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  1. #1

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    Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Coffee Lake-S: Benchmarks häufig durch Auto-OC beeinflusst

    Die Benchmarkergebnisse bei Intels aktuellen Coffee-Lake-S-Modellen unterscheiden sich zwischen verschiedenen Reviews teils stark. Ein Grund hierfür sind die automatischen Übertaktungsfunktionen, die bei einigen Mainboards durch die verwendeten BIOS-Versionen standardmäßig aktiviert sind. Dadurch ergibt sich in Extremfällen ein Leistungszuwachs von mehr als 10 Prozent gegenüber den von Intel spezifizierten Taktraten.

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  2. #2

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    AW: Coffee Lake-S: Benchmarks häufig durch Auto-OC beeinflusst

    Das ist schon beim Haswell und dem Gigabyte G1 Sniper M5 so gewesen. Alle Optionen auf "Auto" und trotzdem taktet er auf allen 4 Kernen mit 3,9GHz und hebt auch selbstständig entsprechend die Vcore auf 1,17V an.
    Man muss schon die Vcore auf "normal" stellen, damit nur 1,1V Standardspannung anliegen sollen. Der Multi geht trotzdem auf 39 bei allen 4 Kernen. Den kann ich nur manuell auf die "Vorgabewerte" einstellen. Aber mit 1,17V geht deutlich mehr als 3,9GHz .
    Intel Core i7-4770K | Gigabyte G1.Sniper M5 | Mushkin Blackline 16 GB | MSI Geforce GTX 1080 Gaming X 8G | Noctua NH-U12S & Scythe Slip Stream 120 PWM | Samsung SSD 850 Evo 1TB | Creative SoundBlaster Recon3Di | Killer E2201 | Be Quiet Straight Power 10-CM 500W | Jonsbo W2 & Be Quiet Silent Wings USC 120mm | Speedfan & MSI Afterburner | Windows 10 Home 64bit

  3. #3

    AW: Coffee Lake-S: Benchmarks häufig durch Auto-OC beeinflusst

    Erstmal, sehr gut geschriebener Artikel, der neutral und umfassend informiert.

    Zum Thema: Naja, ich werde grundsätzlich misstrauisch wenn Tester plötzlich selbstverständliche Dinge (die in früheren Tests Usus waren) weglassen, wie z.B. im Falle von Computerbase: Die Undervolting-Tests und die Temperatur- & Leistungsaufnahmemessungen beim Übertakten. Wenn diverse BIOS-Versionen auch noch Auto-OC-Funktionen an- bzw. ausschalten und die Leistungsaufnahme unter Vollast um 50-60 Watt anheben oder senken, würden Untersuchungen wie sie Computerbase diesmal weggelassen hat, Ungereimtheiten deutlich machen.

    Merkwürdig ist auch, dass alle Tester so eine Art Engineering/Qualification Sample (Intel "confidential") erhalten haben, soweit ich das bei den Ryzen-Tests erkennen kann, waren das finale CPUs wie aus dem Handel (teils oiginal verpackt).

    Edit: Zeitmangel als Grund für das Weglassen von obligatorischen Untersuchungen, wäre diesmal ulkig, da der CPU-Redakteur von CB iirc schon 2-3 Wochen vor dem Coffee Lake-Launch erwähnte, dass er bereits Platinen und CPUs in den Händen hält.
    Geändert von Freiheraus (09.10.2017 um 18:43 Uhr)
    CPU: Ryzen 7 1700 | Mainboard: Gigabyte GA-AB350N-Gaming WIFI | RAM: 2 x 16GB Crucial VLP DDR4 2400 ECC | Cooler: Noctua NH-U9S (w/ AM4-Kit)
    GPU: Sapphire RX 570 ITX (-40% Powerlimit) | SSD: Samsung 850 EVO 500GB | PSU: Seasonic Prime Titanium 650W | Monitor: NEC 23" FHD IPS | OS: Lose 10 Pro

  4. #4

    AW: Coffee Lake-S: Benchmarks häufig durch Auto-OC beeinflusst

    Zitat Zitat von Freiheraus Beitrag anzeigen
    Merkwürdig ist auch, dass alle Tester so eine Art Engineering/Qualification Sample (Intel "confidental") erhalten haben, soweit ich das bei den Ryzen-Tests erkennen kann, waren das CPUs wie aus dem Handel (teils oiginal verpackt).
    Ja das ist total verdächtig, gabs bisher in der Form nicht, zumal beweißt die breite Verfügbarkeit im freien Handel, das deutlich mehr 'Production Sample' 6Kerner CFL lieferbar sind als verkauft werden können.

  5. #5

    AW: Coffee Lake-S: Benchmarks häufig durch Auto-OC beeinflusst

    Zitat Zitat von Freiheraus Beitrag anzeigen
    Merkwürdig ist auch, dass alle Tester so eine Art Engineering/Qualification Sample (Intel "confidential") erhalten haben, soweit ich das bei den Ryzen-Tests erkennen kann, waren das finale CPUs wie aus dem Handel (teils oiginal verpackt).
    Mich würde immer noch ein Test bei gleichen Taktraten interessieren. So könnte man den Unterschied zwischen Broadwell-E, Ryzen, Skylake-X und Coffee-Lake besser sehen. Wenn er da relativ schlecht abschneidet, dann wäre es ein Indiz, dass irgendwas nicht passt.
    Gefahr ist auch, dass du ein Golden Sample bekommst und die Retail-CPUs deutlich stärker durch die TDP limitiert werden. Wenn du eine sehr gute CPU mit niedrigen Spannungen bekommst, dann kannst du natürlich auch stärker und länger hochtakten. 8700 scheint hier ja beispielsweise auffällig gewesen zu sein. Wegen der schlechten Liefersituation ist natürlich ein Vergleich mit einer Retail-CPU nicht möglich.

  6. #6

    AW: Coffee Lake-S: Benchmarks häufig durch Auto-OC beeinflusst

    Zitat Zitat von mcmarky Beitrag anzeigen
    Das ist schon beim Haswell und dem Gigabyte G1 Sniper M5 so gewesen. Alle Optionen auf "Auto" und trotzdem taktet er auf allen 4 Kernen mit 3,9GHz und hebt auch selbstständig entsprechend die Vcore auf 1,17V an.
    Man muss schon die Vcore auf "normal" stellen, damit nur 1,1V Standardspannung anliegen sollen. Der Multi geht trotzdem auf 39 bei allen 4 Kernen. Den kann ich nur manuell auf die "Vorgabewerte" einstellen. Aber mit 1,17V geht deutlich mehr als 3,9GHz .
    Ein Enhanced-All-Core-Turbo ist mittlerweile bei quasi allen Mainboards die Standard-Einstellung. Ich glaube nur bei Super Micro habe ich ihn noch nie gesehen, bei Asus und MSI-Gaming-Boards dagegen immer. Wenn CPU-Tester dass nie bemerken, sollte es die Ergebnisse aber nicht übermäßig beeinflussen, da alle Kontrahenten profitieren. Ärgerlich wäre es nur, wenn verschiedene Mainboard-Hersteller als Testbasis genommen und die Einstellungen nicht überprüft werden und zufällig einer ohne Enhanced Turbo dabei ist. Bei Carstens Tests könnt ihr euch aber sicher sein, dass der Prozessor gemäß der Spezifikationen des CPU-Herstellers läuft.

    Womit wir bei einem leidigen zweiten Problem wären:
    Unabhängig vom Single-Core-Turbo-Takt auf allen Kernen gibt es auch noch Unterschiede beim AVX-Allcore-Takt. Da können die Mainboard-Hersteller nur eingeschränkt etwas dafür, denn Intel verheimlicht die Sollwerte mittlerweile ganz offiziell und man kann nur raten, ob nun die TDP oder der All-Core-Turbo-Takt eingehalten werden soll. Auf Geschwindigkeitsmessungen hat dies mangels Relevanz von AVX im Alltag quasi keinen Einfluss, aber auf Verbrauchs- und Temperaturmessungen. Skylake X erhielt deswegen zu Unrecht den Ruf eines extrem hohen Stromverbrauches und mir ruiniert es die Mainboard-Verbrauchsmessungen. Meinungsäußerungen zur Handhabung des Problems sind übrigens willkommen:
    Kurzumfrage: Wie soll PCGH Mainboards auslasten?

  7. #7

    AW: Coffee Lake-S: Benchmarks häufig durch Auto-OC beeinflusst

    @PCGH_Torsten:
    Ihr habt ja keine Retail-CPU von Intel bekommen. Theoretisch könnte Intel besonders selektierte CPUs verteilt haben. Habt ihr da irgendwelche Vergleichsmöglichkeiten? Besonders beim 8400 würde ein besonders gutes Exemplar einiges bringen. So würde man weniger stark von der TDP eingebremst werden.

  8. #8

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    AW: Coffee Lake-S: Benchmarks häufig durch Auto-OC beeinflusst

    Interessant ist die Frage, wie es mit der Garantie aussieht, immerhin wird hier übertaktet, auch wenn das ganze nicht wirklich schlimm ist. Rein formal müßte Intel die CPUs dann nicht zurücknehmen und die Boardhersteller stattdessen dafür gerade stehen.
    i7 3770, GTX 980Ti, 32GB RAM, Seasonic X460FL, Samsung Syncmaster 1100MB Röhrenmonitor

  9. #9
    Avatar von Noxxphox
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    AW: Coffee Lake-S: Benchmarks häufig durch Auto-OC beeinflusst

    Zitat Zitat von Pu244 Beitrag anzeigen
    Interessant ist die Frage, wie es mit der Garantie aussieht, immerhin wird hier übertaktet, auch wenn das ganze nicht wirklich schlimm ist. Rein formal müßte Intel die CPUs dann nicht zurücknehmen und die Boardhersteller stattdessen dafür gerade stehen.
    Rein rechtlich ist die Garantie verloren, jedoch kann im Regelfall dir keine Nachweisen das du Übertaktet hast. Außer du jubelst mit nem Boxed Kühler 2V durch. Dann glaube ich kann es verfärbungen geben die als Beweis gelten könnten
    Solange du nicht grob Fahrlässig übertaktest ohne Ahnung und Grenzen dürfte es ziemlich schwer sein dir das Nachzuweisen
    I7 4790K @ 4,8Ghz @1,25V @ H²O //ASUS Maximus Hero @ H²O // 16Gb G.SKILL Trident X @ 2400Mhz //GTX 980Ti G1 Gaming @ 1,55Ghz & 8Ghz @ 1,2V @ H²O //Be Quiet Dark Power Pro 11 850W // Corsair Obsidian 900D
    Ich bin Legasteniker und kann daher nicht beser Rechtschreibung und gramatik. Ich bitte um euer verständnis.

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  10. #10

    AW: Coffee Lake-S: Benchmarks häufig durch Auto-OC beeinflusst

    ich würde gerne wissen, ob das mit dem "multicore enhancement" etc. bei allen boards möglich ist und ob das auch bei den non k prozessoren funktioniert? wäre ja dann ganz cool wenn man dann einem i5 8400 über dieses auto oc zb mit einem sehr günstigen z board doch noch ein paar hundert mhz abringen könnte ...

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