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  1. #1

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    Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Breitbandausbau: Preis für die Nutzung städtischer Leerrohre festgelegt

    Die Bundesnetzagentur hat den Preis für die Mitnutzung städtischer Leerrohre festgelegt. Dieser liegt, nach einer eingehenden Gebühr, bei 0,25 Euro pro Meter und Jahr. Mindestens werden jedoch 25 Euro verlangt. Die Regelung soll den Breitbandausbau voranbringen indem bestehende Infrastruktur besser ausgenutzt wird.

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  2. #2
    Avatar von cryon1c
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    AW: Breitbandausbau: Preis für die Nutzung städtischer Leerrohre festgelegt

    Wirkliche Anreize schafft man nicht mit Preisen pro Meter und Jahr. Warum nicht kostenlos anbieten, man spart sich den Verwaltungsaufwand und Kosten auf beiden Seiten.
    So wird das nie was...

    Dazu noch das unten erwähnte öffentliche Netz ohne das die Anbieter Kabel ziehen dürfen wenn das öffentliche Netz schon liegt - das sorgt für nicht vorhandene Redundanz, man wird nicht 2 Anschlüsse bekommen die vollkommen unabhängig sind und von verschiedenen Anbietern betrieben werden (was extrem wichtig ist für einige Leute).

    Ist doch ein beklopptes System - auf einer Seite schieben wir Fördergelder rein, auf der anderen Seite haben wir Kosten für den Ausbau von dem, was an anderer Stelle gefördert wird. Deutschland *facepalm*
    1.PC: Intel i7 5820k @ 4,5GHz & 1,26V | ASrock X99 Extreme 4 | Crucial Ballistix Sport DDR4 2400 16GB | Phanteks Enthoo Luxe | Phobya H2O kit @ 360mm EKWB Coolstream PE | Gigabyte GTX 1070 G1 | Samsung 840 & 850 EVO SSD |
    2.PC: ASUS B350M-E | Ryzen 5 2400G | 8GB Ripjaws 4 3200 DDR4 | Be Quiet Pure Power 530W L8 | Bitfenix Nova White | Alpenföhn Silvretta | Intenso 120GB M.2 SSD

  3. #3
    Avatar von Diablokiller999
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    AW: Breitbandausbau: Preis für die Nutzung städtischer Leerrohre festgelegt

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Wirkliche Anreize schafft man nicht mit Preisen pro Meter und Jahr. Warum nicht kostenlos anbieten, man spart sich den Verwaltungsaufwand und Kosten auf beiden Seiten.
    Klar, die Stadt baut dann für die Provider aus, die sonst für jeden Scheiß auch Geld sehen wollen. Mit 25Cent/Meter werden die jetzt auch nicht gerade arm...

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Dazu noch das unten erwähnte öffentliche Netz ohne das die Anbieter Kabel ziehen dürfen wenn das öffentliche Netz schon liegt - das sorgt für nicht vorhandene Redundanz, man wird nicht 2 Anschlüsse bekommen die vollkommen unabhängig sind und von verschiedenen Anbietern betrieben werden (was extrem wichtig ist für einige Leute).
    Was für eine Redundanz soll das sein, wenn mehrere Anbieter ihre eigenen Kabel verlegen? Fällt der LWL von Vodafone aus, wird der Traffic nicht über die Telekom oder Telefonica Adern wandern

  4. #4

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    AW: Breitbandausbau: Preis für die Nutzung städtischer Leerrohre festgelegt

    Der festgelegte Preis soll immer dann zum Einsatz kommen, wenn sich die jeweiligen Parteien nicht einigen können.
    Also immer, wenn er sonst höher liegen würde.

  5. #5

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    AW: Breitbandausbau: Preis für die Nutzung städtischer Leerrohre festgelegt

    Zitat Zitat von Diablokiller999 Beitrag anzeigen
    Was für eine Redundanz soll das sein, wenn mehrere Anbieter ihre eigenen Kabel verlegen? Fällt der LWL von Vodafone aus, wird der Traffic nicht über die Telekom oder Telefonica Adern wandern
    Was er mit "was extrem wichtig ist für einige Leute" meint ist etwa anders. Nämlich die Ein-Personen Startups in der elterlichen Wohnung, die sich gerade so einne Reseller-Anschluss leisten können (aber auch nur, weil sie mittlerweile wieder zum extremst Billigtarif in der GKV aufenommen werden). Oder Leute, die innerhalb von ein paar Stunden ohne Internet pleite gehen und daher mind. zwei getrennte Hochleistungsanschlüsse benötigen.

    Wenn diese Leute wirklich von solchen Leitungen abhängig sind, dann bringt ein Überbau im selben Leerrohr garnichts. Dann muss der Anschluss auf getrenntem Weg zum Firmengrundstück geführt werden. Sonst reisst der nächste Bagger das Rohr aus dem Boden und alle Glasfaswerkabel sind durchtrennt. Das ist aber halt etwas, das bei Firmen, die es benötigen, auch für Wasser und Strom schon seit Jahrzehnten üblich ist, aber halt nicht auf Steuerzahlerkosten.

    Nachdem es auf bereites verlegte Leitungen ein Anbietermonopol gibt, wäre das (abgesehen von den irrsinnigen Kosten am/im Haus) die einzige Möglickeit, wie man einen unfähigen Anbieter umgehen und doch noch GBit Internet bekommen könnte. Aber OpenAccess fordert die Bitkom natürlich nicht.

    Zitat Zitat von Diablokiller999 Beitrag anzeigen
    Mit 25Cent/Meter werden die jetzt auch nicht gerade arm...
    Wenn die Stadt das geschickt anstellt und immer nur Leerroher <100m in Stückelung vermietet, dann kommt einiges zusammen.

  6. #6
    Avatar von cryon1c
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    AW: Breitbandausbau: Preis für die Nutzung städtischer Leerrohre festgelegt

    Jap, genau das über mir. Man hat als Kunde danach keine Wahl was man nimmt (praktisch wie bei einem Kabelanschluss, aktuell hat man die Wahl zwischen Pest und Cholera aka Coaxial & VDSL). Man hat keine Möglichkeit sich eine zweite, gleich schnelle Leitung schalten zu lassen (und sie entsprechend zu bezahlen) damit man mit Sicherheit sagen das da nix passiert. Wird man halt über 5G machen müssen, ist zwar Kacke aber wird als Backup reichen.

    Und mir geht es nicht darum wer sich das leisten kann. Mir geht es darum, welche Idiotie das ist, die Anbieter erst zur Kasse zu bieten für die Leerrohre und denen dann die Kohle wieder aus dem Fördertopf zu geben. Hoher Verwaltungsaufwand, unsinnige Gebühren und Quatsch halten den Ausbau weiterhin auf. Anstatt zu sagen - nutzt die vorhandenen Leerrohre bundesweit ohne wenn und aber, mit einfachsten Genehmigungsverfahren damit da nix aufgehalten wird und der Reiz zu investieren höher ist.

    Ich kenne auch andere Länder und die machen auch bekloppte Sachen, aber Deutschland ist ganz vorne mit dabei was solchen Unfug angeht xD
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