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  1. #21

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    AW: Killerspiel-Debatte: Neuer US-Vorstoß für Sondersteuer auf Spiele

    Soso Gewaltsteuer.Das wird auch nichts bringen.

    Das jeder ne eigene Waffe in den USA bestzt,hat auch noch einen anderen faden beigeschmack.Das ne eigene Waffen im Haus ist,als argument das es sicher ist,sehe ich nicht so.Denn der Täter kann ja auch die Waffen wo die Person im Haus besitzt ja auch gegen die Verteidigende verwenden.Somit ist dieses Argument mit der Sicherheit wieder hinfällig.Und man ist nicht immer in der nähe bei seiner eigenen Waffe im Haus.Außer man trägt sie immer mit sich rum.Aber auch da kann der Räuber oder dergleichen ,den verteidiger überaschen und im dann mit seiner eigenen Waffen töten,wenn es drauf ankäme.



    Auch schade das die es nicht so machen,mit dem Alle Waffen verbieten + alle Häuser bei jedem nach Waffen zu durchsuchen,mit anschließender beschlagnahmung und Vernichtung.
    Waffen Geschäfte zum schließen zwingen.Wenn da ein richtiger hart durchgreift und das voll und ganz in Ganz USA so hart durchgreifen würde,dann würden nicht so viele Menschen an Schusswaffen sterben.Aber nur wenn man es richtig durchzieht und nicht so halbherzig und stümperhaft.Denn dann würde die bösen auch damit durchkommen.Man darf dann aber nicht ankündigen,sondern unangekündigt mit erlaubnis.Sonst vergraben die bösen ihre Waffen und buddeln sie nach der Untersuchung wieder aus.Ich würde also den Bösen,jede möglichkeit nehmen,damit sie ihre Waffen in SIcherheit bringen könnten.Warscheinlich wäre dieses vorhaben wohl zu Teuer.Auch falls mal einer doch es geschafft hätte ne Waffen einzugraben,im Garten mit Röntgen Brille,durch die Erde durchschauen(weiß nicht ob es solche Technik denn schon gibt),dann könnte wirklich keiner sich entziehen vor dem beschlagnahmen der Waffen.Am besten setzt man jede Mögliche Technik und mittel ein,dann könnte USA endlich Waffenlos sein.

    Wenn die das nicht machen,dann wird es so bleiben wie es ist.Darum war ich auch noch nie in den USA.Ich sehe da im Fernsehen und vom hören und sagen,hier wer erschossen,dort umgebracht.Ich sehe USA als zu gefährlich an.Ich möchte niemals nach USA.Sicher ist das dort nichts sicher ist.Und ich habe auch keine lust drauf,auf der Straße erschossen zu werden.Es gibt aber noch mehr unsichere Länder,da ist USA nur eines von vielen.

    Es gibt viele Menschen,die nicht gut sind auf der Welt.Der Mensch ist leider nicht für Freiden geboren worden.Auch beim Verhalten mit Neid usw,auch dort nicht so gut.Einige Menschen sind nun mal halt A-Löcher.Die wird es immer geben und mit reden bringt es bei denen meistens nichts.Da hilft nur von denen fern zu bleiben etwas.
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  2. #22

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    AW: Killerspiel-Debatte: Neuer US-Vorstoß für Sondersteuer auf Spiele

    Zitat Zitat von Rollora Beitrag anzeigen
    vieles was du ansprichst ist absolut richtig, es braucht eine Kombination aus verschiedenen Maßnamen. Am wichtigsten ist Bildung. Nicht nur als Ausweg aus einer Sozialen Schicht, sondern auch soziale Bildung (Umgang miteinander, Konflikte Lösung)
    Richtig, sehe ich genauso. Nach meiner Erfahrung vereint das Land wie kaum ein anderes zwei Gegensätze: Bildung, Innovation und Fortschritt einerseits und Dummheit und Arroganz andererseits. Und der Anteil der letztgenannten Bevölkerungsschicht wird dort nicht kleiner...

  3. #23

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    AW: Killerspiel-Debatte: Neuer US-Vorstoß für Sondersteuer auf Spiele

    Zitat Zitat von Mazrim_Taim Beitrag anzeigen
    Aus meiner Sicht gibt es eigendlich null Gründe warum man als Privatperson eine Waffe besitzen sollt.
    Naja, Jagd und Selbstverteidigung in den teilweise sehr spärlich besiedelten Gegenden, wo es teilweise recht gefährliche Tiere gibt. Ansonsten Sport, wenn man das gelten lassen will.

    Zitat Zitat von Taskmaster Beitrag anzeigen
    Ich bezweifle sogar, dass es einen nennenswerten Effekt auf die Zahl der Morde hätte.
    Aber vermutlich auf die Anzahl der School-Shootings und Unfälle.

    Zitat Zitat von Alreech Beitrag anzeigen
    Wieso ?
    Weil das so einen ganz und gar unsäkulären Beigeschmack hat.

  4. #24
    Avatar von Taskmaster
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    AW: Killerspiel-Debatte: Neuer US-Vorstoß für Sondersteuer auf Spiele

    Zitat Zitat von empy Beitrag anzeigen
    Aber vermutlich auf die Anzahl der School-Shootings und Unfälle.
    Sicherlich, hatte ich auch bereits gesagt. Nur ist die Frage: wie viele genau? Denn die Täter wurden nicht durch legale Waffen zu Tätern, sondern weil sie gemobbt/ausgegrentz worden sind/unbehandelte psychologische Probleme besaßen/etc. pp.
    Was sollte solche Leute davon abhalten, sich Waffen für ihre Taten bei der Gang an der Straßenecke zu besorgen, die ihre Knarren über die bereits aufgezählten Wege erhalten und nicht im Waffenladen um die Ecke erstehen, somit auch keinerlei Nachschubprobleme besitzen?
    Gut, sie müssten ein paar Dollar Aufschlag zahlen, aber was interessiert das jemanden, der eh mit dem eigenen Tod plant?

    Unterm Strich wäre ein totales Verbot legaler Waffen in etwa so, als würde man alle Autos verbieten wollen, weil auf der A6 ab und zu mal eine Massenkarambolage stattfindet.

    Das ergibt erst mal keinen Sinn. Statt wegen einiger weniger "Idioten und Ausgegrenzten" Totalverbote zu erlassen, die quasi ausschließlich eine krasse Überzahl Unbescholtene treffen, sollte man sich eher darauf konzentrieren, die "Idioten und Ausgegrenzten" besser zu erkennen und ihnen zu helfen, weniger idiotisch zu handeln respektive den Ausgegrenzten und Gemobbten zu helfen.

    Verbote lösen keine gesellschaftlichen Konflikte. Im besten Fall verlagern sie Symptome, im schlimmsten Fall bewirken sie das genaue Gegenteil und es fängt erst richtig an zu brodeln (Wäre bspw. interessant zu sehen, wie man in Texas per Gesetz alle legalen Waffenbeitzer entwaffnen wollen würde. Das dürfte quasi zu einem kleinen Bürgerkrieg führen.).
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  5. #25

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    AW: Killerspiel-Debatte: Neuer US-Vorstoß für Sondersteuer auf Spiele

    Zitat Zitat von Taskmaster Beitrag anzeigen
    Sicherlich, hatte ich auch bereits gesagt. Nur ist die Frage: wie viele genau? Denn die Täter wurden nicht durch legale Waffen zu Tätern, sondern weil sie gemobbt/ausgegrentz worden sind/unbehandelte psychologische Probleme besaßen/etc. pp.
    Aber wenn dann Waffen verfügbar sind, ob legal oder nicht ist in dem Fall egal, dann kommt es halt schneller zur Gewalttat. Die Schnittmenge aus Leuten, die Probleme und Zugang zu Waffen haben ist einfach ungleich höher, wenn jeder Depp eine zuhause rumliegen hat. Und zumindest nach den Klischees, sind es oft nicht die allerhellsten Birnen, die sich die Bude bis unters Dach mit unzureichend unzugänglich gemachten Knarren zustellen. Ich will damit nicht sagen, dass alle oder auch nur die meisten Waffenbesitzer in den USA fahrlässig sind, aber es gibt davon offensichtlich mehr als genug.

    Zitat Zitat von Taskmaster Beitrag anzeigen
    Unterm Strich wäre ein totales Verbot legaler Waffen in etwa so, als würde man alle Autos verbieten wollen, weil auf der A6 ab und zu mal eine Massenkarambolage stattfindet.
    Bis darauf, dass Mobilität einen hohen, alltäglichen Nutzen hat und Waffenbesitz nicht. Und wenn du dir mal überlegst, wie die Leute so im Straßenverkehr drauf sind, willst du dann noch, dass die gleichen Leute mit der gleichen Kompetenz mit Schusswaffen hantieren? Also ich nicht. Ich lebe lieber irgendwo, wo ich insofern meiner Freiheit eingeschränkt bin, dass ich nicht zum Spaß mit Waffen hantieren kann, auch wenn mir das prinzipiell Spaß macht, immerhin habe ich eine ganze Weile sportlich geschossen, wenn auch fast ausschließlich Luftgewehr, wenn ich dafür davon ausgehen kann, dass niemand eine Waffe hat, der dafür nicht einen halbwegs guten Grund hat.

    Du hast natürlich Recht, dass die gesellschaftlichen Probleme ein Auslöser sind, aber ist es wirklich nötig, es denen, die solche Ideen haben, es so leicht zu machen? Viele Taten, gerade an den Schulen passieren sicher im Affekt und da würde eine Hemmschwelle sicher das ein oder andere Leben retten können.

  6. #26
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    AW: Killerspiel-Debatte: Neuer US-Vorstoß für Sondersteuer auf Spiele

    Zitat Zitat von empy Beitrag anzeigen
    Aber wenn dann Waffen verfügbar sind, ob legal oder nicht ist in dem Fall egal, dann kommt es halt schneller zur Gewalttat. Die Schnittmenge aus Leuten, die Probleme und Zugang zu Waffen haben ist einfach ungleich höher, wenn jeder Depp eine zuhause rumliegen hat. Und zumindest nach den Klischees, sind es oft nicht die allerhellsten Birnen, die sich die Bude bis unters Dach mit unzureichend unzugänglich gemachten Knarren zustellen. Ich will damit nicht sagen, dass alle oder auch nur die meisten Waffenbesitzer in den USA fahrlässig sind, aber es gibt davon offensichtlich mehr als genug.
    Genau das ist eben nicht abzuleiten. Wie bereits schon zweimal aufgegriffen: wenn die Taten durch den freien Zugang zu Waffen zu erklären wären, müsste es bspw. in der Schweiz oder in Tschechien ganz ähnlich aussehen. Tut es aber nicht.
    Das ist die Sache mit der Kausalität und Korrelation.
    Es klingt auf den ersten Blick nach einer Kausalität (und passt auch wunderbar ins Weltbild, müsste man doch nur etwas verbieten, das man persönlich eh nicht mag, statt den Fehler kompliziert in der Gesellschaft zu suchen, zu beschreiben und zu lösen). Es ist aber nur eine Korrelation, die schon keine mehr ist, sobald man sich etwas in der Welt umschaut.
    Zitat Zitat von empy Beitrag anzeigen
    Bis darauf, dass Mobilität einen hohen, alltäglichen Nutzen hat und Waffenbesitz nicht. Und wenn du dir mal überlegst, wie die Leute so im Straßenverkehr drauf sind, willst du dann noch, dass die gleichen Leute mit der gleichen Kompetenz mit Schusswaffen hantieren? Also ich nicht. Ich lebe lieber irgendwo, wo ich insofern meiner Freiheit eingeschränkt bin, dass ich nicht zum Spaß mit Waffen hantieren kann, auch wenn mir das prinzipiell Spaß macht, immerhin habe ich eine ganze Weile sportlich geschossen, wenn auch fast ausschließlich Luftgewehr, wenn ich dafür davon ausgehen kann, dass niemand eine Waffe hat, der dafür nicht einen halbwegs guten Grund hat.
    Das ist deine Sicht der Dinge. Es ist ziemlich arrogant, diese allen aufzwingen zu wollen. Für viele US-Amerikaner ist die Waffe nicht nur Jägerutensil (bspw. in Alaska überlebensnotwendig), Sammelobjekt, Freizeitspaß und Selbstschutz. Die Waffe gehört für sie auch historisch bedingt zum Freiheitsverständnis und ist der Garant gegen staatliche Willkür und Unterdrückung.
    Denn wie heißt es im second Amendment to the United States Constitution:
    A well regulated militia being necessary to the security of a free state, the right of the people to keep and bear arms shall not be infringed.
    "Freiheit einschränken" wird in den USA in allen Richtungen auch ein wenig kritischer gesehen als im ehemaligen Hitlerdeutschland (o.Ä.). Wir hier in Deutschland geben ja recht gerne und ohne größeren Widerstand persönliche Freiheiten auf. Dich zwingt also niemand dazu, irgendwo zu leben, wo man tatsächlich so "frei" ist.

    Zitat Zitat von empy Beitrag anzeigen
    Du hast natürlich Recht, dass die gesellschaftlichen Probleme ein Auslöser sind, aber ist es wirklich nötig, es denen, die solche Ideen haben, es so leicht zu machen? Viele Taten, gerade an den Schulen passieren sicher im Affekt und da würde eine Hemmschwelle sicher das ein oder andere Leben retten können.
    Das hat ja hier niemand behauptet. Ganz im Gegenteil: Ich würde mich auch über eine generelle Pflicht zum Nachweis der Sachkunde und so etwas wie eine Pflicht-MPU mehr als freuen.
    Aber darum geht es ja leider nur wenigen. Viele scheinen zu glauben, man müsse nur genug verbieten, um die Menschheit auf den einzig richtigen Weg zu führen.
    Das dürfte aber ein ziemlicher Trugschluss sein. Nicht nur, dass diese vielen Verbote durchgesetzt werden müssen (im Extremfall mit Gewalt) und dies wiederum zu Hass und Ablehnung führen würde: die eigentlichen gesellschaftlichen Fehlentwicklungen werden erst gar nicht angetastet.
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  7. #27

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    AW: Killerspiel-Debatte: Neuer US-Vorstoß für Sondersteuer auf Spiele

    Zitat Zitat von Taskmaster Beitrag anzeigen
    Genau das ist eben nicht abzuleiten. Wie bereits schon zweimal aufgegriffen: wenn die Taten durch den freien Zugang zu Waffen zu erklären wären, müsste es bspw. in der Schweiz oder in Tschechien ganz ähnlich aussehen. Tut es aber nicht.
    Das ist die Sache mit der Kausalität und Korrelation.
    Es klingt auf den ersten Blick nach einer Kausalität (und passt auch wunderbar ins Weltbild, müsste man doch nur etwas verbieten, das man persönlich eh nicht mag, statt den Fehler kompliziert in der Gesellschaft zu suchen, zu beschreiben und zu lösen). Es ist aber nur eine Korrelation, die schon keine mehr ist, sobald man sich etwas in der Welt umschaut.
    Ich sehe es eher als notwendiges und hinreichendes Kriterium. In der Schweiz gibt es halt keinen Grund für die Leute, so dermaßen auszurasten und Waffen und in den USA gibt es die Gründe und die Waffen. Ich sage ja nicht, dass die Kausalität ausschließlich zwischen dem Zugang und den Morden steht.

    Zitat Zitat von Taskmaster Beitrag anzeigen
    Das ist deine Sicht der Dinge. Es ist ziemlich arrogant, diese allen aufzwingen zu wollen. Für viele US-Amerikaner ist die Waffe nicht nur Jägerutensil (bspw. in Alaska überlebensnotwendig), Sammelobjekt, Freizeitspaß und Selbstschutz.
    Ich spreche mich ja gar nicht für ein komplettes Verbot aus. Aber halt deutlich schärfere Kontrollen und Auflagen.

    Zitat Zitat von Taskmaster Beitrag anzeigen
    Die Waffe gehört für sie auch historisch bedingt zum Freiheitsverständnis und ist der Garant gegen staatliche Willkür und Unterdrückung.
    Denn wie heißt es im second Amendment to the United States Constitution:
    A well regulated militia being necessary to the security of a free state, the right of the people to keep and bear arms shall not be infringed.
    Das ist aber aus Gründen entstanden, die seit über 100 Jahren nicht mehr aktuell sind. Außerdem steht da was von "well regulated militia" und so sehr gut reguliert erscheint mir das ganze nicht. Aber es stimmt schon, es steht in der Verfassung und das macht die Sache nicht einfacher, aber auch nicht unbedingt weniger sinnvoll.

    Zitat Zitat von Taskmaster Beitrag anzeigen
    "Freiheit einschränken" wird in den USA in allen Richtungen auch ein wenig kritischer gesehen als im ehemaligen Hitlerdeutschland (o.Ä.). Wir hier in Deutschland geben ja recht gerne und ohne größeren Widerstand persönliche Freiheiten auf. Dich zwingt also niemand dazu, irgendwo zu leben, wo man tatsächlich so "frei" ist.
    Meine Freiheit hört da auf, wo die des anderen beginnt, lautet in der Regel die Devise und es ist die Aufgabe einer Demokratie, auszuloten, wo da jeweils die Grenzen gezogen werden. Und der Waffenbesitz von meinen Mitmenschen kann meine Freiheit einschränken, wenn ich nicht möchte, dass jeder, dem ich auf der Straße begegne, ohne ein besonderes Bedürfnis eine Waffe tragen darf.

    Zitat Zitat von Taskmaster Beitrag anzeigen
    Das hat ja hier niemand behauptet. Ganz im Gegenteil: Ich würde mich auch über eine generelle Pflicht zum Nachweis der Sachkunde und so etwas wie eine Pflicht-MPU mehr als freuen.
    Aber darum geht es ja leider nur wenigen. Viele scheinen zu glauben, man müsse nur genug verbieten, um die Menschheit auf den einzig richtigen Weg zu führen.
    Das dürfte aber ein ziemlicher Trugschluss sein. Nicht nur, dass diese vielen Verbote durchgesetzt werden müssen (im Extremfall mit Gewalt) und dies wiederum zu Hass und Ablehnung führen würde: die eigentlichen gesellschaftlichen Fehlentwicklungen werden erst gar nicht angetastet.
    Für ein komplettes Verbot sind nur die wenigsten, ich denke die meisten schließen zumindest die Exekutive, Militär und Jäger aus, und das gibt es auch hier im "ehemaligen Hitlerdeutschland" nicht. Aber es gibt eben eine deutliche Einschränkung und ich und scheinbar auch die allermeisten in Deutschland sind dafür. Und es gibt auch wohl in den USA viele, die das gut fänden. Aber in den USA gibt es eben die beiden Hemmnisse Verfassung und NRA-Lobby.

  8. #28
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    AW: Killerspiel-Debatte: Neuer US-Vorstoß für Sondersteuer auf Spiele

    Zitat Zitat von empy Beitrag anzeigen
    Ich sehe es eher als notwendiges und hinreichendes Kriterium. In der Schweiz gibt es halt keinen Grund für die Leute, so dermaßen auszurasten und Waffen und in den USA gibt es die Gründe und die Waffen. Ich sage ja nicht, dass die Kausalität ausschließlich zwischen dem Zugang und den Morden steht.
    "Es gibt für Schweizer keinen Grund, so auszuticken". Da liegt der Hund begraben.
    Und wenn diese gesellschaftlichen Gründe nicht gelöst werden, wird bspw. eine "Nur Jäger und Sportschützen dürfen Waffen legal kaufen."-Bestimmung nichts ändern. Es wird lediglich viel mehr (Alibi-)Jäger und Schießstandbesucher geben.
    Zumal (wie schon mehrfach angesprochen): der gemeine Mord oder die Gangschießerei (das Hauptproblem) wird nicht mit im Waffengeschäft gekauften legalen Waffen durchgeführt. Das Problem sind die illegalen Waffen.

    Zitat Zitat von empy Beitrag anzeigen
    Ich spreche mich ja gar nicht für ein komplettes Verbot aus. Aber halt deutlich schärfere Kontrollen und Auflagen.
    Haben wir in Deutschand und konnte bspw. Winnenden nicht verhindern. Dass bei uns nicht mehr solcher Vorfälle stattfinden, liegt nicht an der Regulierung der Waffen. Sonst wäre bspw. auch ein München 2016 nicht möglich gewesen oder könnten nicht ständig türkische Hochzeiten mit Salutschüssen auf der Autobahn gefeiert werden.
    Das Problem sind nicht die legalen Waffen, sondern die hohe Zahl an Systemverlierern in den USA. Das zu ändern, würde tatsächlich Arbeit, Geld und Verstand erfordern.
    Ehm... Dann lieber mal irgendwas planlos verbieten. Purer Populismus.

    Zitat Zitat von empy Beitrag anzeigen
    Das ist aber aus Gründen entstanden, die seit über 100 Jahren nicht mehr aktuell sind. Außerdem steht da was von "well regulated militia" und so sehr gut reguliert erscheint mir das ganze nicht. Aber es stimmt schon, es steht in der Verfassung und das macht die Sache nicht einfacher, aber auch nicht unbedingt weniger sinnvoll.
    Sie sind nicht mehr aktuell? Hat man es also endlich geschafft, die Menschheit von Diktatur und Willkür zu befreien?
    Ich weiß nicht, ob du die Nachrichten verfolgst, aber irgendwie...
    Für den Fall staatlicher Willkür und Unterdrückung sollen US-Bürger Waffen vorhalten und (so nötig) "gut regulierte Milizen" bilden.
    Da beaufsichtigt ein "wehrhaftes Volk" die eigene Regierung.
    Bei uns gibt es zwar den Artikel 20 des Grundgesetzes (Absatz 4), aber man stünde dann (nach unserem Waffengesetz) mit Pflastersteinen gegen Pistolen und Gewehre.
    Groß fürchten müsste sich ein Diktator in Deutschland vor dem Volk also nicht. In den USA sieht das ganz anders aus.

    Zitat Zitat von empy Beitrag anzeigen
    Meine Freiheit hört da auf, wo die des anderen beginnt, lautet in der Regel die Devise und es ist die Aufgabe einer Demokratie, auszuloten, wo da jeweils die Grenzen gezogen werden. Und der Waffenbesitz von meinen Mitmenschen kann meine Freiheit einschränken, wenn ich nicht möchte, dass jeder, dem ich auf der Straße begegne, ohne ein besonderes Bedürfnis eine Waffe tragen darf.
    Wie genau schränkt es dich in deiner Freiheit ein, wenn jemand irgendetwas mit sich führt? Es sei denn, du definierst "Freiheit" auch als Recht, jemanden unversehrt überfallen zu dürfen.
    Solange niemand auf dich zielt und dich zu irgendetwas zwingt (was eine Straftat wäre und in den USA auch [nicht so wie hierzulande] entsprechend hart geahndet wird), kann es dir doch völlig egal sein, ob jemand eine Pistole, einen Goldbarren oder sonstwas mit sich führt.

    Zitat Zitat von empy Beitrag anzeigen
    Für ein komplettes Verbot sind nur die wenigsten, ich denke die meisten schließen zumindest die Exekutive, Militär und Jäger aus, und das gibt es auch hier im "ehemaligen Hitlerdeutschland" nicht. Aber es gibt eben eine deutliche Einschränkung und ich und scheinbar auch die allermeisten in Deutschland sind dafür. Und es gibt auch wohl in den USA viele, die das gut fänden. Aber in den USA gibt es eben die beiden Hemmnisse Verfassung und NRA-Lobby.
    Dass der Staat sich selbst die Waffen nicht verbietet, ist natürlich selbsterklärend. Die restlichen Verbote sind Augenwischerei. Die Beschränkung auf Jäger/Sportschützen/etc. bringt nichts, wenn die gesellschaftlichen Probleme nicht in den Griff bekommen werden.
    Eine gesunde Gesellschaft hat kein Problem mit Waffen. Das zeigen eben Beispiele wie die Schweiz.
    In einer Gesellschaft in Schieflage braucht es trotz restriktiver Waffengesetze auch Polizei, die bspw. so auftritt:

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  9. #29
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    AW: Killerspiel-Debatte: Neuer US-Vorstoß für Sondersteuer auf Spiele

    Zitat Zitat von empy Beitrag anzeigen
    In der Schweiz gibt es halt keinen Grund für die Leute, so dermaßen auszurasten und Waffen und in den USA gibt es die Gründe und die Waffen.
    Anderes Land, anderes Schusswaffenproblem:
    Der traurige zweite Rang der Schweiz - Schweiz - tagesanzeiger.ch
    Geändert von taks (Morgen um 12:57 Uhr)

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  10. #30
    Avatar von Taskmaster
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    AW: Killerspiel-Debatte: Neuer US-Vorstoß für Sondersteuer auf Spiele

    Artikel gelesen?
    Die Schweiz ist auf Platz 2 einer Liste, die wie folgt aussieht:

    Homicides by firearm per 1 million people

    Australia 1.4
    New Zealand 1.6
    Germany 1.9
    Austria 2.2
    Denmark 2.7
    Netherlands 3.3
    Sweden 4.1
    Finland 4.5
    Ireland 4.8
    Canada 5.1
    Luxembourg 6.2
    Belgium 6.8
    Switzerland 7.7
    US 29.7
    Und wie setzen sich die Todesfälle zusammen?
    Weshalb rangiert die Schweiz auf dem zweiten Platz? Eine erste Erklärung liegt im Begriff «Schusswaffentote», der auch in den Daten des Bundesamts für Statistik auftaucht. Darin sind neben den Fremdtötungen auch die Suizide enthalten. Und dies zu einem Grossteil: 2015 starben 231 Personen durch Schusswaffen. Davon waren 91,3 Prozent Suizide.
    Und es glaubt irgendwer tatsächlich, dass jemand, der Suizid begehen möchte, tatsächlich überlegt "Mit Waffe würde ich es ja tun, ansonsten aber nicht."
    Wenn sich jemand umbringen möchte, tut er dies. Ob mit Medikamenten, Rasierklingen, Pistole oder einem Galgen.
    Verbiete die Waffe und dieselben Leute nehmen sich trotzdem das Leben. Nur eben auf die nächst einfachere Art.
    Die Lösung ist es nicht (auch wenn es naheliegend klingen mag) alles zu verbieten, was einen Suizid ermöglicht (also Pistolen/Gewehre,Rasierklingen, Seile, Medikamente, Hochhäuser/Brücken, etc.), sondern sich anzuschauen, warum diese Personen keinen anderen Ausweg mehr gesehen haben und warum ihre Lage niemandem aufgefallen ist.

    Aber das ist natürlich wieder so furchtbar anstrengend und benötigt Zeit.
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