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  1. #21
    Avatar von juko888
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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Zitat Zitat von Moonzone Beitrag anzeigen
    Äpfel mit Birnen......und so!

    Kannst du auch deinen tollen sachen bei jedem Spiel: Tauschen, Verkaufen? Oder sind sie einfach nur nichtsnutziger Blödsinn?

    Lootboxen gehören verboten. Wenn die schon rum melken wollen, dann sollen sie einfach SPEZIFISCHE UND KLARDEFINIERTE Micro Transaktionen einbauen. Dann können die Entwickler weiter mittelmäßige Spiele machen und alles ist toll.

    Naja, grundsätzlich ist das aber schon ein vernünftiger Vergleich. Man kann Lootboxen nicht per se als Glücksspiel bezeichnen, denn man bekommt immer irgendeinen Gegenwert, egal ob man diesen dann gebrauchen kann oder nicht. Beim Glücksspiel hingegen kann es schnell passieren, dass Du verlierst und dann Dein ganzes eingesetztes Geld ohne "Trostpreis" weg ist. Bei Lootboxen, sowie bei diesen Kartenbosstern oder auch Wundertüten z.B. erhälst Du aber immer etwas. Fragwürdiger finde ich dann schon z.B. das Loseziehen auf dem Jahrmarkt/der Kirmes. Das entspricht meinem Verständnis eher Glücksspiel, da es dort auch viele Nieten gibt und man gar nichts erhält.
    Daher glaube ich auch nicht, dass man rechtlich mit einem Verbot durchkommen würde, im Zweifelsfall machen sie die gewonnen Items dann einfach virtuell tauschbar und fertig.

    •   Alt

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  2. #22
    Avatar von Asuramaru
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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Zitat Zitat von MXDoener Beitrag anzeigen
    Oh Gott, Bitte nicht noch mehr Nanny State verhalten...
    Sollen die alle Spiele mit Lootboxen von mir aus ab 18 machen, damit Kinder davor geschützt werden, aber lasst doch Bitte die Erwachsenen selbst entscheiden, ob Sie daran teilnehmen möchten oder nicht.
    Nein verbiete den Scheiß und Ende,ich Hasse die dinger und in dem fall ist mir ein Verbot gerade recht weil es dann garnicht erst den Weg ins Spiel finden kann um Unheil anzurichten.Dann muss nämlich wider auf das Sammeln von Items zurück gegrieffen werden Old School.
    „Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist. […] Die Fähigkeiten, die man braucht, um eine richtige Lösung zu finden, [sind] genau jene Fähigkeiten, die man braucht, um eine Lösung als richtig zu erkennen.“
    – David Dunning

  3. #23

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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Was ich nicht verstehe.... Warum gibt es bei FIFA kein Aufschrei? Da gibt es das ja wohl schon länger... Wusste ich gar nicht... Bei Fußball ist alles wurscht oder wie?
    i7 2600 K @ 4,6 Ghz, Asus P8Z68-V Pro, Mushkin Redline 16 Gb 2133 Mhz, EVGA FTW 1070 GTX, Noctua NH-D14, SB X-FI Extreme Gamer, ROCCAT Kone XTD, Sennheiser PC 350, Win 10 64 bit, 250 GB SSD Samsung 850 EVO, Seagate Barracuda 2 TB, WD Caviar Blue 1 TB HDD, ASUS 24 VG248 144 Mhz.

  4. #24
    Avatar von phila_delphia
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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Ich spiele grundsätzlich keine Spiele in denen Lootboxen zur Mechanik gehören, freuen würde mich ein Verbot dennoch; denn derlei hat in Spielen nichts verloren.

    In zufälligen kosmetischen Items (insbesondere in F2P Titeln) sehe ich dagegen kein Problem, sofern diese alternativ auch gesondert erworben werden können.

    Grüße

    phila
    Geändert von phila_delphia (05.02.2018 um 17:14 Uhr)
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  5. #25
    Avatar von yojinboFFX
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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Hab erst neulich als ehrenwerter Versicherungsvertreter,der ich nun mal bin, einem 9-jährigen an der Haustür ne Arbeitsunfähigkeitsversicherung verkauft-also ich find Lootboxen für Kiddys Toll!
    Oder bin ich vielleicht gar kein Versicherungsdepp oder vielleicht sogar Manuel Neuer?
    Gruß Yojinbo

  6. #26
    Avatar von interessierterUser
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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Zitat Zitat von MXDoener Beitrag anzeigen
    Oh Gott, Bitte nicht noch mehr Nanny State verhalten...
    Sollen die alle Spiele mit Lootboxen von mir aus ab 18 machen, damit Kinder davor geschützt werden, aber lasst doch Bitte die Erwachsenen selbst entscheiden, ob Sie daran teilnehmen möchten oder nicht.
    Wenn es Glücksspiel ist, ist es verboten. Oder aber, es muss als solches angemeldet werden und es müssen kontrolliert mindestens 50% der Einnahmen ausgeschüttet werden. Das würde aber bedeuten, dass bestimmte Utensilen im Spiele einen bestimmten Wert haben müssen. Und dann könnte man genau diese auch einzeln kaufen. Das wäre doch viel schöner, wenn man aus bestimmten Gründen keine Lust, Zeit oder was auch immer hat.

    Ich halte es weiterhin nicht für Glücksspiel, aber unsere Juristen werden es endgültig klären. Ich frage mich dann nur, wie man verhindern will, dass man online die Lootboxen z.B. in den USA kauft. Hmmmm

    Zitat Zitat von yojinboFFX Beitrag anzeigen
    Hab erst neulich als ehrenwerter Versicherungsvertreter,der ich nun mal bin, einem 9-jährigen an der Haustür ne Arbeitsunfähigkeitsversicherung verkauft-
    Ich habe mit 10 ohne Versicherung angefangen zu arbeiten, denke ich an das Kinderhüten und Rasenmähen bei Nachbarn. Wie gerne hätte ich damals eine Berufsunfähigkeitzu den niedrigen Konditionen für Kinder abgeschlossen. Gut, dass es ehrliche Menschen wie Dich gibt, die selbstlos nur an das Wohl der Kinder denken!

  7. #27
    Avatar von Laggy.NET
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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Zitat Zitat von MXDoener Beitrag anzeigen
    Oh Gott, Bitte nicht noch mehr Nanny State verhalten...
    Sollen die alle Spiele mit Lootboxen von mir aus ab 18 machen, damit Kinder davor geschützt werden, aber lasst doch Bitte die Erwachsenen selbst entscheiden, ob Sie daran teilnehmen möchten oder nicht.
    Wenn du hier den Konsumenten entscheiden lässt, dann können die Entwickler weiterhin solche Spiele veröffentlichen, welche dann wiederum von den wenigen getragen werden, die dafür zahlen.
    Da das Konzept aufgeht, wirst du als Kunde, der keine Lootboxen mag trotzdem indirekt dazu gezwungen, derartige Spiele zu konsumieren, da es schlichtweg immer weniger Alternativen gibt. Warum sollten EA und co. auch was anderes als solche Spiele entwickeln, wenn sie sich dumm und dämlich verdienen.
    Ein Verzicht oder Boykott unsererseits hätte somit keinerlei Wirkung. EA und co. verdienen mit den wenigen Dummen ihr Geld und du bzw. wir akzeptieren solche Spiele oder lassen das Gaming einfach komplett sein. Der gesamte Triple-A Markt würde sich somit qualitätsmäßig entgültig zu Grunde richten. Gaming wie wir es kennen könnte im extremfall gar nicht mehr existieren.


    Ein Verbot hingegen würde bewirken, dass die Entwickler in Deutschland mit ihren Spielen absolut gar keinen Umsatz mehr erwitschaften können. Das Problem wird damit im Keim erstickt und wir hätten es nicht einigen wenigen Dummen zu verdanken, dass "wir" keine guten Spiele ohne Lootboxen mehr bekommen.


    In dem Fall sehe ich mit einem strikten Verbot ganz klar meine Interessen vertreten, denn eine Wahlfreiheit für Ü18 Jährige würde das Problem nicht beheben. Es hätte praktisch keinerlei Auswirkungen. (mal abgesehen davon, dass die Kids es einfach trozdem spielen würden.)


    Freiheit ist zwar wünschenswert, funktioniert aber nicht immer gut. Wenn was funktionieren soll, müssen auch alle an einem Strang ziehen und kompromisse eingehen und das geht nur über klar definierte Vorgaben. Sobald jeder macht, was er will, endet es nur im Chaos. Ein Grundsatz, der sich in vielen Bereichen wiederspiegelt....
    Geändert von Laggy.NET (05.02.2018 um 17:51 Uhr)

  8. #28
    Avatar von marcus022
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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Zitat Zitat von WhoRainZone Beitrag anzeigen
    Bei Handyspielen ist das nochmal was anderes weil von Anfang an angenommen wird, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Spieler tatsächlich etwas kauft
    Das bezweifle ich ernsthaft. Handy-Spiele: 2016 mehr Umsatz als PC-Games

    Zitat Zitat von KaneTM Beitrag anzeigen
    Man könnte ja auch einfach das Glück weglassen und den Leuten einfach verkaufen, was sie gerne haben wollen
    Absolut meine Meinung. Stichwort Rocket League. Da hast du 3 keys und öffnest 3 Kisten damit. Am Ende hast du möglicherweise zweimal dasselbe und eins was du nicht haben wolltest. Oder 3 Sachen die du nicht haben wolltest. Bei einer Chance von 1:15 gar nicht so unwahrscheinlich Bei Rocket League sind die Kisten aber nur kosmetischer Natur. Man erlangt keinen Vorteil dadurch.
    Aber ehrlich. Das hat jetzt so lange gedauert bis das mal angesprochen wurde. Im März wollen sie entscheiden und dann dauert es nochmal Monate bis es durchgesetzt wird. Traurig.

    Zitat Zitat von juko888 Beitrag anzeigen
    Man kann Lootboxen nicht per se als Glücksspiel bezeichnen, denn man bekommt immer irgendeinen Gegenwert, egal ob man diesen dann gebrauchen kann oder nicht. Beim Glücksspiel hingegen kann es schnell passieren, dass Du verlierst und dann Dein ganzes eingesetztes Geld ohne "Trostpreis" weg ist.
    An sich stimmt das. Was hälst du davon wenn wir anstelle von Glücksspiel das Wort Abzocke benutzen ?!
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  9. #29
    Avatar von Octobit
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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Ich finde die Problematik liegt nicht bei den Lootboxen an sich. Zur Zeit spiele ich zwei Spiele, bei denen es Lootboxen gibt - Dota 2 und Overwatch. In Dota gibt es nur kosmetische Items, Die Boxen können nur käuflich erworben werden. Ansonsten gibt es aber auch fast alles auf dem Steam Marketplace. Zu welchem Preis ist natürlich fraglich. Zu bestimmten Turnieren gibt es dann noch "Kompendien" - Im Prinzip ein digitales Panini-Album inkl. Spielerkarten, Quests und die Möglichkeit sich Lootboxen freizuspielen. Nach jedem Dota Match kann man zudem mit geringer Wahrscheinlichkeit Items bekommen.
    Dieses Prinzip finde ich in Ordnung, Skins bringen keinen Vorteil und Kisten kaufe ich mir einfach nicht. Ein paar Kompendien habe ich mir schon gekauft. Zum einen bringen die Quests etc. mal etwas Abwechslung, ich kann mir die Spiele des Turniers ansehen und ein paar Lootboxen gibts dann auch noch. Finde ich in Ordnung, insb. da Dota eh free to play ist und bei meiner Spielzeit haben die Entwickler sich auch ein bisschen Geld verdient.

    Bei Overwatch gibt es jede Woche 3 Lootboxen die man sich erspielen kann. Zudem pro Levelup auch noch eine. Ansonsten kann man die auch kaufen, enthalten sind dann Skins, Sprays, Sprüche etc. Bringt ingame auch alles keinen Vorteil. Finde das System auch ganz nett, zudem kann man sich auch (außer Skins von bestimmten Events) Skins für ingame Münzen kaufen, die man z.b. durch doppelte Items oder einfach so aus Lootboxen bekommt.

    Was ich nicht ab kann sind P2W Spiele, bei denen die Inhalte der Lootboxen spielerische Vorteile bringen. Das nervt mich.

    Ein Verbot halte ich eigentlich nur für Lootboxen sinnvoll, die kaufbar sind. Kostenlose Lootboxen finde ich unproblematisch.

    •   Alt

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  10. #30
    Avatar von juko888
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    AW: Bericht: Landesmedienanstalten prüfen Lootbox-Verbot

    Zitat Zitat von marcus022 Beitrag anzeigen
    An sich stimmt das. Was hälst du davon wenn wir anstelle von Glücksspiel das Wort Abzocke benutzen ?!
    Es ging mir dabei ja auch um die juristische Beurteilung und meines Erachtens nach sind Lootboxen halt kein Glücksspiel.
    Im Übrigen kann man das ja nennen, wie man möchte. Nur leider habe ich bei vielen Leuten, die ständig bei ungeliebten Dingen nach "Verbot" schreien das Gefühl, dass sich viele Leute am Liebsten entmündigen lassen und gar keine Entscheidungen mehr selbst treffen wollen. Ich weiß, dass das keiner hören will, aber wer zwingt Euch denn die betroffenen Spiele zu kaufen und dann vor allem auch noch diese Lootboxen? Als erstes kann man sich die ersten Tests anschauen und darin dann auch erkennen ob das Spiel zu Gunsten der Lootboxen z.B. "in die Länge" gezogen wird, wenn man das nicht unterstützen möchte, dann kauft man das Spiel eben nicht.

    Verstehe mich nicht falsch, P2W finde ich auch absolut bescheiden und würde das niemals unterstützen, aber genau das ist dabei auch der Punkt: Man wird nicht gezwungen, man ENTSCHEIDET SELBST. Wer das nicht kann und dem Drang das jeweilige Spiel dennoch zu kaufen/zu spielen nicht widerstehen kann und dieses Gebaren damit unterstützt, der trägt in meinen Augen selbst die Schuld daran.

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