Hab keine Erfahrungen, aber die Prinzipien sind einfach:
- Egal welche Technik, die Bildschirme reagieren deswegen nicht langsamer, denn die Technik ist die gleiche (hindert aber den Hersteller nicht daran, gerade für diesen einen 3D Monitor ein besonders schlechtes Panel zu nehmen)
- Eine gleichbleibende Auflösung ist bei Bildschirmen nur mit Shutter-Technik möglich. Dafür halbiert sich da die Effektive Bildwiederholrate/Auge (-> Flimmern). Beides zu 100% zu übernehmen geht nicht, schließlich müssen ja doppelt soviele Bilder übertragen werden. (Möglich ist natürlich, dass die Auflösung in 2D auch gleich auf 50% gegenüber einem vergleichbaren echten 2D Monitor reduziert ist)
- Der 3D Effekt ist weder bei Shutter noch bei Polaristion auf einen engene Bereich beschränkt, sondern theoretisch von überall zu sehen. (Praktisch wird der realistische Bildeindruck natürlich auch z.B. vom unrealistischen Blick schräg auf eine Fläche beeinflusst, aus spitzen Winkeln siehts einfach nicht echt aus)
- Bei Bildschirmen, die mit Linsensystemen oder Verdeckung arbeiten (i.d.R. daran zu erkennen, dass man keine Brille braucht - z.T. gibt es aber Systeme, die Headtracking integrieren und deswegen was auf den Kopf setzen), ist der 3D Effekt dagegen sehr wohl auf einen engen Bereich beschränkt und auch die 2D-Blickwinkel meist massiv eingeschränkt. Auch im Zentrum des 3D Bereichs ist dann im 2D Betrieb i.d.R. nur die Hälfte der Auflösung nutzbar. D.h.: Der Monitor hat zwar noch die volle Auflösung, muss für 2D aber jeden Inhalt doppelt anzeigen, damit ihn beide Augen sehen.
- 3D-Gerät&Treiber müssen zueinander passen, da je nach System eine andere Ausgabe nötig ist. (Polarisation: Bestimmtes Bild für bestimmte Pixel. Verdeckung/Linsen: ähnlich, i.d.R. spalten- oder zeilenweise. Shutter: Bilder abwechselnd)
Welcher Treiber da mit der meisten Software klarkommt, weiß ich nicht.