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  1. #11
    Avatar von cryon1c
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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Zitat Zitat von Hornissentreiber Beitrag anzeigen
    Danke für diesen Einblick. Da fragt man sich, wie solch ein phänomenaler Unsinn zustande kommt?

    Munter bleiben!
    Papierkrieg ist dafür verantwortlich. Und auch Geld, es wird jeder Cent 5x umgedreht (vor allem vom Anbieter, muss er ja, lohnt sich sonst nicht).
    Ausbau ohne Fördermittel läuft viel besser ab, da wo der Anbieter selbst interessiert ist, sieht das wesentlich besser aus. Geht auch schneller, weil der Anbieter praktisch nicht nur an der Quelle sitzt, der ist die Quelle.
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  2. #12

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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Tja - da sieht man was Kommunismus, Bürokratie und technisches Unvermögen anrichten können.
    Das Land sagt die Firmen seien Schuld, da es ja Förderungen gäbe, die Firmen können dann aber (zu recht) behaupten das es teils sehr schwer bis unmöglich ist diese Förderungen zu erhalten und auch das mit großen Risiken verbunden ist. Dazu kommt noch das von der Regierung großspurig von Breitbandausbauzielen geredet wird, der Ausbau an sich dann aber nicht genehmigt oder wie es auch vorkommt Rückwirkend verboten wird.

    Im Endeffekt können sich dann meist nur die großen Unternehmen es "leisten" Förderungen zu bekommen da sie meist auch genügen Polit-Nähe besitzen um die Baurechte zu erhalten - und dann wird natürlich nicht FTTH verlegt sondern auf Vectoring gesetzt - damit sie in 10 Jahren wieder sagen können sie müssen alles wieder aufreißen für Vectoring 2.1 .

  3. #13
    Avatar von Downsampler
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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    "Und wenn dann alles mal soweit ist, fehlt es an Tiefbauunternehmen, die dann die Planung in die Tat umsetzen."

    Ob das noch die Folgen der tollen Wirtschaftskrise von 2008 sind, wo viele Betriebe über die Klinge gegangen sind, dank Investmentbankenmißwirtschaft?

  4. #14
    Avatar von Eckism
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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Zitat Zitat von Onellatene Beitrag anzeigen
    Hey Jungs, lass uns heute Abend Spaß haben! Meine sexy Fotos und Kontakte hier https://sexbado.tk
    Mein Internet ist leider zu langsam um Fotos zu laden...

    Das Problem sind die Aufträge, die meist komplett aus "auf/verlegen/zumachen" besteht. Hier gibt's ne Straße, die wurde aufgerissen, Abwasser gelegt und wieder zugemacht. DIe Sperrschilder blieben stehen, weil dann Stromkabel erneuert werden mussten, also aufmachen, Stromkabel verlegen und wieder schön schick asphaltieren. Die Sperrschilder blieben stehen und die Straße wurde erneut aufgerissen um mal neue Kabel für schnelles Internet zu verlegen. Nen 3/4 Jahr hat der Mist gedauert, weil's ja zu schwierig ist, den ganzen Kram mit einmal zu verlegen...da fässt man sich als Bürger an die Birne wie das erarbeitete Geld vom Staat rausgeschmissen wird.

  5. #15
    Avatar von warawarawiiu
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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Die sollen einfach 5g einführen und den Zellen Kapazität geben für ne stabile 5gbit Verbindung per Funk.
    Zu was ueberhaupt Glasfaser wenn 5g das ohne sinnlose Tiefbauarbeiten genauso gut hinkriegt?
    (Ernstgemeinte frage an die Experten!)
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  6. #16
    Avatar von DasBorgkollektiv
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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Zitat Zitat von Casurin Beitrag anzeigen
    Kommunismus
    Was hat der Kommunismus damit zu tun? Ich glaube nicht, dass Marx das Internet kannte. Aber für ihn wäre das auch alles Neuland.
    Eine Grafikkarte, sie zu knechten, sie alle zu finden,
    Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
    Im Lande Nvidia, wo G-Sync droht.

    Nein, 2K ist NICHT die Abkürzung für WQHD!

  7. #17
    Avatar von cryon1c
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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Zitat Zitat von warawarawiiu Beitrag anzeigen
    Die sollen einfach 5g einführen und den Zellen Kapazität geben für ne stabile 5gbit Verbindung per Funk.
    Zu was ueberhaupt Glasfaser wenn 5g das ohne sinnlose Tiefbauarbeiten genauso gut hinkriegt?
    (Ernstgemeinte frage an die Experten!)
    Kabel sind immer besser als Funk. Glasfaser erlaubt WEIT mehr Bandbreite pro User als 5G. Es ist unabhängig vom Wetter. Glasfaser muss auch net durch dicke Wände, in die Keller usw. funken. Der Ping ist bei Glasfaser deutlich besser und konstanter.

    5G ist und bleibt was für mobile Verbindungen. Es erlaubt das runterladen von großen Datenmengen, hat besseren Ping als LTE und bringt genug Bandbreite für 4K streaming etc. Aber es ist kein Ersatz für Glasfaser, genau so wie WLAN kein Ersatz für LAN ist.
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  8. #18
    Avatar von warawarawiiu
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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Kabel sind immer besser als Funk. Glasfaser erlaubt WEIT mehr Bandbreite pro User als 5G. Es ist unabhängig vom Wetter. Glasfaser muss auch net durch dicke Wände, in die Keller usw. funken. Der Ping ist bei Glasfaser deutlich besser und konstanter.

    5G ist und bleibt was für mobile Verbindungen. Es erlaubt das runterladen von großen Datenmengen, hat besseren Ping als LTE und bringt genug Bandbreite für 4K streaming etc. Aber es ist kein Ersatz für Glasfaser, genau so wie WLAN kein Ersatz für LAN ist.
    Hi,
    das Thema interessiert mich wirklich....deshalb die fragen...sorry.

    Du hast Recht. Glasfaser direkt FTTH ist klar theoretisch besser.

    ABER.

    Mit FTTC und an den Verteilerkaesten 5G sendemaeste.....das würde:
    1. die Ausbaugeschwindigkeit massiv erhöhen.
    Ist ja im Prinzip wie VDSL vectoring....Glasfaser zum Verteiler, dann mit Kupfer ins Haus (oder in dem Fall eben 5g Funk ins Haus)

    2. Der Ausbau wäre sehr günstig....kein Vergleich zu den verlegearbeiten (auch trenching kostet)

    3. 5g bietet doch, bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege, bis zu 10gbit/s bei einem ping von <1ms? Das signal doll ja auch weitreichender und wetterstabiler sein als das 4g signal.
    Das klingt doch hervorragend?


    Mal im ernst (ich wills nur verstehen), macht unter der vorraussetzug die Glasfaser ins Haus wirklich Sinn, wenn ich ab 2020 bis 2030 sowieso mit 1gbit bis zu 10 Gbit per 5g surfen kann und dann wenn noch mehr Speer ab 2030 evtl gefragt ist 6g verfügbar ist?

    Vielleicht verstehe ich da ja was falsch :/
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  9. #19
    Avatar von Gordon-1979
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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Aus den Zahlen der der Bundesregierung über den Mittelabfluss aus dem Bundeshaushalt geht hervor, dass 22.450.000 Euro von insgesamt 689.241.000 Euro, die bereitgestellt wurden.
    Dazu sage ich nur Doppelförderungsverbot.

    PCGH könntet ihr den Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, folgende Anfrage stellen:
    Wie soll Deutschland bis 2018 ausgebaut werden, wenn sehr viele Kommunen das Doppelförderungsverbot von 8 Jahre haben?

    Ich habe darauf nie eine Klare Antwort erhalten.
    Sondern man verwieß mich an den Landkreis, der durch das Doppelförderungsverbot auch nichts machen kann.
    Der Landkreis hat mich denn wieder an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur verwiesen.

    Dies widerspricht den Äußerungen der Regierung.
    Daher ist ein flächendeckender Ausbau von 50 MBit/s, nicht vor 2030 möglich.
    Dann wird es in Städten 5 GBits geben und auf dem land noch ISDN.
    Hier läuft was richtig Falsch.

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  10. #20

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    AW: Breitbandausbau: Fördermittel liegen im Ministerium auf Halde

    Zitat Zitat von Casurin Beitrag anzeigen
    Das Land sagt die Firmen seien Schuld, da es ja Förderungen gäbe, die Firmen können dann aber (zu recht) behaupten das es teils sehr schwer bis unmöglich ist diese Förderungen zu erhalten und auch das mit großen Risiken verbunden ist.
    Risiken und mehr Aufwand, wie schrecklich. Das Geld darf halt nciht einfach so hinaus geworfen werden. Wenn ich von der KfW einen Baukredit wil, ist das auch bedeutend mehr Aufwand wie wenn ich mich einzig mit meiner Bank auseinander setzen muss.

    Und egal, was man vom Ministreium hält, an der europaweiten Auschreibung ist nun nicht das Ministerium Schuld. Darum sind wir in anderen Bereichen nur mit viel Glück und genügend Intervention herum gekommen. Soviel interesse bestand halt beim Breitbandausbau weder auf Bundes-, Landes- oder gar Regionalpolitik.

    Zitat Zitat von Casurin Beitrag anzeigen
    Im Endeffekt können sich dann meist nur die großen Unternehmen es "leisten" Förderungen zu bekommen
    Ups, da müsste ich glatt mal nachlesen, wie riesig groß die Stadtwerke hier im 17.500 Einwohnerstädtchen sind. Aber gut, trotz mind. 50% Förerung schon vor Jahren durch das Land und den Staat taugt das FTTH nichts und man bucht freiwillig VDSL. Trotzdem wird weiter ausgebaut (mit massiven Fördermitteln, woher haben die nur die "Expertise" diese auch anfordern und erhalten zu können).

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Glasfaser muss auch net durch dicke Wände, in die Keller usw. funken. Der Ping ist bei Glasfaser deutlich besser und konstanter.
    Und im Haus (hier reden ja wieder alle von FTTH, also Anschluss jeder Wohneinheti, auch in Mehrfamilienhäusern) verteilt sich das ganze dann von Alleine? Das klappt selbst dann nicht problemlos, wenn der Eigentümer nichts gegen die Verwüstung seines Vorgartens hat und der Mieter dann bereit ist, für die Modernisierung zu zahlen.

    Zitat Zitat von PolluxFix Beitrag anzeigen
    Manche lassen die Ausschreibung von spezialisierten Anwaltsfirmen durchführen
    Und wo ist das Problem? Ja, es kostet, aber wenn der Kommune/Stadt dies der Ausbau nicht wert ist, gibt es dort offensichtlich keine Interessenten für schnelles Internet.

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