X-CosmicBlue
PCGH-Community-Veteran(in)
Kopierschutz - Zwang zur Illegalität?
Raubkopien gibt es mindestes so lange wie die gute alte Kassette (CC oder MC): Möglichkeiten, den Vorgänger, Schallplatten zu kopieren, waren rar gesäht, zu teuer und zu aufwendig.
Doch die neue MC von Phil Collins seinerzeits, Another Day in Paradise, war schnell von einem Freund zu bekommen.
Richtig populär und damit zum Problem wurde das Thema Raubkopie aber erst mit der CD bzw den ersten erschwinglichen CD-Brennern.
Ich erinnere mich noch gut, es war irgendwann während meiner Zeit in der Oberstufe, das ein Freund mit einem gut 1 Meter hohen Stapel mit gebraten CDs in die Pausenhalle kam und für 5 DM pro CD verkaufte, wobei er natürlich nur auf Vorbestellung gebrannt hat.
Heute ist das Thema das wohl meistdiskutierte in der modernen Mediengesellschaft. Außer Frage steht wohl, das Rechteinhaber oder aber die kreativen Köpfe dahinter, sprich Künstler und Programmierer, angemessen entlohnt werden sollen. Das "angemessen" ist ein Streitpunkt.
Radiohead stellten 2007 ihr neues Album In Rainbows kostenlos im Internet bereit - die Fans sollten bestimmen, wieviel sie geben wollten. Im Durchschnitt waren das 2 Pfund (etwa 2,50 €). Verglichen mit den Preisen von einzelnen Songs bei iTunes oder einem ganzen Album bei Amazon lächerlich wenig.
Und da es den großen Medienkonzernen offensichtlich schwer fällt, neue Vertriebswege zu erkunden oder die Gewinnmargen zu schmälern, lassen sie durch ihre Lobbisten neue Gesetze entwerfen, die Raubkopien unter drakonische Strafen stellen.
Früher, in der Grundschule, habe ich mal gedacht, Gesetze werden von der Masse der Gesellschaft bestimmt. Dann wären Raubkopien längst legal. Und es gäbe keine aktuellen Musikcharts mehr. Das geht natürlich auch nicht.
Aber was da zum Teil als Gesetzestexte für verbesserten Rechtsschutz vorgelegt wird, ist zum Teil haarsträubend.
Und weil sich solch strenge Regeln kaum in der Masse durchsetzen lassen und Raubkopien im Zeitalter des Internets eh ein internationales Problem sind, ersinnen die Rechteinhaber andere Methoden, ihr Recht durchzusetzen.
DRM (Digital Rights Managment) wäre da nur ein Stichwort.
Geistiges Eigentum soll durch Kopierschutzmechanismen vor unrechtmäßiger Vervielfältigung bewahrt werden. Das gilt für Musik wie auch für Computerprogramme.
Und fast genauso schnell, wie ein neuer Kopierschutz auf Markt erscheint, wird er auch schon wieder geknackt.
Mass Effect und Spore waren bereits am Tag ihrer offiziellen Veröffentlichung in einschlägigen Tauschbörsen zu haben.
Den Wettlauf gegen die Hacker scheinen die Rechteinhaber schon lange verloren zu haben. Warum sonst würden sich Fälle häufen, in denen gerichtlich gegen Tauschbörsennutzer vorgegangen wird?
Statt den Schutz zu verbessern, läst man die Kopie zu, um hinterher verklagen zu können. Ist schließlich viel bequemer, als sich mit der Frage beschäftigen zu müssen: Warum wird eigentlich raubkopiert?
Ich für meinen Teil habe eine Antwort darauf gefunden.
Heute eine andere als früher.
Ja, auch ich bin im Besitz einiger Raubkopien. Aber seien wir doch mal ehrlich: Wer hat zu Hause nicht eine einizige, wirklich keine gebrannte CD liegen? Wer ganz ohne gebrannte CD ist, werfe den ersten Stein.
Meine erste Kopie war SimCity2000 und die bekam ich von einem Polizisten. Windows XP erhielt ich von einem Richter. Ja, wenn sogar die Gesetzeshüter gegen Gesetze verstoßen, warum dann nicht auch ich?
Das habe ich mir früher gesagt.
Heute ist meine Antwort auf die Frage, warum ich Raubkopien besitze, der unsinnige Kopierschutz, der einen quasi dazu zwingt, sich eine Raubkopie zu besorgen.
Bitte nicht falsch verstehen.
Ich unterstütze nicht, das geistiges Eigentum umsonst millionenfach verteilt wird. SimCity2000 hab ich mir im Nachhinein ebenso gekauft wie Windows XP.
Es ist falsch, den oder die kreativen Köpfe hinter einem Produkt, welches mir zusagt, um einen Verdienst zu bringen. Denen fehlt es dann an Einnahmen, um später weitere qualitativ hochwertige Produkte auf den Markt zu bringen.
Ich schneide mit also als Raubkopierer und Musikliebhaber ins eigene Fleisch.
Aber ich unterstütze das Umgehen von Kopierschutzmechanismen, wenn diese so unsinnig sind wie bei den oben genannten Titeln Spore, Mass Effect, Bioshock oder dem zukünftigen Alarmstufe Rot 3: Trotz Kauf eines Datenträgers leih ich das Programm quasi nur, denn öfter als 3 mal (bei Alarmstufe Rot 3 immerhin 5 mal und auch bei Bioshock wurde nachgebessert) darf ich das Programm nicht installieren.
Wenn ich bedenkte, wie oft ich Windows XP neuinstalliere, weil es sich mal wieder vollgemüllt hat, weil ein neuer Treiber das ganze System zerschossen hat oder weil ich mir ein neues System gekauft habe, dann sind drei bzw fünf Installationen schneller aufgebraucht, als ich "Ups" sagen kann.
Microsoft war eines der ersten Unternehmen, bei denen man eine Software freischalten lassen mußte: Windows XP lief nur für 30 Tage, wenn man es nicht übers Internet oder per Telefon registierte.
Doch auch übers Internet konnte dort ein Code nur einige wenige Male genutzt werden. Schon seit Jahren bin ich Stammkunde beim Telefonservices, werde quasi schon mit Vornamen angesprochen, wenn ich meine Windows XP Version erneut freischalten lassen möchte. Bis heute, Gott sei Dank, bekomme ich immer einen Code. Aber was passiert, wenn Microsoft den Verkauf von Vista eines Tages erzwingen will?
Wenn ich ehrlich sein soll, hab ich zu Electronic Arts nicht so ein Vertrauen.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, das ich beim Versuch, eine vierte Installation von Mass Effect frei zu schalten, die lapidare Auskunft bekomme: "Kaufen sie sich eine neue Nutzungelizenz."
Denn genau das ist es, was ich mit dem Kauf eines Datenträgers im Geschäft erwerbe: Eine Nutzungslizenz. Ist mir die wirklich 40 bis 50€ wert, wenn der Rechteinhaber jederzeit die Nutzungsbedingungen ändern kann?
Mass Effect ist mir, zugegeben, seine 49€ wert, weil einfach eine packende Geschichte erzählt wird, die mich zum mehr Durchspielen motivieren konnte.
Aber dennoch hab ich mich strafbar gemacht: Nach dem neuen Gesetz zum Kopierschutz dürfte ich den Kopierschutz von Mass Effect nicht umgehen.
Genau das habe ich aber gemacht: Meine gekaufte Version liegt immernoch original eingeschweißt im CD-Regal. Ich spiele eine heruntergeladene Version, da muß ich mir um die 3 erlaubten Installationen keine Gedanken machen. Dafür verzichte ich auf den kostenlosen Download von Bring down the sky.
Bei Alarmstufe Rot 3 werde ich ebenso verfahren: Die Datenträger werden im Elektronicfachmarkt um die Ecke erworben, gespielt wird eine gecrackte Version aus dem Internet und dafür verzichte ich auf Multiplayergefechte. Für mich auch das kleiner Übel, denn wieder interessiert mich die Geschichte des Singleplayermodus. Für den Multiplayerpart bin ich zu langsam, im Micromanagment zu schlecht, das hab ich während der Beta schon gemerkt.
Richtig gemacht, haben es meiner Meinung nach da Valve oder Blizzard:
Es gibt zwar Raubkopien von World of Warcraft oder Counter Strike: Source, aber Blizzard macht das große Geld bei WoW eh nicht mit dem Verkaufen, sondern mit den monatlichen Gebühren, und wer sich im Besitz einer sogenannten steamless Version von CS:S befindet, kann am eigentlich interessanten E-Sport nicht teilnehmen.
Zudem ist die Anzahl der sich im Umlauf befindenen Kopien von WoW oder CS:S verglichen mit anderen Spielen verschwindend gering.
Man kommt also zu dem Schluß: Wer Online oder bei offiziellen Tunieren spielen will, braucht ein Original.
Dort kann man sich Kopierschutzmaßnahmen also fast sparen: Ein Registrationscode reicht prinzipiell.
Kritisch wird es bei Spielen, die nur einen Einzelspielermodus ansprechen oder die man mit Freunden im LAN, aber nie online spielen will.
Ich denke da zum Beispiel an Sacred 2. Wird es ein ähnliches Schicksal wie Titan Quest erleiden?
Wohin geht also die Entwicklung?
Mehr Online-Spiele, weil sie besser vor Raubkopien zu schützen sind? War der Aufschrei war groß, als bekannt wurde, das Hellgate: London nur einen Singleplayer- und einen Online-, aber keinen LAN-Modus haben würde?
Mehr Plattformen wie Steam? Was machen aber jene ohne Internet?
Mehr Abonements? Nicht jeder ist bereit, ein Spiel zu leasen.
Doch nochmalige Verbesserungen am Kopierschutz? Der dann doch wieder innerhalb von Tagen geknackt ist?
Was denkt Ihr?
Nervt Euch der Registierungs- und Online-Freischalt-Wahn?
Oder seht Ihr das als notwendiges Übel?
Egal welcher Meinung Ihr seid, denkt bitte immer daran:
Mit dem Kauf eines Originals gebt Ihr nicht nur Eure Wertschätzung für ein von Euch genutztes Produkt zu kund, sondern unterstützt darüberhinaus die Macher dahinter, in Zukunft weiterhin qualitativ hochwertige Produkte auf den Markt zu bringen.
Abendliche Grüße
Christian
Raubkopien gibt es mindestes so lange wie die gute alte Kassette (CC oder MC): Möglichkeiten, den Vorgänger, Schallplatten zu kopieren, waren rar gesäht, zu teuer und zu aufwendig.
Doch die neue MC von Phil Collins seinerzeits, Another Day in Paradise, war schnell von einem Freund zu bekommen.
Richtig populär und damit zum Problem wurde das Thema Raubkopie aber erst mit der CD bzw den ersten erschwinglichen CD-Brennern.
Ich erinnere mich noch gut, es war irgendwann während meiner Zeit in der Oberstufe, das ein Freund mit einem gut 1 Meter hohen Stapel mit gebraten CDs in die Pausenhalle kam und für 5 DM pro CD verkaufte, wobei er natürlich nur auf Vorbestellung gebrannt hat.
Heute ist das Thema das wohl meistdiskutierte in der modernen Mediengesellschaft. Außer Frage steht wohl, das Rechteinhaber oder aber die kreativen Köpfe dahinter, sprich Künstler und Programmierer, angemessen entlohnt werden sollen. Das "angemessen" ist ein Streitpunkt.
Radiohead stellten 2007 ihr neues Album In Rainbows kostenlos im Internet bereit - die Fans sollten bestimmen, wieviel sie geben wollten. Im Durchschnitt waren das 2 Pfund (etwa 2,50 €). Verglichen mit den Preisen von einzelnen Songs bei iTunes oder einem ganzen Album bei Amazon lächerlich wenig.
Und da es den großen Medienkonzernen offensichtlich schwer fällt, neue Vertriebswege zu erkunden oder die Gewinnmargen zu schmälern, lassen sie durch ihre Lobbisten neue Gesetze entwerfen, die Raubkopien unter drakonische Strafen stellen.
Früher, in der Grundschule, habe ich mal gedacht, Gesetze werden von der Masse der Gesellschaft bestimmt. Dann wären Raubkopien längst legal. Und es gäbe keine aktuellen Musikcharts mehr. Das geht natürlich auch nicht.
Aber was da zum Teil als Gesetzestexte für verbesserten Rechtsschutz vorgelegt wird, ist zum Teil haarsträubend.
Und weil sich solch strenge Regeln kaum in der Masse durchsetzen lassen und Raubkopien im Zeitalter des Internets eh ein internationales Problem sind, ersinnen die Rechteinhaber andere Methoden, ihr Recht durchzusetzen.
DRM (Digital Rights Managment) wäre da nur ein Stichwort.
Geistiges Eigentum soll durch Kopierschutzmechanismen vor unrechtmäßiger Vervielfältigung bewahrt werden. Das gilt für Musik wie auch für Computerprogramme.
Und fast genauso schnell, wie ein neuer Kopierschutz auf Markt erscheint, wird er auch schon wieder geknackt.
Mass Effect und Spore waren bereits am Tag ihrer offiziellen Veröffentlichung in einschlägigen Tauschbörsen zu haben.
Den Wettlauf gegen die Hacker scheinen die Rechteinhaber schon lange verloren zu haben. Warum sonst würden sich Fälle häufen, in denen gerichtlich gegen Tauschbörsennutzer vorgegangen wird?
Statt den Schutz zu verbessern, läst man die Kopie zu, um hinterher verklagen zu können. Ist schließlich viel bequemer, als sich mit der Frage beschäftigen zu müssen: Warum wird eigentlich raubkopiert?
Ich für meinen Teil habe eine Antwort darauf gefunden.
Heute eine andere als früher.
Ja, auch ich bin im Besitz einiger Raubkopien. Aber seien wir doch mal ehrlich: Wer hat zu Hause nicht eine einizige, wirklich keine gebrannte CD liegen? Wer ganz ohne gebrannte CD ist, werfe den ersten Stein.
Meine erste Kopie war SimCity2000 und die bekam ich von einem Polizisten. Windows XP erhielt ich von einem Richter. Ja, wenn sogar die Gesetzeshüter gegen Gesetze verstoßen, warum dann nicht auch ich?
Das habe ich mir früher gesagt.
Heute ist meine Antwort auf die Frage, warum ich Raubkopien besitze, der unsinnige Kopierschutz, der einen quasi dazu zwingt, sich eine Raubkopie zu besorgen.
Bitte nicht falsch verstehen.
Ich unterstütze nicht, das geistiges Eigentum umsonst millionenfach verteilt wird. SimCity2000 hab ich mir im Nachhinein ebenso gekauft wie Windows XP.
Es ist falsch, den oder die kreativen Köpfe hinter einem Produkt, welches mir zusagt, um einen Verdienst zu bringen. Denen fehlt es dann an Einnahmen, um später weitere qualitativ hochwertige Produkte auf den Markt zu bringen.
Ich schneide mit also als Raubkopierer und Musikliebhaber ins eigene Fleisch.
Aber ich unterstütze das Umgehen von Kopierschutzmechanismen, wenn diese so unsinnig sind wie bei den oben genannten Titeln Spore, Mass Effect, Bioshock oder dem zukünftigen Alarmstufe Rot 3: Trotz Kauf eines Datenträgers leih ich das Programm quasi nur, denn öfter als 3 mal (bei Alarmstufe Rot 3 immerhin 5 mal und auch bei Bioshock wurde nachgebessert) darf ich das Programm nicht installieren.
Wenn ich bedenkte, wie oft ich Windows XP neuinstalliere, weil es sich mal wieder vollgemüllt hat, weil ein neuer Treiber das ganze System zerschossen hat oder weil ich mir ein neues System gekauft habe, dann sind drei bzw fünf Installationen schneller aufgebraucht, als ich "Ups" sagen kann.
Microsoft war eines der ersten Unternehmen, bei denen man eine Software freischalten lassen mußte: Windows XP lief nur für 30 Tage, wenn man es nicht übers Internet oder per Telefon registierte.
Doch auch übers Internet konnte dort ein Code nur einige wenige Male genutzt werden. Schon seit Jahren bin ich Stammkunde beim Telefonservices, werde quasi schon mit Vornamen angesprochen, wenn ich meine Windows XP Version erneut freischalten lassen möchte. Bis heute, Gott sei Dank, bekomme ich immer einen Code. Aber was passiert, wenn Microsoft den Verkauf von Vista eines Tages erzwingen will?
Wenn ich ehrlich sein soll, hab ich zu Electronic Arts nicht so ein Vertrauen.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, das ich beim Versuch, eine vierte Installation von Mass Effect frei zu schalten, die lapidare Auskunft bekomme: "Kaufen sie sich eine neue Nutzungelizenz."
Denn genau das ist es, was ich mit dem Kauf eines Datenträgers im Geschäft erwerbe: Eine Nutzungslizenz. Ist mir die wirklich 40 bis 50€ wert, wenn der Rechteinhaber jederzeit die Nutzungsbedingungen ändern kann?
Mass Effect ist mir, zugegeben, seine 49€ wert, weil einfach eine packende Geschichte erzählt wird, die mich zum mehr Durchspielen motivieren konnte.
Aber dennoch hab ich mich strafbar gemacht: Nach dem neuen Gesetz zum Kopierschutz dürfte ich den Kopierschutz von Mass Effect nicht umgehen.
Genau das habe ich aber gemacht: Meine gekaufte Version liegt immernoch original eingeschweißt im CD-Regal. Ich spiele eine heruntergeladene Version, da muß ich mir um die 3 erlaubten Installationen keine Gedanken machen. Dafür verzichte ich auf den kostenlosen Download von Bring down the sky.
Bei Alarmstufe Rot 3 werde ich ebenso verfahren: Die Datenträger werden im Elektronicfachmarkt um die Ecke erworben, gespielt wird eine gecrackte Version aus dem Internet und dafür verzichte ich auf Multiplayergefechte. Für mich auch das kleiner Übel, denn wieder interessiert mich die Geschichte des Singleplayermodus. Für den Multiplayerpart bin ich zu langsam, im Micromanagment zu schlecht, das hab ich während der Beta schon gemerkt.
Richtig gemacht, haben es meiner Meinung nach da Valve oder Blizzard:
Es gibt zwar Raubkopien von World of Warcraft oder Counter Strike: Source, aber Blizzard macht das große Geld bei WoW eh nicht mit dem Verkaufen, sondern mit den monatlichen Gebühren, und wer sich im Besitz einer sogenannten steamless Version von CS:S befindet, kann am eigentlich interessanten E-Sport nicht teilnehmen.
Zudem ist die Anzahl der sich im Umlauf befindenen Kopien von WoW oder CS:S verglichen mit anderen Spielen verschwindend gering.
Man kommt also zu dem Schluß: Wer Online oder bei offiziellen Tunieren spielen will, braucht ein Original.
Dort kann man sich Kopierschutzmaßnahmen also fast sparen: Ein Registrationscode reicht prinzipiell.
Kritisch wird es bei Spielen, die nur einen Einzelspielermodus ansprechen oder die man mit Freunden im LAN, aber nie online spielen will.
Ich denke da zum Beispiel an Sacred 2. Wird es ein ähnliches Schicksal wie Titan Quest erleiden?
Wohin geht also die Entwicklung?
Mehr Online-Spiele, weil sie besser vor Raubkopien zu schützen sind? War der Aufschrei war groß, als bekannt wurde, das Hellgate: London nur einen Singleplayer- und einen Online-, aber keinen LAN-Modus haben würde?
Mehr Plattformen wie Steam? Was machen aber jene ohne Internet?
Mehr Abonements? Nicht jeder ist bereit, ein Spiel zu leasen.
Doch nochmalige Verbesserungen am Kopierschutz? Der dann doch wieder innerhalb von Tagen geknackt ist?
Was denkt Ihr?
Nervt Euch der Registierungs- und Online-Freischalt-Wahn?
Oder seht Ihr das als notwendiges Übel?
Egal welcher Meinung Ihr seid, denkt bitte immer daran:
Mit dem Kauf eines Originals gebt Ihr nicht nur Eure Wertschätzung für ein von Euch genutztes Produkt zu kund, sondern unterstützt darüberhinaus die Macher dahinter, in Zukunft weiterhin qualitativ hochwertige Produkte auf den Markt zu bringen.
Abendliche Grüße
Christian


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