NAS Mainboard und Speicherempfhelung

Snaker83

PC-Selbstbauer(in)
Hallo,

ich möchte mir im Eigenregie ein NAS bauen. Bin zurzeit in der Überlegungsphase, ob ich dazu meinen etwas in die Jahre gekommen PC auschlachte und diesen zu einem NAS umbaue.

In meinem derzeitigen PC ist das Mainboard " ASUS P5Q Deluxe" verbaut mit 4 GB DDR 2 Speicher. Eignet sich dies für ein NAS ? Wichtig ist mir ein geringer Stromverbrauch, da das NAS 24h / 7 Tage die Woche laufen soll.

Vielen Dank für Vorschläge

LG
 
Ich würde erstmal sagen NEIN.

Denn geringen Stromverbrauch hast du mit deinen Komponenten auf keinen Fall.
Was für eine CPU ist 2x Intel Pentium III Xeon, 2833 Mhz (Intel Core 2 Quad CPU) genau?
Pentium 3 und Core 2 Quad ist für mich gerade ein Rätsel xD

Die Frage ist allerdings ersteinmal: Was willst du mit dem NAS machen?

Für einfache Dinge wie Backups macht es mehr Sinn eine fertige Box zu kaufen, hier hast du auch geringen Stromverbrauch für 24/7 Betrieb, einfache Einrichtung und schon viele Funktionen integriert.

Willst du allerdings mehr aus deinem NAS machen, eigene Cloud, Mediastreaming, Download-, Email-, TVserver etc. und selber tiefer in die Konfiguration eingreifen lohnt sich ein selbstgebautes NAS schon eher.
Allerdings sind deine Bauteile dafür nicht nur wegen dem hohen Stromverbrauch nicht geeignet - ein OS für eine solche Eigenbaulösung ist FreeNAS, hier wird aber bereits 4GB RAM für das Dateisystem beansprucht und je TB Speicherplatz ein weiterer GB RAM bzw. empfohlen.
Dafür hast du dann aber auch Datenraten von um und bei 100MB/s lesen und schreiben bei einem 1Gbit Netzwerk.

Ich selber habe vor 2 Jahren mir so ein NAS selbergebaut - mittlerweile sind darin 5 Festplatten im RAID 5, 16GB RAM und ein Intel Celeron G1610 - der Verbrauch ist dort auch schon bei 40 Watt.
Jetzt würde ich aber eher in Richtung Servergrade Bauteile gehen wie dem ASRock Rack C2750D4I. Einmal so ein Board gekauft und man hat das perfekte Gerät mit leistungsstarker CPU, niedrigem Verbrauch, ECC RAM und ner menge Anschlüsse für Netzwerk und HDD´s bei kleinem Formfaktor. Hier wäre dann sogar realtime Verschlüsselung ein sehr schönes Thema.

Ist allerdings natürlich alles eine Frage des Einsatzgebietes und des Budgets.
 
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Hallo,

vielen Dank für deine Antwort.

Bei der CPU handelt es sich um folgende:

Der CPU Name lautet: Intel Core 2 Quad CPU Q9550 @ 2,83 GHz
Der CPY TYP lautet: 2x Intel Pentium III Xeon, 2,83 Ghz
ausgelesen mit Everest.

Zu deiner Frage was ich mit dem NAS machen möchte:

Der Hauptgrund der Anschaffung ist es, dass ich meine Filmaufnahmen auf einem zentralen Server (NAS) aufnehmen möchte und somit von jedem Client in der Wohnung zugang zu allen Filmen habe. Zurzeit ist es so, dass ich 3 Receiver im Einsatz habe. In diesen 3 Receivern ist jeweils eine interne Festplatte eingebaut. Ist man nun aber mal in einem anderen Zimmer (z.b. Schlafzimmer) kann man die Filme vom z.B Wohnzimmer nicht schauen, da diese ja nur auf der internen Platte des Receivers im Wohnzimmer gespeichert wurden. Dies will ich mit der Anschaffung eines NAS lösen/verbessern. Wichtig ist mir, dass das NAS nicht alzu viel Strom verbraucht da es 24 Stunden , 7 Tage die Woche im Einsatz sein soll und das aufgenomme HD Material ruckelfrei agbespielt wird. Auch, wenn z.b. eine Client Box aufnimmt, solte man von einem anderen Client (z.b Pc/ handy etc.) auf die Filmdatenbank zugreifen können ohne das es zu Rucklern oder Aussetzern etc. kommt.

Ich bin bisher davon ausgegangen, dass ein "Eigenbau" besser und sogar günstiger als eine Komplettlösung ist?
 
Ja da hast du Recht, in den meisten Fällen ist eine Eigenbaulösung günstiger - zumindest in der Anschaffung.
Fürs normale Netzwerkstreaming per DLNA an die Endgeräte im Haus reicht auch schon der kleinste Celeron wie bei mir z.B.
Aber man hat oft halt den doppelten oder noch höheren Stromverbrauch gegenüber eines fertig NAS.
Ist natürlich dann die Frage ab wann man die Mehrkosten über den Stromverbrauch wieder reingeholt hat.

Hat keiner in deinem Bekanntenkreis so ein Watt Messgerät für die Steckdose?
Dann kannst doch einfach mal nen Testaufbau mit deinem System machen und entsprechend hochrechnen.
Genau wird das meistens nicht, aber für eine grobe Kostenüberschlagung sollte das ja reichen.

RAM kannste bei deinen Bauteilen, die du noch liegen hast ja immernoch nachkaufen. Bei 4GB wird man halt nur keine hohen Übertragungsraten erreichen können.

Das Aufnehmen auf das NAS ist denn ja theoretisch auch möglich, nur diese Funktion muss dann das TV Gerät bzw. der Receiver bieten und nicht das NAS.
Das NAS stellt nur diese DLNA Fähigkeit und kann somit Bilder, Filme und Musik in sämtlichen Formaten für ein Endgerät zur Verfügung stellen. Der Receiver muss DLNA allerdings auch unterstützen - haben die meisten neueren aber schon von Haus aus.


Also von der Leistung her, einfach mehr RAM und dein System reicht locker für das Streaming - der Stromverbrauch ist dann nur so bei min 100Watt, da du ja auch eine Grafikkarte einbauen musst.
 
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Nein leider hat keiner in meinem Bekanntenkreis ein Messgerät.

hmm...also ist es nicht so einfach ein stromsparendes NAS zu bauen. Empfohlen wurde mir bereits der Celereon C1610 CPU. Bei Mainboard/Speicher und Netzteil bin ich mir noch unsicher. Er soll eine gute Perfomance haben aber auch stromsparend arbeiten. Grafikkarte z.b. benötige ich in dem neuen NAS ja nicht. Mach ich alles über Webinterface.

Ich dachte halt, dass ich meinen alten PC umbaue (zum NAS) und mir einen neuen Desktop PC erstelle, das scheint aber aufgrund der bestehenden Bauteile dann keine so gute Idee zu sein (Stichworte: Stromverbrauch/ Perfomance)
 
Ja aber dein PC startet ohne Grafikkarte nicht und da deine CPU keine IGP besitzt passiert dort GAR NICHTS.
Der Celeron G1610 hat eine integriert, vorallem arbeiten dieses deutlich sparender als eine extra Karte im PCIe Slot.

Netzteil musst du schauen, in der Regel könnte man auch nen ganz kleines Pico PSU mit 100W nutzen, wenn man ein neues System auf Basis eines G1610 aufbaut.
Das Problem ist allerdings der Anlaufstrom der Festplatten, der ganz schnell mal solche Netzteile überlasten kann.

Je nachdem wie viele du halt einbauen willst, auch zwecks Redundanz/Datensicherheit.

Also bei mir läuft ein Mainboard von ASRock, das H77 Pro 4 M - klein, bietet ne Menge SATA Anschlüsse und 4 RAM Bänke.
70€ geht dafür finde ich eigenltich, es geht allerdings auch billiger, wenn man eh weniger SATA Ports braucht.


Der größte Nachteil deiner aktuellen Hardware ist halt der Stromverbrauch, gegen die Performance kann man ja noch was machen, da nur RAM beschränkt.
Was den Speicher angeht beziehe ich mich auch nur auf die Systemanforderungen von FreeNAS selbst bzw. den Usern dort im Forum, die mit 4GB oft extreme Leistungseinbrüche haben.
Beim reinen Kopieren hat man dann halt nur noch 20-40MB/s anstatt mit mehr RAM ~100MB/s.

CPU Leistung ist erst interessant bei Verschlüsselung oder Komprimierung deines Filmstreams von 1080p auf irgendwas geringeres damit du z.B. über dein DSL auch von unterwegs gucken könntest oder ähnliches.
Ansonsten reicht so ein Celeron locker aus.
 
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Ich selbst würde mal den Athlon 5350 samt AsRock Am1B-ITX in den Raum werfen. Zum einen kosten beide gerademal den Preis des Intel-Boards alleine (ca. 75€), auch tut der Athlon weniger Strom verbrauchen, hat dafür 4 Kerne (falls diese gebraucht werden) und ist mit dem Boxed-Kühler erstaunlich leise.

Ich selbst habe diesen Unterbau bei meinem Selbstbau-NAS eingesetzt und komme Stromverbrauchstechnisch bei 25W raus, wenn alle 4 Kerne synthetisch ausgelastet werden. Idle waren es nur noch 12W oder so. Nach einem Review bei CB erreich der Celeron das nur bei Undervolting. Dafür hat er auch eine höhere Taktung.

Beides ist bei mir in einem Silverstone DS380 untergebracht. Das Gehäuse bietet hierfür 8 Hot-Plug Wechselrahmen, die SAS-fähig sind. Das Board mag zwar nur 4x SATA haben, dafür habe ich günstig bei Ebay einen LSI 9650SE bekommen, der mir 16 SATA2-Ports liefert. Zusammen mit 8x WD Red 3TB verbraucht das ganze bei mir keine 100W. Es wurde ein SFX-Netzteil mit 300W verbaut.

Nachteil daran ist halt, dass AM1 leider kein ECC packt und nur 2 Speicherbänke hat, worauf ich "nur" 16GB RAM verbauen konnte. Das Dateisystem für ZFS braucht schon einen Haufen RAM.
 
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Vielen Dank.

Das klingt schonmal sehr gut. Dann halten wir mal fest:

CPU steht mit : Celeron G1610 ( eine zusätliche Grafikkarte wird nicht benötigt) => Intel Celeron G1610, 2x 2.60GHz, boxed (BX80637G1610) Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Bei dem von dir empfohlenen Board gefällt mir besonderes, dass es zwei SATA 3 (6 Gb/s) Anschlussmöglichkeiten hat. Ich möchte zwar momentan nur eine Festplatte einbauen ( die WD RED in der 4 oder 6 TB Version) aber für die Zukunft wäre es interresant, wenn ich da evt. mal aufrüsten möchte. Die von dir angesprochen Datensicherheit/Redundanz steht bei mir nicht an oberster Stelle. Ich würde 1x wöchtenlich eine USB Platte anstecken, auf derer ich ein Backup ablege. Fallst die WD RED Platte dann mal "crasht" krame ich das Backup heraus und spiele es auf eine neue Platte.

Würde das Pico PSU mit 100W Netzteil mit der WD RED zurechtkommen ?

Wenn ich das OS FreeNas nutzen möchte bräuchte ich wieviel GB min. ? Zurzeit teste ich das Xpentoloy Projet als VM auf meinem Desktop Recher. Scheint auch nicht so schlecht zu sein.

Theoretisch könnten man das ja einfach direkt z.b 8 GB Speicher "draufhauen"...dann hat man Ruhe ?

Ich würde sagen die Idee meine alte Hardware zu benutzen ist damit gestorben, ich denke sie verbraucht zuviel Strom und damit für den Dauerbetrieb ungeignet.
 
Naja SATA 3 ist für normale HDD´s realtiv uninteressant, da SATA 2 von keiner herkömmlichen HDD ausgelastet wird.

So wie es sich bei dir anhört willst du nur eine Platte einbauen?
Dann reicht son 100W Pico PSU auch aus, die haben nen sehr hochen Wirkungsgrad.
Dazu braucht man allderings noch so ein Laptopnetzteil oder Tischnetzteil, da diese Pico PSU´s nur DC-DC sind ;)

Meinst nicht es ist einfacher ein RAID 1 mit 2 HDD´s zu schalten anstatt den umstand mit der USB Platte?
Ich meine wenn du das mit dem USB machst hast du ja auch schon 2 Platten gekauft, dann kann man die auch direkt einbauen.

Also meine 5 Platten im 24/7 Betrieb weisen auf jedenfall bessere Smartwerte auf, als die so gut wie nie genutzte Platte selben Typ´s im USB Gehäuse.

8GB RAM sind zu empfehlen würde ich sagen, nimm einfach ein Board mit 4 Bänken und kaufe 2x 4GB Riegel.
Dann kannst später noch entspannt aufrüsten. Ich würde dann vermutlich aber zu nem anderen mit 4 oder 6 SATA Ports greifen, da deutlich günstiger.

Für FreeNAS brauchst dann noch nen kleinen USB Stick auf dem du das OS installierst.
Und nein eine SSD lohnt sich dort nicht, da beim booten das OS in den RAM geladen wird und somit nur direkt beim Hochfahren der lahme USB Stick genutzt wird.

Ja die alte Idee ist gestorben, bei mir was exakt das gleiche damals, nur kam noch hinzu, dass meine CPU sehr schwach war und den Videostream nur extrem verpixelt hinbekommen hat.


Zu der Athlon-Geschichte kann ich dir nichts sagen bzw. keinen Vergleich aufstellen...
Mir wurde damals nur direkt von Platinen mit verlötetem CPU abgeraten, da zuwenig Leistung.

Intel Celeron G1820 Haswell
ASRock B85M Pro4

Das würde sich auch sehr gut machen. Damals war es bei FreeNAS aber nicht möglich USB Platten überhaupt am NAS anzuschließen, wie das mittlerweile aussieht weiß ich allerdings auch nicht.
 
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JA genau, solch ein Mainboard wollte ich mir damals von ASUS holen, sogar schon bestellt gehabt xD
Wie gesagt, wie das mittlerweile aussieht weiß ich nicht.

CPU fordernd sind die meisten Sachen die man mit so nem NAS machst, wie der TE es beschreibt, eigentlich nicht.
Ich persönlich gebe lieber 30€ mehr aus und habe ein Intel System... auch wenn der Athlon vielleicht reichen würde.
 
Ja gut, magst du mir auch gleich deine Beweggründe nennen für

Ich persönlich gebe lieber 30€ mehr aus und und habe ein Intel System

Klingt ja so, als sei alles, was nicht Intel ist, die Wahl zwischen Pest und Cholera. Ich kann jedoch aus erster Hand versichern, dass der Athlon 5350 und auch andere AMD-Systeme durchaus die Arbeit bewältigen, die man ihnen aufträgt.
 
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Naja SATA 3 ist für normale HDD´s realtiv uninteressant, da SATA 2 von keiner herkömmlichen HDD ausgelastet wird.

So wie es sich bei dir anhört willst du nur eine Platte einbauen?
Dann reicht son 100W Pico PSU auch aus, die haben nen sehr hochen Wirkungsgrad.
Dazu braucht man allderings noch so ein Laptopnetzteil oder Tischnetzteil, da diese Pico PSU´s nur DC-DC sind ;)

Meinst nicht es ist einfacher ein RAID 1 mit 2 HDD´s zu schalten anstatt den umstand mit der USB Platte?
Ich meine wenn du das mit dem USB machst hast du ja auch schon 2 Platten gekauft, dann kann man die auch direkt einbauen.

Ja stimmt, du meinst ein Raid 1 wo eine Platte gespiegelt wird, macht dann mehr Sinn...also zb. 2 x 6 TB WD RED platten ? Dann brauche ich vermutlich aber ein anderes Netzteil und damit steigt wieder der Stromverbrauch?

Also meine 5 Platten im 24/7 Betrieb weisen auf jedenfall bessere Smartwerte auf, als die so gut wie nie genutzte Platte selben Typ´s im USB Gehäuse.

Was verstehe ich genau unter Smartwerten ?

8GB RAM sind zu empfehlen würde ich sagen, nimm einfach ein Board mit 4 Bänken und kaufe 2x 4GB Riegel.
Dann kannst später noch entspannt aufrüsten. Ich würde dann vermutlich aber zu nem anderen mit 4 oder 6 SATA Ports greifen, da deutlich günstiger.

Für FreeNAS brauchst dann noch nen kleinen USB Stick auf dem du das OS installierst.
Und nein eine SSD lohnt sich dort nicht, da beim booten das OS in den RAM geladen wird und somit nur direkt beim Hochfahren der lahme USB Stick genutzt wird.

Ja die alte Idee ist gestorben, bei mir was exakt das gleiche damals, nur kam noch hinzu, dass meine CPU sehr schwach war und den Videostream nur extrem verpixelt hinbekommen hat.


Zu der Athlon-Geschichte kann ich dir nichts sagen bzw. keinen Vergleich aufstellen...
Mir wurde damals nur direkt von Platinen mit verlötetem CPU abgeraten, da zuwenig Leistung.

Intel Celeron G1820 Haswell
ASRock B85M Pro4

Das würde sich auch sehr gut machen. Damals war es bei FreeNAS aber nicht möglich USB Platten überhaupt am NAS anzuschließen, wie das mittlerweile aussieht weiß ich allerdings auch nicht.

Hatte ursprünglich überlegt eine SSD für das OS zu kaufen, aber wenn das nicht nötig ist, umso besser :) Dann verwende ich einen Sata 3,0 USB Stick.
Die von dir neu empfolenen Bauteile, Änderung Prozessor auf den G1820 und des Boardes B85M M4 sind nochmal einen ticken besser als der G1610 /H77 Pro 4M ?
Preislich ja echt sehr günstig:

Board: ASRock B85M Pro4 (90-MXGQ20-A0UAYZ) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
CPU: Intel Celeron G1820, 2x 2.70GHz, boxed (BX80646G1820) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
 
Ja stimmt, du meinst ein Raid 1 wo eine Platte gespiegelt wird, macht dann mehr Sinn...also zb. 2 x 6 TB WD RED platten ? Dann brauche ich vermutlich aber ein anderes Netzteil und damit steigt wieder der Stromverbrauch?

Ein RAID 1 macht insofern Sinn, dass die Daten noch vorhanden sind, wenn eine Platte ausfällt. Ein regelmäßiges Backup, wie du es vorhast, sollte dadurch nicht ausser Acht gelassen werden, wenn die Daten Softwareseitig beschädigt werden könnten, wie z.b. einem Virus, sonstige Hardwaredefekte, etc.
 
Ich selbst würde mal den Athlon 5350 samt AsRock Am1B-ITX in den Raum werfen. Zum einen kosten beide gerademal den Preis des Intel-Boards alleine (ca. 75€), auch tut der Athlon weniger Strom verbrauchen, hat dafür 4 Kerne (falls diese gebraucht werden) und ist mit dem Boxed-Kühler erstaunlich leise.

Ich selbst habe diesen Unterbau bei meinem Selbstbau-NAS eingesetzt und komme Stromverbrauchstechnisch bei 25W raus, wenn alle 4 Kerne synthetisch ausgelastet werden. Idle waren es nur noch 12W oder so. Nach einem Review bei CB erreich der Celeron das nur bei Undervolting. Dafür hat er auch eine höhere Taktung.

Beides ist bei mir in einem Silverstone DS380 untergebracht. Das Gehäuse bietet hierfür 8 Hot-Plug Wechselrahmen, die SAS-fähig sind. Das Board mag zwar nur 4x SATA haben, dafür habe ich günstig bei Ebay einen LSI 9650SE bekommen, der mir 16 SATA2-Ports liefert. Zusammen mit 8x WD Red 3TB verbraucht das ganze bei mir keine 100W. Es wurde ein SFX-Netzteil mit 300W verbaut.

Nachteil daran ist halt, dass AM1 leider kein ECC packt und nur 2 Speicherbänke hat, worauf ich "nur" 16GB RAM verbauen konnte. Das Dateisystem für ZFS braucht schon einen Haufen RAM.

Vielen Dank für die Info. Theoretisch würden mir ja 4 Sata Anschlüsse reichen, da ich eh (momentan) nur 2 Festplatten verbauen möchte. 16GB Ram sollten auch ausreichen. Sehr interresant finde ich das Gehäuse was ich natürlich auch noch benötige. Welches Netzteil nutzt du konkret ?

Dein empfohlener CPU wird ausdrücklich wegen seiner geringen Stromkosten gelobt :)
AMD Athlon 5350, 4x 2.05GHz, boxed (AD5350JAHMBOX) Bewertungen | Geizhals Deutschland
 
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Ja gut, magst du mir auch gleich deine Beweggründe nennen für

Da gibt es keine wirklichen näheren Gründe, einfach nur so.
Dort habe ich halt Erfahrungen und weiß das es funktioniert.

Habe in letzter Zeit aber auch mehrere Systeme mit AMD APU´s gemacht und die sind für den Preis auch wirklich sehr gut, keine Frage.

Ich meine damit ja nicht das AMD schlecht ist oder ähnliches...so groß ist der preisliche Unterschied auch glaub ich nicht.
Gerade wenn der so gering ist nehme ich halt lieber Intel.
(Gerade ma nachgeschaut, das sind 5€ ... da nehme ich auf jedenfall lieber das bessere Board und den Haswell)

Das 100W Pico PSU reicht auch locker für 2 WD RED´s.

Über die SMART Werte kann man mehr oder weniger den Zustand der Festplatte auslesen.



Und ja ich würde sagen der Haswell ist halt noch ein tick effizienter und kostet nur 1€ mehr als der G1610er.

Zu den 16GB ... naja ich weiß nicht, RAM ist momentan noch sehr teuer und bei deinem Setup brauchst du das glaubig eher nicht.
Mein 16GB Kit in 2 Riegeln habe ich für 60€ gekauft, aktuell sind die bei über 100€...

Das Gehäuse gefällt mir auch richtig gut, ist aber auch richtig teuer....

Bezüglich Netzteileffizienz ist es oft egal ob Bronze, Gold oder irgendwas anderes, da man den erhöhten Preis oft auch bei nem 24/7 System nicht reinholt.
 
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Da dem TE wohl der Stromverbrauch wichtig ist, sollte er sich schon den Athlon 5350 anschauen. Hier wurde ja ein Review über ihn geschrieben.

Zugegeben, in synthetischen Benchmarks war er dem G1820 unterlegen, aber im Anwendungsfall NAS sind solche Tests nutzlos. Interessant hierbei ist der Stromverbrauch. Während der G1820 33 bzw 84W (Idle/Vollast) verbrät, braucht der Athlon "nur" 20 bzw 54W.
 
Jop, das Board hatte ich auch schon gesehen und für den Anwendungsfall mit maximal 2 Platten auch prima geeignet.

Jedoch sehe ich das eher als unnütze Mehrausgabe, wenn sich der TE entschliessen sollte, irgendwann die Plattenanzahl zu vergrößern, wenn er dazu ein extra Netzteil braucht. Vorallem, wenn er sich das DS380 gönnt. :schief:

Weiss zufällig wer, wieviel Leistung man dem integrierten Netzteil abringen kann?
 
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