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    Extreme-Test RX Vega 56 / 64 Overclocking & Undervolting Anleitung @ Rajintek Morpheus 2 inkl. Backplate

    Vega Umbau Morpheus 2 inkl. OC& UV Anleitung.

    Da des öfteren Fragen auftauchen rund um Vegatweaking, haben Hugo und ich hier mal einen Sammelpost erstellt um soweit alle relevanten Fragen stand heute(07.07.18) abzudecken.
    Der Post umfasst sowohl Beschreibungen eines Umbaus auf Wasserkühlung(folgt), wie auch auf einen Morpheus 2 Kühler.
    Ebenfalls stellen wir euch hier Vergleichswerte zur Verfügung, sowie Settings zum orientieren.
    Wer sich für die passende Monitortechnik interessiert mit Freesync 2 und HDR dem kann ich meinen Test vom C32HG70 hier empfehlen:
    Samsung C32HG70 im Test. HDR & Freesync 2 for Gaming?

    Changelog:
    -Update 11.07.18: Changelog hinzugefügt, Benchmarkwerte hinzugefügt, weitergehende Infos zur Verwendung der Biosvarianten.
    -Update 12.07.18: PPT Files verlinkt, Infos zu HBCC angefügt, Text redigiert.
    -Update 19.07.18: Informationen zum flashen von Customkarten hinzugefügt, Tip von Igor zur Montage bei unmoldet Package hinzugenommen.
    -Update 03.08.18: Erfahrungen mit einem Lüfter aufliegend auf der Backplate hinzugefügt. Bild von moldet Package hinzugefügt. Titel geändert. Netzteilempfehlungen eingefügt.
    -Update 19.08.18:Text redigiert, neue Lüftervariante hinzugefügt, Link zur WLP und HotSpot vom TH hinzugefügt, einige Infos ergänzt, zwei weitere aktuelle Bilder hinzugefügt,
    Link zum meinem Lesertest vom C32HG70 hinzugefügt, Titel Suchmaschinen freundlicher gestaltet, Verbrauchsmessungen in Post 3 hinzugefügt.
    -Update 17.09.18: Daten von Zerosix zur 56er Vega hinzugefügt, mit guter Protokollierung von Takt und Verbauch. Neuer Boostbuild von mir in den Benchmarks integriert inklusive Frametime Messungen.

    Zum Start erst mal alles was Ihr benötigt:
    MSI Afterburner
    ATI Flash 2.84
    AMD Treiber
    GPU_Z 2.9
    Vega Bios
    OverdriveN

    Hier findet Ihr die von Hellm editierten PPT Files, diese werden International verwendet und sind über jeden Zweifel erhaben. Es findet sich für fast jede Karte die geeignete PPT File:
    AMD Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56 Overclocking/Undervolting-Thread

    Vega erklärt, Werte, Temperaturen, Speicher etc.
    Ein kurzer FAQ zu den allgemeinen Werten:
    PL: Das Powerlimit der Vegas ist kein Powertarget wie bei Pascal oder Maxwell. Er bezieht sich rein auf die ASIC(siehe unten) und wird strikt eingehalten. Auch boostet die Karte mit festen Spannungen nicht an das PL ran, es muss diese also nicht zwangsläufig füllen.Heist, wenn Ihr 260Watt PL einstellt, muss die Karte dass nicht zwangsläufig nutzen sondern läuft z.B. nur mit 200Watt ASIC. Die Karte sollte mit euren Einstellungen das PL nicht überschreiten sonst taktet sie wild umher.
    GPU Temp: Die Temperatur des Chips. Bei 85C° taktete dieser herunter.
    Speichertemperatur: Die Temperatur des HBM Speichers. Bei 95C° taktet dieser herunter.
    GPU Hot Spot: Die heißeste Stelle des GPU Packages. Die Temperatur hier bestimmt maßgeblich eure Übertaktungsergebnisse.Bei 105C° taktet dieser herunter.
    Vermutlich wird dieser Wert auf dem Interposer zwischen HBM und GPU gemessen.
    VRMem: Die Spannungswandler HBM, Max 115C°.
    VRSOC: Die Spannungswandler GPU, Max 115C°.
    GPU Takt: Euer anliegend GPU Takt. Ab 1700Mhz wird es selbst mit WaKü eng.Luftkühlung packt bis rund 1660Mhz, je nach Güte natürlich.
    Speichertakt: Euer Speichertakt, Maximal möglich sind in der Regel 1,1Ghz. Mit WaKü oder zum benchen geht auch mal etwas mehr, aber selten.
    GPU Power(ASIC): Die Leistungsaufnahme von GPU und HBM ohne Wandlerverluste.
    GPU Spannung VDDC: Die anliegende Spannung an der GPU. Die Range ist je nach Bios zwischen 850mv und 1250mv.
    Speicher Spannung: Dieser Wert wird nur von HWInfo ausgelesen. Der Wert lässt sich trotz Eintrag im Wattman nicht ändern!56er nutzen 1,25V, die 64er 1,35V.
    SOC Clock: Der Takt des Controllerchips der Speicher und GPU verbindet. An diesem Wert hängt maßgeblich der Speichertakt, dieser kann nicht höher sein als der SOC Wert! Wird auch gerne als Uncore oder Memcontroller bezeichnet.
    Normalerweise legt die Karte diesen Wert automatisch fest, er ist aber an der vermeintlichen "Speicherspannung" im Wattman gekoppelt. Für ein volles HBM Overclocking muss dieser Wert 1107Mhz betragen.
    PStates: Die Taktwerte in 7Stufen bzw. 3 Stufen beim HBM. Hier lassen sich Spannung und Takt für unterschiedliche Booststufen etablieren.
    PPT: PowerPlayTable, ein Registryeintrag den die Karte aus dem vorhanden Bios erstellt, hier lassen sich bestimmte Werte editieren. Das Overdrive NTool überschreibt zum Beispiel über die PPT die Werte, auch gibt es modifizierte PPT Files für die unterschiedlichen Karten um das Powerlimit zu maximieren von Hellm.
    Das verwenden der PPT ermöglicht das maximieren des PL ohne ein anderes Bios zu verwenden.
    Abitrator: Der Taktgeber der GPU, der den anliegenden Takt unter Hinzunahme aller relevanten Umstände wie Temperatur, Leistungsaufnahme etc. den Takt definiert.
    Package: Bezeichnet die GPU als gesamtes, inklusive Speicher.
    Moldet/Unmoldet: Vergossen oder nicht vergossen. Wenn euer Package nicht vergossen ist seht Ihr Zwischenräume zwischen HBM unten und GPU oben in einem T-Schnitt. Ein moldet ist generell besser, da meist ebener verarbeitet und bessere Temperaturwerte.
    HBCC: High Bandwith Controller, ermöglicht das integrieren des Hauptspeichers in den Vram(Grafikkartenspeicher) was eine Erweiterung auf bis zu 16GB Vram ermöglicht.

    Generelle Infos zum OC/UV:
    Ein paar Worte vorweg generell zum Umbau und OC/UV.
    Das Vegapackage ist kein rohes Ei, aber es erfordert ein aufmerksamen und gewissenhaften Umgang. Achtet bei Umbauarbeiten darauf dass Ihr ausreichend Wärmeleitpaste verwendet, die Flächen sind oft nicht 100% eben, hier also lieber etwas mehr als zu wenig. Ich empfehle das Auftragen in der X-Variante bei Vega.
    Beim verschrauben des Kühlers, stets handfest über Kreuz anziehen um keinen einseitigen Druck auf das große Package zu bringen.
    (Ergänzung: Igor von Toms Hardware empfiehlt bei unmoldet Packages das festziehen von oben nach unten, ich habe dass noch nicht getestet)
    Solltet Ihr den Kühler wechseln, achtet darauf dass alle Stellen die vorher mit Wärmeleitpads bedeckt waren auch nach dem Kühlerwechsel ausreichend gekühlt werden.
    Als Netzteil empfiehlt sich mindestens ein gutes 650Watt Netzteil, beim Anschluss solltet Ihr bei Multirail Netzteilen mit mehr als zwei Rails es bevorzugen, jeweils eine Lane pro Rail zu legen(Ein Kabel je Kanal). Zwar verbraucht Vega insbesondere Undervoltete selbst in einem vollgepackten System meist nicht über 400-450Watt, jedoch kommt es vor das insbesondere bei ruckartigen Lastwechseln erhebliche Lastspitzen entstehen(z.B. bei Microrucklern zu denen einige Engines neigen). Ich selbst verwende ein Digifanless von Enermax mit nur 550Watt. Das geht auch, kann aber auch schon mal eng werden je nachdem was Ihr vorhabt.
    Wenn Ihr stark übertakten möchtet empfiehlt sich sogar ein NT bis zu 750-800Watt.
    Vega lässt sich im Gegensatz zu Pascal ziemlich exakt auf eine Takt festnageln. Dabei hat die Karte in der Regel recht klare Grenzen. Wenn also bei maximaler Last ein Wert von fiktiven 1574Mhz immer abstürzt, bei dem laufen 1570Mhz dann trotzdem noch sauber durch. Die Karte taktet aber immer ganz leicht in einem gewissen Rahmen, je nach Spannung. Dabei darf die Karten die Taktgrenze dann nicht überschreiten, auch nicht bei geringerer Auslastung sonst wird es instabil.
    Schaut ob Ihr bei der von euch gewählten Spannung dieses harte Taktlimit ausfindig machen könnt. Das kostet viel Zeit, ist also nur dann relevant wenn Ihr wirklich das Maximum raus holen wollt aus der angelegten Spannung. Dabei kann es zu Probleme kommen wenn beispielsweise im Sommer die Temperaturen steigen, der HotSpot bestimmt maßgeblich den stabilen Takt. Es macht also Sinn eine leichte Reserve einzubauen.
    Von einer Nutzung des Overdrive N Tools rate ich solange ab bis Ihr stabile Werte gefunden und ausreichend getestet habt, danach könnt Ihr diese natürlich entsprechend anpassen. Es gibt verschieden Wege die Karte zu UV/OC. Via Wattman fest auf P7, via Overdrive N-Tool mit verschiedenen Boostwerten(sinnvoll wenn eine eingestelltes PL eingehalten werden soll) oder direkt via PPT File. Ich beschränke mich hier auf den Wattman, wer noch was zum Overdrive N.Tool beitragen möchte, immer her damit.
    Der aktuelle Treiber 18.6.1 ist sehr stabil und ermöglicht eine gutes UV/OC. Alte Beiträge zum Thema wie bei TomsHardware solltet Ihr nicht auf die Goldwage legen. Die Karten lassen sich auch mit sehr niedrigen Spannungen stabil betreiben und auch der Performancegewinn ist signifikant, vor allem bei den 56er Karten.
    Es ist generell zu empfehlen den Windows Schnellstart zu deaktivieren, siehe hier: https://praxistipps.chip.de/windows-...so-gehts_50919
    Der Treiber lädt sonst manchmal nicht korrekt und Ihr bekommt inkonsistente Benchmark/Leistungswerte. Die Stabilität muss stets mit einem korrekt geladenen Treiber getestet werden, sonst werden eure Werte evtl. nachher instabil.
    Entscheidende Temperaturen für gute OC Werte sind der GPU HotSpot sowie die HBM Temperatur.
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Name:	GPU Z Anzeige VRM.jpg 
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    Die VRM Werte werden mal angezeigt und mal nicht im GPUZ. Einfach mehrmals Neustarten und GPU-Z öffnen, bis Ihr die Werte seht. Ein kausaler Grund dafür ist mir nicht bekannt.
    Hier einige solide Beispielwerte zum orientieren. Die Taktwerte vom LC Bios sind wesentlich höher in Zahlen, resultieren aber im Grunde in dem selben Takt wie beim 64er Bios. Dies kann also schwanken je nachdem welche Custom bzw. welches Bios Ihr einsetzt.
    Normales 64er Bio mit Morpehus, 950mv 1520Mhz Takt
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Name:	Balanced M64.png 
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    Etwa selbe Einstellung mit LC Bios.
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    Ein guter Einstiegswert mit LC Bios als Grundlage
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Name:	Einstiegswert LC Bios.png 
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    Eine 56er mit Morpheus auf 910mv und rund 1440Mhz Takt.
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Name:	lowenergy M56 settings.png 
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    Der Kerntakt ist immer abhängig von der Spannung. habt Ihr also eine solide Basis gefunden, und möchtet gerne mehr Takt, hebt Ihr einfach etwas die Spannung an. Der Takt korreliert dann direkt mit. Danach könnt Ihr noch testen ob mit mehr Spannung evtl. ein höheres Taktniveau geht.
    Der Wert Speicherspannung sollte auf 1000 stehen oder höher, sonst könnt Ihr den HBM Takt nicht über 1020Mhz hinaus anheben da die SOC Clock sonst zu niedrig ist. Dieser Wert bestimmt auch die mindestens anliegende Spannung der GPU -50mv. Habt Ihr also hier 1100, ist 1050mv die Mindestspannung. Steht hier 950 ist 900mv die Mindestspannung etc. Das LC Bios hat generell höhere SOC Clocks und ist deswegen auch für massives Undervolten interessant in Verbindung mit hohem Speichertakt! Hier könnt Ihr also auch einen Wert unterhalb von 1000 einstellen ohne Abstriche beim HBM OC.
    Je nach Einstellung auf dem SOC Controller findet ein pauschaler Abzug von 50Mv auf eure eingestellte Corespannung statt.
    Habt Ihr also beispielsweise 1000 auf dem SOC Controller, und verwendet auf P7 beim Core 1150 resultiert dass in einer anliegenden Spannung von 1100mv!
    Habt Ihr 1200 auf dem SOC und 1050 auf dem Core wird der Corewert ignoriert und die Mindestspannung wird angelegt, also 1150(1200-50)
    Tragt Ihr 1200 auf dem SOC ein und 1250 auf P7 erhaltet Ihr 1250mv Spannung(nur LC Bios. 64er und 56er max. 1,2V)
    Werte auf dem HBM über 1100Mhz erfordern eine SOC Clock von 1200Mhz. Mittlerweile wird diese automatisch nach oben angepasst wenn Ihr mehr als 1110Mhz auf dem HBM einstellt und der SOC Wert im Wattman nicht zu niedrig eingestellt ist. In dem Bereich wird es aber schnell instabil und ist nur was für LC Kühlung.
    Bei allen Karte sollte 1532 auf dem P7 in Verbindung mit 950-1000mv eine solide Ausgangsbasis sein.Tastet euch dann an den Maximalwert in 10er Schritten heran.
    Als geeignete Stabilitätstests nutze ich diese hier:
    Firetrike Ultra, Superposition 4k und Warhammer Vermintide 2 oder ein Spiel mit Unity Engine für den Takt.
    Timespy und Vermintide 2 für den HBM.
    Natürlich könnt Ihr auch andere Anwendungen mit hoher Last nutzen.Wenn Ihr eure stabile Taktgrenze gefunden habt , schaltet den Rechner mit euren Einstellungen komplett aus und bootet neu. Sind eure Werte dann immer noch dauerhaft stabil habt Ihr es geschafft.
    Also Orientierung für eine 64er die ASIC korrelierend zur Spannung in UHD!:
    950mv:~180-220Watt
    1000mv: ~220-250Watt
    1100mv:~260-290Watt
    Gleichbleibende Spannungen reduzieren unterhalb von 1V die Wandlerverluste und damit die zusätzliche Energieaufnahme außerhalb der ASIC Power.
    Meine 64er benötigt bei 950mv und strammen Takt von 1,54Ghz Core und 1,08Ghz Mem rund 220-250Watt(nicht ASIC!), je nach Last, Auflösung etc.
    In WQHD was ich jetzt nutze seit kurzem, habe ich ein Mittel von etwa 230Watt Gesamtaufnahme bei einer ASIC von 190Watt.
    Mit dem Morpheus habe ich meist unter 60 Grad Core und HBM sowie eine HotSpot von rund 75 Grad. Differenzen von 15-25 Grad zwischen GPU und HotSpot sind nicht ungewöhnlich. Hohe Differenzen sind ein Zeichen für schlecht aufgetragenen WLP oder nicht korrekt angezogenem Kühler.
    Wenn euer HBM deutlich heißer(5-10 Grad aufwärts) wird als die GPU Temperatur, habt Ihr wahrscheinlich einen unmoldet Chip. Schlechte Gehäusebelüftung kann ebenfalls ein Grund für zu hohe HBM oder HotSpot Temperaturen sein.

    Warum ein anderes BIOS?
    Das verwenden eines anderen Bios kann nützlich sein wenn Ihr folgendes erreichen wollt:
    -Die HBM Spannung erhöhen
    Ein 64er Bios erhöht die Spannung auf dem HBM auf 1,35V womit Ihr bessere Übertaktungsergebnisse erzielt. Das 64er Bios kann nur verwendet werden wenn Ihr Samsung Speicher verbaut habt!Mit Hynix Speicher ist dies nicht möglich. Die 56er Biosvarianten haben einen Autodetect für den Speicher im Bios, die 64er Versionen haben dies nicht! Verwendet als kein 64er Bios wenn Ihr Hynix Ram nutzt, schon gar nicht wenn Ihr kein Dual Bios besitzt!
    -Das Powerlimit und die Taktraten ändern wollt
    Es gibt sinnvollere Varianten, Einfluss auf das PL und den Takt zu nehmen. Wenn Ihr aber einfach aus eurer 56er eine 64er machen wollt ist das eine schnelle und einfache Methode. Abgesehen vom LC Bios sollte dass auch ohne Probleme stabil sein, sofern Ihr Samsung Speicher habt! Es ist dann alles identisch wie beim großen Modell, aber die Shader können nicht freigeschaltet werden.
    -Ihr die SOC Clock erhöhen wollt.
    Sinnvoll um ein starkes Undervolting zu betreiben bei gleichzeitig hohem Speichertakt. Klappt nur mit dem LC Bios und hat einige Nachteile wie die harte Temperaturgrenze der LC z.B.
    -Ihr maximal übertakten wollt.
    Mit dem LC Bios geht die Spannung bis auf 1,25V. Damit könnt Ihr das Maximum herausholen. Dies wird eure Karte aber unweigerlich jenseits der Grenze von Gut und Böse bringen. Die Hitze und Leistungsaufnahme die dabei entsteht, suchen Ihres gleichen in der Grafikkartenwelt.
    -Ihr maximal undervolten möchtet.
    Die Energiespar-Biosvarianten der Karten, erlauben meist eine niedrigere Spannung als die Standardversion. Sinnvoll wenn Ihr maximales Undervolting betreiben wollt.

    Flashen von Custom Vega
    Die Custom Karten sind etwas komplizierter beim Thema Bios Flash. Auf den Hynixspeicher der bei einigen 56er zum Einsatz kommt, bin ich oben bereits eingegangen. Generell lassen sich Customkarten genauso flashen wie die Referenzkarten. Heisst, wenn Ihr eine 56er Strixx habt könnt Ihr dort auch ein 64er Strixx Bios drauf flashen, so lange Ihr Samsung Speicher habt. Das klappt ohne Probleme.
    Mit Hynixspeicher KÖNNTE es klappen, ist aber mit einem Risiko verbunden. Wenn es nicht klappt, könnt Ihr in der Regel einfach zurück flashen, es bleibt aber ein gewisses Risiko. Mir ist bisher keine Karte bekannt die wirklich mit Hynixspeicher einen sinnvollen und lauffähigen Flash hatte. Auch wenn es läuft, ist unklar wie gut der Hynixspeicher dauerhaft auf die erhöhte Spannung reagiert, dafür ist er nicht spezifiziert!Ich bleibe also aktuell dabei, dies NICHT ZU EMPFEHLEN!

    Leider schaut Ihr aktuell auch in die Röhre wenn Ihr eine V56 mit Nano PCB habt, wie die Nano selbst, die Sapphire Puls oder die Red Dragon. Es gibt einfach keine 64er die das selbe PCB aktuell nutzt, daher funktioniert ein flash schlicht nicht. Habs selbst getestet gestern, zeigt kein Bild wie zu erwarten war.

    Bei Karten die jeweils ein passendes Pendant habe, könnt Ihr ohne Probleme flashen wenn Samsung verbaut ist, also bei der Gigabyte Karte, bei der Red Devil, der Nitro+, der MSI Air und der ROG Strix. Bedenkt dies wenn Ihr dahingehend Ambitionen habt.


    HBCC, sinnvoll?
    Der HBCC ist ein kompliziertes Thema. Ich habe hier einige Tests dazu durchgeführt:
    HBCC Test Final Fantasy 15

    Meine persönliche Einschätzung: Der HBCC bringt in der Regel keinerlei Vorteile, solange Ihr mit eurem Vram auskommt kostet er meist sogar minimal Leistung im Promillebereich. Wenn der Vram jedoch deutlich überläuft, ist HBCC ein sehr nützliches Feature.
    Wichtig dabei ist, dass das Spiel nicht nur Vram adressiert sondern auch aktiv nutzt. Nachladeruckler fallen deutlich angenehmer aus oder verschwinden komplett.
    Der HBCC ermöglicht euch auch ein evtl. eintretendes LOD zu minimieren, da das Streaming ausgeschaltete wird, dem Spiel wird ja ein größerer Vram simuliert.
    Dadurch entsteht meist aber eher ein Leistungsverlust als ein Gewinn, dafür gibt es eine bessere Optik.

    Der HBCC scheint auch nützlich zu sein beim Ladevorgang, es kommt mir so vor dass die Texturen ne Ecke schneller in den Vram geladen werden bei Ladebildschirmen. Mir fehlen aber die Möglichkeiten dies akkurat zu messen, daher ist das ein subjektiver Eindruck!

    Bei Wolfenstein 2 dessen Streamingdaten in Steam gespeichert werden, kann es zu Problemen kommen wenn Ihr einen Spielstand mit HBCC abspeichert und diesen dann nachher ohne HBCC laden möchtet! Das Spiel adressiert dann mehr Speicher als es zur Verfügung hat was in inkonsistenter Leistung resultiert!

    Der HBCC bringt einen Leistungsvorteil bei Wolfenstein 2, das einzigste Spiel indem ich einen spürbaren Performancegewinn bisher feststellen konnte.
    Weitere Auswirkungen werden sich zeigen sobald mehr Spiele kommen die 8GB Vram deutlich überschreiten.

    Meine Empfehlung: Ausschalten unterhalb von UHD, wenn UHD Texturen wie in FF15 oder Mordor:Schatten des Krieges vorhanden sind, bringt der HBCC Vorteile.
    Wollt Ihr ein LOD oder Streaming aufgrund von Speichermangel eliminieren, ist dies ebenfalls mit HBCC zu erreichen.

    Welche Probleme können auftauchen:
    Instabilität: Takt zu hoch auf GPU und/oder Speicher.
    Taktdrops/Microruckler: Spannung zu niedrig auf der GPU für den eingestellten Takt.
    Karte taktet selbstständig herunter:PL nicht ausreichend oder Temperatur einer Komponente erreicht Ihren Max. Wert, siehe oben. Auch darf die Max. Temperatur im Wattman für die Lüftersteuerung nicht erreicht werden, sonst taktet die Karte runter.
    Treiber stürzt ab:Karte instabil, meist der GPU Takt.
    System friert komplett ein: Kommt bei Nutzung von HBCC vor, wenn der HBM instabil ist.
    Anwendung schließt einfach:HBM zu hoch getaktet.
    Artefakte im Bild:Euer HBM ist zu heiß für den eingestellten Takt. Mit mehr Kühlung würde er den Wert wahrscheinlich schaffen.

    Umbau auf Morpheus 2 by Gurdi:
    Ich habe meine Karte recht unkonventionell umgebaut, ich verwenden NICHT die kleinen Kühlkörper vom Morpheus und auch nicht das Befestigungskreuz für die GPU vom Morpheus. In dieser Variante könnt Ihr die Backplate der Vega weiterverwenden was der Stabilität der Konstruktion mit dem schweren Morpheus gut tut.
    Außerdem braucht Ihr euch hierbei keinerlei Gedanken über die Kühlung der SpaWa´s, Doubler etc zu machen.
    Was Ihr braucht:
    -Eine Vega Referenzkarte oder ähnlich wie Asrock Phantom oder MSI Boost.
    -Einen Rajintek Morpheus 2
    -Zwei Lüfter a´120mm mit hohem statischen Druck und PWM Steuerung, wie F12, A12x25, NB Eloop etc.
    -Ein Y-Kabel für 4Pin Lüfter.
    -Ein Adapter von 4Pin auf 2Pin für die Lüfter.
    -Eine gute Wärmeleitpaste mit dicker Konsistenz.Am besten die Kryonaut oder Mastergel Maker Nano.
    -Einen Schraubenzieher, wer hätte es gedacht
    -Eine Spitzzange
    -Wenn möglich ein Dremel oder ein anderes Multitool mit Metallsäge.
    -Geduld und etwas handwerkliches Geschick.

    Schauen wir uns die Karte mal ohne Abdeckung an:
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    Hier zu sehen der Frame von unten mit den Pads an den heißen Komponenten:
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    Die freigelegte GPU(64er), nicht vergossen.
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    Und vergossen(56er)
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    Ich gehe jetzt hier nicht im Detail darauf ein wo Ihr welche Schraube lösen müsst, einfach die sichtbaren Schrauben an Abdeckung und Backplate nacheinander lösen. Zwei kleine sitzen auch noch an der Slotblende bei den Anschlüssen.
    Beim abnehmen des Frames müsst Ihr das 2-Pin Lüfterkabel lösen, verwendet hierbei am besten vorsichtig eine Spitzzange, der Stecker sitzt bombenfest! Zieht nicht an den Kabeln!
    Wenn Ihr den Frame vorsichtig abnehmt, müssten die meisten Wärmeleitpads unbeschädigt bleiben. Wenn jedoch eins zerreißt ist das kein Problem, einfach vorsichtig von den Wandlern ablösen und wie Knete wieder auf dem Frame miteinander verbinden. Alternativ könnt Ihr natürlich auch neue Pads verwenden.
    Ein wenig gute Wärmeleitpaste hauchdünn über den Wärmeleitpads kann nicht schaden wenn Ihr dass noch etwas optimieren wollt und die originalen Pads verwendet.
    Der Morpheus wird ganz normal präpariert für eine Vega, also den Furybracket verwenden.
    Reinigt die GPU und den Morpheus wie gehabt, mit einem kleinen Tuch und evtl. etwas Alkohol.
    Reinigt bitte keine Zwischenräume im Package wenn euer Chip nicht vergossen sein sollte! Jeder Kontakt mit dem Interposer(Fläche auf der die GPU und der HBM aufliegen) sollte vermieden werden.

    Geht nun wie folgt vor, nehmt den gelösten Frame und klebt die Unterseite mit einem Klebeband oder einer Folie ab. Dies verhindert dass beim bearbeiten Metallsplitter auf die Pads oder den Frame allgemein gelangen.
    Danach fixiert Ihr den Frame, in einem Schraubstock oder mit einer Klemme.
    Flext oder schneidet den Frame nun so zu, wie auf den folgenden Bildern hier zu sehen.
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ID:	1002036
    Die Erhöhungen des Frames oben links und oben rechts müssen runter gestutzt werden, außerdem muss die Lüfteraufnahme zurechtgestutzt werden. Nehmt als Maßstab die Differenz zwischen GPU Platte und Kühlkörper des Morhpeus.
    Am leichtesten geht es mit einem Dremel oder einem alternativen Multitool auf dem Ihr eine kleine Metallsäge/Metallscheibe montieren könnt. Geschickte Bastler kriegen dass aber auch mit einer kleinen Metallsäge und guter alter Handarbeit hin. Eine Flex geht auch, erfordert aber sicher etwas Fingerspitzengefühl.
    Schleift oder feilt dann die Schnittkanten noch etwas ab um Verletzungen zu vermeiden und evtl. Grate zu korrigieren. Das ganze dann mit dem Morpheus gegen checken ob dieser nun Plan ohne Hindernis aufliegen kann. Danach gründlich reinigen mit Staubsauger und feuchtem Tuch. Vor allem die Unterseite des Frames sollte gewissenhaft gereinigt sein.

    Verschraubt nun den Frame wieder mit der Backplate an der Karte. Legt den Morpheus kopfüber auf den Tisch, tragt satt eine gute Wärmeleitpaste auf das Package auf, wie die Kryonaut oder eine MX4 und setzt die Karte auf.
    Verwendet nun das original! Befestigungskreuz der Vegakarte und verschraubt vorsichtig über Kreuz die Halterung. Mit dem Originalkreuz könnt Ihr den Druck eigentlich nicht überspannen, zieht also ruhig handfest an. Ein zu geringer Anpressdruck kann zu Probleme führen bei Vega.
    Bei unmoldet Packages habe ich jetzt kürzlich den Tip von Igor von Toms Hardware mal ausprobiert und die Karte vom Chipkopf her zuerst verschraubt und dann unten beim HBM festgezogen. Von der Logik her macht dass tatsächlich Sinn, bei mir hat es keinen spürbaren Effekt gehabt.Jedoch muss ich sagen dass bei mir der T-Ausschnitt bereits mit Paste gefüllt wurde, wenn dieser noch frei ist macht dieser Hinweis sicher Sinn, da überschüssige Paste erst den T-Ausschnitt füllt und dann den HBM bedeckt der meist etwas niedriger liegt.
    Wer das nachlesen möchte, hier der Artikel:
    https://www.tomshw.de/2018/07/23/amd...ermeleitpaste/

    Von Flüssigmetall rate ich bei Vega explizit ab! Ein verwenden von Flüssigmetall bei einem nicht vergossenen Package ist purer Leichtsinn! Bei einem vergossenen ist der Einsatz noch vertretbar, aber riskant wie ich finde. Eure Entscheidung.
    Der 8Auer hat bei seiner Höllenmaschine Nagellack auf die SMD´s aufgetragen um diese vor dem Kontakt mit LM zu schützen. Ich hab das nicht selbst ausprobiert, aber wenn Ihr LM verwenden wollt solltet Ihr dies ebenfalls in Erwägung ziehen.
    Das ganze sollte nun so aussehen.
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    Der Rest ist Formsache, befestigt die Lüfter eurer Wahl mit dem Kühler, diese sollten auf die Karte blasen, nicht von Ihr weg!
    Eine Entkoppelung wie bei meinen Noctua zu den Lamellen macht Sinn.
    Schließt das Y-Kabel an die Lüfter an und verbindet es mit dem Adapter für den zwei Pin Anschluss an der Karte.
    Die Kabel noch anständig verlegen und schon seit Ihr fertig.
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    Diese Umbauvariante ist meiner Meinung nach die beste für Vega. Alle kritischen Bauteile werden weiterhin vom Frame geschützt und gekühlt. Die alte Backplate kann weiterverwendet werden ohne Zusatzkosten. Das sieht schicker aus und gibt der Karte deutlich mehr Stabilität bei dem schweren Morpheus. Ihr müsst euch keine fummelige Lösung antun zum befestigen der kleinen Kühlkörper und könnt auch nichts vergessen abzudecken.
    So sieht das Ganze dann verbaut in meinem Rechner aus:
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ID:	1002038
    Ich habe alles andere als ideale Bedingungen, meine Soundkarte muss direkt vor den Morpheus, mein passives Netzteil gibt die Wärme nach oben ins Gehäuse ab.
    Trotzdem habe ich bei keinem Bauteil Probleme mit der Kühlung.
    Ihr wollt die Konstruktion noch weiter optimieren?
    Ihr könntet die kleinen Kühlkörper vom Morpehus noch mit einem geeigneten hitzebeständigen Kleber auf den Frame aufkleben an den Stellen wo die Wandler sitzen um diese noch besser zu kühlen.
    Auch ein zusätzlicher Lüfter aufgesetzt auf die Backplate hinter dem Package erhöht die Kühlung nochmals zusätzlich und ermöglicht der Backplate eine Kühlfunktion da diese die aufgenommene wärme damit nach oben abführen kann. Hier reicht schon ein kleiner 80er Lüfter aber es lässt sich auch ein 120er Aufsetzen wenn Ihr den Platz habt.
    Ich verwende seit neustem einen 80mm Noiseblooker BlackSilent Pro .
    Nach ersten Tests mit eine Raijintek 120mm Slimlüfter war ich vom Ergebnis etwas enttäuscht. Der 80mm NB macht seine Sache aber sehr gut. Valide Temperaturvergleiche sind aufgrund der Hitze aktuell nicht möglich, meine aktuelle Ambient von 28Grad ist leider nicht vergleichbar mit meinen vorherigen Burntests. Ich reiche dazu jedoch was nach. Der NB Lüfter ist jedoch sehr gut geeignet, da er direkt einen Gummirahmen mitliefert zum entkoppeln der gleichzeitig auch noch dafür sorgt dass der Lüfter gezielt vom Package absaugt. Der Lüfter tut insbesondere meiner Gehäusetemperatur sehr gut, da die warme Luft der Vega direkt in den absaugenden Lüfterkanal meiner beiden A15 Noctua transportiert wird. Die HotSpot sowie die VR SOC sinken um einige Grad was sich positiv bemerkbar macht.
    Da Ihr den Frame ja montiert habt, lässt sich der aufgesetzte Lüfter auch leicht mit Kabelbindern befestigen ohne acht auf die Platine geben zu müssen.Bedenkt aber dass der Frame sehr heiß wird, nehmt also keine billig Kabelbinder oder befestigt den Zusatzlüfter am Gehäuse. Entkoppelung und geringe Drehzahl sorgen dann dafür, dass der weitere Lüfter keine Nachteile nach sich zieht.
    Nun habt Ihr hoffentlich eine voll funktionstüchtige und kühle Vega. Einige Temperaturwerte seht Ihr hier:
    V56 Referenz mit UV auf 975mv:
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Name:	V56 Referenz UV.jpg 
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ID:	1002128
    V56 mit Morpheusumbau als Lowenergy Variante und mit High OC.
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Name:	Beispiel High OC 56er.png 
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Name:	Beispiel low energy 56er.jpg 
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ID:	1002126
    V64 mit Morpheus @ 950mv, mein aktuelles Setting mit LC Bios.
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Name:	M64 Burn.jpg 
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ID:	1002129Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	SS4 Burn M64.jpg 
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ID:	1002243
    Alle Werte sind in UHD gemessen unter Engines die eine hohe Last erzeugen wie z.B. Unitiy oder Unrealengine.Einige Benchmarks zum Vergleichen einer 56er und 64er mit diesem Umbau findet Ihr im Post hier drunter, da mir der Platz für Bilder ausgeht hier
    Update: Mittlerweile habe ich mit ein wenig experimentieren den 80er Lüfter direkt hinter den Morpheus gesetzt, damit dieser die warme Luft direkt absaugen kann. Diese Variante brachte die beste Temperaturverbesserung von allen Varianten. So sieht das ganze dann jetzt bei mir aus:
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Name:	S1750003.jpg 
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ID:	1006794
    Ja, ich weiß.Mittlerweile hab ich Staub gewischt
    Da die Lüfter ja auf die Karte blasen, sorgt der 80er NB Lüfter dafür das die aufgewärmte Luft zügig abgeführt wird. Das bringt Entlastung bei allen 5 Temperaturwerten.
    Auch habe ich noch meine zwei 140er Fractal Lüfter in der Front gegen zwei stärkere 140er Eiswind Lüfter getauscht. Durch die Lüftersteuerung des Define 5 PCGH Edition kann ich diese variable justieren.
    Das ganze bringt mir nochmal ein paar Grad verbesserung trotz der aktuell hohen Temperaturen. Entsprechend konfiguriert ist mein System immer noch sehr leise, im Idel sogar Silent.
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Name:	Screenshot (202).jpg 
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    Umbau auf Wasserkühlung
    Folgt
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Name:	Vega Header.png 
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Name:	20170902_163731.jpg 
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    Geändert von Gurdi (17.09.2018 um 13:56 Uhr)

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  2. #2
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    AW: Vega56/64 OC & UV Anleitung @ Rajintek Morpheus 2 inkl. Backplate oder Custom WaKü

    Vergleichswerte Benchmark.

    V64 Stock:
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Name:	V64 Stock6.jpg 
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Name:	V64 Stock2.jpg 
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Name:	V64 Stock4.jpg 
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Name:	V64 Stock3.jpg 
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    V64 @Morpheus mit LC Bios:
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Name:	LC Ultra.jpg 
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Name:	LC 4k.jpg 
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    V64@Morpheus mit High OC:
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Name:	M64 High OC Ultra.jpg 
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Name:	M64 High OC 1080 Extrem.jpg 
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ID:	1002277
    V64@Morpheus Boostbuild mit OverdriveN :
    V56 @Morpheus mit Low Energy Build
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Name:	lowenergy4.jpg 
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Name:	lowenergy.png 
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Name:	lowenergy2.jpg 
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    V56 @Morpheus Balancedbuild:
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Name:	M56 Strike.jpg 
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Name:	M56. 1080p Ext..jpg 
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Name:	M56 Ultra..jpg 
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Name:	M56. 4K.jpg 
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    Ergänzend hierzu noch von Zerosix sehr genaue Daten zur 56er Vega mit exakter Skalierung.
    Zu seinem Beitrag mit näheren Erläuterungen dazu gehts hier lang: AMD Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56 Overclocking/Undervolting-Thread
    Geändert von Gurdi (17.09.2018 um 14:00 Uhr)

  3. #3
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    AW: Vega56/64 OC & UV Anleitung @ Rajintek Morpheus 2 inkl. Backplate oder Custom WaKü

    Game Benchmarks mit V64 @950mv, ~1530Mhz Core und 1080HBM.
    Kleine Peaks zu beginn der Aufzeichnungen können die angezeigten Frametimes etwas verhunzen, dass liegt an der Aufzeichnung mit OCAT in Low Level Apis und hat nichts mit dem Setting zu tun.

    The Divison Ultra Setting, WQHD integrierter Benchmark


    Total War Warhammer 2, Battle Benchmark integriert, WQHD Ultra Setting


    Sniper Elite 4, UHD & WQHD, DX12 nach PCGH Standard mit Scale "Sniper Woods"


    Sudden Strike 4,UHD & WQHD, neuste Version, nach PCGH Standard mit Scale "Stalingrad"


    Prey,UHD & WQHD, nach PCGH Standard "Arboretum"


    Ergänzend noch meine Verbrauchsmessungen, damit Ihr Orientierungswerte habt wie viel eure Karte wirklich verbraucht. Meine Vega hängt an einer Lane vom Enermax Digifanless.
    12V2 ist die Vega,den Amperwert einfach mal 12(Spannung) nehmen. Ich hab die jetzt einfach mal bunt reingestellt, teilweise sind die mit Morpheus, teilweise noch mit der Referenz.
    Die ASIC ist aber zu sehen, sowie der Gesamtverbrauch des Systems, die NT Effizienz, die Leistungsaufnahme inkl Netzteilverlust(unten rechts, nicht immer zu sehen) sowie die Leistungsaufnahme der Vega isoliert. Irgendwas hängt noch zusätzlich an der 12V2 bei mir, ich weiß aber nicht was sich da bedient. Da ich es nicht genau ausmachen kann nenne ich den Gesamtverbrauch der Karte einfach anhand des Wertes.Ich denke da hängen noch 10Watt irgendwo anders rum.


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Name:	Screenshot (183).png 
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    Geändert von Gurdi (13.11.2018 um 13:22 Uhr)

  4. #4
    Avatar von PCGH_Raff
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    AW: Vega56/64 OC & UV Anleitung @ Rajintek Morpheus 2 inkl. Backplate oder Custom WaKü

    Sehr guter, hilfreicher Thread! Ich werde euch verlinken, wenn der Artikel bzw. Teil zum Morpheus "2.1" fertig ist.

    MfG,
    Raff
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  5. #5

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    AW: Vega56/64 OC & UV Anleitung @ Rajintek Morpheus 2 inkl. Backplate oder Custom WaKü

    @Gurdi
    Fu....g nice Work.
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  6. #6
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    AW: Vega 56/64 OC & UV Anleitung @ Rajintek Morpheus 2 inkl. Backplate

    Thread nochmal geupdatet mit Infos zu einem Backplatelüfter sowie Netzteil Empfehlung. Da Hugo leider aktuell recht eingespannt ist, habe ich den Titel erst mal ohne WaKü jetzt. Wen jemand gerne etwas beitragen möchte mit einem Eiswolf oder einer Custom WaKü wäre das super!
    Geändert von Gurdi (03.08.2018 um 14:06 Uhr)

  7. #7
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    AW: Vega 56/64 OC & UV Anleitung @ Rajintek Morpheus 2 inkl. Backplate

    Zitat Zitat von Gurdi Beitrag anzeigen
    Thread nochmal geupdatet mit Infos zu einem Backplatelüfter sowie Netzteil Empfehlung. Da Hugo leider aktuell recht eingespannt ist, habe ich den Titel erst mal ohne WaKü jetzt. Wen jemand gerne etwas beitragen möchte mit einem Eiswolf oder einer Custom WaKü wäre das super!
    jap momentan arbeite ich 6 Tage die Woche
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  8. #8
    Avatar von PCGH_Raff
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    AW: Vega 56/64 OC & UV Anleitung @ Rajintek Morpheus 2 inkl. Backplate

    Gurdi, ich habe deinen Thread im kommenden Heft (Vega-„Abrechnung" 2018 auf 10 prallen Seiten) verlinkt.

    MfG,
    Raff
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  9. #9
    Avatar von Gurdi
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    AW: Vega 56/64 OC & UV Anleitung @ Rajintek Morpheus 2 inkl. Backplate

    Zitat Zitat von PCGH_Raff Beitrag anzeigen
    Gurdi, ich habe deinen Thread im kommenden Heft (Vega-„Abrechnung" 2018 auf 10 prallen Seiten) verlinkt.

    MfG,
    Raff
    Dann lese ich am besten nochmal Korrektur und mach den Thread nochmal ein wenig Hübsch
    Danke schon mal.

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  10. #10
    Avatar von blazethelight
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    AW: Vega 56/64 OC & UV Anleitung @ Rajintek Morpheus 2 inkl. Backplate

    Echt Hammer Thread! Danke. RX Vega 56 / 64 Overclocking & Undervolting Anleitung @ Rajintek Morpheus 2 inkl. Backplate
    Respekt vor so einer professionellen Umsetzung, nachvollziehbaren Methode und logische Konsequenzen.

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