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  1. #11

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    AW: Nvidia P106-090: Resteverwertung für Krypto-Miner ohne Geforce-Logo

    Zitat Zitat von acc Beitrag anzeigen
    das hat der artikel schon richtig ausgedrückt, wer will schon eine gebrauchte graka kaufen, deren erstliche lebensdauer durch mining deutlich gesenkt worden ist? die gefahr das man damit nicht viel spass haben wird, ist dann doch recht gross.
    Nvidia gibt die Lebensdauer seiner Pascal GPUs (genauer gesagt der GTX 1080) mit 5 Jahren non OC und 1 Jahr bei Hardcore OC an, eventuell halten sie auch etwas mehr. Da die GPUs oft sogar heruntergetaktet werden, dürfte sich die Lebensdauer eventuell noch zusätzlich erhöhen. Wenn wir von 5 Jahren ausgehen, dann wäre selbst eine 3 Jahre alte Miningkarte noch mit 2 Jahren oder über 17.000h (entspricht knapp 8 Jahre lang 6 Stunden am Tag zu zocken) noch gut dabei.

    Von daher würde ich mir darüber keine Sorgen machen, da ist die normale Gefahr am Gebrauchtmarkt wohl größer. Wer das vermeiden will, der setzt sowieso konsequent auf Neuware.
    i7 3770, GTX 980Ti, 32GB RAM, Seasonic X460FL, Samsung Syncmaster 1100MB Röhrenmonitor

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  2. #12

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    AW: Nvidia P106-090: Resteverwertung für Krypto-Miner ohne Geforce-Logo

    nvidia gibt aber ihre berechnung auf basis einer normalen gaming-nutzung ab, das heisst einige stunden bei vollast, restliche zeit ist aus oder idle. bei mining sind die karten aber 24/7/365 stunden unter vollast und damit verringert sich die lebensdauer der chips gravierend.

  3. #13

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    AW: Nvidia P106-090: Resteverwertung für Krypto-Miner ohne Geforce-Logo

    Zitat Zitat von acc Beitrag anzeigen
    nvidia gibt aber ihre berechnung auf basis einer normalen gaming-nutzung ab, das heisst einige stunden bei vollast, restliche zeit ist aus oder idle. bei mining sind die karten aber 24/7/365 stunden unter vollast und damit verringert sich die lebensdauer der chips gravierend.
    Gibt es dafür irgendeine Quelle? Die HDD Industrie hat das mal so gemacht, 11/7/365 und das bei mäßigter Nutzung, dann kamen Napster sowie Kazza und mit ihnen ein gigantischer Haufen defekter Platten. Üblicherweise werden PCs für 5 Jahre Dauerlast konzipiert. Spätestens, seit es WoW und damit viele Junkies, die 16/7/365 durchzocken, wäre Nvidia zum Handeln gezwungen gewesen und WoW gibt es schon seit 2004. Als dann noch Cuda kam, gab es haufenweise Anwendungen, die einen 24/7 Betrieb von Grakas nach sich zogen. Last but not least übertakten die meisten Boardpartner auch noch selbst ihre Karten.

    Wenn dem so wäre, dann müßten sich jetzt die Berichte von Übertaktern, denen die Karten durchgebrannt sind, stark mehreren. In wenigen Monaten dürften dann Millionen Customkarten, die die Hersteller übertaktet haben, folgen. Am Ende wäre es wohl ein gigantisches Debakel für Nvidia, das riesige Summen verschlingen und ihren Ruf ruinieren würde.

    Da es im Moment noch recht ruhig ist und sich auch bei den Frühindikatoren, wie den Hardcoreoverclockern und den Folding@Home Dauerfaltern, nichts regt (noch nicht einmal bei dauerfaltenden Hardcoreoverclockern) kann man davon ausgehen, dass Nvidia so intelligent war und berücksichtigt hat, dass ihre Karten auch 24/7 genutzt werden könnten.

    Im übrigen ergibt die Angabe von 5 Jahren dann auch keinen Sinn mehr, bzw. es wird dann erwähnt "bei typischer Nutzung".
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  4. #14

    AW: Nvidia P106-090: Resteverwertung für Krypto-Miner ohne Geforce-Logo

    Zitat Zitat von Pu244 Beitrag anzeigen
    Gibt es dafür irgendeine Quelle?
    Bei 24/7/365 Volllast sorgt schon allein die Elektromigration für entsprechende Alterungseffekte (Und ja, das kommt in der Praxis durchaus häufig vor. Prozessoren und Grafikkarten werden mit den Jahren immer taktunwilliger. Das geht bis hin zu Totalausfällen.).
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  5. #15

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    AW: Nvidia P106-090: Resteverwertung für Krypto-Miner ohne Geforce-Logo

    Nvidia zu Pascal: "Maximale Spannung verkurzt Lebensdauer auf ein Jahr"

    natürlich wird beim mining nicht die maximale spannung gefahren, wenn es nicht sein muss. aber der effekt ist so ziemlich derselbe, wenn die gpu ständig mit hohen strömen gefüttert wird.

  6. #16
    Avatar von DKK007
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    AW: Nvidia P106-090: Resteverwertung für Krypto-Miner ohne Geforce-Logo

    Wobei auch beim Folding die Karten 24/7 laufen. Auch dort hab ich bisher noch nichts von reihenweisen Ausfällen gehört. Meine 1050ti lebt auch noch, die faltet seit Anfang Februar 2017.
    PC: CPU: i7-4770K @3.5GHz, MB: ASUS Z87-Pro, RAM: 20GiB, NT: bq Straight Power E9 CM 580W, GPU: Sapphire R9-380X Nitro 4 GiB [ASIC 75,7%], Win7 Ultimate (64bit) + OpenSuse 13.1 (64bit)
    2. PC: CPU: i5-2500K @Stock, MB: ASRock Z77-Pro4, RAM: 12GiB, NT: bq Straight Power E10 400W, GPU: Gigabyte GTX1050ti G1 Gaming 4 GiB, Gehäuse: R5 PCGH, Win7 Pro (64bit)
    Laptop: ASUS Pro P55VA, CPU: i5-3210M @ 2x2,5GHz, RAM: 8GiB, HD4000, Win10-TP + Linux Mint 17 Cinnamon (jeweils 64bit) auf MX100 256GB

  7. #17

    AW: Nvidia P106-090: Resteverwertung für Krypto-Miner ohne Geforce-Logo

    Hat ja auch niemand behauptet, dass dieser Effekt innerhalb eines halben/dreiviertel Jahres schon massiv zutage treten muss (jedoch auch kann).
    Auch trifft es nicht jede Struktur gleichermaßen. Es gibt verschiedene Bedingungen, die die EM beschleunigen oder zusätzlich triggern.

    Ich dachte eigentlich, dass die verlinkten Folien dahingehend ausführlich und einfach genug gehalten wären (spätestens Folie 14).

    Die EM ist u.a. auch der Grund, warum man seine CPU nicht all zu ausführlich mit Prime95 und co. quälen sollte.
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  8. #18

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    AW: Nvidia P106-090: Resteverwertung für Krypto-Miner ohne Geforce-Logo

    Zitat Zitat von Taskmaster Beitrag anzeigen
    Bei 24/7/365 Volllast sorgt schon allein die Elektromigration für entsprechende Alterungseffekte (Und ja, das kommt in der Praxis durchaus häufig vor. Prozessoren und Grafikkarten werden mit den Jahren immer taktunwilliger. Das geht bis hin zu Totalausfällen.).
    Eigentlich ging es um die Formel, mit der die Lebensdauer ermittelt werden soll und da war eben nicht die Rede davon, dass sie nur eine Teillast angenommen haben.

    Das letzte mal hat die Elektromigration bei den ersten P4 mit 3GHz große Probleme bereitet, damals sind die CPUs sogar ohne OC in der Garantiezeit abgeraucht. Seither gibt es eigentlich keine Probleme, auch die i7 2600K, 3770K, 4790K und 6700K, die krass übertaktet wurden, leben noch. Wobei beim i7 6700K erst noch die Zeit zeigen muß ob es da keine Probleme gibt.

    Danke, dass du es mir herausgesucht hast. Da steht nicht das geringste davon drin, dass Nvidia nur von einer Teillast ausgeht, lediglich, dass die durchschnittliche Karte 5 Jahre halten soll, sprich es gibt Karten, die etwas weniger schaffen und solche, die etwas mehr schaffen.

    Zitat Zitat von acc Beitrag anzeigen
    natürlich wird beim mining nicht die maximale spannung gefahren, wenn es nicht sein muss. aber der effekt ist so ziemlich derselbe, wenn die gpu ständig mit hohen strömen gefüttert wird.
    Nein, ist es nicht!

    Die Spannung geht, wenn ich mich recht erinnere, quadratisch ein (oder sogar noch mehr), d.h. schon kleine Änderungen dort haben gigantische Auswirkungen auf die Haltbarkeit. Mining ist hingegen maximal die normale Belastung, etwa so als würde man damit 24/7 zocken. Von daher besteht kein Grund vor Mining, im speziellen, irgendwelche Bedenken zu haben (wenn, dann sollte man die vor Gebrauchtkarten im allgemeinen haben).

    Zitat Zitat von Taskmaster Beitrag anzeigen
    Die EM ist u.a. auch der Grund, warum man seine CPU nicht all zu ausführlich mit Prime95 und co. quälen sollte.
    Es ist mir bisher nicht bekannt, dass halbwegs aktuelle CPUs damit Probleme haben, noch nichtmal wenn sie stark übertaktet wurden. Von daher sollte alles, was in den letzten 10 Jahren ausgeliefert wurde, ohne Übertaktung, wohl Lebensdauern von etwa 1000 Jahren und mehr haben.
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  9. #19

    AW: Nvidia P106-090: Resteverwertung für Krypto-Miner ohne Geforce-Logo

    Nur weil dir Dinge nicht bekannt sind, heißt das nicht, dass sie nicht existieren.
    Die EM ist in der Elektrotechnik ein ganz aktuelles (und extrem kritisches) Problem. Siemens und Co (Folien sind von 2014) arbeiten und forschen daran nicht grundlos recht angestrengt.
    Man male sich mal aus (und das ist eine aktuelle Problemstellung), das Antiblockiersystem eines Autos wird unzuverlässig oder das Monitoring in einem Krankenhaus versagt auf einer Intensivstation, weil die EM nicht ausreichend berücksichtigt wurde.

    Je kleiner die Strukturen werden, je mehr Spannung gefahren wird, je wärmer das Ganze auch noch wird, desto aktueller ist das Problem (mit jedem Shrink also immer aktueller).

    Die EM ist die Ursache für einen Großteil der natürlichen Hardwaretode. Laienhaft kann man sie als technisches Äquivalent zum menschlichen Alterungsprozess sehen.
    Und das Thema ist (entgegen deiner angeblich getätigten Beobachtungen) auch bei CPUs und Grafikkarten mehr als aktuell.
    Asus stößt eigentlich in jedem firmeneigenen OC-Guide Warnungen aus (und das nicht erst seit Haswell bzw. Haswell-E).

    Now, if you happen to be the type of user that spends more time running Prime95 than using a PC for other tasks, then we advise you reduce the maximum Vcore. “By how much?”, you ask. Well, you’re on your own for that. Remember, it’s current that degrades or kills a CPU. Be mindful of how much load you’re placing on the chip long-term and act accordingly. There’s nothing worse than pushing insane levels of current through the die and then moaning when there’s degradation.
    Quelle: The Kaby Lake overclocking guide - Edge Up

    Bei CPUs ist der Begriff "CPU degradation" vermutlich weiter verbreitet.
    Es gibt wirklich Tonnen an Material und Infos (gerade und speziell für Übertakter, die auch nicht erst seit gestern wissen, dass ihre Lieblinge auch eine entsprechende Kühlung benötigen, um eine annehmbare Lebenserwartung zu erreichen).
    Truth about CPU degradation. | Overclockers Forums
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  10. #20

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    Zitat Zitat von Taskmaster Beitrag anzeigen
    Nur weil dir Dinge nicht bekannt sind, heißt das nicht, dass sie nicht existieren.
    Die EM ist in der Elektrotechnik ein ganz aktuelles (und extrem kritisches) Problem. Siemens und Co (Folien sind von 2014) arbeiten und forschen daran nicht grundlos recht angestrengt.
    Man male sich mal aus (und das ist eine aktuelle Problemstellung), das Antiblockiersystem eines Autos wird unzuverlässig oder das Monitoring in einem Krankenhaus versagt auf einer Intensivstation, weil die EM nicht ausreichend berücksichtigt wurde.
    Wir reden hier von CPUs, GPUs uns eventuell noch RAM, bei PCs und nicht von kritischer Infrastruktur.

    Tatsache ist, dass das ganze seit einziger Zeit kaum bis garkeine Rolle spielt. Probleme mit Elektromigration haben noch nicht einmal Extremübertakter und das wären die Ersten, bei denen das auffallen würde.

    Zitat Zitat von Taskmaster Beitrag anzeigen
    Je kleiner die Strukturen werden, je mehr Spannung gefahren wird, je wärmer das Ganze auch noch wird, desto aktueller ist das Problem (mit jedem Shrink also immer aktueller).

    Die EM ist die Ursache für einen Großteil der natürlichen Hardwaretode. Laienhaft kann man sie als technisches Äquivalent zum menschlichen Alterungsprozess sehen.
    Du kannst mir glauben, ich weiß was das ist und wie es sich auswirkt.

    Zitat Zitat von Taskmaster Beitrag anzeigen
    Und das Thema ist (entgegen deiner angeblich getätigten Beobachtungen) auch bei CPUs und Grafikkarten mehr als aktuell.
    Asus stößt eigentlich in jedem firmeneigenen OC-Guide Warnungen aus (und das nicht erst seit Haswell bzw.
    Natürlich müssen sie irgendwie darauf hinweisen, wenn sie nicht für die CPUs blechen wollen, die durch das Übertakten draufgehen. Tatsache ist allerdings, dass es seit dem Core2Duo (und auch davor bei den letzten P4 Versionen) keinen Massenexitus durch Elektromigration gegeben hat. Solange den Extremübertaktern nicht haufenweise die CPUs abrauchen, kann man das Problem als Normalverbraucher fast schon ignorieren.
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