Im Bereich "Urheberrechte" (tatsächlich ja in der Regel Vermarktungsrechte) sind solche fiesen Methoden normal. Gegen Tauschbörsen-Nutzer setzt man zB. gern sogenannte Honigtöpfe (Honeypot) ein.
Da stellt man selbst das zu klauende Material (Videos, Musik etc.) in eine Tauschbörse und loggt dann die IPs der Nutzer, die es herunterladen. Dann ermittelt man die hinter der IP stehenden Personen mit Hilfe der Staatsanwaltschaft (sollte ja mit Hilfe der Vorratsdatenspeicherung noch einfacher werden, erst recht, wenn die personengebundene IP kommt) und klagt dann auf Unterlassung wegen der Verbreitung urheberrechtlich geschützten Materials.
In den USA, so liest man, gibt es auch spezielle Polizeitruppen, die Autos, die mit Fernsteuerungen und Türsperren versehen sind, ungesichert abstellen, um sie gezielt klauen zu lassen...