den X86 Kisten eher ein Wunschtraum.
Der PC war für mich damals nicht mehr als eine Schreibmaschine mit Festplatte den ich notgedrungen auf der Arbeit verwenden musste.
 
Dürftig? Die sind der Grund warum keiner das Logo kennt. CD-ROM Laufwerke waren irrsinnig teuer und damit die Rechner. Geschweige den das es wenig Anwendungen dafür gab. Der große Durchbruch erfolgte erst 1993 mit Rebell Assault. Encarta kam erst 1995...

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Oh ja aber das CD-ROM war ja das kleinste Problem.
Eine "typische" HD hatte ~300MB Platz => um eine Musik CD zu brennen brauchte man sau teure (Server?) Platten.
Die Software taugte nichts und auch die Rohlinge waren sau teuer (~6DM das Stück).
 
Der Artikel selbst ist nicht gerade interessant, aber die ausgelistete Hardware ist es umso mehr, die Daten hören sich aus heutiger Sicht eher nach einem Taschenrechner an.
 
Mhm da kommen errinnungen hoch mein erster PC 1991 der Aquarius T-Bird 386SX mit 25 Mhz er ist zwar lange Geschichte aber das Diskettenlaufwerk von Teac ist immer noch in Betrieb und meine MS-Dos 5.0 Disketten + Handbuch

habe ich immer noch.

Das Handbuch war erste Sahne sowas habe ich schon lange nicht mehr gehabt.

Und Aquarius war wer hätte das gedacht vorher unter einen anderen Namen Aktiv "Robotron" schade das die Firma nicht mehr existiert aber die Ausstattung war für damalige Verhältnisse erstklassig.
 
Als Amiga User hat man damals jeden PC Benutzer einfach nur ausgelacht, da er in allem Belangen und jahrelang hier einfach besser war. Tja, aber leider hat sich das nicht durchgesetzt, und zum Glück hat ja der PC in den 2000ern gewaltig aufgeholt.
 
Die erste Multimedia-Maschine war definitiv der Amiga. Und das nicht nur Hardwaretechnisch. Das OS des Amiga hatte damals schon präemptives Multitasking. Damals wusste Microsoft noch nicht einmal was Multitasking ist.

Diese Ehre gebührt den Amigas und zwar ausschließlich!
 
Die erste Multimedia-Maschine war definitiv der Amiga.

Diese Ehre gebührt den Amigas und zwar ausschließlich!
Es geht hier um ein bestimmtes standartisiertes Label (MPC), welches 1991 eingeführt wurde um die IBM-kompatiblen PCs näher an die Fähigkeiten des Amiga heranzuführen.
Nicht um die Multimedia-Fahigkeit der PCs an sich.

Der Amiga A1000 war 1985 eben 6 Jahre dem IBM-PC von 1991 voraus.
 
Wenn das in der Entwicklungsgeschwindigkeit weitergeht mit der Hardware......da wird ein mächtiger Unterschied zu heute sein.:devil:
Nachricht aus der Zukunft :

Egentlich hat sich im Bereich Multimedia seit 2008 nicht viel getan, es ist nur günstiger geworden und einfacher einzurichten.

Synchronierste Audiowiedergabe in mehreren Räumen, Video Streaming (gleichzeitig) auf diverse Monitore/Fernseher im Haushalt, Steuerung der Lichter, das alle fernbedient über Touchpanel konnten sich nach der Jahrtausendwende nur die wenigsten finanziell Leisten (Kaleidescape, Crestron etc.) oder wenn man technisch sehr versiert gewesen ist.

Mittlerweile kann das Jeder, wenn auch nicht mit gleichen Funktionsumfang und Zuverlässigkeit.
Medientechnisch eher ein Rückschritt ist die Ausstattung mit Gerätschaften, das wurde überwiegend an Dienstleister outgesourced.
Kaum ein Wohnzimmer kann noch direkt Medien wie CD oder DVD abspielen, eigene Medienserver sind eine seltenheit, große Stereoanlagen sind überweigend winzigen Lautsprechern gewichen. Niedrigere Klangqualität, aber nur ein Bruchteil der Größe (einige Modelle haben integrierte Mikrofone und übetragen alle gesprochenen Worte zu einem Dienstleister, für den geringen Anschaffungspreis, wird dies trotzdem von vielen Menschen akzeptiet)

Stattdessen bezahlt man monatlich für den Zugriff auf Musik und Videos, hat aber eine eingeschränkte Auswahl, die komplett vom entsprechenden Dienstleister abhängt.
Dafür ist eine permanente und stabile Internetverbindung nötig.

Achso, Musik und Filme bezahlt man nur, aber besitzt sie danach nicht.
 
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