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    Avatar von DanielOcean
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    [Lesertest] Enermax Modu87+ Netzteil






    Hinweise - Navigation und Copyright
    • Das nachfolgende Inhaltsverzeichnis ist interaktiv, also mit Links gespickt und bringt Dich somit direkt zu den entsprechenden Themen, dem Kapitel oder auch deren Unterpunkte.
    • Am Ende eines jeden Kapitels findest Du eine Link-Zeile, die Dich wieder zu den aufgeführten Bereichen zurückbringt, entweder zum Start des Reviews, zum Inhaltsverzeichnis oder zum Beginn des aktuellen Kapitels.
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    • Alle verwendeten Pictures findest du ebenfalls geballt in meinem Album; wenn du also lediglich Bilder sprechen lassen möchtest, dann schau dich dort einfach um.
    • Viele Fotos und Grafiken sind z.T. von den entsprechenden Herstellern und unterliegen deren Rechte; ich hab diese Materialien für dieses Review zur Verfügung gestellt bekommen und die Verwendung ist mir somit gestattet; bitte achtet die Rechte Dritter.
    • Die meisten der Fotos sind allerdings von mir geschossen worden, somit unterliegen diese meinem Urheberrecht; bitte respektiert dies und frag zumindest wenn Ihr das ein oder andere verwenden möchtet.
    • Auch meine Texte, sofern diese nicht Auszüge oder Zitate des Hersteller-Materials sind, sind meinen geistigen Windungen entsprungen; dies kostete mich Zeit und Engagement, und allein deshalb solltet Ihr auch so fair sein und nur mit vorheriger Absprache diese Zeilen zitieren oder kopieren.
    • Alle Wertungen, Äußerungen und Kritiken dieses Reviews sind z.T. lediglich meine subjektive Meinungen und Empfindungen, und sollte somit bitte nicht als allgemein-gültig gesehen werden; aber natürlich dürft Ihr gern meine Meinung teilen, ich brauch die nicht exklusiv

    Einleitung
    Technische Daten
    Lieferumfang
    Hardware im Detail
    Vergleich vs. SeaSonic
    Messungen
    Fazit

    Vorwort

    Herzlich Willkommen zu meinem User Review für das aktuelle Enermax Modu87+ in der 500 Watt Version!

    Ich hoffe, Ihr habt alle Spaß beim Lesen dieses Reviews, auch wenn dieses ein Stück weit von der Norm abweichen wird; damit möchte ich sagen, dass ich einen etwas anderen Weg einschlagen möchte, mehr die optischen und haptischen Aspekte untersuchen möchte und ggf. sicher auch das eine oder andere Mal etwas mehr und heftiger kritisieren werde, wenngleich dies bitte nicht als reißerisch betrachtet werden soll, sondern lediglich meine Aspekte zum perfekten Produkt aufzeigt, als Vergleich bediene ich mich gerne punktuell aus der Masse der versammelten Konkurrenz; doch ich werde sicher nicht drum herum kommen viele herkömmliche Teildisziplinen zu untersuchen die aus üblichen Tests und Reviews bekannt sind, bemühe mich dabei aber nicht trocken und faktisch zu werden und ein bisschen mehr aus dem Leben heraus zu berichten. Dies ist auch gar nicht anders möglich, denn weder habe ich ein High End System noch teures Messequipment, und eigentlich noch viel weniger Ahnung, sodass ich selbst bei perfekten Labor-Bedingungen massiv überfordert wäre.

    Mein Rechner ist nicht für die aktuellsten Spiele ausgelegt, meine Multimedia-Maschine ist an meinen TV angeschlossen und muss letztendlich keine wahnsinnigen Leistungen vollbringen, die CPU wird selten belastet und die passive Grafikkarte muss ebenfalls kaum etwas leisten; ok... ab und an wird an diesem Computer auch mal mit Photoshop oder AutoCAD gearbeitet, ein paar Excel Sheets erstellt und hin und wieder ein Video bearbeitet, aber letztendlich kommt es mir hierbei nicht auf Geschwindigkeit oder zig parallele Anwendungen an. Von daher werde ich das Netzteil auch nicht so fordern können, geschweige denn die Grenzen ausloten können.

    Ich werde in diesem Bericht vielmehr auf die Vorzüge dieses Netzteils in Bezug auf Effizienz, geräuscharme Kulisse und andere, für viele nicht ganz so wichtige Eigenschaften eingehen; da es bekanntlicher Weise noch weitere Reviews dieser Netzteil-Serie geben wird, gehe ich jetzt einfach mal frech davon aus, dass in diesen Berichten Eure faktische Neugierde vollends befriedigt wird und jede Menge technische Details zu Tage gefördert werden, wenngleich diese sicherlich viele redaktionelle Tests lediglich bekräftigen und somit feststellen, dass es sich hierbei um ein Produkt handelt, dass zu Recht an der Tabellenspitze zu finden ist - zumindest von den inneren Leistungen.





    PCGH User Review

    Wie Ihr sicher alle mitbekommen habt, kommt dieses Review aufgrund einer Ausschreibung von PCGH.de zustande, mit freundlicher Unterstützung von Enermax bzw. dem in Hamburg ansässigen deutschen Importeur; ich finde es toll, dass hin und wieder "einfachen" Usern die Möglichkeit geben wird aktuelle Hardware zu Testen und solche Artikel zu verfassen; dass wir anschließend die Bauteile behalten dürfen ist eine tolle Belohnung und spornt uns sicher zusätzlich an; ich hoffe sehr, dass in Zukunft mehr und mehr Hersteller diesen Weg gehen werden, und zusätzlich zu redaktionellen Tests und Berichten solche Leser-Aktionen unterstützen!

    Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei beiden Unternehmen, PCGH & Enermax, für diese Möglichkeit und das Vertrauen bedanken!

    Wer sich die Ausschreibung en Detail nochmals zu Gemüte führen möchte, der findet HIER die entsprechende Seite; zu meiner persönlichen Bewerbung kommt Ihr über DIESEN Link.





    Produktserie

    Das hier vorgestellte Enermax Modu87+ 500W Netzteil ist das aktuell Leitungs-schwächste Mitglied der Pro87+/Modu87+ Serie, welche aktuell die Speerspitze der Netzteil-Fraktion im Enermax-Portfolio darstellt.

    Eingeführt wurde diese Serie zum Jahreswechsel von 2009 auf 2010 mit drei Modellen "Modu87+" mit modularem Kabelmanagement in den Stärken 500, 600 und 700 Watt, und zwei günstigeren Artikeln "Pro87+" mit fester Verkabelung in den Ausführungen 500 und 600 Watt; seit der zweiten Jahreshälfte 2010 erweitern zwei weitere, potentere Vertreter der Serie "Modu87+" das Sortiment und runden dieses nach oben hin in den Varianten 800 und 900 Watt ab. Die im Artikelnamen hinterlegte "87+" deutet unverhohlen auf die 80 Plus Gold Zertifizierung hin und der darin verankerten Mindest-Effizienz von 87% bei 20% & 100% Auslastung, bzw. 90% Effizienz bei 50% Auslastung; neben dieser Eigenschaft setzt Enermax Marketing-technisch stark auf die hauseigene Dynamic Hybrid Transformer Topology, sowie die leise und dennoch leistungsstarke integrierte Luftkühlung - ebenfalls aus der eigenen Schmiede ausgestattet mit der bekannten und patentierten Twister-Lüftertechnologie; dazu gesellen sich eine ganze Latte von Sicherungs-Features und ein wertiges Äußere - doch dazu später mehr!

    Natürlich (sagen die Einen) oder Leider Gottes (klagen die Anderen) hat diese fette Ausstattung auch seinen Preis, für eine UVP von 119€ und einem Straßenpreis im selben Bereich wechselt dieses 500 Watt High-End-Netzteil den Besitzer; eine gute Verfügbarkeit nach anfänglichen Lieferschwierigkeiten aufgrund großer Nachfrage ist nun gewährleistet. Ob sich diese Investition auch tatsächlich lohnt, muss natürlich jeder selbst entscheiden; ich hoffe aber mit diesem Review eine besser Entscheidunghilfe für Euch bieten zu können, sofern Ihr tatsächlich mit dem Gedanken spielt so viel Geld in ein Netzteil zu stecken; ich schätze, dass dem Kapitel "Vergleich zwischen dem Enermax Modu87+ und SeaSonic X-560" viel Aufmerksamkeit zufallen wird, denn diese beiden kämpfen wohl momentan am Meisten um die Kundschaft der Effizienz-gierigen und ausgabefreudigen User - um ehrlich zu sein waren beide Hersteller bisher auch immer meine Favoriten; ich bin also selbst sehr gespannt auf diesen Bericht, wovon dann auch letztendlich abhängt welcher Energielieferant dauerhaft in meinem HTPC seinen Dienst verrichten wird.





    Hersteller-Infos

    Die taiwanische Firma Enermax mit seiner 20jährigen Historie und Erfahrung ist einer der führenden Hersteller im Bereich qualitative und sparsame Netzteile und gehört mitunter zu den innovativsten Protagonisten; wie zuvor bei den früheren Evolutionsstufen in Sachen Effizienz wurde mit der Pro87+/Modu87+ Serie eine der ersten "80 Plus Gold" Modelle eingeführt; neben dieser Hauptdomäne werden aber auch Gehäuse, Lüfter, Tastaturen, Festplattengehäuse und andere Peripheriegeräte hergestellt; hierbei greift man hauptsächlich auf eigenes Know-How und Fertigungen zurück.

    Neben der deutschen Niederlassung in Hamburg, welche in 2003 gegründet wurde und neben Deutschland auch Österreich betreut, gibt es noch fünf weitere Dependancen in Frankreich, Italien, den Vereinigten Staaten von Amerika, Japan und China.

    Generell zählt Enermax zu den Premium-Herstellern für PC-Hardware und genießt vor allem in den Bereichen Netzteilen und Lüftern einen hervorragenden Leumund. Der herausragende Service und eine im Fall der Fälle unkomplizierte und zügige Abwicklung wird in allen gängigen Foren durch die Bank positiv erwähnt; die Rekla-Quote liegt dabei allerdings nicht auf einem unüblich hohen Niveau und ist somit ein weiterer Hinweis auf die gute Produktqualität.



    Marktsituation

    Im Bereich "80 Plus Gold" tummelten sich zu Beginn des Jahres noch recht wenige Hersteller am Markt; mittlerweile haben zumindest die führenden Hersteller jeweils ein Pferd in dieser Disziplin am Start; hier folgt nun ein einfacher Überblick über die tatsächlichen Mitbewerber, also sind in dieser Aufstellung nur 80 Plus Gold Produkte zu finden - ich weiß dass der Step zu Silber nicht wirklich groß ist, dennoch will ich hier lediglich güldene NT's aufführen:


    • Enermax PRO87+ 500W|600W (ab 105€|130€)
    • Enermax MODU87+ 500W|600W|700W|800W|900W (ab 120€|140€|165€|195€|230€)


    • Chieftec Nitro BPS-950C 950W (ab 160€)
    • Cooler Master Silent Pro Gold 600W|700W|800W|1000W|1200W (ab 115€|130€|145€|180€|220€)
    • Corsair AX 750W|850W|1200W (ab 140€|160€|235€)
    • Cougar GX G600/G800/G1050 600W|800W|1050W (ab 130€|170€|220€)
    • LC-Power LC1000 V2.3 Legion X2 1000W (ab 135€)
    • NesteQ E²CS X-Strike XS-1000 1000W (ab 205€)
    • NZXT HALE90 550W|650W|750W|850W|1000W (ab 110€|130€|150€|170€|200€)
    • OCZ Z850/1000M Modular, 850W|1000W (ab 140€|180€)
    • Seasonic X-Series X-560/650/750 560W|650W|750W (ab 120€|130€|150€)
    • Seasonic X-Series Fanless X-400/460FL 400W|460W (ab 130€|135€)
    • Super Flower Golden Green Pro 650W|750W (ab 90€|100€)
    • Super Flower Golden Green Modular 600W|700W|800W|1000W (ab 100€|115€|130€|155€)
    • Thermaltake ToughPower Grand 650W|750W (ab 125€|140€)
    • Xilence XQ Series R2 1200W (ab 215€)

    Stand 15.10.2010 Quelle geizhals.at/deutschland
    Ich persönlich vermisse in dieser Aufstellung bislang lediglich Geräte der Marke be quiet!, wenngleich deren Produkte in diesem Segment nur eine Frage der Zeit sein werden. Natürlich fehlen in dieser Aufstellung noch andere Artikel und Hersteller, habe mich habe auf die bekanntesten beschränkt; wer hier noch mehr Infos braucht, dem empfehle ich die Übersicht bei 80plus.org.

    Weiterhin möchte ich hierbei noch erwähnen dass viele Netzteil-Marken nicht gleich auch Hersteller sind, z.B. fertigt SeaSonic für einige Labels (u.a. Antec, Corsair) die Hardware. Enermax hingegen fertigt ebenfalls seine eigenen Produkte, verzichtet dabei aber, bis auf wenige Ausnahmen, darauf für andere Marken zu produzieren; auch gibt es nur ganz wenige Produkte die von anderen Herstellern für Enermax produziert werden (Danke an Erzbaron für die Hinweise); man kann also en gros sagen dass "wo Enermax draufsteht auch Enermax drin ist". Wer hier gerne etwas genauer hinter die Kulissen schauen möchte, dem empfehle ich den Artikel Netzteile: echte Marke oder Label? Die Vergleichsliste der wahren Produzenten auf tomshardware.de.

    Die nachfolgenden Technischen Daten habe ich den Herstellerangaben entnommen: von der Verpackung und Dokumentation, der Enermax-Website sowie dem zur Verfügung gestelltem Info-Material. Einige wenige Fakten habe ich selbst erschnüffelt und mit Schätzgeräten ausgewertet...


    Grund-Daten

    150x86x160mm Chassis-Abmessungen
    150x89x172mm Abmessungen (inkl. Buchsen, Schalter & Lüftergitter)
    2,866kg Gesamt-Gewicht (inkl. Verpackung & Zubehör)
    1,775kg Gewicht Netzteil (laut Hersteller)
    1,924kg Gewicht Netzteil (inkl. festem Kabelstrang)
    0,609kg Gewicht Zubehör
    0,333kg Gewicht Verpackung
    Farbe Schwarz mit gold-farbigen Elementen
    Gehäusematerial Stahl
    500 Watt Gesamtleistung
    ATX Version 2.3
    EMV-geschirmte Kabelstränge
    Aktives PFC
    139mm Lüfter mit Nachlaufsteuerung
    teil-modulares Kabelmanagement
    DC-to-DC Technik
    DLL-Resonanzwandler (DHTT)
    Fertigung nach RoSH Verordnung
    MTBF ca. 100.000 Stunden
    aktueller Marktpreis ca. 120,-€
    80 Plus Gold Zertifikat
    Garantie 5 Jahre





    Belastbarkeit & Leistungen der SChienen

    +3,3Volt Schiene
    bis zu 20 Ampere
    +5,0Volt Schiene
    bis zu 20 Ampere
    +12Volt Schiene 1
    bis zu 25 Ampere
    +12Volt Schiene 2
    bis zu 25 Ampere
    +12Volt Schiene 3
    bis zu 25 Ampere
    +12Volt Schienen kombiniert
    bis zu 41 Ampere
    -12Volt Schiene
    bis zu 0,5 Ampere
    +5Volt sb Schiene
    bis zu 3 Ampere
    +3,3Volt & 5,0Volt Schienen kombiniert
    bis zu 100 Watt
    +12Volt Schienen kombiniert
    bis zu 492 Watt
    -12Volt Schiene
    bis zu 6 Watt
    +5Volt sb Schiene
    bis zu 15 Watt
    Alle Schienen kombiniert
    bis zu 500 Watt
    Kurzzeitige Peakleistung alle Schienen kombiniert
    bis zu 550 Watt



    Sicherungs-Features

    OCP
    Over Current Protection - Schutz vor Stromspitzen
    OTP
    Over Temperature Protection - Überhitzungsschutz
    OVP
    Over Voltage Protection - Überspannungsschutz
    OPP
    Over Power Protection - Überlastungsschutz
    UVP AC
    AC Under Voltage Protection - Wechselstrom Unterspannungsschutz
    UVP DC
    DC Under Voltage Protection - Gleichstrom Überspannungsschutz
    SCP
    Short Circuit Protection - Schutz vor Kurzschlüssen
    SIP
    Surge and Inrush Protection - Schutz vor unvorhergesehenen Stromstößen



    Wichtige Merkmale

    Dynamic Hybrid Transformer Topology
    Gestraffte, dynamische Anordnung der Transformatoren für höchste Effizienz und stabile Spannungen bei jeder Belastung.
    Hybrid Capacitor Array
    Hochperformantes Array mit schweren Feststoff- und Japan-Elektrolyt-Kondensatoren zur Sicherung und Regulierung stabiler Spannungen.
    SpeedGuard
    Last- und Temperatur-abhängige Lüftersteuerung bei 330 bis maximal 1000rpm für optimale und leise Kühlung.
    HeatGuard
    30-60 sekündige Lüfter-Nachlaufzeit nach Ausschalten des Systems verlängert die zu erwartende Lebenszeit.
    SafeGuard
    Enermax' Marketing-Oberbegriff für die achtfache Sicherung mit OCP, OTP, OVP, OPP, UVP AC, UVP DC, SCP und SIP.
    CordGuard
    Fixierung des Netzsteckers zur Vorbeugung unbeabsichtigter Systemabstürze.
    Twister Fan inside!
    Mehrfach ausgezeichnete Lüfter mit dem berühmten Twister Lager für extreme Laufruhe.
    87PLUS ready!
    Effizientes Netzteil mit 87-92% Effizienz bei einer Auslastung von 20-100%.
    C6 & Hybrid ready!
    Unterstützt moderne und energiesparende CPU's, Chipsätze und Grafikkarten im ZERO LOAD Design.
    Future ready!
    Bereit für mögliche neue CPU und GPU Anschlüsse.
    DXXI ready!
    Volle Unterstützung der meisten aktuellen DirectX 11 Grafikkarten dank zweier 6+2-Pin PCIe-Stecker.
    24/7 @ 50°C ready!
    Non Stop Betrieb bei bis zu 50°C möglich.
    Gaming ready!
    ATX 2.3 Norm unterstützt neuste Intel und AMD Prozessoren sowie SLI bzw. CrossFireX GPU-Installationen.
    World ready!
    Universeller Weltbereichseingang, 100-240 VAC für unterschiedliche Stromnetze.




    Soooo, nun aber mal ran an den Speck... lasst uns mal die ganzen trockenen Daten auf Seite räumen und kümmern wir uns lieber mal um das Produkt selbst!


    Äußere Verpackung

    ZIERLICH, SCHWER, SCHWARZ! - Die Verpackung gestaltet sich zunächst in Form eines in Folie verschweißten Kartons - ich hab da schon mal was vorbereitet...: die Bilder zeigen die Pappe schon ohne Kondom, denn ich konnte nicht warten und musste reinlinsen bevor ich die Kamera parat hatte; ich schätze ihr könnt dem nachempfinden. 335mm x 250mm x 100mm misst die Verpackung äußerlich und ist somit im Mitbewerbervergleich recht zierlich unterwegs; mit 2872 Gramm bringt der Karton ein ordentliches Gewicht auf die Waage.

    KLAPPERN GEHÖRT ZUM HANDWERK! - Die Gestaltung des Kartons wirkt auf mich doch sehr ansprechend, das Cover ist aufgeräumt und alles andere als überladen - dies ist sicher Geschmackssache, aber ich finde das Design wirklich sehr gelungen: Logo links oben, Produktname groß in der Mitte, Version als Sticker unten rechts und ein schönes aber dezentes Hintergrundbild eines 80 Plus Gold Logos; ggf. hätte man ein Abbild des Produktes noch zusätzlich platzieren können um die optischen Reize vollends zu befriedigen.

    SYSTEM OVERLOAD! - Die Rückseite ist vollgepackt mit einer Aufzählung der Features in Englisch und der drei Top-Eigenschaften auch in Deutsch und Spanisch, weiterer Erläuterungen der Haupteigenschaften wie z.B. 80 plus Gold, Dynamic Hybrid Transformer Topology, etc., sowie den Spezifikationen und einer Übersicht über das Gekabels. Für mich etwas viel Info auf diesem keinen Platz, dass man Gefahr läuft den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen.

    DEZENTE FLANKEN! - Vorderes und rechtes Seitenteil ziert lediglich ein mittig gedrucktes, güldenes Drawing des Netzteils und unterhalb dessen die internationale Webadresse, vorne zusätzlich mit dem offiziellen 80 plus Gold Logo als Sticker im linken Bereich; die linke Seite zeigt lediglich dezente Aufdrucke der Webadresse und der 5 jährigen Garantiezeit, zuzüglich aufgeklebter EAN-Barcodes und Produktions- bzw. Seriennummern; die hintere Seite führt nochmals die drei Top-Features in weiteren Sprachen auf, u.a. Französisch, Italienisch, Polnisch und sechs weiteren, für mich nicht Identifizierbaren - wenn ich raten müsste könnte ich ggf. Chinesisch, Japanisch, Russisch und Griechisch ausmachen... schiebt man die vordere Seite zum Öffnen nach oben, so kommt an dieser sichtbaren Kante noch ein Hinweis auf das internationale Enermax-Forum in mehreren Sprachen zu Vorschein...






    Innere Verpackung

    AUSSEN HUI, INNEN PFUI!?! - Nach Aufklappen des Kartons kommt ein schützendes Papp-Sheet zum Vorschein, der Blick darunter ließ mich dann allerdings etwas ernüchtert inne halten und die Sachlage mit einem skeptischen "ehmmmmm" kommentieren - seht selbst auf den Bildern was mich hier erwartete: ein recht emotionsloser, billig wirkender, äußerst spärlicher Packungsaufbau und eigentlich so gut wie keinerlei Polsterung! Bin ich hier tatsächlich richtig bei einem Top-Produkt eines renommierten Herstellers?! Scheinbar ja...

    WIE MAN SICH BETTET...! - Im linken Bereich des Inneren gibt es einen kleinen abgetrennten Bereich, indem sich das Zubehör sowie das Kaltgerätekabel wiederfindet; der restliche, große Bereich auf der Rechten beinhaltet u.a. das Netzteil selbst in der rechten unteren Ecke; dieses ist jedoch lediglich in eine Folientüte eingewickelt und liegt (fast) schutzlos im Karton; im Übrigen hat man sich diese "Mühe" für das nicht-modulare Mainboardkabel gleich völlig gespart, denn dies hängt aus der lose gefalteten Folientüte raus und füllt gemeinsam mit einem ebenfalls in Folien gewickeltes, kleineres Kabelknäuel und einer nicht-verpackten und nicht-gefüllten schwarze Tasche für die nicht benötigten modularen Kabel (aus Canvas-ähnlichem synthetischem Stoff, bedruckt mit einem Enermax-Logo unten rechts) den Leerraum im Karton zwischen Netzteil und der kleinen Trennwand zur linken Sektion; ein weiteres, etwas größeres, foliertes Kabelknäuel ist in den Zwischenraum von Netzteil und oberer Kartonwand gestopft. Ein kleinformatiges Benutzerhandbuch liegt obenauf und komplettiert den Inhalt.

    HOUSTEN, WE HAVE A PROBLEM! - ich muss ich an dieser Stelle leider auch erwähnen dass der Karton nach Entfernen der Folie kleine Beschädigungen an der Rückseite aufweisen; scheinbar ist man in der Produktion oder später an einer Ecke hängengeblieben, sodass quasi ein unbekanntes (Flug-)Objekt in die Atmosphäre des Planeten Enermax eindringen konnte und dabei ein ca. 5mm großes Loch auf der Oberfläche hinterließ, zudem sind einige Kratzer auszumachen; öffnet man den Karton, so stellt man fest dass der Karton sogar durchstoßen wurde, zum Glück nicht im Bereich des Netzteils, sonst könnte man am Lack und Blech Kratzer oder gar eine schöne Beule bewundern! Ich gehe aber davon aus dass es sich hierbei um ein Sample handelt und kein Retail-Produkt ist; im Karton hingegen ist bis auf das Loch von diesen Schönheitsfehlern nicht zu bemerken, die Ware an sich ist makellos und ohne erkennbaren Defekt - alles bestens also, wenngleich ein solcher Karton bei einem Kauf sofort retoure gegangen wäre.






    Packungsinhalt im Überblick

    ZEIG MIR WAS DU HAST! - Kümmern wir uns nun um den Inhalt des spärlich ausgekleideten Kartons; wie eben bereits erwähnt, befinden sich im Karton folgende Dinge:
    - das Netzteil mit anhängendem, nicht-modularen Kabelstrang für Mainboard und CPU
    - ein schwarzes Kaltgerätekabel
    - ein modulares GPU-Kabel
    - drei modulare Peripherie-Kabel
    - eine schwarze Aufbewahrungstasche für nicht-gebrauchte Kabel
    - zwei schwarz/rote Logo-Klettbänder
    - vier silberfarbene Schrauben
    - ein Enermax Case-Badge
    - ein schwarz lackierter CordGuard-Bügel
    - ein Benutzerhandbuch Din A6





    Dokumentation

    LES' ICH'S ODER LASS' ICH'S!? - Das kleine, niedliche Benutzerhandbuch in emotionsloser schwarz/weiß Optik im DinA6-Format macht nicht gerade viel her: das Cover ist ähnlich der Verpackung gestaltet und weißt in sieben Sprachen darauf hin was es denn ist, das Manual; ich frage mich allerdings wo die restlichen fünf Sprachen geblieben sind, die noch zuvor auf dem Karton zu finden waren?! - womöglich gibt es hierfür ein separates Exemplar, verwundern tut es dennoch. Zudem ist dieses Büchlein für die ursprünglich komplette Serie gültig, also für die Versionen in 500, 600 und 700 Watt.

    SAVETY FIRST! - Auf Seite eins sind die üblichen Sicherheitshinweise & Informationen abgedruckt, aber lediglich nur in Englischer Sprache - klar, kaum einer liest sie, aber dennoch nicht gerade toll; auf Page two finden sich recht übersichtlich die Spezifikationen nochmal aufgeführt, natürlich für alle drei Modelle in tabellarischer Weise.

    AUSFÜHRLICH IS ANDERS! - Anschließend spendiert man den sieben Sprachen wahnsinnige drei Doppelseiten DinA6, was gerade mal anderthalb DinA4 ausmachen würde; logischerweise kann dann auch nicht von einer ausführlichen Anleitung gesprochen werden: Im Endeffekt wird hier recht oberflächlich jedes Thema angerissen, weitere oder tiefere Informationen erhält man hier hingegen nicht - ich persönlich finde das ein bisschen schwach, wenn man auch sagen muss, dass grundsätzlich nicht wirklich etwas fehlt und sich dieser Trend zu spartanischer Dokumentation in der ganzen Branche wiederfindet; man hätte aber auch mal mit gutem Beispiel voran gehen können und sich nicht in der Masse tummeln.

    CHINESE VERSUCHT SICH IN DEUTSCH? - Mitnichten! Man muss lobenswerter Weise erwähnen, dass die Texte in einem vernünftigen und gut verständlichen Deutsch geschrieben worden sind; wir wissen alle, dass dies nicht immer eine Selbstverständlichkeit ist.






    Kapitel-Bewertung

    SAMTHANDSCHUHE AUS! - Naja, die Kritik ist ja in den Bereichen schon deutlich durchgeklungen, letztendlich möcht' ich aber an dieser Stelle nochmals den Finger feste in die Wunden drücken, denn es handelt sich bei diesem Produkt nicht wirklich um ein Mainstream-Verkaufsschlager mit extrem geilem Preis/Leistungsverhältnis, sondern schon um eine Art Luxusgut im Bereich der Netzteile - denkt dran, 120€ kostet das Teil für lediglich 500 Watt und da erwarte ich als Käufer schon die ein oder andere Schippe mehr, und dies nicht nur beim Produkt an sich, sondern auch beim Drumherum!

    Die Verpackung ist für mich absolut passend und stimmig! Ein schickes Äußeres, das auch eine gewisse Wertigkeit vermittelt und Seriosität ausstrahlt, dabei alle nötigen Informationen liefert, lediglich ein Abbild der Hardware an sich erinnert mich ein wenig an die gängige Methode der Grafikkarten-Verpackung - auch hier wird meistens auf eine Fotografie verzichtet, was mich als optisch-fixierten Kunde doch sehr ärgert!

    Anders hingegen sieht es inside-Pappe aus! Der Anblick erinnert mich dann doch eher an ein No-Name-Bauteil dass ich bei Discounter für nen Appel und nen Ei erstanden habe - Sorry, aber das ist des Produkts nicht würdig, nein um ehrlich zu sein unwürdig! Keine saubere Einfassungen, keine Polsterung, keine wertige Platzierung; nur billige Folientüten und loses Karton-vollstopfen, ein Wunder dass es überhaupt eine zweite Sektion im Karton gibt, wobei man sich diese dann auch hätte sparen können. Zumindest ne Luftpolster-Folie hätte man dem Netzteil an sich doch spendieren können, wenn auch dies den emotionalen Eindruck nicht wirklich verbessert hätte. Wie es besser geht zeigen z.B. Cougar, be quiet! und SeaSonic bei Ihren Produkten, und dafür muss das Teil dann noch nicht mal 80 Plus Gold aufweisen oder die 100€-Schallmauer durchbrechen. Aber für das Modu87+ gilt hierbei: Enermax - zéro point!

    Der Lieferumfang haut einen auch nicht wirklich aus den Schuhen! Zwar fehlt nix Wichtiges oder Bedeutendes, aber man kann die Schlappe der Vor-Disziplin mitnichten wettmachen. Zusätzliche Kabelbinder vermisst man eben so sehr in meinem Karton wie die Produktübersicht, die wohl scheinbar nur jedem zweiten Paket spendiert wurde.
    Ich bin mir auch noch nicht ganz sicher ob ich mit der Anzahl der mitgelieferten modularen Kabel einverstanden bin; zwar reicht es für mein System, doch das X-560 war hier deutlich besser ausgestattet und gibt mir somit eine wesentlich flexiblere Anschlussmöglichkeit. Auch hätte ich mich persönlich über das ein oder andere Gimmick gefreut, ein Keychain, Schlüsselanhänger oder sonstige Give-Aways.

    Die Dokumentations-Ausstattung reiht sich ein in die eher bescheidene Bewertung des Inneren. Sehr nüchtern und lediglich mit dem Notwendigsten ausgestattet fliegt das Manual wohl noch schneller in die Ecken oder gar in den Papiercontainer als andere Artgenossen - in der Form fast schon überflüssig!

    Um es nochmal ganz klar und deutlich zu sagen: Dieser Teilbereich wird überschattet von Kritik, Kritik für ein High-End Produkt! Zwar sagt das noch lange nix über die tatsächliche Leistung aus, aber ich finde hier wurde an einem falschen Ende gespart und gegeizt - und hier spiel ich nicht nur auf das eher negative Bauchgefühl eines emotionalen Users an, sondern wie mein beschädigter Karton zeigt ließen sich so z.T. auch Reklamationen vermeiden und letztendlich auch Geld sparen; ob es nun Schlamperei, die fehlende Sicht der Notwendigkeit oder tatsächlich wirtschaftliche Aspekte waren die Enermax dazu bewogen haben diesen Artikel in einer solchen Art und Weise unter die Menschheit zu bringen kann ich an dieser Stelle natürlich nicht beantworten - vielleicht bekommt man durch die etwas kleiner Verpackung einige Stückzahlen mehr in einen 40-Fuß-Container und spart somit tatsächlich einiges an Fracht - nur kann und will ich aus meiner Sicht als Kunde, der normalerweise sehr viel Geld dafür ausgeben muss, keinen dieser Punkte wirklich nachvollziehen, zumal die Mitbewerber hier bessere Ergebnisse zeigen ohne dies im Preis bemerkbar zu machen.

    Unterm Strich bleibt einfach ein Beigeschmack über - mal sehen ob die weiteren Disziplinen mich freudiger stimmen...




    Äußere Erscheinung

    BLACK IS BEAUTIFUL! - Das Netzteil an sich kommt in einem wertigen Hochglanz-Schwarz daher, eine glatte Lackierung ohne Struktur in der man sich gut spiegeln kann. Mir persönlich gefällt hingegen die strukturierte Pulverbeschichtung der 800 und 900 Watt Variante besser und vermittelt auch eine höhere Wertigkeit, die Mitbewerber setzen hier meist auch auf den massiveren Look einer Maserung, vielleicht wollte man im Hause Enermax hier absichtlich einen anderen Weg einschlagen; in diesem Fall wäre aber ein "mit dem Strom schwimmen" wohl besser gewesen, denn die glatte Optik ist auch anfälliger für Fingerabdrücke, Staub, Verschmutzung und Kratzer. Die Tatsache dass man bei den neueren Modellen hier umschwenkte, könnte ein Hinweis dafür sein dass der Hersteller ebenfalls diese Erkenntnis gewonnen hat.

    Auffälligstes Merkmal an der Oberseite ist der gold-farbige Twister-Lüfter, der durch das Old-School-Schutzgitter ins Auge sticht; veredelt wird diese Seite durch ein mittig angeheftetes Enermax-Logo auf dem Gitter, ebenfalls in den vorherrschenden Farben Schwarz und Gold. Das Gitter an sich kann ohne Garantie-Verlust entfernt werden, super zum Reinigen der Lüfterblätter; leider können diese selbst nicht demontiert werden, im Gegensatz zu Enermax' Lüfter-Portfolio, dies wohl aus Sicherheitsgründen, da so der Weg ins Innere des Netzteils fast frei zugänglich wäre - schade für ambitionierte User, wohl besser für unbedarfte Anfänger. Unbedarft ist allerdings auch die Tatsache, dass das Lüftergitter nicht bündig zur sonstigen Oberfläche angebracht wurde, sondern nur halbherzig alibi-vertieft aufgeschraubt mit dem Chassis verbunden ist; das aufgebrachte Logo ist ebenfalls aufgesetzt und stellt die größte Erhöhung von ca. 3mm dar - eigentlich schade, denn immer wieder wird dies bei Netzteilen bemängelt und doch ist diese Abart immer noch nicht ausgerottet. Zwar wird dies in den meisten Fällen zu keinerlei Problemen führen, doch alleine bei Lian Li's neuer Netzteil-Klammer am Boden kann es schon zu Problemen und verbogenen Metallen kommen; aber auch bei knappen Gehäusen kann es eng werden, falls das Mainboard dem Netzteil lediglich den in den ATX-Spezifikationen verankerten Platz lässt - streng genommen werden die Spezifikationen so leicht verfehlt!

    WENIGER IST MEHR! - Die beiden schwarzen Flanken des Chassis werden lediglich durch je einen goldfarbenen Modu87+ Logo-Aufdruck verziert; sehr schön wie ich finde, denn weniger ist hier oft mehr und eine solch edle und zugleich cleane Optik suggeriert zeitlose Wertigkeit.

    Die untere Seite ist ebenfalls schwarz, allerdings befindet sich hier das wabenförmige Exhaust-Gitter. Zudem findet man hier den obligatorischen Hauptschalter sowie die dreipolige Kaltgerätebuchse; betitelt werden diese beiden Merkmale durch ein aufgedrucktes, rotes Enermax-Logo, womit nach Außen deutlich gemacht wird was im Gehäuse steckt. Zudem sind auch vier Gewindebohrungen zu sehen, zur Befestigung am PC-Gehäuse. Als Enermax-Eigenart ist hier noch der sogenannte CordGuard zu finden bzw. die in die Seitenwand eingearbeitetet Halterung für diesen, der User muss hier noch Hand anlegen und den Drahtbügel mit dem schwergewichtigen Marketing-Namen montieren; grundsätzlich ist dieses Feature eine tolle Sache, wenngleich sie wohl dann doch keine Enermax-Erfindung ist, sondern zugekauft wurde und ursprünglich aus dem Server-Bereich stammt; einziges Manko an dieser Geschichte: man ist an das mitgelieferte Kaltgeräte-Kabel gebunden, denn hier wurde entsprechend der Stecker modifiziert; falls ich mich zum finalen Einbau in meinen HTPC entscheiden sollte, werde ich wohl auf dieses Gimmick verzichten müssen, meine Platzierung verlangt nach einem angewinkeltem Kabel.

    Die gegenüberliegende, hintere Seite kommt ganz ohne Aufdrucke oder Logos aus, dafür wird das Shiny-Black durch die modularen Periferie-Anschlusse unterbrochen, ebenso durch den fest montierten Kabelstrang zur Befeuerung von Mainboard und CPU; dieser Strang findet den Weg ins Freie durch eine U-förmige Plastikmanschette, die die gesleevten Kabel vor dem scharfkantigem Wandausschnitt schützt; der Ausschnitt selbst ist etwas (zu) großzügig gehalten, die Kabel haben noch reichlich Spiel, die Manschette selbst hätte vielleicht auch etwas wertiger ausfallen können, wenngleich hier kein wirklicher Anlass zur Kritik besteht. Die Anschlüsse für die modularen Kabel sind keine genormten Stecker, sodass eine Verwechslung ausgeschlossen ist; in meinem Fall gibt es zwei Arten, fünfmal schwarz mit fünfpoliger Buchse sowie zweimal rot mit 12-poligen Anschlüssen, wobei die Schwarzen den SATA, Molex und FDD Kabeln vorbehalten bleibt, die Roten den PCIe Strippen für die Grafikkarte; sehr hilfreich und praktisch sind die weißen Markierungen an den Steckern, sodass man gleich die richtige Anschlussrichtung findet; nicht ganz so dolle ist dass die Anschlüsse doch fast nen ganzen Zentimeter aus der Gehäusewand herausragen, wobei hier auch erwähnt werden muss, dass so die Länge des Gehäuses an sich entsprechend reduziert werden konnte.

    Last but not least, die Unterseite des Netzteils! Diese ist wohl komplett schwarz, worauf dann der recht große Aufkleber mit den Spezifikationen geklebt wurde, zuzüglich Seriennummer-Sticker und dreier Qualitätssigel. Hier ist eigentlich alles zu finden was man zwingend wissen muss, ganz gut finde ich auch die Positionierung auf der Unterseite, denn viele Hersteller schaffen es an den sichtbarsten Stellen diese Eigenschaften aufzuführen und dadurch manchmal die Optik zu zerstören.








    Kabel im Detail

    Fest verankert mit dem Gehäuse ist der Hauptstrang für die 20+4 polige Befeuerung des Mainboards sowie der Kabelbaum für die 4+4 polige Versorgungslinie der CPU; die Länge beider Schläuche bemisst 60cm. Somit sind die Strippen lang genug gehalten um auch in großen Tower-Gehäusen Einzug zu erhalten. Das Sleeve dieser Kabelstränge ist von ordentlicher Güte, allerdings halten sie doch merklich qualitativen Respekt-Anstand zu den in der Szene heiß begehrten MDPC-X Sleeves von Nils; die Farbgebung passt sich dem sonstigen Layout an, größtenteils schwarz gehalten und lediglich unterbrochen von zwei durchgehenden spiralförmigen schmalen Linien in rot (die Enermax-Farbe) und gelb (was wohl das Gold wiederspiegeln soll); durch die Sleeves sind die Stränge etwas starr und unbeweglich - wer schön sein will muss eben leiden! Etwas ärgerlich, aber letztendlich auch Branchen-üblich ist, dass die Sleeves deutlich vor den Steckern aufhören und mehrere Zentimeter den nackten bunten Strauß der einzelnen Litze zeigt - ein Ästhet wird hier immer nacharbeiten und selbst sleeven und/oder shrinken; im Übrigen ist der deutsche Importeur nach eigenen Aussagen durchaus kulant bei Garantie-Ansprüchen von nachträglich gesleevten Netzteilen, solange das Sicherungssiegel nicht zerstört und das Chassis nicht geöffnet wurde; hieran sollten sich andere Hersteller ein Beispiel nehmen und der Modder-Fraktion etwas entgegen kommen, denn diese wissen meist was sie tun!

    Trotz zweier Anschlüsse für PCIe-Kabel am Netzteil legt Enermax allerdings nur einen solchen Strang bei, dieser mündet dann zu zwei 6+2 Steckern; auch diese Strippen sind im gleichen Stil der Mainboard-Stromversorgung gesleevet, die Stecker sind passen zu den Buchsen am Netzteil in halbtransparentem rot gefertigt, der NT-Stecker mit der passenden Gegenpol-Markierung zur Buchse zur richtigen Anschlussrichtung. Die Länge dieses Y-Strangs ist mit jeweils 50cm veranschlagt.

    Zuvor genannte Markierungen finden sich auch auf den entsprechenden Steckern der Periferiekabel, wobei die Stecker hier auch passend zu den Buchsen diesmal in schwarz gehalten sind; auch das Sleeve passt hier wieder in das Gesamtkonzept. Verwunderlich ist doch auch hier abermals die Anzahl der mitgelieferten Kabel, denn trotz fünf Buchsen am Netzteil sind lediglich drei Kabelstränge im Karton zu finden; zwar sollen sich entsprechende Kabel laut Handbuch nachkaufen lassen, doch nach kurzer Recherche konnte ich keinen online-Shop finden der entsprechende Artikel anbietet, auch ein Anruf bei meinem lokalen Dealer widerlegte diese Aussage - entweder sind die autorisierten Händler nicht richtig informiert oder man verspricht auf Seiten Enermax' etwas das man nicht halten kann, so oder so eine ärgerliche Geschichte. Zwar findet man grundsätzlich mit 6x SATA, 6x Molex und 1x FDD Stecker verteilt auf die erwähnten drei Kabelstränge genügend Anschlussmöglichkeiten, die Verteilung ist allerdings recht unflexibel und macht somit ein modulares Kabelmanagement in vielen Fällen obsolet. Vielleicht bessert Enermax hier nochmal nach oder lernt zumindest für nachfolgende Produkte, dennoch bleibt das Gefühl dass dem Lieferumfang was fehlt.

    Der von den meisten genutzte Strang wird sicher der reine SATA-Schlauch sein, ausgestattet mit vier in Serie montierten SATA-Steckern; es handelt sich hierbei auch um ein vollwertiges SATA-Layout mit fünf Litzen. Lauf Herstellerangabe ist die Kabellänge 45cm bis zum ersten Stecker, anschließend je weitere 15cm zum nachfolgenden Anschluss und endet somit bei Connector Nummer vier bei 90cm.

    Der Old School Strang mit viermal Molex plus FDD-Anschluss im Vier-Litzen-Aufbau wird wohl hauptsächlich in älteren Systemen Einzug erhalten; die Kabellängen laut Enermax sind hier äquivalent zum SATA-Strang zuzüglich weiteren 15cm und endet somit beim fünften Stecker bei 105cm.

    Zu diesen beiden gesellt sich noch ein Misch-Strang aus zweimal SATA und zweimal Molex, beginnend als Fünf-Litzen-Layout bis zum zweiten SATA-Stecker, ab dort als Vier-Litzen-Baum für die Molex-Anschlüsse; die Längen hier sind ebenfalls mit 45cm/15cm/15cm/15cm angegeben, und so zeigt sich das auch nach anlegen der Messlatte.

    Positiv erwähnen kann ich an dieser Stelle die implementierten Abziehhilfen an den Molex-Steckern, diese sind praktisch und schonen das Material; zu den Kontakten selbst kann gesagt werden dass diese augenscheinlich dem üblichen Standart entsprechend, allerdings auch hier kein Ausschlag nach oben wie zum Teil bei Mitbewerbern zu beobachten ist; sehr sauber und als perfekt zu bezeichnen sind hingegen die Verbingungen zwischen Litze und Kontakte, alle sind hervorragend gecrimpt mit dem berühmten Biss in die Isolation, wie ein Ei dem anderen!






    Innerer Aufbau

    Im Inneren erblickt mein Auge sehr viel sauber gelötete Verbindungen, ordentlich dimensionierte Kondensatoren und reichlich Kühlkörper; ich vermag es jetzt nicht auf jeden Bereich detailliert einzugehen, doch soweit ich in der Lagen bin dies zu bewerten, kann ich keinen Ansatz zur Kritik finden. Lediglich der nicht-modulare sieht in meinen Augen nicht ganz so gut aus, sprich er ist etwas dürftig gegen Zug gesichert; ebenso finde ich es etwas unschön dass das Sleeve einfach endet, ohne mit einem Schrumpfschlauch oder ähnlichem fixiert zu werden.

    Ansonsten sieht es im Inneren sehr aufgeräumt und sauber aus, der Aufbau wirkt durchdacht und akkurat zugleich, fast hat man den Eindruck dass sogar etwas leer sein könnte, dazu muss ich aber auch sagen dass ich selten Netzteile öffne; von daher spare ich mir nun weitere Worte und überlasse Euch bzw. Männern vom Fach konkretere Aussagen.








    Kühlung im Detail

    DA WEHT DER WIND HER! - Die Kühlung des Netzteils und somit in den meisten Fällen auch zur Ableitung der Warmen Lust im Inneren des PC-Gehäuses übernimmt ein 139mm Twister-Lüfter - ein krummes Maß, das aber wohl auf patentrechtliche Ursachen zurückzuführen sein soll; in wie fern man ggf. diesen Lüfter durch einen genormten 140mm Lüfter getauscht werden kann, konnte ich an dieser Stelle spontan nicht checken, ich hatte schlicht und ergreifend keinen solchen Ventilator zur Verfügung. Der verbaute Propeller hat sieben Lüfterblätter und ist gänzlich gülden gehalten, für die einen vielleicht etwas prollig, man wollte damit aber wohl die 80 Plus Zertifizierung wiederspiegeln lassen; aufgrund der Anmessungen ist dieses Modell wohl in dieser Form nicht im Lüfter-Portfolio zu finden, allerdings greift man auf deren Technologien zurück, vorrangig sind hier natürlich die hochgelobten Twister-Lager zu nennen; die Drehzahlen sollen sich im Bereich von 330rpm bis maximal 1000rpm bewegen, abhängig von Last und Temperatur, und garantieren so eigentlich schon auf dem Papier einen recht leisen Betrieb; bleibt noch zu erwähnen dass der Lüfter gleich beim Start anfängt zu laufen, nach Abschalten aber noch ca. 30-60 Sekunden nachläuft um die restliche warme Luft auf dem Innern entfernen zu können - HeatGuard nennet Enermax werbewirksam dieses Feature.
    Eine Frage die mir schon seit einiger Zeit durch den Kopf geht, ist warum Enermax bei den Lüftern größer als 120mm auf ihre typischen BatWings verzichtet; zwar soll nach deren Aussage dadurch der Luftdurchsatz höher sein, für mich als Laien erschließt sich allerdings nicht ganz warum dies sich ausgerechnet bei dieser Größe ändern sollte; rein optisch finde ich es schade, denn die BatWings haben schon einen hohen Wiedererkennungswert!

    ICH SEHR WAS, DAS DU NICHT SIEHST! - Zusätzlich zu aktiven Kühlung gibt es auch noch ein paar passive Kühlelemente in Form von Kühlkörpern und -rippen aus Aluminium; diese sind im schicken metallic-Blau gehalten, verstoßen dabei aber deutlich gegen das sonstige konsequente Farbkonzept; nur gut dass diese eigentlich nicht wirklich sichtbar sind.

    Durch all diese Elemente wird allein auf dem Papier schon eine ausreichende und dennoch leiste Kühlung suggeriert; später werde ich noch untersuchen ob diese tatsächlich halten was sie augenscheinlich versprechen.






    Zubehör im Detail

    WAS'N DAS?! - Das mitgelieferte Material ist vollkommen ausreichend, aber wie schon erwähnt keines Falls eine neue Bestmarke. Im Karton fast zu übersehen ist ein unscheinbar wirkender, schwarz lackierter Metall-Bügel, der auf den klangvollen Namen CordGuard hört; dieser wird am Netzteil fixiert und soll ein unbeabsichtigtes Abziehen des Netzsteckers verhindern. Nette und sinnvolle Geschichte, auch wenn man an das mitgelieferte Netzkabel gebunden ist.

    KONTAKT ZUR DOSE! - Zum Standard-Lieferumfang eines Netzteils gehört ein Kaltgerätestecker auf SchuKo-basis; auch in meinem Karton findet sich natürlich ein solches wieder; wie schon erwähnt ist der Anschluss fürs Netzteil modifiziert sodass der CordGuard greifen kann; der NT-Anschluss ist gerade, der Netzstecker abgewinkelt; die Länge ist mit 1m ausreichend, wenngleich der ein oder andere hier ein paar Zentimeter länger brauchen könnte.

    HERRENHANDTASCHE! - Ein nettes Extra ist die beigelegte Kabeltasche, in der nicht benötigte Kabelstränge aufbewahrt werden können; aber selbst wenn man alle mitgelieferten Kabel darin unterbringt zeigt sich das Prinzip "BiFi in der Turnhalle", mindestens die doppelte Anzahl an Kabel hätte hier Platz. Dennoch ist dieses Gimmick eine Freude und wird sich sicherlich Marken-fremden Kabeln nicht verschießen die dann hier gelagert werden können, denn ein Bastler hat sicher überall was rumfliegen und freut sich zukünftig über eine zentrale Platzierung.

    MASSENWARE DIE 328ste! - Weiterhin befinden sich vier silberfarbene Montageschrauben in der Kiste, reiner Standard und gerade in der benötigten Anzahl; dies ist aber auch üblich und ein Punkt an dem man alle Hersteller auffordern könnte sich etwas mehr Mühe zu geben: ein Satz zusätzlicher schwarzer Schrauben oder gar Rändler-Schrauben wäre gerade in der gehobenen Preisklasse eine Überlegung wert.

    HÄNGT AN DIR WIE NE KLETTE! - Branding-technisch legt Enermax noch ein schwarz-rotes Logo-Badge bei, sowie zwei Klettbänder in selbiger Farbgebung. Das Badge ist üblich und auch die Klettbänder haben sich etabliert, wenngleich man hier durchaus etwas großzügiger hätte sein können. Nichts desto trotz ist beides wertig gemacht und dadurch absolut zu gebrauchen.

    DEJA VU?! - Um das Benutzerhandbuch habe ich mich weiter oben schon mal gekümmert und möchte dies an dieser Stelle ungern wieder tun. Ebenso habe ich erwähnt dass wohl ab und an eine Produktübersicht beigelegt wird, in meinem Fall allerdings nicht.

    WO IS DER REST?! - Sonstiges wird nicht mitgeliefert, keine weiteren Extras, keine Kabelbinder - that's all!







    Kapitel-Bewertung

    NICE NICE! - Die äußere Erscheinung ist wie so oft im Leben Geschmackssache, allerdings denke ich dass die Mehrheit die Optik durchaus ansprechend findet; dass es aber auch hier immer wieder zu kleinen Kritikpunkten kommt, liegt in der Natur der Sache, denn erstens ist kritisieren leicht und zweitens ist es schwer mit einem Produkt den Nerv von allen zu treffen. Die strukturierte Pulverbeschichtung der größeren Geschwister wäre jedoch nicht nur eine subjektive Verbesserung, sondern auch eine praktischere und unempfindlichere Variante gewesen. Trotzdem ist die Anmutung ansonsten sehr edel und erwachsen mit ein bisschen Bling-Bling.

    NOT SO NICE! - Ärgerlich ist das abstehende Kühlergitter und die nicht bündigen Buchsen für die Stecker. In meinen Augen allerdings noch ärgerlicher ist die Tatsache dass viele Hersteller ein halbherziges Misch-Netzteil nach wie vor als modular anpreisen! Natürlich ist ein Mainboardkabel immer im Einsatz, aber gerade die Modding-Gemeinde legt doch gerade hier meist selbst Hand an, nur ist man durch fest montierte Kabel doch arg beschnitten, möchte man nicht gänzlich gegen die Garantie-Auflagen verstoßen.

    FEHLT WAS?! - Anlass zur Kritik gibt der Kabel-Lieferumfang; nicht nur dass drei der sieben Buchsen bei Vollbestückung brach liegen, auch die Aufteilung der Kabel ist wenig individuell und mach den Teil-modularen Aufbau fast unnötig. Dafür sind alle Kabel äußerst wertig gefertigt und zeugen von hoher Qualität!

    INSIDE OUT! - Im Inneren gibt es keinen Anlass zur Kritik, zumindest nach meiner laienhaften Meinung; doch auch wenn ich nicht vom Fach bin, glaube ich saubere Lötstellen von Fusch unterscheiden zu können - nicht aber hier, denn es wurde fachmännisch und sauber gearbeitet. Ob der Aufbau clever und durchdacht ist, darüber mag ich nicht zu urteilen und verweise hier auf entsprechende Experten, doch wenn man all den Magazinen und Plattformen Glauben schenken kann, so arbeitet man im Hause Enermax in diesem Bereich stets tadellos.

    DAS DRUMHERUM! - Das Zubehör ist auf normalem Niveau, aber nicht mehr! Die paar Extras, die sich aber schon als üblich eingebürgert haben; dafür vergisst man aber Kabelbinder, Pfennigartikel die zwar keinen zum Jubeln bringen, aber die Nase rümpfen lassen wenn sie eben fehlen! Schauben-technisch liefert man das nötigste, und auch die Dokumentation ist nicht gerade ein Reißer; klar, ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss, allerdings erwartet man als Opinion-Leader, der bereit ist mehr als Otto Normal und Lischen Müller zu investieren, schon an der ein oder anderen Ecke etwas mehr als üblich!

    TROTZDEM GUT! - Aber trotz aller negativen Aspekte, die viel mehr konstruktiv als niederschmetternd zu werten sind, handelt es sich rein haptisch um ein gelungenes Stück Hardware!





    Vergleich der Technischen Daten

    Die Gegenüberstellung der Technischen Daten ist nicht ganz so einfach, daher hab ich mich entschlossen BLAU für SeaSonic einzusetzen, ROT für Enermax; ich hoffe so wird eindeutig klar was für wen gemeint ist:

    Grund-Daten
    150x86x160mm vs. 150x86x160mm Chassis-Abmessungen
    150x86x165 vs. 150x89x172mm Abmessungen (inkl. Buchsen, Schalter & Lüftergitter)
    3,320kg vs. 2,866kg Gesamt-Gewicht (inkl. Verpackung & Zubehör)
    1,774kg vs. 1,775kg Gewicht Netzteil (laut Hersteller)
    2,059kg vs. 1,924kg Gewicht Netzteil (inkl. MB&PCU-Kabel)
    1,142kg vs. 0,609kg Gewicht Zubehör
    0,404kg vs. 0,333kg Gewicht Verpackung
    Schwarz mit Gold vs. Schwarz mit Gold als Farbgebung
    Stahl vs. Stahl als Gehäusematerial
    560 Watt vs. 500 Watt Gesamtleistung
    2.3 vs. 2.3 ATX Version
    Aktives vs. Aktives PFC
    120mm vs. 139mm Lüfter
    Voll-modulares vs. Teil-modulares Kabelmanagement
    DC-to-DC vs. DC-to-DC Technik
    RoSH vs. RoSH Fertigungs-Verordnung
    ca.120,-€ vs. ca.120,-€ aktueller Marktpreis
    80 Plus Gold vs. 80 Plus Gold Zertifikat
    5 Jahre vs. 5 Jahre Garantie
    Belastbarkeit der Schienen
    • +3,3Volt Schiene: 25A vs. 20A
    • +5,0Volt Schiene: 25A vs. 20A
    • +12Volt Schienen: 46A vs. 41A
    • -12Volt Schiene: 0,5A vs. 0,5A
    • +5Volt sb Schiene: 3A vs. 3A
    Leistungen der Schienen
    • +3,3 & 5,0 Volt Schiene komb.: 125W vs. 100W
    • +12Volt Schienen: 552W vs. 492W
    • -12Volt Schiene: k.A. vs. 6W
    • +5Volt sb Schiene: k.A. vs. 15W
    • Alle Schienen kombiniert: 560W vs. 500W
    • Peakleistung kombiniert: k.A. vs. 550W
    Sicherungs-Features
    OCP vs. OCP Over Current Protection - Schutz vor Stromspitzen
    OTP vs. OTP Over Temperature Protection - Überhitzungsschutz
    OVP vs. OVP Over Voltage Protection - Überspannungsschutz
    OPP vs. OPP Over Power Protection - Überlastungsschutz
    UVP vs. UVP AC Under Voltage Protection AC - Wechselstrom Unterspannungsschutz
    UVP vs. UVP DC Under Voltage Protection DC - Gleichstrom Überspannungsschutz
    SCP vs. SCP Short Circuit Protection - Schutz vor Kurzschlüssen
    k.A. vs. SIP Surge and Inrush Protection - Schutz vor unvorhergesehenen Stromstößen
    Im nachfolgenden Bereich ist ein echter Vergleich sehr schwierig, dennoch will ich versuchen alle Marketing-Trompeten mit den jeweiligen Eigenschaften des Mitbewerbers gegenüber zu stellen und entsprechend zu werten; falls ich hier daneben greifen sollte, lasst es mich wissen; auch hier werde ich zu Farb-Codes greifen um die Übersicht zu wahren:

    Wichtige Merkmale
    80 Plus Gold Certified
    Besonders hoher Leistungsgrad/Effizienz für möglichst umweltfreundliche Netzteile.

    87PLUS ready!
    Sagt im Grunde das gleiche aus, beide Netzteile tragen das 80 Plus Gold Zertifikat.
    Hybrid Silent Fan Control
    Fortschrittliche 3-Phasen-Kühlung für möglichst leisen Betrieb: Kühlerloser Modus, geräuscharmer Modus, Kühlmodus.

    SpeedGuard
    Zwar nicht direkt zu vergleichen, betrifft aber das selbe Bauteil bzw. die selbe Eigenschaft.
    Sanyo Denki - San Ace Silent Fan
    Kugelgelagerter Hochleistungslüfter der Spitzenklasse mit Präzisionskupferachsen und dreier Balancepunkte für geräuscharmen Betrieb.

    Twister Fan inside!
    Hochwertige Lüfter auf beiden Seite die stolz angepriesen werden.
    High Current Gold Plated Terminals
    Vergoldeter Hochstromanschluss reduziert den Widerstand der Stromübertragung und erhöht dadurch die Effizienz.

    N/A
    Kein Enermax-Pendant: dort sind keine solchen Kontakte zu finden, schade eigentlich!
    High Reliability 105°C Grade A Capacitors
    Zuverlässige japanische Markenkondensatoren, die die Produktlebensdauer erhöhen.

    Hybrid Capacitor Array
    Sagt im Grunde das gleiche aus, beide Netzteile sind mit zwei Arten hochwertiger Kondensatoren ausgestattet.
    Conductive Polymer Aluminium Solid Electrolytic Capacitors
    Leitfähige Polymer-Aluminium-Feststoffkondensatoren gewährleisten die Stabilität der Stromversorgung bei extremen Bedingungen.

    Hybrid Capacitor Array
    Sagt im Grunde das gleiche aus, beide Netzteile sind mit zwei Arten hochwertiger Kondensatoren ausgestattet.
    Multi-GPU Technologies Supported
    Unterstützt Mehrfach-GPU-Technologien mit 6pin oder 8pin PCIe Anschlüssen.

    Gaming ready!
    Sagt im Grunde das gleiche aus, beide Netzteile sind Multi-GPU-fähig.
    5 Years Warranty
    5 Jahre Garantie - Seasonics Streben nach ausgezeichneter Qualität.

    Kein separates Marketing-Schlagwort bei Enermax, aber vorhanden!
    Auch Enermax bietet 5 Jahre Garantie, trägt dies aber nicht so werbewirksam zu Schau!
    Patented DC Connector Panel with integrated VRM
    Dieses patentierte, vollständig modulare Design minimiert Spannungseinbrüche und Impedanzen, maximiert die Effizienz und Steigert Kühlung und Zuverlässigkeit.

    Kein separates Marketing-Schlagwort bei Enermax, aber vorhanden!
    Wie DC-to-DC bei Enermax, nur dass dies bei Seasonic direkt aufs Kabelmanagement-PCB gepackt wird.
    DC to DC Converter Design
    Gleichspannungswandler-Design liefert ausgezeichnete dynamische Reaktionsfähigkeit, höhere Stabilität und Maximiert die 12V-Ausgabe.

    Kein separates Marketing-Schlagwort bei Enermax, aber vorhanden!
    Auch Enermax bietet ein DC-to-DC-Design, trägt dies aber nicht so werbewirksam zu Schau!
    Tight Voltage Regulation
    Genaue Spannungsregelung zur Verringerung von Spannungsschwankungen bietet einen reibungsloseren, stabilen Betrieb.

    Kein separates Marketing-Schlagwort bei Enermax, aber vorhanden!
    Auch Enermax bietet Spannungsregulierungen, trägt dies aber nicht so werbewirksam zu Schau!
    Active Power Factor Correction
    Die aktive Arbeitsweise ist die professionelle Lösung zur Blindleistungskompensation zur Reduzierung von Leistungsverlust und Netzstörungen.

    Kein separates Marketing-Schlagwort bei Enermax, aber vorhanden!
    Auch Enermax bietet aktive PFC, trägt dies aber nicht so werbewirksam zu Schau!
    High +12V Output
    Erweiterter +12V-Strom erhöht die Nutzungsmöglichkeiten und gewährleistet ausreichende Stromversorgung.

    Kein separates Marketing-Schlagwort bei Enermax, aber vorhanden!
    Auch Enermax bietet erweiterten 12v-Strom, trägt dies aber nicht so werbewirksam zu Schau!
    Dual Sided PCB Layout
    Doppelseitiger PCB.Aufbau und zusätzlich verstärkte Lötstellen dienen der Steigerung von Qualität, Zuverlässigkeit und Leistung.

    N/A
    Kein Enermax-Pendant: dort sind die PCB nicht beidseitig bestückt.
    Ultra Ventilation, Honeycomb Structure
    Ausgeprägte Ventilation durch wabenförmige Belüftungslöcher zur Optimierung der Luftzirkulation und verbesserter Kühlleistung sowie geräuschreduzierung.

    Kein separates Marketing-Schlagwort bei Enermax, aber vorhanden!
    Auch Enermax hat selbige Belüftungslöcher, trägt diese aber nicht so werbewirksam zu Schau!
    Full Modular Cabeling
    Vollständig modulare Verkabelung bietet einfach zu wartendes Design und maximale Flexibilität.

    N/A
    Bei Enermax handelt ich sich lediglich um ein teil-modulares Kabelmanagement.
    All in One DC Cabeling Design
    Verkabelungsdesign unterstützt verschiedene Systeme wie PC's, IPC's, Arbeitsplatrechner und Serversysteme.

    Kein separates Marketing-Schlagwort bei Enermax, aber vorhanden!
    Auch Enermax bietet ein solches Verkabelungsdesign, trägt dies aber nicht so werbewirksam zu Schau!
    Easy Swap Connectors
    Easy-Swap-Anschlüsse sind einfach, schnell und sicher anzuschließen und abzuziehen.

    Kein separates Marketing-Schlagwort bei Enermax, aber vorhanden!
    Auch Enermax bietet einfach zu handhabende Stecker, trägt dies aber nicht so werbewirksam zu Schau!
    Universal AC Input
    Universeller Wechselstromeingang mit enormen Spannungsbereich ist überall auf der Welt anschließbar und zu starten.

    World ready!
    Sagt im Grunde das gleiche aus, beide Netzteile haben einen variablen Spannungseingangs-Bereich.
    Dynamic Hybrid Transformer Topology
    Gestraffte, dynamische Anordnung der Transformatoren für höchste Effizienz und stabile Spannungen bei jeder Belastung.

    Kein separates Marketing-Schlagwort bei SeaSonic, aber vorhanden!
    Bei SeaSonic nennt man das Kind beim realen Namen "Resonanzwandler".
    Hybrid Capacitor Array
    Hochperformantes Array mit schweren Feststoff- und Japan-Elektrolyt-Kondensatoren zur Sicherung und Regulierung stabiler Spannungen.

    High Reliability 105°C Grade A Capacitors + Conductive Polymer Aluminium Solid Electrolytic Capacitors
    Sagt im Grunde das gleiche aus, beide Netzteile sind mit zwei Arten hochwertiger Kondensatoren ausgestattet.
    SpeedGuard
    Last- und Temperatur-abhängige Lüftersteuerung bei 330 bis maximal 1000rpm für optimale und leise Kühlung.

    Hybrid Silent Fan Control
    Zwar nicht direkt zu vergleichen, betrifft aber das selbe Bauteil bzw. die selbe Eigenschaft.
    HeatGuard
    30-60 sekündige Lüfter-Nachlaufzeit nach Ausschalten des Systems verlängert die zu erwartende Lebenszeit.

    N/A
    Kein SeaSonic-Pendant: dort ist kein solches Feature zu finden, schade eigentlich!
    SafeGuard
    Enermax' Marketing-Oberbegriff für die achtfache Sicherung mit OCP, OTP, OVP, OPP, UVP AC, UVP DC, SCP und SIP.

    Kein separates Marketing-Schlagwort bei SeaSonic, aber vorhanden!
    Auch SeaSonic bietet Sicherung-Features, trägt diese aber nicht so werbewirksam zu Schau!
    CordGuard
    Fixierung des Netzsteckers zur Vorbeugung unbeabsichtigter Systemabstürze.

    N/A
    Kein SeaSonic-Pendant: dort ist kein solches Feature zu finden, schade eigentlich!
    Twister Fan inside!
    Mehrfach ausgezeichnete Lüfter mit dem berühmten Twister Lager für extreme Laufruhe.

    Sanyo Denki - San Ace Silent Fan
    Hochwertige Lüfter auf beiden Seite die stolz angepriesen werden.
    87PLUS ready!
    Effizientes Netzteil mit 87-92% Effizienz bei einer Auslastung von 20-100%.

    80 Plus Gold Certified
    Sagt im Grunde das gleiche aus, beide Netzteile tragen das 80 Plus Gold Zertifikat.
    C6 & Hybrid ready!
    Unterstützt moderne und energiesparende CPU's, Chipsätze und Grafikkarten im ZERO LOAD Design.

    Kein separates Marketing-Schlagwort bei SeaSonic, aber vorhanden!
    Auch SeaSonic bietet diese Eigenschaften, trägt diese aber nicht so werbewirksam zu Schau!
    Future ready!
    Bereit für mögliche neue CPU und GPU Anschlüsse.

    Kein separates Marketing-Schlagwort bei SeaSonic, aber vorhanden!
    Auch SeaSonic bietet dies, trägt diese aber nicht so werbewirksam zu Schau!
    DXXI ready!
    Volle Unterstützung der meisten aktuellen DirectX 11 Grafikkarten dank zweier 6+2-Pin PCIe-Stecker.

    Kein separates Marketing-Schlagwort bei SeaSonic, aber vorhanden!
    Auch SeaSonic ünterstützt DX11, trägt diese aber nicht so werbewirksam zu Schau!
    24/7 @ 50°C ready!
    Non Stop Betrieb bei bis zu 50°C möglich.

    Kein separates Marketing-Schlagwort bei SeaSonic, aber vorhanden!
    Auch SeaSonic arbeitet 24/7, trägt diese aber nicht so werbewirksam zu Schau!
    Gaming ready!
    ATX 2.3 Norm unterstützt neuste Intel und AMD Prozessoren sowie SLI bzw. CrossFireX GPU-Installationen.

    Multi-GPU Technologies Supported
    Sagt im Grunde das gleiche aus, beide Netzteile sind Multi-GPU-fähig.
    World ready!
    Universeller Weltbereichseingang, 100-240 VAC für unterschiedliche Stromnetze.

    Universal AC Input
    Sagt im Grunde das gleiche aus, beide Netzteile haben einen variablen Spannungseingangs-Bereich.




    Vergleich der Verpackung

    Auf den ersten Blick fällt auf, dass der SeaSonic Karton deutlich höher ist, die restlichen Maße sind fast gleich; die Farbkompositionen gleichen sich ebenfalls, auch das SeaSonic Produkt kommt vorrangig in schwarz/gold daher; allerdings hat man sich beim X-560 zu zwei Produktfotos auf dem Karton hinreißen lassen, was in Anbetracht der gängigen Verpackungen der EDV-Branche schon fast als Revolution zu betrachten ist. Ansonsten findet man auch beim SeaSonic jede Menge starker Marketingbegriffe, die die Merkmale des Produkts werbewirksam anpreisen, vorrangig in Englisch, wobei seitlich weitere sieben Sprachen zu finden sind, selbstverständlich auch in Deutsch. Ohne jetzt zu sehr den Vergleiche der beiden Karton zu strapazieren, fällt allerdings auf dass man im Hause SeaSonic auf die genaue Auflistung der Anschlüsse und Kabellängen verzichtet, nur halbherzig wird dieser Bereich angerissen - sorry, aber das geht nun mal gar nicht! Dafür wird aber mehrmals am Kistchen auf die 80 Plus Gold Zertifizierung hingewiesen, hier werden scheinbar bei allen Herstellern die Prioritäten klar gesetzt!

    Klappt man beide Boxen auf und lässt den Schweif blicken - ehhhh, ich meine natürlich den Blick schweifen, so fällt sofort der emotionale Unterschied auf, den ich im Kapitel "Lieferumfang - Innere Verpackung" bereits beschrieben habe: bei SeaSonic wirkt es auf Anhieb wertig, edel und aufgeräumt; von einem Plastiktüten-Geknäul wie bei Enermax ist hier erst mal nix zu sehen, der erste Eindruck ist also hier absolut positiv: obenauf liegt das Benutzerhandbuch mit einem mehrfarbigen Cover, darunter befindet sich rechts eine prall gefüllte schwarz-goldene Kabeltasche, links davon ein großer Schaumstoff-Quader - diese beiden Teile füllen den Karton vollständig aus, sodass nix klappern und rappeln kann; entfernt man die Tasche, so findet man darunter noch einen Zipper-Beutel mit den Kleinteilen; die Tasche selbst ist zweigeteilt und aufklappbar, dazwischen findet man den Netzstecker; im ersten Fach des Bags finden wir insgesamt vier, im Zweiten sechs Kabelstränge - doch mehr dazu später.

    Entfernen wir den ersten Teil des Schaumstoffquaders, so werden wir abermals verblüfft: zum Vorschein kommt ein recht großer, strukturiertet X-Series-Sticker, darunter das Netzteil selbst, extremst hochwertig verpackt in einen schwarzen Samtbeutel bedruckt mit goldenem SeaSonic-Logo - WOW! Nachdem ein paar Sekunden inne halten vor Begeisterung, öffne ich jedoch das Säckchen und das Netzteil erblickt endlich das Tageslicht, doch abermals wertig verziert mit einer Hochglanz Papier-Banderole, welche auf die semi-passive Arbeitsweise des Lüfters aufmerksam macht.

    Erinnert Ihr Euch noch an meinen emotionalen Zustand beim Enermax-Karton?! Hier ist es ganz anders, ich hab ein Grinsen im Gesicht und das Gefühl für mein Geld auch wirklich etwas wertiges bekommen zu haben; auch wenn viele sagen dass man auf diesen Schnickschnack verzichten kann und dieses Geld lieber ins Produkt stecken sollte bzw. den Preis entsprechend anpassen könnte, in diesem Fall scheint aber wohl alles möglich: der Preis geht in Anbetracht der Mitbewerbersituation absolut in Ordnung, das Produkt ist stimmig und auch die Verpackung entspricht der Wertigkeit! Ich finde es großartig, und wünsche mir, dass mehr Hersteller diesen Weg einschlagen!








    Vergleich der Hardware

    Betrachtet man die beiden Netzteile an sich nebeneinander, so fällt sofort die etwas lautere Erscheinung des Enermax gegenüber des etwas dezenteren Anblicks des SeaSonic auf, trotz exakt gleicher Chassis-Abmessungen; beim X-560 wurde nicht hochglanz-schwarz lackiert, sondern matt, leicht strukturiert pulverbeschichtet; zwar findet man hier auch goldene Elemente, jedoch wesentlich dezenter; auch hat man statt des güldenen Propellers auf Seiten Enermax' zu einem schwarzen Lüfter-Modell gegriffen, der auch eine Nummer kleiner ist und als 120mm Variante daher kommt; die gesamte Erscheinung wirkt insgesamt etwas erwachsener, gediegener, aber eben auch weniger auffällig - edle Zurückhaltung schein das Motto! Das Lüfter-Gitte ist zudem vertieft angebracht, sodass hier nix übersteht oder herausragt; auch auf zusätzliches Logo wurde hier verzichtet. Beim Enermax gefällt mir die Möglichkeit das Gitter zu demontieren, diese Möglichkeit bietet das SeaSonic hingegen leider nicht.

    Die Exhaust-Seiten ähneln sich einander sehr stark: Buchse und Schalter befinden sich fast an derselben Stelle, ebenso das Logo wenngleich dies um 180° gedreht wurde. Die Gitter-Öffnungen sind ebenfalls waben-förmig, eine CordGuard-Befestigung fehlt natürlich an dieser Stelle. Dafür war man bei SeaSonic aber so clever zwei Gewinde-Sets an das Chassis bohrte, so wird man den Bedingungen moderner Gehäuse gerecht, die häufig verschiedene Montagemöglichkeiten anbieten.

    Die gegenüberliegenden, modularen Anschluss-Seiten unterscheiden sich doch deutlich; zum einen fehlt beim SeaSonic natürlich das fest montierte Kabelbündel aus Mainboard- und CPU-Anschlüsse, denn es handelt sich um eine Voll-modulare Bauart; zum anderen sind beim X-Series-Gerät alle Anschluss-Buchsen vollständig versenkt! Zieht man die Buchsen für Mainboard und CPU ab, so sind quantitativ keine Unterschiede zwischen beiden Testkandidaten, zwei Anschlüsse für PCIe, fünf für die Peripherie.

    Die Unterseite des SeaSonics ist komplett matt-schwarz, ohne Drucke, Aufkleber oder sonstige Angaben. Die Spezifikationen findet man auf einem der restlichen Seitenwände, deren gegenüberliegende Fläche ist lediglich mit einem X-Series-Logo geschmückt.

    Zusammengefasst gibt es hier leichte Vorteile für das SeaSonic, wenngleich der Unterschied sehr gering ausfällt und sicher auch ein Stück weit auf persönliche Präferenzen zurückzuführen ist; die faktischen Unterschiede sind wirklich auf ähnlichem und letztendlich bei beiden auch auf sehr hohem Niveau - beider Probanden können hier klar empfohlen werden.







    Vergleich des Lieferumfangs

    Ein wesentlicher Teil des Lieferumfangs betrifft natürlich die Kabel; die Netzkabel unterschieden sich kaum, sie sind beide schwarz und mit 183cm inklusive Stecker exakt gleich lang, lediglich die leichte Cord-Guard-Modifikation am Enermax-Kabel ist auszumachen.

    Im Gegensatz zum Modu87+ sind beim X-560 auch die CPU und Mainboard-Kabel modular; bei SeaSonic sind ebenfalls alle Kabel gesleeved, hier jedoch uni-schwarz, aber in selber Güte und enden auch ebenfalls ein gutes Stück vor den Steckern. Das Mainboard-Kabel wird mit je einem 18pin und 10pin Stecker am Chassis befestigt und vereint sich in einen 20+4pin Anschluss fürs Mainboard; die Länge wird mit 60cm angegeben die auch eingehalten wird, übertrifft das Enermax-Modell um 5cm. Der CPU-Strang connectet sich mit den Chassis per 8pin-Stecker, und am CPU-Sockel per 4+4pin Anschluss; die Länge soll hier 65cm betragen und auch nachgemessen wird diese Länge erreicht, das sind ebenfalls plus 5cm zum Modu87+.


    Die Peripherie-Kabel unterscheiden sich zunächst in der Anzahl der Stränge, während man bei Enermax lediglich vier Bündel beilegt, ist man bei SeaSonic etwas spendabler und legt ganze acht Teile bei, wenngleich diese sich allerdings nicht direkt vergleichen lassen - hierzu müssen wir uns die Anschluss-Verteilung genauer ansehen:
    • für PCIe gibt es auf beiden Seiten jeweils zweimal 6+2pin Anschlüsse, Enermax hängt diese jedoch an einen Kabelstrang mit 12pin Anschluss am Netzteil, während SeaSonic diese auf jeweils ein separates Kabel verteilt welche jeweils mit einem 12pin Anschluss mit dem Netzteil verbunden werden; Länge des SeaSonics schlägt mit je 60cm zu Buche und toppt das Enermax somit um 10cm pro Anschluss.
    • für 4pin Molex stehen dem SeaSonic fünf Anschlüsse zur Verfügung, Enermax sogar sechs dieser aussterbenden Rasse; SeaSonic verteilt diese auf zwei Kabel, eines mit zwei Anschlüssen und eines mit drei dieser Art, wobei das Größere mit einer Länge von 55cm plus jeweils 15cm zum nächsten Anschluss daher kommt und das Kleinere kurz gehalten wird und mit 35cm plus 15cm notiert werden kann; bei Enermax wurden die Anschlüsse auf Vierfach-Kabel mit 45cm plus jeweils 15cm verteilt, sowie ein Mischkabel samt zweimal SATA und einmal FDD, wobei die Molex-Stecker bei 75cm und 90cm liegen; natürlich kann je nach System das eine oder andere besser und praktischer sein, daher erspar ich mich hier eine Wertung.
    • für 5pin SATA stehen dem SeaSonic ganze acht Anschlüsse zur Verfügung, das Enermax bietet lediglich sechs dieser Art; bei SeaSonic werden diese auf drei Stränge, zweimal als Dreier-Stecker mit einer Länge von 55cm plus je 15cm zum nachfolgenden Stecker und einmal als Zweier-Variante mit 35cm plus 15cm; Enermax bietet ein reines Vierer-SATA-Kabel mit 45cm plus jeweils 15cm, sowie das zuvor genannte Mischkabel mit Molex und FDD, wobei die SATA-Anschlüsse sich bei 45cm und nachfolgenden 15cm befinden; Auch hier kann es je nach System besser bei dem einen oder anderen Hersteller passen, doch abgesehen von den zusätzlichen zwei SATA-Anschlüssen bietet das SeaSonic doch etwas mehr Flexibilität. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch die unterschiedlichen Stecker-Varianten: während beim Enermax zwei Kabel bei den mittig liegenden Steckern pro Pin am Kontakt zusammengeführt werden, nutzt man bei SeaSonic sogenannte Throu-Stecker die einfach am durchgehenden Kabel angebracht wurden - welche Art hier präferiert wird ist letztendlich Geschmackssache.
    • zuletzt sind noch die FDD-Anschlüsse zu nennen, bei SeaSonic als reiner Y-Adapter von 4pin-Molex auf zweimal FDD mit je 15cm, bei Enermax als weitere Verlängerung am reinen Vierfach-Molex-Kabel mit zusätzlichen 15cm Anstand zum vorherigen Anschluss, also auf 105cm; das dieser Anschluss heute kaum noch gebraucht wird, klingt auch hier die SeaSonic-Variante etwas freundlicher.
    • generell werden alle Peripherie-Kabel auf Seiten SeaSonic mit einem 6pin-Stecker am Netzteil angeschlossen, wobei hier natürlich nur fünf Pins belegt sind; bei Enermax sind ebenfalls alle Peripherie-Anschlüsse miteinander kompatibel und kommen im vollbelegten 5pin-Anschluss daher; beide Varianten sind so in einem normalen Rechner nicht zu finden, so besteht auch keine Gefahr der Verwechslung.

    Betrachtet man nach den Kabelwirrwarr das restliche Zubehör etwas genauer, so können auch hier leichte Vorteile auf Seiten SeaSonics verzeichnet werden: die Logo-Badges und vier silberfarbenen Schreiben sind noch auf beiden Seiten gleichwertig zu finden, doch schon bei den Klettbändern liefert SeaSonic drei, also eines mehr als Enermax; von der Wertigkeit und Machart sind beide gleich gut, aber natürlich in den jeweiligen Marken-Farben. Bei den Kabelbindern geizt Enermax komplett und nur SeaSonic liefert fünf schwarze mit; der beigelegte CordGuard-Bügel liegt logischerweise nur dem Modu87+ bei. Kontern kann das X-560 mit einem zusätzlichen X-Series-Sticker sowie dem Samtbeutel, der selbstverständlich nach Einbau des SeaSonic anderweitig verwendet werden kann; auch den Kampf um die Kabeltaschen kann das SeaSonic für sich verbuchen; zwar liefern hier beide Hersteller ein solches Gimmick, doch das des X-560 ist schlicht größer und mit zwei Fächern besser nutzbar als die Gegenseite.

    Der Vergleich der beiden Handbücher endet ebenfalls mit leichten Vorteilen für das X-560; das DinA6 Hoch-Format, also 1/4 A4 auf Seiten von Enermax beinhaltet 7 Sprachen, das 1/3 A4 Querformat des SeaSonic beinhaltet sogar 8 Sprachen; beides sind schwarz/weiß gehalten, lediglich das des X-560 hat ein farbiges Cover und folgt dem Karton-Design. Rein inhaltlich liefern beide nur das Nötigste, dafür aber in einem perfekten Deutsch. Während Enermax mit je einer Seite für Index, Sicherheitshinweise und Spezifikationen in Englisch startet und sich erst anschließend den einzelnen Sprachen widmet, beginnt das SeaSonic mit dem Index und endet mit den allgemeingültigen Spezifikationen nachdem man sich zwischenzeitlich Kapitel-weise den einzelnen Sprachen zuwendet; auffällig ist, dass SeaSonic die Sicherheitshinweise für jede Sprache abdruckt, ebenso die wichtigsten Merkmale des Artikels; bei Enermax hingegen sind diese nur in Englisch zu finden, dafür widmet man sich aber fast exzessiv den verschiedenen Steckern und vor allem dem CordGuard! Der restliche Inhalt hebt sich gegenseitig auf und entspricht dem üblichen Texten. Zählt man die nutzbaren Seiten pro Sprache als DinA4 zusammen, so kommt man beim SeaSonic auf 2 1/3 Seiten auf Deutsch bzw. jeder anderen Sprache zuzüglich samt Index auf 1 zusätzliche Seite allgemeingültigem Englisch-Text, also insgesamt 3 1/3 Seiten; beim Enermax gibt es 1 1/2 Seiten je Sprache zuzüglich 3/4 Seite allgemeingültigem Englisch-Text, also insgesamt 2 1/4 Seiten.

    Beim gesamten Zubehör und Lieferumfang gibt es immer wieder kleinere Vorteile auf Seiten SeaSonic; manchen Unterschiede sind sicher zu vernachlässigen, aber sind aber durchaus etwas ärgerlich; nichts desto trotz kann man sich grundsätzlich bei beiden Herstellern nicht beschweren, es fehlt nichts Wichtiges und die Kritikpunkte sind zum Teil auch Jammern auf hohem Niveau!







    Vergleichs-Fazit

    Alle aufgeführten Aspekte zeigen auf beiden Seiten ein hochwertiges Ergebnis, mit beiden Produkten kann man mehr als zufrieden sein! Beidseitig erhält man ein High-End Netzteil mit tollen Features und Merkmalen. Schaum man genauer unter die Lupe und vergleicht Stückchen für Stückchen jeden einzelnen Bereich, so stellt man fest dass sehr viele Punkte gleich stark bewertet werden können; doch es gibt auch einige Teil-Disziplinen in deren sich ein Hersteller leicht absetzen kann; letztendlich ist es ein Kopf an Kopf Rennen, doch die Nase des Pferdes namens SeaSonic schiebt sich öfter nach vorne und gewinnt beim Foto-Finish mit einer halben Länge Vorsprung; dies heißt nun aber nicht dass Enermax ein lahmer Gaul sei, nein ganz im Gegenteil, ein starker Zweiter Platz der den Sieger vollends forderte.

    Je nach Marktpreis kann diese Wertung in die eine oder andere Richtung verschoben werden, der aktuelle fast gleiche Preis zeigt das SeaSonic vorne, es ist letztendlich das ausgewogenere Produkt - aber nochmals - beide sind auf äußerst hohem Niveau; das Ergebnis kann somit letztendlich auch nicht als Argument gegen Enermax interpretiert werden, sondern lediglich für SeaSonic, beidem sich das Modu87+ keineswegs krämen muss; man muss ja auch bedenken dass das 80 Plus Gold Produkt aus dem Hause Enermax bereits schon fast seit einem Jahr auf dem Markt ist und SeaSonics X-560 recht neu in den Regalen steht, bedenkt man die leichten Unterschiede zum X-750 kann sogar von einer Evolutionsstufe gesprochen werden, die Enermax ggf. noch vor sich hat. Da ich aber diesen Vergleich nicht erst in ein paar Monaten rausbringe, sondern jetzt, so muss ich die aktuelle Situation als Maßstab nehmen und küre abschließend das SeaSonic X-560 als Sieger dieses Vergleichs!

    Nachfolgender Mess-Vergleich ist auf Amateur-Niveau angefertigt worden, sodass ich diesen nur bei krassen Unterschieden hätte in diese Wertung miteinfließen lassen, jedoch sind hier die Unterschiede marginal und bestätigen auch eher meine persönliche Reihenfolge; daher habe ich diesen Bereich außer Acht gelassen und lediglich beide Ergebnisse aufgeführt.

    Es ist Euch sicher auch aufgefallen dass ich den Vergleich der inneren Werte ausgelassen haben; dies liegt einfach an der Tatsache dass dich das SeaSonic nicht aufschrauben werde um anschließend ohne Garantie dazustehen, im Gegensatz zum Enermax habe ich dieses Teil von meinem hart verdienten Geld gekauft und möchte deswegen kein Risiko eingehen; die Tatsache dass es voll-modular ist, besteht zunächst auch keine Veranlassung hier Hand anzulegen. Ich denke ihr habt Verständnis für meine Bedenken.





    Den Bereich Messungen werde ich etwas laienhaft vollziehen; teures Messequipment ist eben nicht vorhanden, und wollte ich mit für diesen Test jetzt auch nicht eigens anschaffen; von daher beschränke ich mich hier auf die Bereiche Größe, Gewicht, Leistungsaufnahme, Lautstärke und Temperatur; letzte Beiden werden auch jeweils nur mit meinen menschlichen Organen bewertet, doch ich hoffe dennoch einen ersten Eindruck vermitteln zu können; leider hat beim Xilence 500W NT vor ein paar Wochen den Geist aufgegeben, mich hätte stark interessiert wie viel ich mit den beiden Neuen nun tatsächlich einsparen kann; deshalb entfällt auch eine Kostenrechnung, die ich aber bei Gelegenheit nachreichen kann, sobald ich ein Nicht-80-Plus-NT in die Finger bekomme.


    Größe

    Wie bereits in den Technischen Daten aufgeführt, sind die Maße mit 150mm x 86mm x 160mm bei beiden Probanden identisch und somit sehr kompakt gehalten; wobei man sagen muss, dass beim SeaSonic sowohl das Lüftergitter als auch die modularen Anschlüsse bündig zur jeweiligen Chassiswand versenkt wurden; bei Enermax steht das Lüftergitter samt mittigem Logo ca. 3mm ab, was durchaus zu Problemen führen kann, je nach Gehäuse; die Buchsen ragen fast einen ganzen Zentimeter aus der Gehäusewand heraus, was letztendlich wohl nur in sehr kleinen Cases etwas Trouble machen könnte; fairerweise muss man dabei aber auch erwähnen dass man beim Modu87+ auch einen 139mm Lüfter einsetzt, anstatt im Falle X-560 auf einen 120er, hier könnte also ein Grund liegen warum diese Anschlüsse auf der einen Seite innen, auf der anderen Seite außen liegen.





    Gewicht

    Beim Vergleich mit der Küchenwaage traute ich erst meinen Augen kaum: bis auf ein Gramm sind beide nackten Netzteile identisch mit 1,774kg bzw. 1,775kg; anders hingegen sobald man die Kabel für Mainboard und CPU mit einrechnet, SeaSonic hat wohl die deutlich schwereren Strippen: mit insgesamt 2,059kg bringt man 135g mehr auf die Waage. Auch beim Karton Gesamtgewicht ist man beim X-560 deutlich überlegen, 3,320kg statt 2,866kg sind ein Plus von 454g; zieht man das mit 404g ca. 71g schwerere Verpackungsmaterial ab, so ist man mit 2,916kg auf Seiten SeaSonic genau 383g schwerer als Enermax, die an brauchbarer Masse 2,533kg auf die Waage bringen.





    Leistungsaufnahme

    Verwendete Hardware:
    • Asus P5E Mainboard @stock
    • Intel E6750 Core2Duo @stock
    • 4GB Value RAM @stock
    • MSI GeForce 8600GT passiv @stock
    • 5x HDD 1x DVD
    • OrigenAE S16T 7"TFT Touch
    • 1x 92mm be quiet! SilentWing @speedfan
    • 2x 80mm NB Multiframe M8S2 @speedfan
    Hier sei erwähnt, dass ich meinem Messinstrument Glauben schenken muss, auch wenn ich ab und an beim Auslesen kurzzeitig merkwürdige Ergebnisse abgelesen habe; zur Prozedur sei gesagt dass ich natürlich jeweils das ganze System ausgewertet habe, den Rechner im jeweiligen Teilbereich ca.15min einpendeln lies und dann aus exakt 5 Folgeminuten den Mittelewert notiert habe. Um die ganze Sache nicht ganz so langweilig zu gestalten, habe ich noch ein NoName-Netzteil mit ins Rennen geschickt, zugegebener Maßen ein recht altes Teil.

    Bei den Ergebnissen fällt auf, dass das SeaSonic durchweg noch nen Tick effizienter arbeitet; ebenso deutlich ist die Inneffizienz und der Abstand zur alten Möhre, wenngleich ich mir den Abstand eigentlich noch größer vorgestellt habe: entweder habe ich zu viel erwartet, oder das alte OEM-Teil ist doch gar nicht so schlecht wie es aussieht, ich tendiere jetzt einfach mal frech zu letzterem, aber wie gesagt, sobald ich noch ein anderes Netzteil auftreiben und ggf. noch ne leistungsfähigere Maschine leihen kann, wird der Test nochmals nachgebessert.

    Nichts desto trotz muss man sagen dass beide Goldstucke schon sehr gute Arbeit leisten; die Werte sind für das System recht niedrig und somit kann ich für meinen Teil auf jeden Fall schon mal behaupten dass sich der Einsatz eines der beiden für mich auch lohnen wird bzw. meine Stromrechnung etwas entlasten; deutlich wird hierbei aber auch, dass mein Rechner als HTPC einfach viel zu viel Strom frisst und ich mit doch auf Sicht Gedanken machen muss.






    Lautstärke

    Zum Teilbereich Lautstärke ist vorweg zu sagen dass ich zwar ein Messgerät vorliegen hatte, zwischen beiden Geräten aber kein Unterschied abzulesen war, sodass ich diese Disziplin mit meinem Gehör bewertet habe; ich habe mit eine Bereichsskala von 1-10 festgelegt, wobei 1 als lautlos zu sehen ist und 10 für mich der Punkt wäre an dem ich das Bauteil aus dem Fenster werfen würde, selbst wenn es sich um einen in die Jahre gekommenen Office-Rechner handeln würde und dessen Geräusch selbst in einer typischen Lüfter-durchdrungenen Büroatmosphäre deutlich auffallen würde. Meine Notizen sind zeitgleich zum Test Leisungsaufnahme gemacht worden, somit vergleichbar.

    Zum Ergebnis lässt sich sagen, dass beide Stromwandler in einem Gehäuse nicht ausgemacht werden können, es sei denn es würde tatsächlich ein rein passives System arbeiten; selbst bei einer WaKü würden Pumpe und Lüfter mehr auf sich aufmerksam machen. Also sind allein in dieser Disziplin beide als absolute Empfehlung zu bezeichnen.

    Auffallend ist natürlich dass beim X-560 wie zu erwarten lange Zeit gar nix vom Lüfter zu hören ist, klar denn erst ab ca. 120Watt Leistungsaufnahme beginnt der Lüfter ab und an anzulaufen, um ca. 20-30 Sekunden später wieder für rund ne Minute auf zwei still zu stehen; wenn er dann dreht, so hört man nach wie vor nix, die Drehzahl spielt sich gefühlt im Bereich 300-400rpm ab. Ab ca. 150Watt hören die Aussetzer auf und der Lüfter dreht permanent, allerdings wird er bis 250Watt nicht lauter oder dreht schneller; leider konnte ich mit meinem System die Performance-Grenze für den Cooling-Mode nicht erreichen, womit das X-560 lediglich in den Silent-Mode gebracht werden konnte.

    Beim Modu87+ verhält sich die Sache etwas anders, der Lüfter dreht von Beginn an auf geringer Drehzahl, aber ebenso wie beim Konkurrenten ist kein wirkliches Geräusch auszumachen. Erst ab ca. 150Watt merkt man dass die Geschwindigkeit der Rotorblätter zulegt und auch leise erste Strömungsgeräusche zu vernehmen sind, muss dabei aber auch klipp und klar sagen dass sich das alles auf äußerst geräuschlosem Niveau abspielt! Ab ca. 250Watt merkt man nochmals eine leichte Steigerung, die sich aber auch Geräusch-mäßig äußerst ruhig abspielt - ich schäme mich schon fast hier eine "4" zu notieren, ne "3,5" würde eher passen. Aber auch hier war dann für mich Schluss, weiter konnte ich die Leistung nicht hochtreiben.

    Außer Konkurrent und im Nachhinein als absolut nerv tötend muss der OEM-Proband gewertet werden, eigentlich ist eine "9" hier noch viel zu milde, die volle "10" ist auf jeden Fall nicht weit weg. Ändert aber nichts an meinem persönlichen Ergebnis in diesem Bereich, denn beide Testkandidaten leisten hervorragende Arbeit und sind dabei im Gehäuse sicher nicht zu hören, zumindest nicht bis rund 250Watt.





    Temperatur

    Als echte Handarbeit kann dieser Bereich betitelt werden, um Unterschiede notieren zu können wurde Hand angelegt und quasi die Chassis-Temperatur bewertet. Nagelt mich hier aber bitte nicht fest, denn es war nicht ganz so einfach sich über den langen Testzeitraum an die Temps zu erinnern. Wenn ich die Möglichkeit haben sollte an ein IR-Thermometer zu kommen, wird dieser Bereich noch verfeinert bzw. mit genormten Werten versehen.

    Grundsätzlich kann man aber sagen dass das Enermax immer einen Tick kühler war als das SeaSonic, wenngleich der Unterschied sehr gering war; richtig warm wurden aber beide nicht, zumindest nicht so wie ich es von anderen Netzteilen gewohnt bin; hier merkt man dann doch spürbar dass durch Verringerung der Verlustleistung die Effizienz voran getrieben wurde.





    Manöver-Kritik

    Das hier besprochene Enermax Modu87+ in der 500Watt Variante ist zur Zeit sicher eines der besten Netzteile am Markt. Zum einen ist dies natürlich der jahrelangen Netzteil-Erfahrung des taiwanesischen Herstellers zu verdanken, andererseits aber auch an deren Einfallsreichtum und Pionier-Geist; in diesem Fall war Enermax wieder Mals einer der ersten Hersteller die diese neue Effizienzklasse beschritten haben, dabei ihrer anderen Entwicklungen und Standards miteinfließen lassen und somit ein Produkt geschaffen haben dass sich abermals auf den vorderen Plätzen einnistete und nach wie vor dort wiederzufinden ist; und dies obwohl das Produkt schon fast ein ganzes Jahr auf dem Buckel hat - eine halbe Ewigkeit in der heutigen Elektronik-Branche!

    Die gelieferte Hardware zeigt eigentlich kaum Schwächen, lediglich ab und kann konnte man Kleinigkeiten zu Verbesserung ausfindig machen; es handelt sich dabei aber nie um echte Probleme, Hang zum Perfektionismus nennt man das wohl. Bissle mehr Raum für Kritik gibt allerdings der Lieferumfang: die Anzahl der modularen Kabel wirkt unvollständig und neue Bestleistungen an zusätzlichen Gimmicks werden auch nicht erreicht. Etwas enttäuscht hat mich die Verpackung, oder besser gesagt die Hardware-Transportsicherung; ein bisschen mehr Polsterung hätte dem Material sicher gut getan, bedenkt man des Kaufpreis, so ist es für den ein oder anderen sicher verständlich warum mir das übel aufgestoßen ist; schaut man sich die Mitbewerber an, so landet man bei Enermax in dieser Disziplin wohl eher auf den hinteren Plätzen - aber wollen wir das Ganze mal nicht überbewerten!

    Im Inneren gibt es nichts zu meckern, mein laienhaftes Auge erkennt hier keine Schwächen; und auch die Messergebnisse liefern zufriedenstellende Ergebnisse; die Effizienz ist sehr gut, und die Armada von Sicherungs-Features geben einem ein rundum gutes Gefühl! Im Vergleich mit dem Hauptkonkurrenten SeaSonic X-560 musste man sich zwar leicht geschlagen geben, doch sollte man nicht vergessen dass das Modu87+ in dieser Art schon einige Monate in den Regalen liegt, das X-Series-Pendant ist hingegen taufrisch und top-aktuell.

    Letztendlich kann Enermax güldener Serie aber eine handfeste Kaufempfehlung ausgesprochen werden, auch wenn jeder sich selbst hinterfragen muss ob das 80 Plus Gold Logo wirklich ein Grund für ein Upgrade ist; besitzt man ein älteres Netzteil ohne jegliches Zertifikat, so fällt der Schritt hin zu diesem Netzteil etwas leichter; anders hingegen bei 80 Plus Geräten in Standard, Bronze oder Silber: hier muss doch schon stark überlegt werden ob man zu dieser leicht besseren Effizienz greifen soll, eine Amortisierung ist dann doch schon eine längerfristige Angelegenheit!

    Ein Wort noch zu den angebotenen Stärken der Netzteile: leider scheinen sich wertige und effiziente Netzteile im Bereich zwischen 200 und 400Watt für die Hersteller nicht zu lohnen; meist wird man erst im Bereich ab 500Watt fündig, mit SeaSonics fanless-Serie nun auch ab 400Watt, wenngleich ich persönlich die momentane Umsetzung solcher komplett passiver NT's nicht ganz gutheißen kann - aber diese Diskussion gehört nicht hierher. An dieser Stelle sehr wohl richtig adressiert ist das Verlangen einiger User nach schwächeren Stromwandlern, also Netzteile unter 400 bzw. 500W! Natürlich werden diese Bauteile im Verhältnis zu ihrer möglichen Leistungsgrenzen teuer, aber wenn man ehrlich ist sind 80 Plus NT's vom Anschaffungspreis heute ebenfalls noch weit von Value- und OEM-Geräten entfernt und eine Amortisierung über die Strompreis-Einsparungen ist auch nur über einen mittel- bis langfristigen Zeitraum möglich. Netzteile für genügsame Multimedia-Rechner, deren mittlere Auslastung und Effizienz-Peak im Bereich um 100-150W liegt und zeitgleich die ATX-Norm erfüllen, mit wertigen Bauteilen bestückt sind, alle Absicherungs- & Sicherheitsaspekte berücksichtigen, möglichst wenig Verlustleitung fabrizieren und somit eine der begehrten 80 Plus Plaketten tragen dürfen, zusätzlich einen niedrig-drehenden und leisen Lüfter verbaut haben zudem äußerlich auch noch möglichst nett anzusehen sind - das ist die Wunschvorstellung für PC-Fans und Bastler, welche ohne hoch-performantes Gamer-Gen zur Welt gekommen sind und/oder für die gute Stube einen medialen Alleskönner zusammenstellen wollen.

    Das vordergründige Marketing-Getrommel mit dem goldenen 80 Plus Logo ist streng betrachtet viel Lärm um nicht ganz so viel, bewertet man die sonstige wertige Umsetzung dieser Probanden und die zig Features und Eigenschaften entsprechend ihrer werbetechnisch suggerierten minderen Priorität; Effizienz ist nicht alles und wird in den letzten Tagen und Wochen als das wichtigste schlechthin im Netzteilmarkt dargestellt; auch darf man sich nicht täuschen lassen, denn so sehr wird die Stromrechnung auch wieder nicht entlastet; eine Amortisierung des höheren Anschaffungspreises ist erst mittel- und langfristig erreichbar. Letztendlich sind es jedoch alle Elemente zusammen, die nur zugleich Wertigkeit, Sicherheit und Effektivität vereinen; und wirklich praktisch für HTPC-User wie mich sind dann doch auch eher die Nebeneffekte der Effizienz: die geringere Verlustleistung bzw. Abwärme, durch die das System letztendlich weniger stark aufgewärmt wird und somit die Kühlung aller restlichen Bauteile etwas weniger stark ausfallen kann und noch leiser von Statten gehen kann. Man sollte also nicht nur auf das Effizienz-Siegel achten, sondern eben so sehr auf die sonstige Ausstattung und Eigenschaften.

    Unterm Strich war, ist und bleibt die Modu87+ Serie aus dem Hause Enermax eine äußerst beliebte und gefragte Produktreihe! Und dies zu recht: sehr viel Sonnenlicht bei lediglich wenigen (wenngleich zum Teil ärgerlichen), schattenspendende Wolken verspricht dieser Artikel; wer zuschlägt und anschafft wird nicht enttäuscht und sicher lange Zeit Freude an diesem oft stiefmütterlich behandeltem Bauteil haben.



    Preis/Leistungs-Wertung

    Ein wenig Schatten auf dieses überaus gute Ergebnis wirft augenscheinlich die preisliche Gestaltung - ein Schnäppchen sind effiziente Power-Supplies heute noch lange nicht, ganz im Gegenteil, sie stellen die monetäre Speerspitze dar. Durchleuchtet man jedoch ein solche Gerät und bedenkt die sonstige Ausstattung, so ist dies allerdings wieder zu relativieren und der veranschlagte Preis grinst einem wieder etwas freundlicher entgegen; man kommt somit zum Schluss dass solche Hardware sicher keine geiz-is-geil-Awards gewinnen können, letztendlich aber durchaus preislich angemessen geführt werden und keineswegs als überteuert zu bezeichnen sind; zudem war geiz noch nie geil (auch wenn die Werbung versucht was anderes zu sagen) und gewisse Wertigkeit hatte schon immer seinen Preis - man sollte sich selbst frage ob einem das preislich und somit auch technisch "billigere" Teil genügt oder ob es eben das bessere, dafür aber auch teurere sein soll... oder um es mit den Worten meines Zweiradhändlers zu sagen: Gutes Rad ist teuer!

    Das Enermax Modu87+ 500W stellt hier keine Ausnahme dar, weder in die eine, noch in die andere Richtung; die veranschlagten 120,-€ sind akzeptabel und unter Berücksichtigung der gebotenen Eigenschaften durchaus angemessen! Preislich kämpft man Kopf an Kopf mit dem stärksten Mitbewerber SeaSonic, entscheidend für die persönliche Wahl dürften dabei aber subjektive Eigenschaften sein, meist sogar eher Erfahrungen, Sympathie bzw. Antipathie zum jeweiligen Hersteller.

    Nichts desto trotz wünschen wird User uns natürlich, dass effiziente Hardware mehr und mehr zum Mass-Product wird und somit aufgrund der größeren Stückzahlen die Preise sinken; diese Entwicklung ist auch hier vorher zu sagen, womit solche NT's bald auch unterhalb der 100,-€-Grenze zu finden sein werden; auch im Sinne der Umwelt wäre es zu begrüßen, dass Ressourcen-schonendere Artikel erschwinglicher und damit eben auch massentauglicher werden.



    Pros & Cons




    Pro:
    • sehr gute Verarbeitungsqualität
    • 80 Plus Gold Zertifizierung
    • sehr leiser Lüfter
    • (immerhin) teilmodularer Aufbau
    • kompakte Bauweise
    • 5 Jahre Garantie
    • GordGuard Abziehschutz
    • geringe Abwärme
    • gutes P/L-Verhältnis



    Contra:
    • schlechte Verpackung
    • abstehendes Lüftergitter
    • wenig flexibles Kabelmanagement
    • nur teilmodularer Aufbau
    • wenig Zubehör
    • hoher Preis


    Anmerkungen

    Bevor der eine oder andere nun zu seinem verbalen Seitenhieb ansetzen will, möchte ich hier nochmals anmerken, dass dieses Review vorrangig meine subjektiven Eindrücke und Meinungen widerspiegelt! Aspekte welche ich ggf. stärker in die Waagschale einfließen ließ, sind für anderen völligst Latte und irrelevant, oder eben umgekehrt! Auch alle faktischen Werte auf mein System und meine Gegebenheiten bezogen, und können somit von anderen Werten abweichen; im Übrigen, nagelt mich bitte nicht auf Aussagen fest, auch ich bin nur ein Mensch und mache mal Fehler, drücke mich unglücklich aus oder hab einfach mal was falsches aufgeschnappt - ich freu mich aber über Kritik, Hinweise, Fragen, Anmerkungen und natürlich Lob



    Geändert von DanielOcean (09.11.2010 um 05:48 Uhr)
    Wenn das so ist, dass die Oma Gras frisst,
    lassen wir den Rasen betonieren...!

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  2. #2
    Avatar von DanielOcean
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    29

    AW: [Lesertest] Enermax Modu87+ Netzteil

    oha... ich hoffe doch nicht dass mein Thread unkommentiert im Nirvana verschwindet?!?
    Wenn das so ist, dass die Oma Gras frisst,
    lassen wir den Rasen betonieren...!

  3. #3
    Avatar von Skysnake
    Mitglied seit
    20.04.2010
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    AW: [Lesertest] Enermax Modu87+ Netzteil

    Ich hoffe das auch nicht, weil der ist wirklich gut, aber ich glaub ich muss dich enttäuschen. Bei mir meldet sich auch keiner.

  4. #4
    Avatar von DanielOcean
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    AW: [Lesertest] Enermax Modu87+ Netzteil

    Um ganz ehrlich zu sein, dann frag ich mich warum ich mir diese mühe gemacht habe; aber ich frage mich auch was diese aktion letztendlich für enermax und pcgh gebracht hat... Ich glaube, so wie es aussieht, war es ein verlorenes investment für alle beteiligten...

    Aber ich denke auch dass man mit den tests, sofern sie gefallen, auch hätte anders umgehen müssen! Ein beitrag auf der startseite der pcgh der alle 6 tests verlinkt, oder eine andere aktion um darauf aufmerksam zu machen; ich habe sehr viele stunden investiert für meinen beitrag, und die anderen sicher auch... Deshalb tuts ehrlich gesagt auch ein bisschen weh wie diese arbeiten nun in den tiefen dieses forum auf nimmer wiedersehen verschwinden; dann hätte man auch einfach eine verlosung machen können um die 6 netzteile unters volk zu bringen wenn man sich im nachhinein doch garnicht für die tests interessiert bzw. nichts damit anstellt...

    Aber auch auf seiten enermax hätte man zumindest ne reaktion zeigen können, schließlich gab man sich sehr viel mühe und hat letztlich "nur" das testgerät behalten dürfen; brech ich die uvp mal runter, so hab ich einen stundenlohn von gerade mal was über nem euro erhalten, bedenkt man dass herstellerseitig ein ganz anderer wert dahinter steckt, so wirds noch frustrierender; doch letztendlich haben wir den test ja nicht wegen des monetären ausgleichs gemacht, sondern weil wir spaß daran haben zu schreiben und zu testen, und vor allem weil wir gerne was zu comunity beitragen; wenns dann aber letztendlich weder für das eine noch für das andere was bringt, ist das letztendlich enttäuschend...

    Wie gesagt, ich finde zumindest ein kommentar oder ein dank von seiten pcgh oder enermax wäre schön gewesen, damit man weiß dass die beiträge zumindest zur kenntnis genommen worden sind und mal tester nun nicht das gefühl hat dass es nun eigentlich keinen interessiert was bei rumgekommen ist; hat ein bisschen was von scheißegal-mentalität! Sinnvoll wäre natürlich gewesen beide firmen würden was mit den beiträgen anfangen, sie zumindest verlinken...

    Naja, vielleicht kommt ja noch was... Sieht aber leider nicht danach aus...
    Wenn das so ist, dass die Oma Gras frisst,
    lassen wir den Rasen betonieren...!

  5. #5
    Avatar von McZonk
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    AW: [Lesertest] Enermax Modu87+ Netzteil

    Du hast hier einen wirklich hervorragenden und äußerst detaillierten Test abgeliefert. Dafür erst einmal ein großes Lob. Es ist wirklich schön zu sehen, dass sich ein Lesertester derart reinhängt.

    Das Ganze soll natürlich auch nicht einfach so liegen gelassen werden. Allerdings solltest du bedenken, dass manche Reds die Zeit derzeit für Urlaub nutzen, wie immer ein Heft angefertigt werden muss und es noch einen großen Lesertest nebenher gibt. Von daher kann die Latenz manchmal (leider) doch etwas größer ausfallen, aber ich versichere dir, wir sind dran Stay tuned.
    Grüße vom Zonk



  6. #6

    AW: [Lesertest] Enermax Modu87+ Netzteil

    Schönes Review mit tollem Design

    Patented DC Connector Panel with integrated VRM
    Dieses patentierte, vollständig modulare Design minimiert Spannungseinbrüche und Impedanzen, maximiert die Effizienz und Steigert Kühlung und Zuverlässigkeit.
    Dynamic Hybrid Transformer Topology
    Zwar nicht direkt zu vergleichen, betrifft aber das selbe Bauteil bzw. die selbe Eigenschaft.
    Das ist allerdings falsch.

  7. #7
    Avatar von Erzbaron
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    AW: [Lesertest] Enermax Modu87+ Netzteil

    Sehr geiles Review ganz großes Kompliment .. liest sich super und das Design ist grandios ...

    ABER, einen kleinen Kritikpunkt hab ich doch noch ...

    Enermax stellt sehr wohl auch für Brands her >> Sapphire << und nicht alle Netzteile wo Enermax draufsteht ist auch Enermax drin ... sh. Enermax Tomahawk (CWT) und die aktuelle enge Kooperation mit Andyson

    Ansonsten sind Netzteilreviews sowieso nicht der große Publikumsmagnet ... wenn du ne GTX5xx getestet wäre die Sache wohl anders ^^

  8. #8
    Avatar von Skysnake
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    AW: [Lesertest] Enermax Modu87+ Netzteil

    dat stimmt wohl

  9. #9
    Avatar von DanielOcean
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    AW: [Lesertest] Enermax Modu87+ Netzteil

    Danke an soulpain und Erzbaron für Eure Hinweise, ich hab sie verbessert! Wenn Euch noch was auffallen sollte, bitte bitte immer her damit!

    Hallo McZonk,
    danke für dein Statement als Moderator; so hat man nicht ganz das Gefühl, dass es an allen vorbeigerauscht ist
    Ich kann ja deine Argumente verstehen, aber dennoch bleibt halt ein Eindruck von Gleichgültigkeit und Desinteresse... ich hoffe aber auch sehr dass du tatsächlich recht hast und es Gründe dafür gibt! Mir geht es dabei ja auch nicht um Effekthascherei, sondern darum dass mit diesen Arbeiten was sinnvolles unternommen wird - natürlich nur sofern diese eben gefallen und keinem auf den Schlips getreten sind...
    Wenn das so ist, dass die Oma Gras frisst,
    lassen wir den Rasen betonieren...!

    •   Alt

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  10. #10
    Avatar von Skysnake
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    AW: [Lesertest] Enermax Modu87+ Netzteil

    Naja, zum Cougar Test steht sogar was in der Print vielleicht kommt für uns da auch noch was Zwei so große NT Tests direkt hintereinander sind halt wohl auch etwas viel für die User, wobei man sagen muss, jeder Test hat ja um die 200 Klicks, also gelesen wird wohl doch, nur nicht kommentiert

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