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  1. #21
    Avatar von ChrisMK72
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    AW: Spiele-Streaming: Beginn des Wechsels von Konsolen-Krieg zu Streaming-Krieg?

    Zitat Zitat von Olstyle Beitrag anzeigen
    Und Schlagartig hat eine DDOS Attacke auf das Netzwerk von Sony/MS eine unvergleichlich verheerendere Wirkung.
    Oh !
    Noch gar nicht dran gedacht.

    •   Alt

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  2. #22

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    AW: Spiele-Streaming: Beginn des Wechsels von Konsolen-Krieg zu Streaming-Krieg?

    Zitat Zitat von bschicht86 Beitrag anzeigen
    Die große Frage ist eher, ob die 2.000 Hanseln mit 50MBit vom selben Knoten diese Banbreite gleichzeitig bekommen oder raucht dann der Knoten ab, wenn alle gleichzeitig per Stream zocken oder 4k schauen?
    Das ist aber allgemein so ein Damoklesschwert. Ich habe hier 400 MBit/s, die kriege ich in aller Regel auch. Das geht halt alles solange prima, bis jeder seinen Anschluss häufiger ausreizt, da bin ich schon gespannt drauf. Den meisten werden solche Bandbreiten doch immer noch mit fadenscheinigen Argumenten aufgeschwatzt und dann von den Kunden nie wirklich genutzt. Wenn dann irgendwann wirklich vier 4K-Streams in einem Haushalt gleichzeitig laufen, dann kommen wir langsam dahin, dass das wirklich sinnvoll wird und dann werden wir auch sehen, ob und wenn ja, wie sehr, die Provider überverkauft haben.

    Zitat Zitat von Olstyle Beitrag anzeigen
    Und Schlagartig hat eine DDOS Attacke auf das Netzwerk von Sony/MS eine unvergleichlich verheerendere Wirkung.
    Oder auch simple Internetausfälle. Darf man ja auch nicht vergessen, dass so was immer noch manchmal passiert und man ist zunehmend aufgeschmissener, wenn es mal vorkommt.

  3. #23

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    AW: Spiele-Streaming: Beginn des Wechsels von Konsolen-Krieg zu Streaming-Krieg?

    Alle, die sich jetzt wie wild aufs Streaming stürzen wollen:

    Hier ein paar grundlegende Informationen zur Weltwirtschaft, und wie diese funktioniert:

    Riesige Serverfarmen müssen sehr teuer gekauft, aufgebaut, gewartet, repariert und ersetzt werden.
    Zusätzlich sind Industriegebäude dafür auf Grundstücke notwendig. Auch da fallen die ganzen Nebenkosten an.
    Überall wird Personal benötigt, die wollen auch Geld sehen.
    Dann gibt es die Investoren und Betreiber, die wollen damit Umsatz und möglichst viel Gewinn erzielen.
    Habe ich schon die sonstige Infrastruktur vom Server bis zu eurer Wohnung für die superduperschnelle Streamingqualität erwähnt?
    Und die Spielelizenzen, die sonst pro Kunde bis zu 70 Euro eingebracht haben (die Sofortkäufer), dieses Geld muss ja weiterhin eingeholt werden, wenn die Firma damit wirtschaften will.
    Oder warum sollte jemand auf 10 Millionen Pakete a 50 Euro, also 500 Millionen Euro Einnahmen für ein Call of Duty 99 oder Fifa Teil 123 verzichten wollen? Und der Einzelhandel erst? Der geht übrigens durch Streaming kaputt.
    All diese Dinge bezahlt der Kunde, ja ihr.
    Das sind also alles Zusatzkosten zu einem gewöhnlichen PC, wo man sich sonst einfach nur eine Scheibe ins Laufwerk geschmissen hat und die Installation durchgeführt hat.
    Wer also meint, er könne irgendwie riesig viel Geld sparen, der irrt sich gewaltig.
    Wenn man ehrlich ist, kann man solche gewaltigen Unkosten nicht mal eben mit nur lediglich 10 Euro im Monat auf den Kunden umwälzen.
    Wer meint, man bekäme 2080 Ti Leistung in 4K auf den Bildschirm gezaubert und könne auch noch 20 Vollpreisspiele im Jahr damit zocken, der muss sich im Klaren darüber sein, dass das ja irgendwer als Kunde bezahlen muss/müsste.
    Man müsste also alle 2 Jahre einen 3000 Euro PC austauschen, damit das gewährleistet ist. Bei nur 5 Vollpreisspielen im Jahr wären nochmal 500 Euro drauf, also 3500 Euro wiederkehrende, laufende Unkosten. Alles andere noch nicht eingerechnet!
    Wenn ein User 10 Euro im Monat abbezahlt, sind es 240 Euro in der Zeit.
    Es werden also bereits 15 Personen für die Abzahlung dieser normalen Kosten benötigt.
    Man kann mit weniger Hardwarekosten rechnen, wenn man z.B. billigere Grafikkarten nimmt, wodurch die gestreamte Bildqualität aber auch dementsprechend abnimmt und sich eher mittelmäßiger Qualität annähert, die man selber mit einer 200-300 Euro Karte schaffen kann.
    Egal wie man rechnet, irgendwie geht das alles nicht auf.
    Es bedarf also vieler Gelegenheitsspieler, die nur wenige Spiele im Jahr zocken und allgemein nur wenig Zeit im Netz verbringen, damit viel Geld zusammenkommt, um die nicht verkauften Lizenzen auszugleichen und durch viele kleine Auslastungen die Gesamtkapazität der Geräte nicht zu übersteigen.
    Demnach dürfte bei 50 Nutzern pro PC nur jeder knapp ne halbe Stunde am Tag daddeln.
    Man darf also sagen, ihr, die ihr alle Poweruser seit, euch will man gar nicht auf so einer Streamingplattform haben, da ihr nur ein Minusgeschäft seit, wodurch dann wiederrum die Monatsentgelte steigen werden.
    Denn wenn andere User auch mehr vom Kuchen wollen, geht die Rechnung erst recht nicht auf.
    "Kauft euch eine PCGH - denn dafür ist sie schließlich da" :-)

  4. #24
    Avatar von Headcrash
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    AW: Spiele-Streaming: Beginn des Wechsels von Konsolen-Krieg zu Streaming-Krieg?

    Zitat Zitat von BxBender Beitrag anzeigen
    Man darf also sagen, ihr, die ihr alle Poweruser seit, euch will man gar nicht auf so einer Streamingplattform haben, da ihr nur ein Minusgeschäft seit, wodurch dann wiederrum die Monatsentgelte steigen werden.
    Würde ich eh nicht machen. Mir reicht unser Abo fürs Fernsehen, Internet und Telefon zu Hause. Weil durch die scheiss Abos summiert sich was zusammen. Da noch ein Handyvertrag, hier Netflix, Amazon Prime wenn ich das bei anderen so sehe... ne nicht mit mir!
    Ich würde auch niemals für ein Spiel Abo bezahlen. Kenne welche die zocken WoW von Anfang an und bezahlen fleissig weiter ihre Abos... was die da schon Geld reingesteckt haben... ist echt krass!

    Für mich wird was Gaming angeht der heimische PC immer höchste Priorität haben.
    PC: AMD R7 2700X | HR-02 Macho Rev. B | Asus ROG Strix X470-F Gaming | 16GB Corsair 3000Mhz CL16 | Sapphire Nitro RX580 8GB | 1TB Samsung Evo 860 | 1 TB WD Blue | Be Quiet E11 550W | Fractal Design Define C | LG 24" FHD 144hz Freesync | Win10 Pro 64 Bit
    Handy: Samsung J5 (2016) +32 GB Sandisk SD Karte
    Computer/Konsolenhistorie: Atari Pong, Atari VCS 2600, C-64, Game Boy, Super NES, Atari Jaguar, PS1, PC, PS4



  5. #25
    Avatar von Doitschland
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    AW: Spiele-Streaming: Beginn des Wechsels von Konsolen-Krieg zu Streaming-Krieg?

    Für mich persönlich wäre das alles null interessant. Ich streame noch nicht mal Serien/Filme, denn a) bin ich kein Seriengucker (somit wohl in der Minderheit ) und b) bevorzuge ich die Qualität, die eine Blu-ray liefern kann. Die Kompression, die Netflix bei 1080p z.B. hat, ist ok, aber nicht meins. Und c) mag ich Abos nicht sonderlich, aber das ist was anderes. Noch dazu die Verzögerung, die man bei Videospielen hätte und das in Verbindung mit gleichzeitigem Online spielen (zwecks Ping und so).

    Nein danke
    Geändert von Doitschland (12.10.2018 um 11:49 Uhr)
    (Mini) Wohnzimmer-Gaming PC -> AMD Ryzen 1600 || Asrock Fatal1ty AB350 || 8GB Crucial Ballistix Sport DDR4-2666 || Gainward GTX 1070 Phoenix || be quiet! Straight Power 10 CM (500W)

  6. #26

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    AW: Spiele-Streaming: Beginn des Wechsels von Konsolen-Krieg zu Streaming-Krieg?

    Zitat Zitat von BxBender Beitrag anzeigen
    Es bedarf also vieler Gelegenheitsspieler, die nur wenige Spiele im Jahr zocken und allgemein nur wenig Zeit im Netz verbringen, damit viel Geld zusammenkommt, um die nicht verkauften Lizenzen auszugleichen und durch viele kleine Auslastungen die Gesamtkapazität der Geräte nicht zu übersteigen.
    Du hast es schon gesagt, es muss darauf gebaut werden, dass die Hardware besser genutzt wird. Ich glaube aber schon daran, dass das funktioniert. Mit der richtigen Infrastruktur könnten die Systeme deutlich besser ausgelastet werden, als das bei einem zu Hause der Fall ist. Mal ehrlich, wie viel von der Rechenleistung, die ein PC so insgesamt und maximal liefern kann, werden beim Privat-PC von einem Gamer genutzt? Die Kiste ist 70% der Zeit vermutlich schon mal einfach aus und wenn sie läuft, dann wird vielleicht auch nur zu 80% gezockt und dann liegen während der Zeit noch diverse CPU-Kerne, Grafikleistung und RAM brach. Wenn man das alles mal so zusammenrechnet und das sind schon die Werte von jemandem, der viel und regelmäßig zockt, also nicht der Casualspieler, der hier die Zielgruppe sein wird, kostet die Hardware in einem Streaming-RZ vielleicht ein Fünftel pro User. Allerdings hat das ganze auch einen Haken: Wenn die Hardware so genutzt werden soll, muss ein RZ quasi die ganze Welt versorgen, da sonst die übliche Stoßzeitenproblematik greift, die das wieder deutlich einschränkt. Aber auch, wenn das ganze halbwegs Regional ist, sollte es eine deutlich bessere Nutzung der Hardware geben.

    Ich bin in puncto Gaming an Angeboten dieser Art weiterhin überhaupt nicht interessiert, aber glaube definitiv, dass Game-Streaming ein lukratives Unterfangen werden wird. Und dazu gehört auch Konkurrenzfähigkeit.

  7. #27
    Avatar von WhoRainZone
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    AW: Spiele-Streaming: Beginn des Wechsels von Konsolen-Krieg zu Streaming-Krieg?

    Es gibt den Streamingdienst "Shadow" dafür.
    Da zahlt man ab 30€/Monat bei mind. 6Monaten Laufzeit, bei 3 sinds 40 und bei einem 50 oder irgendwie so
    Angeblich reicht eine Leitung mit 15Mbits, wobei ich mir da auch nicht sicher bin, weil sie an einer Stelle 15MB/s stehen haben

    Da bekommt man quasi ne VM gestellt, welche mit irgend nem Xeon und ner Quadro 5000 emuliert wird.
    Das beste:
    "Deine Daten sind sicher durch das Windows Passwort geschützt, keiner hat Zugriff darauf"

    U fuckn what?!
    | Ryzen 5 1600 | RX VEGA Nano | 16GB Crucial Ballistix Sport | msi B350 Tomahawk Arctic | 256GB SanDisk SATA SSD | 500GB Crucial MX500 | Bitfenix Whisper M 650W |
    |Phanteks P400 Eclipse TG |

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