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  1. #61
    Avatar von juko888
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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Zitat Zitat von theoturtle Beitrag anzeigen
    Ich persönlich halte beim Thema Lootboxen den Inhalt (Kosmetik oder spielerischer Vorteil) für irrelevant, denn allein die Sammelwut die angesprochen wird ist der gefährliche Reiz. Und solange man diese nicht nur für das Spielen an sich erhält sondern auch (oder gar nur) für Echtgeldtransaktionen gehören Sie in meinen Augen verboten.
    Sorry, ich verstehe es einfach nicht. Was soll immer dieses "gehören verboten"? Wollt Ihr auch Spielhallen, Alkohol und Zigaretten verbieten? Wenn Du schon so eine Einstellung hast, dann sag wenigstens, dass solche Spiele erst ab 18 Jahren erlaubt gehören und nicht verboten. Oder findest Du Lootboxen jetzt ernsthaft gefährlicher als Spielhalle, Alkohol und Zigaretten? Wenn dem so ist, dann hast Du in meinen Augen den Schuss nicht mehr gehört, auch wenn das nicht sehr nett klingt. Also ich, wie ich nun schon mehrfach geschrieben habe, möchte mich nicht entmündigen lassen und als erwachsener Mensch selbst entscheiden dürfen, ob ich etwas (das niemand anderem schadet) mache oder nicht. Ich möchte mir nicht jeden kleinen Aspekt meines Lebens von der Regierung vorschreiben lassen.
    Ich habe damals auch Magic gespielt und mein Taschengeld dafür (und Warhammer 40k) auf den Kopf gehauen. Na und? Das war mein Hobby, ganz einfach. Wenn jemand jetzt sein Geld in sein Hobby Videospiele versenken möchte, dann soll er das tun und das auch selbst entscheiden dürfen. Wenn Du nun mit abgeschalteten Servern kommst, dann betrifft das nicht nur Spiele mit Lootboxen, sondern irgendwann jedes Spiel mit Multiplayerkomponente. Was ist denn wenn WOW irgendwann eingestellt wird? Dann haben Spieler die von Anfang an dabei sind Unmengen an Geld in die Abogebühren versenkt und haben nachher nichts Handfestes mehr, sollten Abogebühren nun auch verboten werden? Oder Leute, die sich jedes FIFA und andere jährlich erscheinende Sportspiele kaufen, die haben zwar später noch jeden Teil, nur sind die dann auch nichts mehr wert (kann man gebraucht meist nach 2, 3 Jahren für 50 Cent kaufen), weil die Server abgeschaltet sind und die Spieler nicht mehr aktuell sind. Mein Gott Leute, Videospiele sind nun mal ein Hobby und viele Hobbies haben es so ansich, dass sie nicht ganz günstig sind, man aber eben selbst entscheidet, ob man viel ausgeben möchte. Da dann immer mit Suchtverhalten zu argumentieren und daher ein Verbot zu fordern ist so kurzsichtig. Es gibt auch Leute, die sind von Limonade und Schokolade abhängig, auch verbieten, weil die sich damit ihre Gesundheit zerstören? Man man man... Ich hoffe sie werden nicht verboten, weil ich mir nicht auch noch in meinem Hobby weiter vorschreiben lassen will, was ich darf und was nicht.
    Geändert von juko888 (06.02.2018 um 11:58 Uhr)

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  2. #62

    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Man muss Lootboxen nicht verbieten.

    Man sollte einfach mal definieren was IN einer Lootbox sein darf.
    Und genau das überprüft man bei jedem Spiel.

    Spiele die sich nicht daran halten dürfen nicht verkauft werden.

  3. #63

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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Ich finde die Trennung von P2W und kosmetischen Gegenständen für unglücklich. Es bleibt auch bei kosmetischen Gegenständen nach wie vor Glücksspiel und beinhaltet somit auch einen Suchtfaktor...

    greetz
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  4. #64

    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Zitat Zitat von Downsampler Beitrag anzeigen
    Werden dann die meisten Blizzard Spiele komplett verboten? Also Diablo, Diablo 2, Diablo 3, World of Warcraft, um mal die die bekanntesten zu nennen, in denen Lootboxen vorkommen?

    Ein besonderer Lootbox-Titel fällt mir da noch ein: Star Trek Online. Das ist Lootboxing in Perfektion, weil man die Schlüssel, mit denen man die Kisten öffnet im In-Game-Shop kaufen muß. xD
    So spontan fällt mir zwar gerade nicht ein, wo es in Diablo 1 und 2 Lootboxen gibt, aber ungeprüfte Informationen haben ja meistens 100% Wahrheitsgehalt (und ich bin zu faul zum prüfen)

    Lootboxen die man sich erspielen kann, z.B. in World of Warships, finde ich eher unbedenklich - auch wenn es ein gewisses Suchtpotential gibt.
    Kritischer sehe ich Lootboxen, für die man noch erst einen Schlüssel im ingame shop kaufen muss - da kommt dann zu dem Suchtpotential auch noch ein finanzieller Aspekt dazu, der in Verbindung mit Sucht sehr schnell teuer werden kann.

    Wenn also Lootboxen, dann bitte für lau als Belohnung für Spielzeit.

    Aber in Verbindung mit Mikrotransaktionen sehe ich das sehr kritisch, gerade bei einem Spiel wie PUBG: erstmal die Steam Verkaufscharts plündern und direkt auf platz 1 mit knapp 28 Millionen verkauften Exemplaren - das macht bei durchschnittlich 22€ Verkaufspreis einen Umsatz von 613.862.744€ - und dann auch noch so dreist sein und die Spielerschaft weiter melken wollen in dem man neue Lootboxen einführt, für die man $2,50 im ingame shop berappen soll.
    Im Gegenzug ist der Entwickler aber nicht in der Lage, das Spiel bzw. die Unreal Engine stabil weiter zu entwickeln, Cheater im Griff zu halten oder gar auf die Community zu hören, die sich durch Chinesische Spieler massiv gestört fühlt.

    Mir drängt sich da ein Verdacht auf: dass Entwickler, die Lootboxen gegen Echtgeld anbieten, einfach nur gierig und undankbar sind.
    Ich will nicht wissen, was Valve bisher durch die CS:GO Schlüssel für Lootboxen verdient hat...

  5. #65

    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Zitat Zitat von novocain Beitrag anzeigen

    Ich will nicht wissen, was Valve bisher durch die CS:GO Schlüssel für Lootboxen verdient hat...
    Naja, wird nicht wenig sein. Nur als Bsp, die DotA Weltmeisterschaft 2017 wurde mit 1,6 Mio USD von Valve ausgeschrieben + 25% des Preises für ein "ingame Sammelalbum"mit ein paar Quests etc. Am Ende war das Preisgeld bei 24,7 Mio. Heißt Valve hat in den vllt. 3 Monaten in denen das lief 75Mio an Gewinn eingefahren dadurch.

    Wenn ich mir jetzt noch die Spielerzahlen von DotA und CS:GO anschaue...

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  6. #66
    Avatar von marcus022
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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    @WhoRainZone Zahlen dazu gibt es wahrscheinlich nicht deswegen kann man nur spekulieren wie sich das genau zusammensetzt. Die Geschütze die da jedenfalls aufgefahren werden sind immens. Wenn dann sogar Schwarzenegger und Schweinsteiger für diese MobileGames schmiere stehen ist dann der emorme Umsatz auch nicht mehr verwunderlich.

    Wir fragen hier ob es verboten gehört oder nicht. Wenn man stattdessen mal an das Gewissen bestimmter Menschen appellieren würde, siehe Schauspieler oder Fussballer, die eine große Präsenz in der Öffentlichkeit haben und genau für diese Zielgruppe ein hohes Ansehen genießen, zu überlegen welchen Werten sie verkörpern möchten anstelle nur ihr eigenes Konto zu bereichern. Aber, hey... its a dream
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  7. #67
    Avatar von Iconoclast
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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Zitat Zitat von Laudian Beitrag anzeigen
    Ich bin da sogar ausnahmsweise mal auf Seite der Landesmedienanstalten, denn Glücksspiel ist bei uns aus gutem Grund verboten (oder zumindest streng reglementiert).
    Ich denke da insbesondere an Jugendschutz.
    Äpfel mit Birnen. Lootboxen sind nicht das Gleiche wie das hier so stark reglementierte Glücksspiel. Beim Glücksspiel ist eben alles Glück, bei Lootboxen bekommst du immer einen Gegenwert für dein Geld.

  8. #68

    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Dann lass uns doch Rubbellose erfinden, bei denen man immer mindestens einen Cent gewinnt...
    Es geht nicht darum, ob man einen Gegenwert erhält, sondern dass der Betrag vom Glück abhängig ist, denn die bei Erfolg ausgeschütteten Hormone können einfach sehr schnell süchtig machen.
    "I think that all the problems of the modern world could be mended by requiring restaurants to serve breakfast 24hrs a day." -Mark Hoppus (via Twitter)

  9. #69

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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    bei Lootboxen bekommst du immer einen Gegenwert für dein Geld.
    10 x das gleiche oder 50 x? Dann wäre der Sinn schnell dahin und keinen interessiert es mehr, daher immer mehr und öfters irgendwelchen Klimbim um eine Sammelwut auszulösen. Ist wie mit den Ü Eiern, die sind nicht wegen der Alufolie oder den wenigen Gramm Sckoki so beliebt. Es muss und wird nicht jeden treffen aber für einen gewissen Prozentsatz ist die Gefahr aber hoch das die sich für so einen Rotz übernehmen. Daher Schuldig Herr Richter




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  10. #70
    Avatar von Downsampler
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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Zitat Zitat von novocain Beitrag anzeigen
    So spontan fällt mir zwar gerade nicht ein, wo es in Diablo 1 und 2 Lootboxen gibt, aber ungeprüfte Informationen haben ja meistens 100% Wahrheitsgehalt (und ich bin zu faul zum prüfen) ...
    Also jeder Gegner den man erlegt ist sozusagen eine Lootbox. Lootboxen stehen in Form von Schatztruhen überall in der Landschaft herum. Die Bossgegner bieten Random-Loot-Drop, bis man da ankommt etliche Lootboxen in Form von goldenen Schatztruhen, Zwischengegnern usw.

    Der Glücksspielfaktor der Diabo-Titel und World of Warcraft ist dabei ein entscheidendes Spielelement. Vor allem wenn man dann mit mehreren zusammen spielt und sich dann sagen lassen muß, wenn du nicht die Ausrüstungsteile X,Y und Z hast, dann brauchst du bei uns nicht (mehr) mitzumachen. Da gibt es dann Gruppenzwang und Druck so lange zu Farmen und zu Spielen bis man dann auch genau diese Ausrüstung besitzt. Das treibt die Kids auf die Palme und die zocken dann wie die Blöden.

    Von Star Trek Online fang ich erst garnicht an. Was man da des Nachts im Chat manchmal lesen kann, ist schon echt bekloppt. Sätze wie: "LolZ! I just spent 200$ for Keys and got 10 Krenim warships". Das animiert dann andere auch gleich mal einen Haufen $ in den Shop zu hauen.
    Geändert von Downsampler (07.02.2018 um 12:10 Uhr)

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