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  1. #61

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    AW: Studie zum deutschen Internet: Nur 12 Prozent erreichen vertraglich zugesicherte Maximalgeschwindigkeit

    Zitat Zitat von country Beitrag anzeigen
    Alle reden von 100, 200, 400 oder 1000000Mbit. Komm mal runter.
    Die Realität bei mir sind 400/20 (FTTH) für 80 Euro oder 100/40 (FTTB und damit VDSL im Haus) für 45 Euro.

    Aber ich bin auch schon vor 12 Jahren mit voller Absicht in die Kleinstadt (und nicht in den Vorort) in eine Straße gezogen, in der es damals schon T-DSL gab. Für Dinge, die mir wichtig sind (u.A. Arbeit, sonst wäre ich nie in dieses Kaff gezogen, und am Wohnort brauchbares Internet) bin ich durchaus bereit, umzuziehen oder beim Eigenheim entsprechende investitionen zu ergreifen. Kollegen haben das auf ihrem eigenen Grundstück abgelehnt, dann dürfen sie sich auch nicht beschweren, wenn sie immer noch DSL mit 6 Mit anstatt Kabel TV-Internet bekommen.

    Zitat Zitat von country Beitrag anzeigen
    Du willst lieber auf die schnelle was halbes haben um in 3 Jahren doch Graben zu müssen. Das kostet noch mehr.
    Als ob wir in 3 Jahren flächendeckend FTTH haben könnten, wenn man Vektoring verboten hätte. Wer soll das bezahlen und in der Zeit verbauen? Wenn ich jetzt VDSL 50 oder 100 bekommen kann, dann wird auch in 5 Jahren der Gesamtbedarf der damit versorgten Mitbürger nicht ausreichen, um an den selben Anschlüssen erneut zu buddeln.

    Man muss sich ja nur die Anzahl an Signle- und Altenhaushalten ansehen. Erstere hätten teils jetzt sofort gerne einen für Homeoffice nutzbaren Anschluss, und letzte haben wohl nur in den seltensten Fällen Bedarf an mehr wie VDSL ihnen bieten kann (wenn die Leistung denn ankommt).

    Wird dann mal ein Mietshaus mit FTTH modernisiert und das selbstverständlch auf die Miete umgelegt (weder die Telekom noch Vermieter sind Wohltäter die sich freuen, dass irgednwer auf ihre Kosten nun schneller ins Internet kommt), meckern die meisten Mieter, weil es jetzt ja plötzlich teurer wird.

    Gäbe es genügen Bedarf (=zahlende Kunden, und das über Jahre sicher), dann würden die Anschlüsse auch gebaut. Dann würde es sich nämlich wirtschaftlich lohnen.

    Zitat Zitat von country Beitrag anzeigen
    Ein halbes Jahr die Strasse unbefahrbar macht ... Dein ernst? Die Graben nicht mehr. Die schießen Leitungen. Bei uns wurden Stromleitungen "verlegt". Es gab keine Stunde in der die Strasse nicht befahrbar war.
    Wenn ihr so gut erschlossen seit und es genügend Kunden für FTTH gibt, warum legt das dann bei euch keiner?

    Ansonsten meine ich das durchaus ernst. Hier in der Stadt war es zwar zum Glück kein halbes Jahr, aber lange genug, um kräftig zu nerven. Vor 40-50 Jahren, als vermutlich letzte Infrastruktur verbuddelt wurde, hat da der Staat noch nicht dran gedacht. Also werden Ausbaumaßnahmen (FTTH legt hier leider die Stadt) zusammen mit anderen Maßnahmen koordiniert und dann kommt FTTB/FTTH halt erst, wenn auch die Kanäle fällig sind oder wenn mind. die Straße erneuert werden muss.

    Ausbaumaßnahmenn für Vororte sind regelmäßig mit Straßenöffnung (auch Geh-/Fahrradwege zählen für mich dazu, ich fahre überwiegend mit dem Fahrrad zur Arbeit) verbunden oder die Presse verkündet das immer absichtlich mit völlig alten Bildern.

    In Bonn bei meinen Eltern gab es selbst schnelle Anschlüsse per Kabel-TV erst, nachdem die Straßen (für Kanalarbeiten) aufgebuddelt und dabei auch irgendwas an der TV-Verkabelung gemacht wurde. Da war die Straße für mind. 2 Monate abschnittsweise komplett gesperrt, was dann (in beide Richtungen der Abzweigung) schonmal gesamthaft mind. 4 Monate waren.....

    Ob da LWL liegt, weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass die Wohneigentümer (gut 50 Parteien) kein Interesse daran hatten, neue Leitungen in den Häusern verlegen zu lassen. Damit bleibt max VDSL-Geschwindigkeit überig, selbst wenn es FTTB geben sollte. Oder Internet per Kabel.

    •   Alt

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  2. #62
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    AW: Studie zum deutschen Internet: Nur 12 Prozent erreichen vertraglich zugesicherte Maximalgeschwindigkeit


  3. #63

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    AW: Studie zum deutschen Internet: Nur 12 Prozent erreichen vertraglich zugesicherte Maximalgeschwindigkeit

    Fragt sich, ob hier
    Gemeinde: 80 Prozent wollen Glasfaser bis ins Haus - Golem.de
    auch Millionen von Fördergeldern fließen oder ob dort mal jemand einfach nur wirtschaftlich denkt und trotzdem ausbaut.

    Wobei man in dem Artikel wieder mal nichts dazu schreibt, was der Hausanschluss für nicht GBit-Kunden kostete und welche Anschlussgeschwindigkeiten es sonst noch gibt. 1000/200 für 200 Euro pro Monat ist ja schon ene Ansage. Bei den Preisen (inkl. dem obligatorischen Monopol) kann man den Kunden locker ein paar Euro für den HA erlassen. Falls der Artikel stimmt, gibt es "nur" HA, nicht aber den FTTH Anschluss bei Mehrfamilienhäusern.

  4. #64
    Avatar von Icedaft
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    AW: Studie zum deutschen Internet: Nur 12 Prozent erreichen vertraglich zugesicherte Maximalgeschwindigkeit

    Bei der DG kostet der Hausanschluss nichts, sofern man sich während der Nachfragebündelung für einen Vertrag entscheidet.

    Auch bei Mehrfamilienhäusern bekommt dort jeder Haushalt seine eigene Glasfaserleitung (FTTH).

    Den Giga-Anschluss (1.000/500) bei der DG ab 159,99€/Monat: Telefon und Internet Tarife im Glasfasernetz – Deutsche Glasfaser

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