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  1. #1
    Software-Overclocker Avatar von rabensang
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    [Review] Coolermaster HAF-X

    Ein dickes Dankeschön für die Bereitstellung geht an Coolermaster.






    Inhaltsverzeichnis:
    Einleitung:
    Die "High Airflow"-Serie von Coolermaster dürfte unter Gamern und Enthusiasten gleichermaßen beliebt sein. Die Gehäuse mit dem Kürzel "HAF" bieten besonders hohen Luftdurchfluss und können somit High-End Hardware zuverlässig kühlen. Die neuste Kreation dieser Serie hört auf den Namen HAF-X RC-942. Schon auf der Cebit konnte man eine Vorabversion dieses Big-Towers bewundern und sehen, dass für die aktuelle und kommende Hardware nette Features eingebaut wurden. Welche das genau sind und wie der Eindruck im Gesamten ist, erfahrt ihr in diesem Test.


    Spezifikationen/Features:
    • Mainboardgröße:
      • Micro-ATX
      • Standard-ATX
      • E-ATX
      • XL-ATX
    • Abmessungen:
      • Länge: 55,0cm
      • Breite: 23,0cm
      • Höhe: 59,0cm
    • Gewicht: ca. 14,35 kg
    • Material: Stahl, Kunststoff
    • Laufwerkseinschübe:
      • 5 x 3,5"
      • 4 x externe 5,25"-Laufwerksschächte
      • 2 x Hot Swap-Schächte für 3,5" und 2,5"-Laufwerke
    • Lüfter:
      • 1x 230 mm (Front, Red LED)
      • 1x 200 mm (Seitenteil)
      • 1x 140 mm (Rückseite)
      • 1x 200 mm (Deckel)
      • 1x 200 mm (Deckel, optional)
      • 1x 120 mm (VGA-Lüftertunnel, optional)
      • 1x 80 x 15 mm (VGA-Halter, optional)
    • Front Panel-Anschlüsse:
      • 2x USB 2.0
      • 2x USB 3.0
      • 1x Firewire
      • 1x eSATA
      • Audio Ein- und Ausgang
    • Netzteilformfaktor: Standard ATX
    • Maximale Grafikkartenlänge: 34,2 cm
    • Maximale CPU-Kühlerhöhe: 19,0 cm
    • Zusätzliche Features:
      • Staubfilter
      • CPU-Hole zur einfachen Installation von CPU-Kühlern
      • Seitenfenster
      • Lüfter LEDs




    Verpackung/Lieferumfang:
    Coolermaster verpackt den neuen HAF-Sprössling in einem üblichen Karton. Neben den ausführlich beschriebenen sowie bebilderten Features und Spezifikationen, findet der Käufer reichlich Abbildungen und Fotos. Im Inneren verweilt der Big-Tower gut gepolstert und in Folie verpackt, gegen äußere Einflüsse beim Transport. Das Window wurde mit schützender Klebefolie überzogen.




    Der Hersteller gestaltet den Lieferumfang recht großzügig und wartet mit hilfreichen Features auf. Folgende Teile liegen bei:
    • diverse Schrauben + Schraubendreheraufsatz für Mainboardhalterungen
    • 10x Kabelbinder
    • 1x Speaker
    • 1x Halterung mit integrierter Kühlung für mehrere Grafikkarten
    • 1x Konverter USB 3.0 auf USB 2.0
    • 1x 8pin-Powerkabel-Verlängerung
    • detaillierte und bebilderte Anleitung
    • 4 optional montierbare Räder




    Optik/Details außen:
    Wie schon der Vorgänger wirkt auch das HAF-X Gehäuse sehr markant. Die Designer blieben der industriellen und martialischen Optik treu, wenngleich die eingesetzten Stilelemente besser ineinanderfließen. Neben den ausgeformten Seitenteilen, findet selbst das Window wieder Einzug im HAF RC-932 Nachfolger. Auch wenn die Positionierung und Formgebung maßgeblich verändert wurde. Optisch erinnert das HAF-X an einen Panzer. Betrachtet man die komplette Front, fällt es einfach, eine entsprechende Tank-Kette zu assoziieren. Gleiches gilt für den Deckel, der an eine Turbinen- bzw. Motorabdeckung erinnert.
    Im unteren Teil der Front findet sich einer der drei verbauten 200-mm Lüfter wieder. Die Abdeckung mit integriertem Logo lässt sich einfach und schnell entfernen sowie reinigen, dank des Staubschutzfilters. Gleich darüber kann der Benutzer auf die beiden Hot-Swap Eingänge zugreifen. Deren Mechanismus ist einfach zu öffnen und bietet ordentlichen Halt. Optisch im selben Element eingebettet, sind die vier weiteren Blenden für die 5,25"-Schächte. Die Abdeckungen können einfach von außen entfernt werden. Dahinter ist zur Installation eines Laufwerks lediglich noch ein Stück Blech zu entfernen. Am obersten Teil der Front befinden sich die verschiedenen externen Anschlüsse. Dazu gehören eine eSata-, eine Firewire- und jeweils zwei USB 3.0- und 2.0-Schnittstellen sowie die üblichen Audio Ein- und Ausgänge. Unweit darüber, leicht abgeschrägt, finden Power-, Reset- und LED-Taster ihren Platz. Um den ungewollten oder unbefugten Zugriff darauf zu verhindern, hat Coolermaster eine verschiebbare Blende am Front Panel angebracht. Im weiteren Verlauf des Deckels sind zwei Lüfterabdeckungen mit integrierten Staubfiltern ersichtlich, unter denen sich nur ein vorinstallierter 200-mm Lüfter befindet. Ein zweiter kann optional erworben werden. Die Rückseite des HAF-X spiegelt die High-End-Hardware Ausrichtung wieder. Neben drei relativ großen Wakü-Ausgängen geht der Blick über den 140-mm Lüfter bis hin zu den satten neun Erweiterungsslots. Dadurch ermöglicht Coolermaster dem Käufer, ein Board im XL-ATX Format zu verbauen. Das Netzteil findet im unteren Teil Platz. Außerdem platziert der Hersteller noch diverse Öffnungen. Die Seitenteile vergrößern den gebotenen Raum durch ihre nach außen gewölbte Form. Zum einen können hinter dem Mainboardtray dickere Kabel verstaut werden und zum anderen erhöht sich die Kompatibilität zu sehr hohen CPU-Kühlern. Das Linke Seitenteil verfügt außerdem über den dritten verbauten 200-mm Lüfter, der zur Grafikkartenkühlung gedacht ist.

















    Im Innenraum geht Coolermaster endlich den Schritt bei der HAF-Serie, der dringend nötig war - nämlich den, einer komplett farbigen Lackierung. Obwohl es ein Sondermodell mit diesem Feature gibt, ist es bei den regulären Gehäusen dieser Reihe eine Neuerung, die auch beim kleinsten, kommenden Case vorhanden sein wird. Die grobe Aufteilung entspricht in den Grundzügen dem des HAF RC-932, trotzdem wirkt die Aufteilung durchdachter und der Platz ist etwas besser aufgeteilt.
    Wie üblich finden sich fünf 3,5"- und vier 5,25"- Schächte im vorderen Teil des HAF-X. Gegenüber dem Vorgänger gehen zwei der zuletzt genannten Plätze zugunsten der beiden Hot-Swap Bays verloren. Dabei lassen sich genau dort jeweils 3,5" und 2,5" Festplatten oder SSDs verbauen. Eine weitere Einbaumöglichkeit für die kleinere HDD-Version, befindet sich als Zusatz in dem oberen 3,5" Rahmen. Das Netzteil wird auf dem Boden platziert und kann in zwei Richtungen verbaut sein. Diesmal denkt Coolermaster glücklicherweise auch an dieser Stelle an einen Staubfilter. Zur optischen Verschönerung ist eine bewegliche Kunststoffabdeckung angebracht, die die unnötigen Kabel verdeckt. Gleich darüber befindet sich ein modularer Lufttunnel, der es ermöglich, einen 120-mm Lüfter zu verbauen und somit die Grafikkarten nochmals verbessert zu kühlen. Neben den per Thumb-Screw befestigten Erweiterungsslot-Blenden, können selbst die Laufwerke werkzeuglos montiert werden. Das CPU-Loch ist recht großzügig ausgeschnitten um Kompatibilitätsprobleme zu minimieren. Selbst bei montierten XL-ATX Boards bleibt genügend Freiraum um ungestört dem Handwerk nachzugehen. Im Deckel besteht die Möglichkeit, einen 360er Radiator zu verbauen. Alle vormontierten Lüfter können wahlweise direkt am Mainboard angeschlossen werden, oder den Strom übers Netzteil erhalten. Ein weiteres Highlight befindet sich unter dem einfach zu entfernenden Deckel. Die Gehäusespeziallisten haben das I/O Panel so gestaltet, dass sich die USB 3.0 Anschlüsse mit Hilfe der passenden Kabel in einfache USB 2.0 Ports umbauen lassen.













    Insgesamt wirkt die Verarbeitung des HAF-X hochwertig und die Pulverbeschichtung ist sehr kratzfest. Nirgends gibt es scharfe Kanten oder unsauber verarbeitete Abschnitte.
    Praxis/Einbau:
    Der Einbau aller Komponenten gestaltet sich recht einfach, da der Benutzer genügend Platz hat, um ordentlich zu Werke zu gehen. Zu aller erst sollte das Netzteil ins Gehäuse verbaut werden. Dann kann Mainboard und Grafikkarte hinein wandern. Die Laufwerke selbst, lassen sich einfach durch die Front montieren und dann werkzeuglos befestigen. Zu guter letzt kann nun die Kabellage angeschlossen und hinter dem Mainboardtray verstaut werden. Insgesamt hat Coolermaster auf eine hohe Benutzerfreundlichkeit geachtet.










    Testsystem:
    Das Testsystem basiert auf einem Sockel 1366 System mit Core i7 920 (D0) und passendem Mainboard von MSI. Die Bilddarstellung übernimmt eine MSI Radeon HD5830 Twin Frozr II. Zur besseren Kompatibilitätsprüfung kommt ein Noctua NH-D14 zum Einsatz. Dieser Kühler verbraucht neben dem Thermalright Silver Arrow enorm viel Platz. Die eingesetzten NF-P12/14 Lüfter sind beim Test auf unhörbare 5 Volt heruntergedrosselt. Unter Grafiklast wird die Drehzahl der HD 5830 auf 85% festgesetzt.




    Testmethodik:
    Alle Gehäuse müssen die selben Tests durchlaufen und werden mit den gleichen Mitteln gemessen. Dabei gilt, dass keine Optimierungen erfolgen. Alle Gehäuse verbleiben im ausgelieferten Zustand.
    Die Temperatur wird in drei Stufen ermittelt. Zu aller erst werden im Windows Idle nach ca.30 Minuten die Werte aller Komponenten notiert. Volle Auslastung erfolgt per Prime 95 und Furmark. Die dabei erreichten Temperaturen sind realitätsfern, von daher messen wir das Ganze extra noch im normalen Spielbetrieb. Dazu wird Crysis Warhead im Loop ca. 45 min ausgeführt.
    • Windows Idle: ca. 30 min Desktop
    • Full Load: Prime 95 (Blend) + Furmark 3D (1900x1200 / 8x AA / Full Screen)
    • Gaming: ca. 45 min Crysis Warhead im Loop (Level Frost / 1680x1050 / Gamer / DX10 / 64 Bit / 4x AA)
    Die Lautstärke wird mit Hilfe eines handelsüblichen Schallpegelmessgeräts ermittelt. Die Positionierung erfolgt seitlich, 30cm entfernt vom Seitenteil. Die erreichten Werte wirken auf den ersten Blick zwar relativ hoch, trotzdem sollte der Abstand immer im Hinterkopf bleiben. Daher gibt es die Lautstärke extra in subjektiver Form zu finden.





    Lautstärke:





    Coolermaster findet mit dem HAF-X ein sehr gutes Verhältnis zwischen Lautstärke und Performance. Die Leistung selbst kann sich sehen lassen und liegt auf einem sehr guten Niveau.

    Fazit:
    Zusammenfassend ist zu sagen, dass Coolermaster wieder einmal ein wirklich großartiges Gehäuse geschaffen hat. Das HAF-X ist nicht einfach eine plumpe 2.0-Version des Vorgängers, sondern eine bis ins Detail durchdachte Weiterentwicklung. Der Fokus liegt auf der zuverlässigen Kühlung von aktuellen und kommenden High-End Komponenten. In Zeiten von Fermi kein einfaches Unterfangen, aber mit den verschiedenen Belüftungsoptionen eine bequeme und ausgereifte Methode. Die Performance stimmt der Hersteller in einem guten und annehmbaren Verhältnis zur Lautstärke ab. Daneben kann mit der guten Verarbeitungsqualität und der Stabilität bzw. Verwindungssteifheit gepunktet werden. Außerdem bietet das Case in Bezug auf die Größe einen enormen Platz im Inneren. Hinzu kommt die Möglichkeit XL-ATX Boards wie das EVGA X58 4-Way Sli zu verbauen.
    Insgesamt ist das HAF-X sehr empfehlenswert und angesichts der gebotenen Leistung mit knapp 165 Euro in einem angemessenen Preisniveau angesiedelt. Daher kann hier getrost der Gold Award vergeben werden:




    Das HAF-X kaufen...
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    weitere Reviews:

    ANTEC Dark Fleet "DF-85"
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    Geändert von rabensang (14.10.2010 um 14:52 Uhr)



  2. #2
    Software-Overclocker
    Themenstarter
    Avatar von rabensang
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    AW: [Review] Coolermaster HAF-X

    so, ist online



  3. #3
    Komplett-PC-Aufrüster Avatar von Regza
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    160

    AW: [Review] Coolermaster HAF-X

    Ich find das gehäuse echt gut , ich bau mir sowieso bald einen neuen pc zusammen und vielleicht wird das haf-x gakauft

  4. #4
    Volt-Modder Avatar von Own3r
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    AW: [Review] Coolermaster HAF-X

    Super Review!

    Ich habe das Case auch und bin sehr zufrieden mit dem Teil.

    Ich habe noch einen Fehler gefunden :

    Zu guter letzt kann nun die Kabellage angeschlossen und hinter dem Mainboardtray verstaut werden. Insgesamt hat Collermaster auf eine hohe Benutzerfreundlichkeit geachtet.
    Geändert von Own3r (14.10.2010 um 14:56 Uhr)
    AMD Phenom II X4 955 BE || Cooler Master V8 || ASUS Crosshair IV Formula || PowerColor HD5850 PCS+ || Corsair XMS3 4GB || OCZ Vertex 2 EX 60GB
    Samsung F1 HD103UJ || Be Quiet! Dark Power Pro 750W || Coolermaster HAF-X || Samsung XL2370 || Logitech G500 || Mionix Zibal 60 || Windows 7 x64


  5. #5
    Software-Overclocker
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    Avatar von rabensang
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    AW: [Review] Coolermaster HAF-X

    Danke

    Schau nochmal genau hin, da ist kein Fehler



  6. #6
    PC-Selbstbauer Avatar von FrozenBoy
    Mitglied seit
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    263

    AW: [Review] Coolermaster HAF-X

    sieht spitze aus.

  7. #7
    PC-Selbstbauer
    Mitglied seit
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    482

    AW: [Review] Coolermaster HAF-X

    Schönes Review, aber wie schauts mit einer Eignung für eine größere WaKü aus? Sind die 3 Schlauchein-/ausgänge alles, was geboten wird? Ist der Deckel Trippleradi (360er oder besser: 420er) tauglich? Der/Die/Das Haf 932 war da seiner Zeit ja vorbildlich.
    ★★★ ¿ʇǝʎ unɟ sıɥʇ sı ★★★

  8. #8
    Software-Overclocker
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    Avatar von rabensang
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    AW: [Review] Coolermaster HAF-X

    Danke

    Man kann im Deckel einen 360er Radiator unterbringen, ohne irgendwas selbst abändern zu müssen. Außerdem sind Bohrungen im Mainboardtray für einen AGB vorhanden.



  9. #9
    Freizeitschrauber Avatar von Chrismettal
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    AW: [Review] Coolermaster HAF-X

    ICH WILL EINEN VERDAMMTEN DANKE KNOPF BEI REVIEWS!!
    dann halt mündlich
    VIELEN DANK *-*

    das Review hat mir geholfen
    hab das Haf 922, das einzige was mich wirklich stört ist die fehlende lackierung .. aber das haf x hat da einen grossen schritt in die richtige richtung gemacht

    Mein nächster pc bekommt DANK DIR das Haf-X

  10. #10
    Software-Overclocker
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    Avatar von rabensang
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    AW: [Review] Coolermaster HAF-X

    Dank solcher Reaktionen, macht das Reviewschreiben immer wieder Spass

    Schön, dass es deine Auswahl erleichtert.



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