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  1. #11
    Avatar von <<Painkiller>>
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    AW: [Sammelthread] Monitor FAQ + TFT Empfehlungsliste 23 - 27 Zoll

    Input Lag, Reaktionszeit und Tearing:

    Input Lag:

    Als Input Lag wird die zeitliche Differenz aufgefasst, die zwischen der Signalzuspielung (Grafikkarte) zum Monitor vergeht, bis der entsprechende Bildschirminhalt ausgegeben wird.
    Verursacht wird diese Differenz durch die im Monitor stattfindende Signalverarbeitung. Hierzu zählen die Interpolation bei der Darstellung von Auflösungen, die von der nativen Auflösung des Monitors abweichen, Overdrive-Verfahren, Kontrast- und sonstige Farbanpassungen.

    Der Input Lag ist einer der wichtigsten Werte, wenn es für den Kunden darum geht, einen passenden Gaming-Monitor zu finden. Je höher der ermittelte Wert, umso weniger eignet sich der Monitor zum Spielen. Die Input Lag-Werte werden immer in Millisekunden (ms) angegeben. Diese Werte findet man nicht auf den Verpackungen des Monitors. Hier muss man sich auf die Testberichte von PCGH oder Prad.de verlassen.

    Bemerkbar ist der Input Lag bereits auf dem Desktop. Sobald der Mauscousor auf dem Monitor mit einer Verzögerung reagiert, wenn ihr die Maus bewegt, ist der Input Lag bereits zu hoch.


    Reaktionszeit:

    Die Reaktionszeit bezeichnet die Zeit, welche immer in Millisekunden angegeben ist, die ein Bildpunkt eines LCD benötigt, um seinen Zustand zu wechseln. Je kleiner dieser Wert ist, desto schneller kann das Bild wechseln, ohne dass das Bild verschwimmt. Dieses Verschwimmen ist für PC-Spieler ein großes Dorn im Auge, da das Umfeld dadurch unscharf wird, und sich Details nicht mehr deutlich erkennen lassen. Vorallem die Freund-Feind-Erkennung in schnellen Ego-Shootern leidet darunter deutlich. Durch die relativ neue 120Hz-Technik versucht man dem Problem der Schlierenbildung wieder Herr zu werden. Eine genaue Erklärung zur 120Hz-Technik bei Monitoren findent ihr weiter oben in diesem Thread.

    Oftmals geben die Hersteller einen Wert von 2-5ms an. Dies mag auf den ersten Blick wenig erscheinen, ist jedoch nur der niedrigste der gemessenen Werte. Die reale Reaktionszeit liegt aber um einiges höher.

    Hier ein kleines Beispiel:

    Als Monitor wählen wir den ASUS VG278H. Ein Monitor mit einer FullHD-Auflösung (1920x1080), LED-Hintergrundbeleuchtung sowie 120Hz-Technik. Im 27"-Bereich ist er momentan die Referenz wenn es um Gamingmonitore geht. Note: 1,97 / PCGH 01/2012

    Reaktionszeit laut Hersteller: 2ms
    Reale Reaktionszeit: 18ms (Wert von PCGH ermittelt!)

    Obwohl dieser Wert mit 18ms relativ hoch erscheint, ist er für ein 27"-Gerät wirklich gut und daher ist dieser Monitor auch uneingeschränkt spieletauglich.


    Tearing:

    Tearing (von engl. "tear" = zerreißen) st ein unerwünschter Effekt (ein sogenanntes „Artefakt“) beim Anzeigen von bewegten Bildern. Dieser Effekt kann sowohl bei Computerspielen als auch bei der Filmwiedergabe auftreten. Zu dem Effekt kann es kommen, wenn der Aufbau und das Anzeigen der Einzelbilder nicht mit der Monitorwiedergabe synchronisiert ist. Der Betrachter sieht dann möglicherweise mehrere Teile aufeinander folgender Einzelbilder zur selben Zeit, d.h. die Bilder wirken „zerrissen“.

    Um hier gegenzusteuern hat man die vertikale Syncronisation (kurz: VSYNC) ins Leben gerufen. Moderne Flachbildschirme verwenden eine (manchmal auch zwei) Bildwiederholfrequenzen, üblicherweise 60 Hz und 75 Hz. Daher haben Grafikkarten bzw. Grafiktreiber heute meist eine VSYNC-Option. Ist diese aktiviert, synchronisiert der Grafikprozessor oder -treiber das Bild mit der Bildwiederholrate des Monitors, auch wenn die Grafikkarte wesentlich höhere Bildfolgeraten bereitstellen könnte. Daher haben auch Spiele und andere Programme, die hohe Anforderungen an die Grafik stellen, teils einen Parameter VSYNC, der in den Optionen aktiviert werden kann, wenn Darstellungsprobleme auftreten, und dann an den Treiber weitergereicht wird. Ist die Grafikkarte deutlich schneller, als ein Spiel es erfordert, wird durch vertikale Synchronisation die benötigte Leistung und damit die Abwärme reduziert.

    Eine weitere Technik zum vermindern von Tearing ist das so genannte triple buffering (Dreifachpufferung). Ziel des Verfahrens ist es, die bei gleichzeitiger Verwendung von VSync (vertikale Synchronisation) und Doppelpufferung (double buffering) auftretenden Nachteile während des Bildaufbaus zu kompensieren. Diese Technik sollte nur eingeschaltet werden, wenn auch Vsync aktiviert ist. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: eine optimale Bildqualität sowie kein Leistungsverlust.
    Geändert von <<Painkiller>> (16.03.2012 um 11:03 Uhr)
    "Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen 'Enterprise'."
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  2. #12
    Avatar von Olstyle
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    AW: [Sammelthread] Monitor FAQ + TFT Empfehlungsliste 23 - 27 Zoll

    Eine Kleinigkeit:
    Durch die geringe Größe machen es DisplayPort-Anschlüsse möglich, bis zu sechs Monitore gleichzeitig über eine (spezielle) Grafikkarte anzusteuern.
    Ist so nicht richtig.
    Der Displayport eignet sich deswegen dafür weil er keinen Taktgeber in der Grafikkarte benötigt(afaik gibt der Monitor den Takt vor). Würde man z.B. 6 Mini-HDMI Anschlüsse nehmen(die ja auch nicht größer sind) bräuchte man auch 6 PLLs auf der Platine und müsste diese auch noch von der GPU ansteuern. Der Aufwand ist AMD zu groß und deswegen ist ein "echter"(also nicht passiv adaptierbarer) DP bei mehr als zwei Monitoren Pflicht(eine AMD Grafikkarte hat nämlich nur zwei Taktgeber, genau wie die von NV).

    Und noch was:
    Daher haben Grafikkarten bzw. Grafiktreiber heute meist eine VSYNC-Option. Ist diese aktiviert, synchronisiert der Grafikprozessor oder -treiber das Bild mit der Bildwiederholrate des Monitors, auch wenn die Grafikkarte wesentlich höhere Bildfolgeraten bereitstellen könnte
    Vielleicht könnte man kurz Triplebuffering erwähnen. Damit fällt der sonst auftretende Nachteil dass die Framrate ein Vielfaches/ein ganzzahliger Teiler der Bildwiederholfrequenz sein muss weg.
    Triplescreen Gaming mit SoftTH Free Speech vs. Trolling
    Zitat Zitat von DoubleFine Action News
    “It’s true: We’re amazing,” commented Tim Schafer, president and CEO of Double Fine.

  3. #13
    Avatar von <<Painkiller>>
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    AW: [Sammelthread] Monitor FAQ + TFT Empfehlungsliste 23 - 27 Zoll

    Zitat Zitat von Olstyle Beitrag anzeigen
    Eine Kleinigkeit:

    Ist so nicht richtig.
    Der Displayport eignet sich deswegen dafür weil er keinen Taktgeber in der Grafikkarte benötigt(afaik gibt der Monitor den Takt vor). Würde man z.B. 6 Mini-HDMI Anschlüsse nehmen(die ja auch nicht größer sind) bräuchte man auch 6 PLLs auf der Platine und müsste diese auch noch von der GPU ansteuern. Der Aufwand ist AMD zu groß und deswegen ist ein "echter"(also nicht passiv adaptierbarer) DP bei mehr als zwei Monitoren Pflicht(eine AMD Grafikkarte hat nämlich nur zwei Taktgeber, genau wie die von NV).
    Alles klar!

    Ich versuchs mal neu zu formulieren:

    "Der Displayport eignet sich deswegen dafür, weil er anders als die anderen Anschlüsse wie z.B. Mini-HDMI keinen Taktgeber in der Grafikkarte benötigt. Dadurch ist es (speziellen) Grafikkarten möglich, bis zu sechs Monitore gleichzeitig anzusteuern."

    So ok?

    Komisch an der 6er-Karte finde ich, warum es keine mit Dual-GPU ist. Eine HD5870 geht da doch ziemlich in die Knie.


    Vielleicht könnte man kurz Triplebuffering erwähnen. Damit fällt der sonst auftretende Nachteil dass die Framrate ein Vielfaches/ein ganzzahliger Teiler der Bildwiederholfrequenz sein muss weg.
    Ich werd es gleich ergänzen.
    Geändert von <<Painkiller>> (16.03.2012 um 10:51 Uhr)
    "Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen 'Enterprise'."
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  4. #14
    Avatar von Olstyle
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    AW: [Sammelthread] Monitor FAQ + TFT Empfehlungsliste 23 - 27 Zoll

    Zitat Zitat von <<Painkiller>> Beitrag anzeigen
    Alles klar!

    Ich versuchs mal neu zu formulieren:

    "Der Displayport eignet sich deswegen dafür, weil er anders als die anderen Anschlüsse wie z.B. (Mini)-HDMI keinen Taktgeber in der Grafikkarte benötigt. Dadurch ist es (speziellen) Grafikkarten möglich, bis zu sechs Monitore gleichzeitig anzusteuern."

    So ok?
    Inhaltlich , die Formulierung hab ich mal leicht angepasst.
    Wobei ich mir nicht sicher bin wo das Monitor-Limit bei den HD6er Karten mit "Daisy Chaining" liegen würde. Afaik sollten damit sogar beliebig viele Monitore möglich sein solange man die Bandbreite der DP-Anschlüsse nicht überschreitet(also entweder sehr viele kleine Monitore oder etwas weniger viele Große)
    Komisch an der 6er-Karte finde ich, warum es keine mit Dual-GPU ist. Eine HD5870 geht da doch ziemlich in die Knie.
    Zwei HD5870 sind aber stärker als eine HD5990.
    Ausserdem dürfte ein PCB was 6 Ausgänge und zwei GPUs beherbergt unmenschlich viele Lagen benötigen. Die Leitungen der ganzen Ausgänge muss man schließlich auch ohne eigenes Taktsignal erst einmal ohne gegenseitiges übersprechen unterbringen.
    Die Ausgabe erfolgt bei AMD eh immer nur an einer GPU, sowas wie vier Anschlüsse ohne DP geht daher auch bei Dual GPU Karten nicht ohne Zusatzchips(siehe Sapphire Flex).
    Ich werd es gleich ergänzen.
    Triplescreen Gaming mit SoftTH Free Speech vs. Trolling
    Zitat Zitat von DoubleFine Action News
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  5. #15

    AW: [Sammelthread] Monitor FAQ + TFT Empfehlungsliste 23 - 27 Zoll

    *mein Senf*


    Zitat Zitat von conspiracy Beitrag anzeigen
    Früher waren IPS-Panels zum Spielen ungeeignet, da die Reaktionzeiten einfach zu hoch waren. Im Laufe der Jahre hat der Fortschritt aber auch vor den IPS-Panels nicht halt gemacht, und so sind in der heutigen Zeit bereits einige Monitore auf dem Markt die den TN-Panels deutlich Konkurenz machen.
    Ich weiß nicht, was du mit "früher" meinst, aber mein ZR24w (2011) ist nicht sichtbar schneller, als mein vorheriger Dell 2001FP (2005). S-IPS ist schon sehr lange prinzipiell-aber-nicht-wirklich-gut spieletauglich und in die Nähe mittelmäßiger TN-Displays kommt bis heute kein Exemplar


    2.TFT Technik

    120Hz + 3D
    Ich würde 3D ein eigenes, folgendes Kapitel verpassen - denn 120 Hz macht eben auch ohne 3D Sinn, umgekehrt ist 3D ohne 120 Hz möglich.


    Ja! Sobald der Monitor via Dual-DVI-D ...
    Sicherheitshalber Dual-Link-DVI. Dual-DVI ist für zwei DVI-Anschlüsse gebräuchlich und es gibt auch Monitore mit sehr hoher Auflösung, die über eben diese beiden Angeschlossen werden.

    Brauch ich für 120Hz auch 120FPS?

    Dieser Mythos geistert schon eine Weile durch die Weiten des Internets. Einfach ausgedrückt: Nein! 120 FPS sind nicht nötig. Bereits im Desktopbetrieb merkt man die Vorteile eines 120Hz-Monitors. Das verschieben von offenen Fenstern zeigt das am deutlichsten. Natürlich ist es realtiv sinnfrei sich von einem 120Hz-Monitor ein Wunder zu erwarten. Ein 120Hz-Monitor macht Spiele die ruckeln sicher nicht ruckelfrei. Er ist also keine Wunderwaffe, wenn der heimische PC an seine Leistungsgrenzen gerät.
    Vorschlag für Zusatz:
    "Allerdings ermöglicht er eine leicht flüssigere Bildausgabe, wenn Vsync aktiv und Triple-Buffering inaktiv ist. In diesem Betriebszustand können nur Bildraten ausgegeben werden, die ein glatter Teiler der Bildschirmfrequenz sind. Bei 60 Hz also 60 fps, 30 fps, 20 fps, 15 fps,... und bei 120 Hz 120 fps, 60 fps, 40 fps, 30 fps, 24 fps, 20 fps,... . Zwar wird die Anzeigedauer für jeden Frame neu ausgehandelt, so dass auch ein 60 Hz Display auf 59 Bilder in einer Sekunde kommen kann, im Zweifelsfall können die Zwischenstufen "40 fps" und "24 fps" beim 120 Hz Display aber den Unterschied zwischen gut und mittelmäßig spielbar bzw. gerade noch und unspielbar ausmachen.

    Ab einer Bild- beziehungsweise Shutterfrequenz von 120 Hertz – also 60 Hertz pro Auge – sehen die meisten Menschen die abwechselnde Verdunklung der Brillengläser ohne Flimmern. Würden die Werte bei 60 Hertz - also 30 Hertz pro Auge liegen, kommt es zu starken Flimmern. Dies kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Unwohlsein führen.
    Die meisten Menschen würden diesen Wert bestreiten, insbesondere bei hellen Flächen neben dem eigentlichen Display. Als flimmerfrei werden für gewöhnlich 85 Hz, von vielen auch erst 100 Hz angesehen. Dieses FAQ will zwar keine 3D-Beratung sein, aber "flimmerarm" statt "ohne Flimmern" wäre der angemessenere Ausdruck und für jemanden, der sowenig weiß, vielleicht ein wichtiger Hinweis darauf, sich erstmal schlau zu machen.

    Funktioniert 3D via HDMI?

    Wenn man auf einen TV zurückgreift dann schon. Hier muss sowohl der TV als auch der 3D-Blu-Ray-Player via HDMI 1.4-Kabel verbunden werden.
    Bei einem PC-Monitor sieht die Sache etwas anders aus. Hier wird für 120Hz bzw. 3D eine Dual-DVI-D-Kabel benötigt, oder aber ein Display Port-Kabel.
    Ich weiß es nicht genau, aber afaik unterstützt Nvidia mitlerweile die Übertragung im HDMI-3D-Format, so dass auch andere Anzeigegeräte als 120 Hz + Shutter genutzt werden können bzw. (bei entsprechender Auswertung im Monitor/Fernseher) auch 120 Hz 3D Geräte über HDMI angesteuert werden können. (ohne 2D 120 Hz Bonus dann natürlich)


    LED-Backlight
    Vielleicht sollte auch kurz CCFL erklärt werden, damit der Unterschied klar wird?
    Insbesondere zur Farbwiedergabe muss in dem Zusammenhang etwas kommen, denn viele Leute sind sich darüber im unklaren, dass wLED-Geräte eine kleinere Farbraumabdeckung als CCFL haben und noch weniger sind sich darüber im klaren, dass billige RGB-LED-Angebote zwar einen stark erweitereten Farbraum haben, aber mangels 10 Bit Ansteuerung (oder wenigstens LUT) unfähig sind, diesen auf 100% zu beschränken, um nicht-Bonbon-Farben auszugeben. (dicker, fetter Punkt unter "Nachteile" imho)


    Viele denken das hier LEDs die Darstellung des Bildes auf dem Monitor übernehmen. Das ist aber falsch. Die LEDs dienen nur als Hintergrundbeleuchtung. Im Idealfall verhelfen sie zu einem besseren Kontrast. Wie das funktioniert, zeigt die Erklärung weiter unten.
    Zusatzvorschlag:
    "("LED-Displays", die den Namen auch verdienen, da bei ihnen die LEDs die Bilddarstellung übernehmen, gibt es allerdings sehr wohl: Als Großleinwände in Stadien und auf Konzerten. Am anderen Ende des Größenspektrums arbeiten OLED-Displays nach vergleichbarem Prinzip, verwenden aber ein anderes Fertigungsverfahren.)"

    Beim Direct-LED- bzw. Full-LED-Prinzip (engl. full array with local dimming) erleuchten auf der gesamten Bildfläche Leuchtdioden das Bild von hinten. Das Bild kann gleichmäßiger ausgeleuchtet werden und der Kontrast durch lokales Dimmen einzelner LEDs (derjenigen hinter dunklen Bildbereichen) stark erhöht werden
    "... , wovon aber nicht alle Monitore mit Direct-LED-Backlight Gebrauch machen"


    Vorteile einer LED-Backlight-Beleuchtung:
    Lange Lebensdauer
    Abwarten... CCFL-Lebenszeiten werden i.d.R. als MTBF oder mit 10-20% Leuchtkraftverlust angegeben. LEDs bei 50% Leuchtkraftverlust. ("tendentiell höhere"?)



    VGA:

    VGA steht für Video Graphics Array und ist ein analoger Bildübertragungsstandard für Stecker- und Kabelverbindungen zwischen Grafikkarten und Anzeigegeräten. Eingeführt wurde dieser 1987 von IBM. Aufgrund der analogen Übertragung des Bildsignals ist er für Grafikauflösungen über 1280×1024 nur noch bedingt geeignet, Full HD (1920x1080 Pixel) lässt sich allerdings erreichen.
    2048x1536 ist eine normale VGA-Auflösung und durchaus scharf möglich. Nur die Anforderungen ans Kabel steigen deutlich an.

    Zudem ermöglich DVI die gleichzeitige Übertragung von analogen und digitalen Bilddaten.
    Gleichzeitig ist afaik nicht möglich und "wahlweise am gleichen Anschluss" gilt auch nur für DVI-I

    Bei Dual-Link-Kabeln ist entsprechend die 2-fache horizontale und vertikale Auflösung möglich.
    Das wären viermal soviele Pixel - und somit nicht möglich. "zweifache Pixelzahl" trifft es besser, denn 2560x1600 ist schon fast das Maximum. Könnte man auch gleich mit dem folgenden Punkt zusammenfassen: "zweifache Pixelzahl oder zweifache Bildwiederholrate (für 1920x1200 @120 Hz)
    Deckt auch gleich noch ein paar Spezialfälle ab, denn während 1366x768@120 Hz mit Single-Link möglich sein sollten, sind es 2560x1600 @120 Hz auch mit Dual-Link nicht. (beides suggeriert die bisherige Trennung aber)

    DVI-D ist aufwärtskompatibel zu HDMI, wodurch alle DVI-D-Signale nach HDMI umgewandelt werden können. Umgekehrt lassen sich aber nicht alle HDMI-Signale nach DVI-D umwandeln. Beispielsweise ist ein Kopierschutz wie HDCP bei DVI-D nur optional.
    Wichtig: Aufwärtskompatibel zu Single-Link-DVI. Alles andere müsste man in der Tat "umwandeln" (aber mit einem Wandler ist auch YUV HDMI kompatibel ), für Single-Link-DVI->HDMI reicht ein einfacher Adapter.
    HDMI mit Ethernet, Automotive, High Speed,...
    Geht etwas über das hiesige Thema hinaus, oder? Man kann auch einfach einen Wiki-Link setzen

    Durch die geringe Größe machen es DisplayPort-Anschlüsse möglich, bis zu sechs Monitore gleichzeitig über eine (spezielle) Grafikkarte anzusteuern.
    Schreib lieber "sechs Monitoranschlüsse auf einem Slotblecht einer (speziellen) Grafikkarte unterzubringen". Denn ansteuern kann man auch 8 Stück via DVI, wenn man Matrox kauft und maximal zwei Stück via DP, wenns Nvidia ist.

    Ein DisplayPort-Anschluss ist ebenfall Voraussetzung falls man vorhat,
    "ist in der Regel". Es gibt mehrere Karten mit integriertem DP->DVI-Wandler.



    Bei den einzelnen Monitorempfehlungen wäre imho Spoilereinsatz und/oder eine Übersichtstabelle ganz sinnvoll. (Solange es nur ein Inhaltsverzeichniss für Prad ist, kann man auch noch deutlich stärker kürzen.

    ___________________________


    Was ich allgemein komplett vermisse, ist ein Abschnitt zur Ansteuerung. Gerade in Zeiten, in denen haufenweise 6 Bit IPSler den Markt überschwemmen, die nur eingeschränkt die Farbqualität bieten, die viele mit der Displaytechnik assoizieren, darf das imho nicht fehlen.






    Zitat Zitat von Thallassa Beitrag anzeigen
    Sooo, da ich ja fast dazu genötigt wurde, hier ein Erfahrungbericht vom HP ZR2440w
    hier nochmal der meinige mit dem (besseren) Vorgänger.

    Gaming + bis ; (Schlierenbildung im hohen dreistelligen FPS-Bereich (~400 aufwärts))
    Da alles über 60 fps beim Monitor nicht ankommt, kann da wohl kein Zusammenhang bestehen.

    Der Stromverbrauch hält sich für ein e-IPS-Panel gut in Grenzen (~50 Watt) - LED Backlight fehlt allerdings aufgrund dessen, dass der Monitor bereits seit 2009/2010 auf dem Markt ist.
    Öhm: Der ZR2440w ist seit ein paar Monaten am Markt und hat LED-Backlight. CCFL (und 8 Bit Display und D-Sub-Eingang, den du nutzt ) kriegst du nur beim ZR24w. Der zieht aber gerne mehr als 50 W und wurde von dir auch nicht verlinkt.

    Abhilfe schaffen hier auch treiberforciertes VSYNC und die Overdrive-Funktion des Monitors, die die Schlierenbildung unterdrückt.
    Eine positive Wirkung von Overdrive ist mir wiederum nur vom ZR2440w bekannt. ZR24w haben da in keinem Test nenneswert zulegen können, ich sehe auch keinen Unterschied und gehe davon aus, dass gar kein Overdrive implementiert ist (was die, im Vergleich zum ZR2440w besseren und allgemein sehr guten, Latenzen bestärken)
    PCG&H-Statistik: 25235 Post, 380 Threads, 17091 Antworten (0,677/Post, 44,876/Thread) since 18:04, 26.09.2001

    [Langzeittagebuch]Vom Flugzeug zum 0db-Wakü-PC; 31.8.11: Stufe 4.0 Fanless

  6. #16
    Avatar von <<Painkiller>>
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    AW: [Sammelthread] Monitor FAQ + TFT Empfehlungsliste 23 - 27 Zoll

    Ui, da gibt es eine Menge zum verbessern.

    Da werd ich mich am Montag gleich mal ran setzen und einiges umformulieren!

    Schon mal vielen Dank für die rege Mitarbeit
    "Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen 'Enterprise'."
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  7. #17
    Avatar von Superwip
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    AW: [Sammelthread] Monitor FAQ + TFT Empfehlungsliste 23 - 27 Zoll

    So, jetzt von mir noch was zu LED Monitoren:

    LED Monitore sind Monitore, bei denen jeder einzelne Bildpunkt aus einer oder mehreren LEDs besteht. Grundsätzlich unterscheidet man hier zwei verschiedene technologische Ansätze: einerseits klassische LED Bildschirme, die klassische anorganische Leuchtdioden nutzen, andererseits OLED Bildschirme, die Organische Leuchtdioden nutzen. Einzelne farbige Pixel bestehen entweder aus drei (RGB) einzelnen farbigen (O)LEDs oder weißen (O)LEDs

    OLED Monitore:
    Diese Monitore bestehen im Prinzip aus einer Kunststoffolie oder Platte, in welcher organische Leuchtdioden integriert sind, welche die einzelnen Pixel bilden, für farbige Monitore werden in jedem Pixel drei farbige (RGB) OLEDs integriert oder drei weiße mit Farbfilter; Samsung setzt in einigen OLEDs Gelb als vierte Grundfarbe ein (RGBG). OLED Monitore werden schon seit einigen Jahren für sehr kleine Displays, etwa in Digitalkameras oder Handys eingesetzt, die Produktion großer Bildschirme bereitet jedoch noch einige technische Probleme und sie sind konkurrenzunfähig teuer. Ein weiteres Problem ist die unterschiedliche Lebensdauer der verschiedenen Subpixel bei RGB OLED Monitoren. Die ersten OLED Monitore wurden in den 1980ern vorrangig von Kodak entwickelt, heute sind die koreanischen Firmen Samsung und LG die größten OLED Produzenten, auch Sony ist im OLED Bereich aktiv und andere Display Hersteller arbeiten vielfach zumindest daran. Die ersten OLED PC Monitore wurden Ende 2011 von Sony auf den Markt gebracht, es handelt sich um den PVM-1741, einen 43cm/17" und den PVM-2541 einen 63,5cm/25" Monitor, jeweils mit Full-HD Auflösung, beide nutzen RGB OLEDs und werden als high-end Grafikermonitore vermarktet, weitere vergleichbare Monitore sollten in naher Zukunft folgen und sind zum Teil auch bereits angekündigt. OLED Monitore sind definitiv die Zukunftstechnologie im Bildschirmbereich und werden vermutlich in den nächsten 10 Jahren die LCD Monitore weitgehend verdrängen.

    Vorteile:
    +Praktisch 0 Reaktionszeit (Um 1 Mikrosekunde, also etwa vier Größenordnungen schneller als LCD)
    +praktisch perfekte Farbwiedergabe (bei RGB-OLEDs)
    +sehr hoher Kontrast (in dunkler Umgebung praktisch perfektes Schwarz)
    +dünne und gebogene oder sogar flexible Displays möglich, aktuell bis zu nur ~0,3mm dicke Folien, allerdings sind Flexible Displays noch nicht marktreif
    +praktisch 0 Inputlag möglich
    +hohe Bildwiederholraten möglich: während die LCD Technologie mit 120Hz schon an ihre Grenzen kommt sind hier fast beliebig hohe Frequenzen, prinzipiell bis in den höheren kHz Bereich möglich
    +praktisch keine Blickwinkelabhängigkeit
    +sehr hohe Pixeldichten möglich

    Nachteile:
    -Fertigung größerer Monitore aktuell noch sehr teuer
    -Unterschiedlich schnelle Alterung der Farben können mit der Zeit zu Farbverfälschungen führen (nur RGB-OLEDs)
    -prinzipiell begrenzte Lebensdauer, Lebensdauer sinkt bei höheren Temperaturen oder unter UV-Einfluss deutlich
    -sehr feuchtigkeitsempfindlich (das gilt insbesondere für aktuelle Folien Monitore)
    -Massiver Kontrastverlust in heller Umgebung

    Klassische LED Monitore "Crystal LED":
    Diese Monitore werden schon lange vor allem für Reklamen oder andere sehr große Spezialbildschirme, etwa in Stadien eingesetzt. Da gängige einzel-LEDs mindestens etwa einen Millimeter groß sind schien die Technik bis vor kurzem für den Heimbereich uninterressant zu sein, da so nur eine geringe Pixeldichte erzielt werden kann. Auf der CES 2012 hat Sony jedoch einen LED Full-HD TV mit 140cm Diagonale gezeigt, eine Massenproduktion ist zwar nicht in Sicht, dennoch soll diese Technologie nicht unerwähnt bleiben, alleine schon weil mit LED Monitoren häufig fälschlich LCD Monitore mit LED Hintergrundbeleuchtung gemeint sind. Wie bei OLED Farbbildschirmen wird jeder Pixel entweder von drei (RGB-) LEDs gebildet oder von drei weißen LEDs mit Farbfilter (wobei letzteres eher theoretisch ist, mir wäre kein derartiger Bildschirm bekannt); als Anzeigetafeln im offentlichen Bereich sind auch einfarbige LED Bildschirme weit verbreitet.

    Vorteile:
    +sehr hohe Helligkeit möglich, daher outdoor tauglich (erheblich heller als OLED oder irgendeine andere gängige Technologie)
    +Praktisch 0 Reaktionszeit (Um 10 Nanosekunden; in der Praxis durch die Ansteuerung begrenzt)
    +praktisch perfekte Farbwiedergabe (bei RGB-LEDs)
    +sehr hoher Kontrast (in dunkler Umgebung praktisch perfektes Schwarz)
    +dünne und gebogene oder sogar flexible Displays möglich (aber dicker als OLED, min ~1mm)
    +lange Lebensdauer (erheblich höher als die Lebensdauer von OLED Monitoren)
    +praktisch 0 Inputlag möglich
    +Kleinserien exotischer Formate und sehr großer Modelle vergleichsweise günstig möglich
    +sehr effizient, im Vergleich zur Helligkeit niedriger Energieverbrauch
    +hohe Bildwiederholraten möglich: während die LCD Technologie mit 120Hz schon an ihre Grenzen kommt sind hier beliebig hohe Frequenzen, prinzipiell bis in den MHz Bereich möglich
    +praktisch keine Blickwinkelabhängigkeit

    Nachteile:
    -bis auf weiteres keine Massenproduktion und sehr teuer, wirklich preiswert wird diese Technologie wohl nie werden
    -Dicker als OLED, keine Folienmonitore möglich
    -Pixeldichte gering, mehr als ~50dpi sind wohl bis auf weiteres nicht möglich, damit kommt die Technik in absehbarer Zukunft nicht für PC Monitore in Frage, wohl aber für TVs (vgl.: Plasma TVs)
    -Unterschiedlich schnelle Alterung der Farben können mit der Zeit zu Farbverfälschungen führen, wobei das Problem aufgrund der generell höheren Lebensdauer weit geringer ist als bei OLEDs (nur RGB-LEDs)
    -schnellere Alterung bei hohen Temperaturen (wobei das Problem geringer ist als bei OLEDs)


    PMOLED vs.: AMOLED:
    Insbesondere Samsung bewirbt seine OLED Displays als "AMOLED"- doch was hat es damit auf sich? AMOLED steht für Akivmatrix-OLED und bezeichnet ein OLED Display, bei dem jede einzelne OLED über einen Transistor angesteuert wird; das ist ab einer bestimmten Bildschirmgröße nötig, da die Bahnwiderstände im Substrat bei größeren Displays immer weiter zunehmen und eine direkte, passive (PMOLED) Ansteuerung nichtmehr möglich ist. Die AMOLED Technologie ist also prinzipiell erforderlich um OLED Displays zu bauen, die größer als etwa 7,5cm/3Zoll sind. Auch bei klassischen LED Bildschirmen kann man zwischen der aktiven und der passiven Ansteuerung unterscheiden, mir ist jedoch nicht bekannt, welche der Technologien hier in der Praxis vorherrscht.
    Auch klassische LCD Monitore werden meist als Aktivmatrix Bildschirme gebaut, man bezeichnet solche Monitore nach den verwendeten Transistoren auch als "TFTs"; da auch bei AMOLEDs TFTs zum Einsatz kommen wäre eine (verwirrende) Alternativbezeichnung also TFT-OLED...
    Geändert von Superwip (05.04.2012 um 19:11 Uhr)
    Für Atomfreie UMPCs und einen würdigen VGN UX Nachfolger!

  8. #18

    AW: [Sammelthread] Monitor FAQ + TFT Empfehlungsliste 23 - 27 Zoll

    Ui, das ist lang. Da würde ich fast ein Spoiler anbieten (zumindest solange die Technik am Markt unbedeutend ist. Oder man fasst die Hälften zusammen und erklärt die 1-2 Unterschiede zwischen LED und OLED?).

    Aber das mit "praktisch 0 Inputlag möglich" würde ich streichen. Das ist, mit Ausnahme der Millisekunden, die die Pixel halt für den Wechsel brauchen, mit allen Technologien nahezu möglich, denn Latenz resultiert ausschließlich aus Übertragung und Signalaufarbeitung. (so gesehen ist es de facto nur mit einem rein analogen System -CRT- zu schaffen. Alle anderen brauchen zumindest einige wenige Takte)


    Wenn (praktisch) ungenutzte Randtechnologien mit aufgenommen werden sollen (ist das ein FAQ oder ein Wiki? ) - dann auch noch ein paar Worte zu Beamern, Rückprojektion und FED/SED? Zumindest Rückprojektion war/ist ja auch mit einem Modell am PC-Markt vertreten.
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  9. #19
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    AW: [Sammelthread] Monitor FAQ + TFT Empfehlungsliste 23 - 27 Zoll

    Ui, das ist lang. Da würde ich fast ein Spoiler anbieten (zumindest solange die Technik am Markt unbedeutend ist. Oder man fasst die Hälften zusammen und erklärt die 1-2 Unterschiede zwischen LED und OLED?).
    Im Prinzip ist die klassische LED Technologie in absehbarer Zukunft im PC Bereich völlig unbedeutend; ich habe sie eigentlich nur beschrieben, da es mich stört, dass andauernd LCDs mit LED Hintergrundbeleuchtung als "LED Monitore" bezeichnet werden

    Der OLED-Teil ist meiner Meinung nach jedenfalls durchaus bedeutend: die OLED Technologie ist eben die Zukunft, es gibt auch schon Monitore, die möglicherweise auch für den ein oder anderen interressant sind und mit den fallenden Preisen und dem wachsenden Angebot wohl auch immer interressanter werden.

    Ein weiterer Punkt ist auch der Einsatz von OLEDs in Mobilgeräten, wo sie ja weit verbreitet sind, auch wenn das etwas OT ist.

    Aber das mit "praktisch 0 Inputlag möglich" würde ich streichen. Das ist, mit Ausnahme der Millisekunden, die die Pixel halt für den Wechsel brauchen, mit allen Technologien nahezu möglich, denn Latenz resultiert ausschließlich aus Übertragung und Signalaufarbeitung. (so gesehen ist es de facto nur mit einem rein analogen System -CRT- zu schaffen. Alle anderen brauchen zumindest einige wenige Takte)
    Jedenfalls ist ein Inputlag <<1ms möglich; ob und bis zu welchem Punkt man die Reaktionszeit zum Inputlag zählen sollte ist eine viel diskutierte Frage, bei den gängigen Messverfahren ist das jedenfalls mehr oder weniger üblich.

    Desweiteren werden bei der OLED Technologie Overdrive o.Ä. sinnlos, wodurch der dadurch verursachte Lag entfällt.

    Desweiteren lassen sich prinzipiell auch OLEDs direkt analog über VGA o.Ä. ansteuern -auch wenn es wohl nie einen Monitor geben wird, der das bietet-; dabei muss man aber bedenken, dass dafür wiederum eine zusätzliche Latenz in der Grafikkarte entsteht; eine analoge Ansteuerung verschiebt das Problem nur

    Wenn (praktisch) ungenutzte Randtechnologien mit aufgenommen werden sollen (ist das ein FAQ oder ein Wiki? ) - dann auch noch ein paar Worte zu Beamern, Rückprojektion und FED/SED? Zumindest Rückprojektion war/ist ja auch mit einem Modell am PC-Markt vertreten.
    FED/SED ist (leider) praktisch tot.

    Rückenprojektorbildschirme könnten durchaus eine Erwähung wert sein, auf jeden Fall aber auch CRTs, eventuell auch Plasma Bildschirme wobei sie wie Rück-Pros eher in den TV Bereich passen (wobei man das zugegebenermaßen mindestens genauso auch von LED Monitoren behaupten kann)

    Beamer sind meiner Meinung nach jedenfalls ein anderes Thema, dazu wäre gegebenenfalls eher ein eigener Sammelthread/FAQ/Empfehlungsliste denkbar; gute Beamer, vor allem auch im Bezug auf die Spieletauglichkeit zu finden ist ja auch so eine Sache
    Geändert von Superwip (18.03.2012 um 02:40 Uhr)
    Für Atomfreie UMPCs und einen würdigen VGN UX Nachfolger!

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  10. #20
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    AW: [Sammelthread] Monitor FAQ + TFT Empfehlungsliste 23 - 27 Zoll

    Hab meine Texte mal gleich entsprechend der oben genannten Vorschläge geändert.

    Ich weiß nicht, was du mit "früher" meinst, aber mein ZR24w (2011) ist nicht sichtbar schneller, als mein vorheriger Dell 2001FP (2005). S-IPS ist schon sehr lange prinzipiell-aber-nicht-wirklich-gut spieletauglich und in die Nähe mittelmäßiger TN-Displays kommt bis heute kein Exemplar
    Mit "früher" meine ich die Zeit, wo den Gamern plötzlich klar wurde, da die Farben bei Eizo-Monitoren ja viel besser sind. Problem war nur, das die Reaktionzeiten unter aller Sau waren.

    Eine positive Wirkung von Overdrive ist mir wiederum nur vom ZR2440w bekannt. ZR24w haben da in keinem Test nenneswert zulegen können, ich sehe auch keinen Unterschied und gehe davon aus, dass gar kein Overdrive implementiert ist (was die, im Vergleich zum ZR2440w besseren und allgemein sehr guten, Latenzen bestärken)
    Schau dir mal den Test von Prad zum Philips 273P3LPHES an. Ist zwar ein TN-Panel-Monitor, aber der Overdrive greift hier sehr gut.
    PRAD |Test Monitor Philips 273P3LPHES Teil 3

    Zusatzvorschlag:
    "("LED-Displays", die den Namen auch verdienen, da bei ihnen die LEDs die Bilddarstellung übernehmen, gibt es allerdings sehr wohl: Als Großleinwände in Stadien und auf Konzerten. Am anderen Ende des Größenspektrums arbeiten OLED-Displays nach vergleichbarem Prinzip, verwenden aber ein anderes Fertigungsverfahren.)"
    Den Zusatz könnte man in den Abschnitt von Superwip über die LED-Monitore packen, oder?!

    Ein weiterer Punkt ist auch der Einsatz von OLEDs in Mobilgeräten, wo sie ja weit verbreitet sind, auch wenn das etwas OT ist.
    Kann doch erwähnt werden. Smartphones sind ja quasi kleine Monitore für die Hosentasche.
    "Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen 'Enterprise'."
    William T. Riker - USS Enterprise NCC-1701-D

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