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  1. #1

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    Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu CPU: Nachträglich selbst verlöten, geht das?

    AMD setzt auf verlötete CPUs, Intel auf Wärmeleitpaste. Dafür gibt es nicht gerade selten Kritik. Wer bei Intel-CPUs möglichst kühle Temperaturen möchte, greift zur einfachsten Lösung in Form von Flüssigmetall oder nimmt den Lötkolben zur Hand. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, wie Extrem-Übertakter der8auer in einem aktuellen Video erklärt.

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  2. #2
    Avatar von belle
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    AW: CPU: Nachträglich selbst verlöten, geht das?

    ... setzt Intel seit der Sandy-Bridge-Generation auf Wärmeleitpaste
    Seit der Ivy-Bridge-Generation werden die Heatspreader nicht mehr verlötet.

    EDIT
    Damit meine ich natürlich CPUs für den Mainstream-Sockel 1155, Ivy-Bridge E war verlötet.
    Geändert von belle (09.07.2018 um 20:09 Uhr)
    Spoiler:

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  3. #3
    Avatar von Bluebird
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    AW: CPU: Nachträglich selbst verlöten, geht das?

    Muss man Liquid Metall nicht auch alle Nase lang erneuern ? ich meinte schon mal gelesen zu haben das die sache ueber Jahre auch langsam nach laesst ...
    Also ich fuer meinen Teil wuerde da jetzt nicht sparen wollen und wenn AMD mal anfangt nur noch die X Modelle zu verloeten waer mir das denn Aufpreis wert
    MSI 970Gaming, FX 8350, MSI RX480 GamingX, 16Gb Kingston, Acer XG270HU
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  4. #4

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    AW: CPU: Nachträglich selbst verlöten, geht das?

    Zitat Zitat von Bluebird Beitrag anzeigen
    Muss man Liquid Metall nicht auch alle Nase lang erneuern ? ich meinte schon mal gelesen zu haben das die sache ueber Jahre auch langsam nach laesst ...
    Also ich fuer meinen Teil wuerde da jetzt nicht sparen wollen und wenn AMD mal anfangt nur noch die X Modelle zu verloeten waer mir das denn Aufpreis wert
    naja 6 Jahre vs 5 Temperaturzyklen sind dann doch ein kleiner Unterschied...

  5. #5
    Avatar von Incredible Alk
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    AW: CPU: Nachträglich selbst verlöten, geht das?

    Zitat Zitat von Bluebird Beitrag anzeigen
    Muss man Liquid Metall nicht auch alle Nase lang erneuern ? ich meinte schon mal gelesen zu haben das die sache ueber Jahre auch langsam nach laesst
    Das einzige was über die Jahre passiert ist dass dus nicht mehr wegbekommst. So lange du CPU/Kühler nicht austauschst kannste Flüssigmetall beliebig lange benutzen ohne dass es "schlechter wird" - im Gegensatz zu austrocknender Wärmeleitpaste.

    Bei Flüssigmetall unterm IHS brauchste dir keine Gedanken mehr zu machen. Das hält Jahrzehnte.
    Core i7 5960X @ 4 GHz / 1,2v; 64 GB DDR4-2400; Nvidia TitanX @ 2 GHz; Komplett-WaKü
    Fragen über moderative Entscheidungen? Hier gibts Antworten.

    Aus gegebenem Anlass: Ich bin in keinem anderen Forum angemeldet und nutze keine sozialen Netzwerke - den Original-Alki gibts nur bei PCGHX. Alles andere sind Fakes.

  6. #6
    Avatar von Downsampler
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    AW: CPU: Nachträglich selbst verlöten, geht das?

    Meine WLP hab ich seit 2011 drauf und seitdem hat sich im Temperaturverhalten garnix geändert...

  7. #7
    Avatar von ChrisMK72
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    AW: CPU: Nachträglich selbst verlöten, geht das?

    Was ist denn jetzt daran, dass die Intel "Zahnpasta" zwar schlechter Wärme ableitet, aber länger hält, als herkömmliche WLP ?
    Hab öfter gelesen, dass die nach Jahren auch nicht nachlassen soll, bei den zugegebenermaßen eh schon schlechteren Temps, damit.

    Wenn's die schon seit Ivy Bridge gibt, müsste es doch schon Erfahrungen zu der Intel WLP geben !?

    Wie ist es denn damit ? Reicht die nicht im normalen Spielbetrieb, mit moderatem OC völlig aus, also so bei 4,5-4,8 GHz maximal ?
    Oder throttelt die CPU dann schon, wärmebedingt(bei 90-100 Grad C° ? ) ?

    Ich meine, wer übertaktet, holt sich doch zumindest schonmal n guten Luftkühler, bzw. sorgt allgemein für bessere Kühlung, oder ?

    Hab bisher keine Erfahrung machen können, mit CL.

  8. #8

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    AW: CPU: Nachträglich selbst verlöten, geht das?

    Zitat Zitat von Bluebird Beitrag anzeigen
    Muss man Liquid Metall nicht auch alle Nase lang erneuern ? ich meinte schon mal gelesen zu haben das die sache ueber Jahre auch langsam nach laesst ...
    Kann ich nicht bestätigen. Das ist quasi wie verlötet, deshalb klebt man normalerweise den Deckel danach auch wieder mit hitzebeständigem Silikon zu - also von außen siehst Du gar nicht, dass an der CPU irgendwas "anders" wäre. Erst, wenn Du das Silikon durchtrennst und den Deckel abnimmst. Sie ist dann nur erheblich resistenter gegen Hitzeentwicklung, erst recht, wenn Du sehr hohe Ströme durchjagen willst. Allerdings machen die die CPU auch kaputt, wenn das Termometer in der CPU noch keine so hohen Temps anzeigt, also nur weil mit Wasserkühlung usw. dann 50-60°C drauf steht, heißt das nicht, dass eine CPU, wo Du vielleicht 250W durchjagst, wirklich länger hält als mit schlechter Boxed-Kühlung bei 150W und 90°C.

    Wie Incredible Alk schrieb, bekommt man Flüssigmetall teilweise schlecht ab. Hast Du eine vernickelte Kühlerunterseite, ist in der Regel alles halb so wild - einfach ein bisschen polieren und es sieht etwas blöd aus, aber geht noch. Bei Kupfer hast Du dann wirklich eine dicke Schicht, wo das Flüssigmetall reinlegiert ist, und die bekommst Du da auch nicht mehr gescheit ab. Das heißt, Du kannst sie nur glatt schleifen und es sieht dann optisch für immer etwas doof aus(aber schaut ja normal keiner drunter . Wenn es schlecht läuft, kann sich das Kupfer auch mit dem Die verbinden. Das soll angeblich bei Vernickelung nicht möglich sein.

    Zur Wärmeleitpaste: Standardmäßig ist sie oft sehr dick aufgetragen, sodass eine Austrocknung zum Problem wird. Hat man sie selbst intelligent aufgetragen, sodass sie nur in Ritzen kriecht, und der Rest fest aufliegt, ist auch dauerhaft so gut wie kein Unterschied feststellbar, wenn die WLP gut ist. Natürlich muss die Halterung des Kühlers auch anständig sein, sodass er wirklich komplett eben auf dem Die aufliegen kann und nicht von Natur aus ein Spalt ist, den man zwangsläufig überbrücken muss.

  9. #9
    Avatar von -Shorty-
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    AW: CPU: Nachträglich selbst verlöten, geht das?

    Nach dem Köpfen kann man den Chip halt voll ausfahren.

    Bei meinem i5 reicht noch ein Luftkühler, trotz der witzigen Spannung alles noch im Rahmen.
    (von Caseking geköpft und die Werte auch )

    -30min-1-41v.jpg


    Bin nun aber bei etwas weniger Takt und Spannung unterwegs, macht in Spielen halt keinen Unterschied ob 4,8 Ghz oder 5 Ghz.

    Aber nie wieder die CPU Temperaturen im Blick haben müssen...
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken -30min-1-41v.jpg  
    i5 8600k @ 5,0 GHz @ 1,40V /GB Z370 Aorus UG/bQ Dark Rock Pro2
    Palit GTX 1080 @ 2052MHz 2x 16 GB G.SKILL TridentZ 3200 15-15-15-35 2T / FiiO E10k
    256GB m.2 960Pro+256GB Samsung840+830 SSD & 2x2TB Seagate Barracuda 7200.12 & 16GB Intel Octane
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  10. #10
    Avatar von Oberst Klink
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    AW: CPU: Nachträglich selbst verlöten, geht das?

    Zitat Zitat von Incredible Alk Beitrag anzeigen
    Das einzige was über die Jahre passiert ist dass dus nicht mehr wegbekommst. So lange du CPU/Kühler nicht austauschst kannste Flüssigmetall beliebig lange benutzen ohne dass es "schlechter wird" - im Gegensatz zu austrocknender Wärmeleitpaste.

    Bei Flüssigmetall unterm IHS brauchste dir keine Gedanken mehr zu machen. Das hält Jahrzehnte.
    Ja, und sofern das Flüssigmetall Gallium enthält, sind Alukühlkörper Tabu. Das Gallium zersetzt das Alu. Wenn, dann muss der Kühler eine Kupferbodenplatte haben.

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