Na ENDLICH gibt es wieder einen Jobs'schen Geniestreich, der NIE ZUVOR DAGEWESENES nun auch dem letzten seiner Jünger zugänglich machen wird. Mir ist es schon gar nicht mehr möglich, die Nächte zu zählen, in denen mir vor Sehnsucht nach COPY & PASTE der süße Schlaf verwehrt blieb. Doch dank Steve Jobs und seinem iPhone gibt es diese Funktion nun auch für mich und ich bin mir sicher, dass das iPad ähnlich bahnbrechende Funktionen, ach was sage ich, WUNDER, mit sich bringen wird.
Aber mal ernsthaft, was ich wirklich bemerkenswert an dem Gerät finde, ist dass Apple dem iPhone lediglich einen größeren Screen verpasst hat, die Konnektivität (etwa UMTS) zum optionalen Feature erklärt, welches es freilich monetär gesondert aufzuwiegen gilt, und dennoch weiterhin Leute findet, die dafür viel zu viel Geld zahlen.
Der Vergleich mit dem Netbook ist wirklich wenig stichhaltig, bedenkt man die Tatsache, dass es mittlerweile handliche solche gibt, die mit einem 11-12" Bildschirm und wesentlich leistungsfähigeren (AMD) oder gar mehrkernigen (Intel) Prozessoren und weiterhin sogar (angeblich) HD-fähigen Grafikeinheiten (AMD bzw. ATI) daherkommen und dennoch mindestens 100 € unter dem wahrscheinlichen Preis der günstigsten(!) Variante des iPad liegen dürften. Dabei bieten die Netbooks aber nicht maximal 64GB Flashspeicher, sondern mindestens 160GB Festplattenplatz.
Außerdem sollte man hinsichtlich der Textverarbeitungseignung nicht vergessen, dass ein 9,7" Bildschirm, auf dem dann auch noch eine virtuelle Tastatur die Hälfte des Platzes einnimmt sicherlich für alles, was über die knappe Einkaufsliste hinausgeht, mehr als unkomfortabel ist.
Das Argument, man könne damit Unterlagen in der Uni digital nutzen und mit einem Stylus mitschreiben, halte ich in sofern für nicht überzeugend, als Dokumente im PDF-Format schlicht jeder Plattform zugänglich sind, so dass es nicht zwingend das iPad sein muss, und andererseits schreibt man für gewöhnlich mit einer Tastatur und einiger Übung wesentlich schneller als mit der Hand.