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GxGamer
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Inhaltsverzeichnis
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Verpackung und Lieferumfang
Spezifikationen
Erster Eindruck
Das Gehäuse im Detail
Montage und Einbau
Temperaturen und Lautstärke
Fazit
Danksagung
Verpackung und Lieferumfang
Das Gehäuse wird im weiß-schwarzen Karton geliefert.
Es ist gut von Styropor gepolstert, eine extra Styroporplatte schützt die Front.
Zum Lieferumfang gehören:
-Tüte mit Abstandshaltern, Schrauben und Unterlegscheiben
-Laufwerkschienen 3,5"
-Adapter + Blende für externes 3,5"-Gerät
-Kabelbinder
-Speaker
-Adapter USB 3.0 extern auf intern
Ein Handbuch sucht man vergebens. Man findet zwar eine Karte auf der steht das man unter Sharkoon.com eine Anleitung findet, wenn man aber gerade erst den PC zusammenbaut ist dies nicht wirklich hilfreich. Zudem gibt es für dieses Gehäuse keine Anleitung, nur für das Ur-Nightfall.
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Spezifikationen
Montageplätze|5x 5,25"{br}5x3,5"
Lüfterplätze| 1x 120mm Heck (frei){br}1x 120mm Front (belegt)
Platz für Grafikkarten|28cm
I/O-Panel|2x USB 2.0{br} 1x USB 3.0{br} Audio
Gewicht|6kg
Formfaktoren| ATX, Mikro-ATX
PCI-Erweiterungsplätze|7
Der erste Eindruck war ziemlich edel, die Front aus gebürstetem Aluminium mit dem glänzenden Finish versteht zu überzeugen.
Im Gegensatz zum normalen Nightfall findet man ein hochwertiges PCGH-Logo am Lüftermesh. Das Gehäuse ist komplett schwarz-matt lackiert. Die Verarbeitung ist ordentlich, die Seitenteile schliessen gut und sind massiv ohne dabei zu klemmen.
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Das Gehäuse im Detail
Auch auf den zweiten Blick macht das Gehäuse einen wertigen Eindruck. Es klappert und wackelt nix, auch die Plastikhalterungen für Laufwerke nicht.
Auf dem Mainboardtray sind alle Bohrlöcher mit einer Nummer versehen, die passende Anleitung für die Löcher ist auch eingestanzt. Zudem findet man eine Backplateöffnung für CPU-Kühler.
Sehr markant ist die Aussparung für den Kabelkanal. Dort finden sämtliche Kabel genug Platz zur Gehäusewand. Zusätzlich sind entlang des Kanals kleine Haken ausgestanzt, an denen Kabel festgezurrt werden können. Die Backplateöffnung war sehr kompatibel, mit 4 Testmainboards gab es keine Probleme. Dabei fiel auch die kleine Öffnung oberhalb der Backplateöffnung auf: Man kann dort das 4+4Pin EPS Stromkabel hindurchführen, so dass es nicht mehr im Gehäuse hängen muss.
Damit möchte ich zur Front kommen. Sie ist das schönste am Gehäuse, bietet aber auch die meiste Kritik.
Fangen wir oben beim I/O-Panel an. Es sieht gut aus, ist meiner Meinung nach aber unpraktisch. Warum? Kleines Ratespiel dazu:
Welcher Knopf ist Power, welcher Reset? Schliesst mal ein Headset an. Gar nicht so einfach ohne Beschriftung/Kennzeichnung. Natürlich muss man es nur einmalig ausprobieren, dann weiss man das ja. Unpraktisch finde ich es dennoch. Zudem liegen die USB-Ports zu nah beieinander, beim Anschluss breiterer Geräte (WLAN-Stick, Speicherkartenleser oder DVB-T-Stick) ist der direkt benachbarte Anschluss nicht mehr zu benutzen. Dann fällt einem natürlich auch dieser unschöne Spalt an der Frontblende auf. Es wurde soviel Wert auf Design gelegt, dieser Spalt macht aber sehr viel kaputt. Direkt darunter findet man das Sharkoon-Logo sowie die LEDs. Diese sind farblich gekennzeichnet (HDD rot, Power blau) und leuchten extrem stark, sie blenden sogar bei direkter Ansicht. Nach den 5 5,25" Laufwerksschächten findet man dann das in die Front eingelassene Mesh mit dem PCGH-Logo.
Werfen wir nun einen Blick hinter die Front. Dort entdecken wir einen doppelten Staubfilter, direkt hinter dem Mesh und vor dem Lüfter. Der Lüfter befindet sich an einer Platte, die abgeschraubt werden kann. Auf diese Weise wird der Lüfter komfortabel gewechselt, man braucht sich dabei nicht zu verrenken. Der Lüfter ist ein Silent Eagle 800 in der PCGH-Edition, welcher sich mit 800upm bewegt und auf Silent ausgelegt ist. Freundlicherweise ist dieser auch bereits entkoppelt am Gehäuse angebracht.
Die Entkopplung ist aber kontraproduktiv. Da der Lüfter durch die Gummipolster 1-2mm breiter wird, drückt er im entkoppelten Zustand gegen den Festplattenrahmen, welcher sich dadurch sogar minimal verbiegt. Zudem ist ein spürbarer Druck auf Lüfterplatte und HDD-Käfig festzustellen. Das macht die Entkopplung sinnlos, da die Vibrationen nun am HDD-Käfig übertragen werden.
Ein Bilick in den Innenraum verrät einem die komplett schwarze Lackierung, zudem findet man nette Details. Die Festplatten werden quer eingesetzt.
Am Boden des Gehäuses findet man einen Platz für eine 2,5"-SSD mit entsprechender Beschriftung. Jedoch ist die längsseitige Ausrichtung nicht optimal, die Stromkabel von HDD bis zur SSD sind so meist zu kurz (deshalb liegt die SSD bei mir lose im HDD-Schacht).
Das Netzteil findet seinen Platz auf seinen eigenen Gummipolstern. Zudem wird es von einem Staubfilter geschützt.
Die Öffnungen für das Kabelmanagement sind sinnvoll auf Höhe der jeweiligen Komponenten platziert.
Die Bedienelemente der Front sind (wie meistens, da Standard) gut beschriftet. Der USB 3.0 Anschluss ist extern, als auch intern über den mitgelieferten Adapter anschliessbar. Jedoch verfügt das Gehäuse nicht über eine Öffnung um das USB-Kabel nach draussen zu führen, also hab ich einfach die Öffnungen für die Wasserkühlung zweckentfremdet.
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Montage und Einbau
Die Montage der Komponenten verläuft problemlos. Im Test wurden 4 Mainboards verbaut:
ASUS M4A78-E
ASRock 880G Pro3
Gigabyte GA790DX-4
Sockel 775 OEM-Board
Es steht genügend Platz zur Verfügung um nirgends anzuecken. Auch die Laufwerke, das Netzteil liessen sich problemlos ins Gehäuse setzen.
Auf 3,5" Laufwerke werden die beigefügten Schienen gesetzt und diese werden dann unproblematisch in den Käfig geschoben. Lediglich der 2,5" Platz für SSDs machte mir Probleme. Da er quer zum Festplattenkäfig angeordnet ist, braucht man ein entsprechend langes SATA-Kabel um die Kluft von HDD zur SSD zu überwinden. Oder einen extra SATA-Strang für die SSD.
Temperaturen und Lautstärke
Das Gehäuse dämpft das Betriebsgeräusch ganz ordentlich. Wunder darf man aber keine erwarten, laute Turbinen wird man dennoch hören. Jedoch ist der installierte Lüfter ja bereits auf leise getrimmt. Die Lautstärke empfinde ich subjektiv als angenehm.
Das Testsystem:
AMD Phenom II X4 965
Xilence M606 CPU-Kühler
AsRock 880G Pro3
2xHDD, 1xSSD
GTX460 V2 (Standardkühler Gainward)
Soundblaster Creative X-Fi Xtreme Audio
Bequiet 500W PCGH-Edition
Wie man sehen kann, sind die Temperaturen im Auslieferungszustand nicht die besten. Schon das wechseln des Lüfterplatzes von der Front zum Heck senkt die CPU-Temperatur unter Last um ganze 10°C. Ein zusätzlicher Hecklüfter ist empfehlenswert. Zusätzlich möchte ich die Empfehlung aussprechen den Lüfter serienmässig am Heck zu installieren. Dies würde der Temperatur zu Gute kommen sowie das Problem mit der fehlerhaften Entkopplung an der Front lösen.
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Fazit
Das Gehäuse konnte im Test mit einer guten Verarbeitung überzeugen. Der sehr gute Gesamteindruck wird aber leider von einigen Designschnitzern getrübt.
Es werden sicherlich nicht alle Wünsche erfüllt (flexible Einbaurahmen, Deckellüfter), jedoch bin ich der Meinung das dass Preisleistungsverhältnis sehr gut ist, denn für den Preis von 54,90€ bekommt man doch einige Features die in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich sind. Ich kann das Gehäuse ohne Bedenken uneingeschränkt weiterempfehlen.
Pro
+ Sehr gute Verarbeitung
+ Features
+ Lautstärke
+ günstig
Contra
- Frontlüfter nicht effektiv
Danksagung
Hiermit möchte ich mich bei der PCGH-Redaktion bedanken, welche mir ihr Testmuster für das Review zur Verfügung gestellt hat.
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Das einzige, was mir bei deinen Testberichten aufgefallen ist, ist, dass du kein Titelbild benutzt. Ist das Absicht? Ich finde, dass man so noch ein bisschen visuelle Abgrenzung zur Überschrift schafft und, wenn auf dem Bild das ganze Produkt abgebildet ist, bei einem Gehäuse gleich weiß, wie es aussieht und sich so schon selbst einen ersten Eindruck verschaffen kann 

