Wobei beim AMD bei extrem Ram intensiven sachen wirklich nen minimales leistungsplus erreicht werden kann weil die Register effizienter arbeiten. Aber wenn man unter 4Gb ram bleibt, ist psuedo 64bit absoluter schwachsinn.
Also lasst euch nicht in die irre leiten, es gibt keine einzige 64bit Anwendung geschweige den CPU für den Desktop HomePc !
Stimmt definitiv nicht!
Da muß ich auch Stefan Payne Recht geben. Die aktuellen CPUs sind defintiv 64bit CPUs, die Tatsache, daß sie grundsätzlich abwärtskompatibel sind heißt nicht, daß sie es nicht sind.
Für den Durchschnittsanwender mag der größte Grund, 64bit zu nutzen die Unterstützung großer Mengen an RAM sein, aber das ist nicht der einzige Vorteil.
Ich habe z. B. einen Core2Quad Q6600 im Einsatz, der aufgrund des Asrock-Umrüstboards auf dem er (noch) verbaut ist nur mit 2 GB RAM ausgestattet ist. Auf dieser CPU laufen sowohl unter WinXP 32bit, als auch unter Vista 64bit Distributed Computing Anwendungen, die die CPU auf allen Kernen voll auslasten. Und es gibt sehr wohl deutliche Laufzeitunterschiede innerhalb des gleichen Projektes, wenn ich diese als 32bit-Anwendung, oder als 64bit-Anwendung laufen lasse. Nur, im normalen Alltagsbetrieb fallen diese nicht so gravierend aus, wenn die CPU nicht unter Dauervolllast wirklich rechenintensive Operationen cruncht. Nichtsdestotrotz sind 64bit-Anwendungen schneller.
Den selben Vergleich kann ich auf meinem Core2Duo E6850 ziehen, auf dem ebenfalls Win Xp 32-bit und Vista 64bit parallel installiert sind. Lediglich beim Core i7 920 hab ich keinen direkten Vergleichswert, da auf dem nur Win7 sowie Linux, beides in 64bit installiert sind.
Eine entsprechende 64bit-CPU, passendes Betriebsystem und Software dazu sind also sehr wohl deutlich schneller als 32bit Software, unabhängig von der Menge des RAM, vorausgesetzt das RAM reicht für die Anwendungen aus.
Es hängt allerdings auch noch von anderen Faktoreb ab ob und und wieviel eine 64bit Anwendung schneller ist. So dauern z. B. Workunits von Projekten, die auf der GPU gerechnet werden bei mir unter 64bit teilweise geringfügig länger (ca. 20-30 Sekunden bei Milkyway@home / ca. 2 Minuten bei Collatz Conjecture), als unter 32bit - wobei die Anwendung die nebenher mit Minimallast (0,05 % CPU-Last) auf der CPU mitläuft zum Großteil eigentlich nur den Datenaustausch mit der GPU managed.
Zu sagen 64bit bringt nichts außer Unterstützung von 3-4 GB RAM und mehr ist Unfug. Dann dürfte mein Quadcore unter 64bit nicht schneller sein als unter 32bit - ist er aber.

Und das ist durchaus Vergleichbar. Die Daten der Workunits sind jeweils die gleichen, nur die Anwednung die sie verarbeitet entweder 32 oder 64bit, je nach Betriebssystem. Und die Anwendungen wurden nicht unterschiedlich programmiert, sondern nur einmal - und jeweils einmal in 32bit und einmal in 64bit kompiliert.
Und der von dfence angesprochene Itanium 2 ist eine 64bit CPU, jawohl. Aber daß darauf kein einziges (Windows- oder DOS-) Programm läuft, liegt nicht an den 64-bit, sondern daran daß diese CPU bewusst nicht designed ist, um mit der x86 Architektur kompatibel zu sein. Das ist der selbe Grund, warum es damals für die DEC Alpha CPUs eine spezielle Version von Windows NT und von Linux gab, und die normale Win NT Version für x86 nicht darauf lief - weil diese CPU eben nicht der x86-Architektur entsprach. Und ich weiß von was ich rede, ich hab jahrelang DEC Alpha Server unter OpenVMS (Unix) administriert. Auch ein MS-DOS würde auf einem Amiga nicht laufen, wenn mans nicht auf die Architektur seiner CPU anpasst.