AW: IDF 2009: Larrabee erstmals vorgeführt - Intels Grafikkarte berechnet eine Raytracing-Szene
Der Larrabee war für mich von anfang an eigentlich... etwas lachhaft.
Sich anzumaßen mit nicht optimierten, und nicht (wie sacht man im deutschen? omg zu lange drüben gewesen) fixed functions gegen Karten/Chips zu bestehen die seit Jahren von erfahrenen Teams entwickelt werden und in deren chips auch Jahrelange Erfahrung und optimierung drinsteckt (optimierung von 3 seiten: in der Chiparchitektur, im Treiber, von den Spieleentwicklern).
Es war einfach von vorneherein klar, dass eine flexible aber nicht fixierte Einheit, einfach langsamer ist. Jetzt kann man argumentieren:
Ja der Larrabee soll aber für Raytracing sein, da liegt seine Stärke.
Nun der Larrabee muss sich auch erstmal im "normalen Grakamarkt" beweisen, sonst kauft das Ding ja keine Sau. Und wenns keiner kauft ist das Ding nicht verbreitet. Und dann gibts auch keine Software dafür.
Aaaalso hab ich mir überlegt: wenn von vorneherein klar ist, dass das Ding nicht so schnell ist wie eine "normale" Grafikkarte, dann gibts nur 2 Möglichkeiten: Intel hat irgendwie einen Weg gefunden, mit den Pentium Kernen doch noch ordentlich Leistung zu entfalten, die dann relativ gut in Spielen skaliert (glaub ich weniger) - oder Intel hat beim Larrabee einfach den Bezug zur Realität verloren und glaubt, dass man mit der eigenen Marktmacht jedes Produkt zum Sieger machen kann. Vielleicht bestechen sie ja ein paar Firmen
Eigentlich ist das einzige, was wichtig ist, dass im Endeffekt die GT300, R870 und Larrabee jeweils gute Grafikchips werden/sind, damit es ordentlich Konkurenz gibt

Je besser die Karten, desto besser für die Kunden. So einfach ist das. Welche Karte nachher die schnellste ist, ist doch dabei sowas von egal
Niemand hat auf lange Sicht etwas davon, wenn ein Hersteller absolut dominiert.
Naja, wenn du dir die Zahlen von NV und ATI (eig AMD aber egal jetzt) so ansiehst, so sieht man, dass die eh schon deutlich über ihrem Kapital forschen, entwickeln und so weiter. Für die Entwicklung der Grafiktechnologien wäre ein 3. Starker Player nicht so gut. Monopole oder Wenn sich 2 Große Firmen einen Markt teilen, bleibt immer die Möglichkeit auch mal was experimentelles zu machen. Je kleiner der Markt für die jeweilige Firma wird, desto weniger Ressourcen hat sie natürlich auch und kann nur noch den Weg gehen, wo man bestimmt auch iwie erfolg hat. Das ist nicht zuletzt ein wenig innovativer.