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  1. #1

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    Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Rundfunkgebür: Künftig festes Budget und Inflationsausgleich?

    Die Rundfunkgebühr in Deutschland ist ein beliebter Streitpunkt. Auf den Münchner Medientagen wurde nun ein neues Konzept vorgestellt. Demnach sollen die öffentlich-rechtlichen Sender ein festes Budget bekommen und einen jährlichen Inflationsausgleich, was die Planungssicherheit erhöhen würde, aber auch neue Probleme aufwirft.

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  2. #2
    Avatar von Arndtagonist
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    AW: Rundfunkgebür: Künftig festes Budget und Inflationsausgleich?

    Ich bin wirklich froh, dass wir durch einen geringen Beitrag sicherstellen, dass wir keine politisch geprägten Medien vorgesetzt bekommen, sondern Seriosität und Neutralität so gut es geht geboten werden. Was mich am meisten stört, und das spricht auch der Beitrag kurz an:

    Warum muss ich für den Tatort zahlen, wenn ich in meinem Leben noch keinen gesehen habe? Was interessiert mich die ZDF Hit-Parade? Ich bin kein Fußball-Fan, muss aber die erworbenen Rechte mitfinanzieren.

    Natürlich zählt das in gewisser Weise auch zur Kultur, aber dass ein Til Schweigen bei horrenden Gagen ganze Straßenzüge in die Luft sprengt, sollte nicht dazu zählen. Insofern hätte ein Festbeitrag etwas für sich, allerdings garantiert das nicht, das die angesprochenen Probleme wirklich verschwinden.
    Geändert von Arndtagonist (24.10.2018 um 13:45 Uhr)
    Fractal Define R4 | be quiet! Pure Power L8 630 Watt | MSI Z97 Gaming 5 | 16GB Ballistix Sport DDR3-1600 | i7 4790k @ 4x4,4GHz |
    MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G | Samsung 850 Evo 250 GB | Seagate HD 1TB

  3. #3
    Avatar von cuteEevee
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    Daumen runter AW: Rundfunkgebür: Künftig festes Budget und Inflationsausgleich?

    Mir die Wahl zu nehmen die Sachen einfach nicht zu hören und zu gucken finde ich immernoch nachvollziehbar und trotzdem frech. Und bevor mir jetzt einer mit Autoradio und Fußball kommt.
    a) Audible
    b) Netflix
    Mehr hab ich nicht, mehr brauch ich nicht. Das ich nichtmal nachweisen darf das ich nichts gucken kann find ich mies.
    Hab ja nix dagegen das die Beweispflicht ggf. bei mir liegt.

    ....... aber wenn ich nicht drumrum komme wäre es natürlich schön wenn ich nicht für jede blöde Bundesliga mitbezahlen muss. Oder was auch sonst da immer so kommt.

  4. #4
    Avatar von Cobar
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    AW: Rundfunkgebür: Künftig festes Budget und Inflationsausgleich?

    "... finde ich vollkommen überflüssig."

    Das ist etwas hart ausgedrückt. Ich bin nicht mit der Gebühr zufrieden, weil sie mir ein Paket aufdrückt, das ich nicht haben möchte, ganz überflüssig empfinde ich sie aber dennoch nicht, da ich z.B. gerne Lokalradio höre.
    "I'm not a leader of men, since I prefer to follow!"

  5. #5

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    AW: Rundfunkgebür: Künftig festes Budget und Inflationsausgleich?

    grundsätzlich ist eine unabhängige medienanstalt ja sicherlich gut

    mir ist nur schleierhaft wie es sein kann, dass gebühren erhöht werden um ständig neue Sender ins leben zu rufen die kein mensch braucht. mit welcher Begründung?


    außerdem ist der Inhalt eben nicht das was er sein sollte. bei frontal21 kriege ich regelmäßig das kotzen, das ist ein Niveau da kommen RTL und bild schon kaum noch mit

  6. #6
    Avatar von Zaldure
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    AW: Rundfunkgebür: Künftig festes Budget und Inflationsausgleich?

    Die GEZ hat ihren Nutzen. Derzeit verkommt es aber zum Selbstbedienungsladen wo kaum jemand Skrupel hat sich zu bedienen. Wenn die Finanzmittel nicht ausreichen holt man sich halt mehr.
    Corsair Carbide 500R gedämmt - 4 x Be Quiet Silent Wings 2 - LiteOn DVD Brenner iHAS624 - 580 Watt be quiet! Straight Power CM E9 -Windows 7 Ultimate 64 Bit - Asus Xonar Essence – Sennheiser HD 600 - Intel i5 3570k - Asrock Extreme 4 Z77 - Corsair Venegance Low Profile 16 gb 1600 mhz - Gigabyte HD7970 3 x Windforce - Thermalright HR-02 SE - Samsung SSD Serie 830 128 gb -


  7. #7

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    AW: Rundfunkgebür: Künftig festes Budget und Inflationsausgleich?

    Ich finde es schlimm, dass man die Rundfunkgebühren zahlen muss, obwohl man nichts davon nutzt (nutzen möchte).
    Meine Interessen finden sich im TV und Radio leider nicht wieder und genau aus diesem Grund würde ich gerne auf den (nicht kleinen) Beitrag verzichten.
    Intel Core i5-6600K 4x4300MHz | Sapphire Radeon R9 390 Nitro 8GB | ASUS Z170 Pro Gaming | G.Skill RipJaws V 16GB DDR4-3200MHz | Samsung SSD 850 Evo 250GB | Samsung SSD 850 Evo 250GB | Seagate HDD ST1000DM003 1000GB | Western Digital Caviar WD3200JS 320GB | Scythe Mugen 4 PCGH-Edition | Fractal Design Define R5 PCGH-Edition | be quiet! Straight Power 10-CM 500W

  8. #8
    Avatar von WhoRainZone
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    AW: Rundfunkgebür: Künftig festes Budget und Inflationsausgleich?

    Zitat Zitat von Arndtagonist Beitrag anzeigen
    Ich bin wirklich froh, dass wir durch einen geringen Beitrag sicherstellen, dass wir keine politisch geprägten Medien vorgesetzt bekommen, sondern Seriosität und Neutralität so gut es geht geboten werden.

    Jaaaaa, nicht politisch geprägt, seriös und neutral. *hust*

    Warum löst man das denn nicht so wie zB. Sky? Wer den hochqualitativen Content sehen will, muss ein Abo abschließen und bezahlen?
    Wie? Dann würden die gar kein Geld mehr verdienen? Oh... das ist ja doof

    Ich habe keinen Fernseher, keinen Reciever, mein Autoradio ist nicht mit der Antenne verbunden.. AAABER ich könnte ja, wenn ich wollte. Jo. Ich könnte auch jemanden erstechen, wenn ich wollte.

    Wen es interessiert:
    Gehaelter und Verguetungen in der ARD
    Intendant WDR: 399T€ im Jahr 2016
    399000/12=33250 /Monat
    33250/17,5=1900
    Sprich 1900 Haushalte kommen für EINEN (höchstes Gehalt 2016) Intendanten der Öffentlich rechtlichen auf.
    Wenn wir von 2016 alle angegebenen Gehälter zusammenrechnen, kommen wir auf 2750000€
    2750000/12=229167
    229167/17,5=13095 Haushalte zahlen für 9 Positionen das Gehalt.


    Ich sag einfach mal nichts dazu
    | Ryzen 5 1600 | RX VEGA Nano | 16GB Crucial Ballistix Sport | msi X370 XPower Gaming Titanium | 256GB SanDisk SATA SSD | 500GB Crucial MX500 | Bitfenix Whisper M 650W |
    |Phanteks P400 Eclipse TG |

  9. #9
    Avatar von Mahoy
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    AW: Rundfunkgebür: Künftig festes Budget und Inflationsausgleich?

    Ich bin ganz klar für einen gebührenfinanzierten öffentlichen Rundfunk. Und ich bin noch klarer dafür, dass dessen Auftrag tatsächlich mal ganz präzise definiert und das Programm entrümpelt und der Verhau aus Sendeanstalten, fragwürdigen Posten und überflüssigen Funktionären ausgedünnt wird.

    Und ja, Krimis, Schmonzetten und Telenovelas gehören nicht zur Grundversorgung. Über das Musikantenstadl und Konsorten streite ich hingegen nicht; das ist zwar nicht meins, aber ich akzeptiere, dass es andereren Bevölkerungsteile wichtig ist und und wenn das unter dem Argument der Brauchtumspflege drin bleibt und ich es anteilig mitbezahlen muss, kann ich damit leben. Immerhin überträgt der ÖR auch mal Wacken und Rock am Ring, da gleicht sich das für mich aus. Verflixt, selbst mit der einen oder anderen Kochshow könnte ich notfalls leben und mich damit beruhigen, dass es eventuell ein paar lebens- und alltagsunfähigen Gestalten hilft bzw. dazu inspiriert, sich nicht ausschließlich von Fertigfraß zu ernähren.

    Sportübertragungen? Meinetwegen, aber dann bitte anteilig von *allen* Sportarten und nicht nur von denen, die auch ohne Übertragung im ÖR nun wirklich nicht zu wenig Aufmerksamkeit bekommen würden.

    Und deutlich mehr Bildung und Kultur. Das ist nämlich das, was das Privatfernsehen und Streamingdienste nicht leisten können bzw. wollen.
    Spiel-, Kuck- und Surfkiste: i5-8600k@4.7Ghz, EVGA GTX 1060/6G, ASRock Z370M-ITX/ac, 16 GB DDR4, Fractal Design Core 500 | Zweitrechner: i7-3770@4.3 Ghz, Asus RX 570, MSI Z77IA-E53, 16 GB DDR3, Kolink Satellite | Workstation: Ryzen 7 2700X, MSI B450I Gaming Plus AC, 16 GB DDR4, Fractal Design Core 500
    --= In these times of hardship, just remember ... We. Are. Groot. =--

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  10. #10

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    AW: Rundfunkgebür: Künftig festes Budget und Inflationsausgleich?

    Ich bin dafür, dass:
    1. Ab 2021 die Rundfunkgebühr auf 10€ pro Haushalt und Monat gesenkt wird.
    2. Dass sämtliche Pensionen, die aus bestehenden Verträgen resultieren, aus der Staatskasse gezahlt werden, damit wir klar erkennen können, was wirklich ins Programm fließt.
    3. Dass die maximale Anzahl an öffentlich-rechtlichen TV-Sendern auf 10 und die der öffentlich-rechtlichen Radiosender auf 16 festgelegt wird.
    4. Dass in jedem darauffolgenden Jahr 1 Fernsehsender, sowie 1 Euro aus der monatlichen Gebühr pro Haushalt weggekürzt wird, bis es nur noch 2 Fernsehsender insgesamt und 1 Radiosender pro Bundesland(=16) gibt, und die Rundfunkgebühr pro Monat und Haushalt nur noch 2 Euro beträgt.
    5. Ist Punkt 4. erfüllt, soll die Rundfunkgebühr ihn ihrer Höhe an das Einkommen des Medians in der Einkommensstatistik aller Einwohner Deutschlands gekoppelt werden. Geht es somit den Deutschen als Bürger besser, steigen automatisch die finanziellen Mittel des Rundfunks im selben Rahmen.
    6. Dass die Ausstrahlung auf wissenschaftlich anerkannte Bildungs- und Informationsprogramme, sowie Nachrichten beschränkt wird und das gesamte Programm wissenschaftlichen Maßstäben genügen muss.

    Wofür ich keinen Cent bereit bin zu zahlen:
    1. Sport
    2. Filme
    3. sonstige "Unterhaltung"

    Wenn das wirklich so umgesetzt würde, und der Rundfunk wirklich nur eine unabhängige Informationsquelle wäre und dafür sorgen würde, dass Menschen sich bilden können, die vielleicht in der Schule nicht so weit gekommen sind, würde ich sehr gern die 2€/Monat zahlen und hätte auch ein Verständnis für die Existenz offentlich-rechtlichen Rundfunks.
    Solange es nicht so ist, und der Rundfunk einfach nur eine Erweiterung des Programms aus dem privaten Werbe-Fernsehen ist, sich im Internet breit macht, tendenziös berichtet usw. muss ich einfach als grundgesetzestreuer Deutscher zum Schutz der Menschen, die hier leben, völlig gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sein.
    Geändert von Arkintosz (24.10.2018 um 15:21 Uhr)

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