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  1. #1

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    Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Die Fördermittelfür den Breitbandausbau liegen im Ministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur auf Halde. Zuletzt wurden nur noch wenige Mittel der bereitgestellten Förderung abgerufen. Woran liegt das?

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  2. #2

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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Zitat Zitat von PCGH-Redaktion Beitrag anzeigen
    Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde
    ......seit den letzten 20 Jahren .......weil sich das Internet ohnehin nicht durchsetzen wird.....
    Gamer PC ich Xeon E5649 / MSI X58 Pro-E / 16GB Ram / R9 390 Nitro / 250GB + 500GB SSD + 2x2TB HDD
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  3. #3
    Avatar von Cobar
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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Aus den Zahlen der der Bundesregierung über den Mittelabfluss aus dem Bundeshaushalt geht hervor, dass 22.450.000 Euro von insgesamt 689.241.000 Euro, die bereitgestellt wurden.
    Ja? Dass 22 Mio von 689 Mio was genau? Da fehlt doch der halbe Satz...
    "I'm not a leader of men, since I prefer to follow!"

  4. #4
    Avatar von PolluxFix
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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Es ist sinnvoller den Orginaltext zu lesen, hier wurde scheinbar nur irgendwas schnell zusammenkopiert um die Seite zu füllen.

    B2T: Es ist für viele (kleine) Kommunen mittlerweile schwierig, Fördermittel abzurufen, weil das deutsche (EU-) Vergaberecht dermaßen kompliziert ist, dass eine Gemeinde zB das Risiko hat, nach Fertigstellung der Baumaßnahme die gesamten Fördermittel zurück zahlen zu müssen, weil bei der Auschreibung Verfahrensfehler unterlaufen sind. Was für viele nicht zu stemmen wäre. Manche lassen die Ausschreibung von spezialisierten Anwaltsfirmen durchführen, andere Verzichten einfach auf die Fördermittel und bauen gar nichts.
    Schwaden des Schwermuts umschweben des Tyrannen Haupt...

  5. #5

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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Bei uns wollte die Telekom ohne Steuergelder ausbauen, sollte bis März fertig sein

    -unbenannt.jpg

    Naja, dauert jetzt also noch bis 2019 bis ich meine 6000er Leitung los bin :/

    Die Ausschreibung ist im November gestartet und dauert bis Mai/Juni, bis sie erstmal vergeben werden kann und dann noch genehmigt werden muss von der Prüfstelle.

    Bürokratie hochzehn

  6. #6

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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Hinzu kommt, dass findige Schlaufüchse die Fördermittel beantragen und in Hintertupfingen schnelles Internet versprechen. Da wird dann gerne mal eine Art überdimensioniertes W-Lan im Ort errichtet, eine horrende monatliche Gebühr verlangt und geboten, wird ein Internet, dass man nur mit Zahlenschieberei und Rechentricks auf 32MBit oder darüber bekommt. In der Realität hat der geneigte Nutzer dann etwa 4-6MBit und ständige Verbindungsabbdrüche....

    Der Preis den die Kunden zahlen müssen, denn es regiert der stumpfe Kapitalismus in Reinkultur!

    Traurig, aber man muss natürlich berücksichtigen, dass das Internetz (oder wie dieses neumodische Zeugs heisst) ja schließlich Neuland für uns alle ist!

    Wenn man in den Reihen der Politik irgendwo Sachkompetenz finden würde, wäre das Thema Breitbandausbau klarer definiert(Kabel legen! - Nix Richtfunkmüll) und vor allem auch mit Nachdruck umgesetzt! Ich würde mal vermuten, dass wir 2030 immer noch weisse Flecken auf der Karte haben wo gar nichts geht.

    Ich bin im Außendienst tätig, und es ist nichtmal möglich in Deutschland ein Handytelefonat über eine Strecke vom 50km Autobahn zu führen, ohne das die Verbindung zwischendurch abreißt. Egal welches Netz! Und da soll man so was neumodisches wie Internetz überall erwarten? Ich lach mich schlapp...
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  7. #7
    Avatar von cryon1c
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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Zitat Zitat von PolluxFix Beitrag anzeigen
    Es ist sinnvoller den Orginaltext zu lesen, hier wurde scheinbar nur irgendwas schnell zusammenkopiert um die Seite zu füllen.

    B2T: Es ist für viele (kleine) Kommunen mittlerweile schwierig, Fördermittel abzurufen, weil das deutsche (EU-) Vergaberecht dermaßen kompliziert ist, dass eine Gemeinde zB das Risiko hat, nach Fertigstellung der Baumaßnahme die gesamten Fördermittel zurück zahlen zu müssen, weil bei der Auschreibung Verfahrensfehler unterlaufen sind. Was für viele nicht zu stemmen wäre. Manche lassen die Ausschreibung von spezialisierten Anwaltsfirmen durchführen, andere Verzichten einfach auf die Fördermittel und bauen gar nichts.
    Das ganze Problem ist ja das die Fördermittel zu einem nicht unerheblichen Teil an die Berater, Anwälte und sonstige gehen. Der eigentliche Ausbau wäre günstiger wenn man die Kohle einfach direkt an die ISP/Stadtwerke verteilt und sie buddeln lässt - unter der Bedingung: für alles Belege, Rechnungen und das in dreifacher Ausführung mit Nachweisen. Wäre trotzdem viel effizienter.

    Die Kohle ist da, will halt keiner nutzen, dann motzen die aber wegen ADSL-Speed und LTE nur an einem Dorfende.
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  8. #8
    Avatar von Hornissentreiber
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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Er äußert sich nicht mehr zum Thema, was auch daran liegen könnte, dass er nach Spekulationen in der Neuauflage der großen Koalition keinen Ministerposten mehr bekommt.
    Und da sage noch Einer, es gäbe keine guten Nachrichten mehr. Warum die letzte GroKo Mr. Maut so lange mitgeschleppt hat, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben. Es ist eigentlich nur noch die Frage ob er der schlechteste oder einer der zwei schlechtesten Minister in diesem Amt in der Geschichte der Bundesrepublik war. Bis auf die komplett sinnlose Maut hat dieser Mensch nichts vorzuweisen. Wenn ich was übersehen haben sollte, möge man mich aufklären. Vielleicht hat er es ja mal geschafft, einen renovierten Autobahnabschnitt einzuweihen, ohne sich mit der Schere in den Finger zu schneiden? Sogar seine Maut hat er nur durch bekommen, weil Seehofer der Kanzlerin deswegen ständig auf den Füßen gestanden hat. Na ja, man kann sich in einem Land wie Deutschland natürlich mühelos einen Totalversager als Chef des Ministeriums leisten, das für die Infrastruktur und den Internetausbau des ganzen Landes zuständig ist. Danke nochmal dafür, Herr Seehofer!

    Munter bleiben!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegen...aghettimonster

    Ich ignoriere folgende Forenmitglieder: Duvar, Old-Knitterhemd, Pu244, wuselsurfer
    "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

  9. #9

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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Wie 0ldN3rd es schreibt, muss ich hier auch mal etwas zufügen - prinzipiell hat er vollkommen Recht.
    Kenne die Verhandlungen hier aus erster Hand, zuerst benötigt man mehrere Jahre jedoch um überhaupt irgendeinen Anbieter dazu zu bekommen dass er ausbauen möchte - man hält ihnen zwar Geld hin, doch sie wollen nicht.
    Hat man anschließend einen gefunden, so muss bis ins kleinste technische Detail die Ausführung vorgegeben werden, sie darf nicht technologieoffen sein (was wiederrum eine Förderung erschwert da diese oft daran gebunden ist). Hier kommt 0ldN3rd ins Spiel, der Anbieter baut dann ein Funknetz für Gemeinde/Stadt und im Anschluss zieht er kichernd mit dem Geld von dannen - ihr versteht wie ich meine?
    Wenn dann endlich geklärt ist WER, WANN und WAS genau ausbaut kommt der schlimmste Teil - WO. Man mag es kaum glauben, aber wenn ich so manchen Ausbauplan ansehe wird mir Übel.
    Da werden aus "Pfennigfuchserei" Häuser ausgelassen, Straßen nicht komplett versorgt und bereits genau dafür (nach Vorgaben des Bieters!) verlegte Leerrohre ignoriert (werden von ihm dann nochmals neue zugelegt) - es wird Unsinn ohne Ende getrieben hier.
    Wie soll eine Stadt sich über "den Ausbau" freuen wenn nur ganz bestimmte Teilbereiche ihn überhaupt erfahren? Habe genau hier so eine lustige Ecke, beschreibe euch mal.
    Hauptstraße - Kabel liegt
    Zwei Straßen, beide gleich groß, gleich genutzt mit Wohnbau etc. gehen von ihr ab. Nach ca. 500m gibt es eine parallele Straße zur Hauptstraße welche beide verbindet - HIER sind wir nun.
    An dieser Stelle hört bei der einen Straße die Arbeit auf, während die andere noch voll versorgt ist. Somit ist dort an der Straßenecke nun ein Haus (und bewahre kein kleines..) welches komplett ausgeschlossen wurde, einfach ignoriert.

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  10. #10
    Avatar von Hornissentreiber
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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Zitat Zitat von Elrank Beitrag anzeigen
    Wie 0ldN3rd es schreibt, muss ich hier auch mal etwas zufügen - prinzipiell hat er vollkommen Recht.
    Kenne die Verhandlungen hier aus erster Hand, zuerst benötigt man mehrere Jahre jedoch um überhaupt irgendeinen Anbieter dazu zu bekommen dass er ausbauen möchte - man hält ihnen zwar Geld hin, doch sie wollen nicht.
    Hat man anschließend einen gefunden, so muss bis ins kleinste technische Detail die Ausführung vorgegeben werden, sie darf nicht technologieoffen sein (was wiederrum eine Förderung erschwert da diese oft daran gebunden ist). Hier kommt 0ldN3rd ins Spiel, der Anbieter baut dann ein Funknetz für Gemeinde/Stadt und im Anschluss zieht er kichernd mit dem Geld von dannen - ihr versteht wie ich meine?
    Wenn dann endlich geklärt ist WER, WANN und WAS genau ausbaut kommt der schlimmste Teil - WO. Man mag es kaum glauben, aber wenn ich so manchen Ausbauplan ansehe wird mir Übel.
    Da werden aus "Pfennigfuchserei" Häuser ausgelassen, Straßen nicht komplett versorgt und bereits genau dafür (nach Vorgaben des Bieters!) verlegte Leerrohre ignoriert (werden von ihm dann nochmals neue zugelegt) - es wird Unsinn ohne Ende getrieben hier.
    Wie soll eine Stadt sich über "den Ausbau" freuen wenn nur ganz bestimmte Teilbereiche ihn überhaupt erfahren? Habe genau hier so eine lustige Ecke, beschreibe euch mal.
    Hauptstraße - Kabel liegt
    Zwei Straßen, beide gleich groß, gleich genutzt mit Wohnbau etc. gehen von ihr ab. Nach ca. 500m gibt es eine parallele Straße zur Hauptstraße welche beide verbindet - HIER sind wir nun.
    An dieser Stelle hört bei der einen Straße die Arbeit auf, während die andere noch voll versorgt ist. Somit ist dort an der Straßenecke nun ein Haus (und bewahre kein kleines..) welches komplett ausgeschlossen wurde, einfach ignoriert.
    Danke für diesen Einblick. Da fragt man sich, wie solch ein phänomenaler Unsinn zustande kommt?

    Munter bleiben!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegen...aghettimonster

    Ich ignoriere folgende Forenmitglieder: Duvar, Old-Knitterhemd, Pu244, wuselsurfer
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