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    [Review] Corsair Dominator Platinum DDR3-2400 CL10 32 GiByte Kit - Premium-Ram für High-End-Systeme im Test

    [Review] Corsair Dominator Platinum DDR3-2400 CL10 32 GiByte Kit - Premium-Ram für High-End-Systeme im Test






    Dies ist ein interaktives Inhaltsverzeichnis welches euch einen kurzen Überblick über den Inhalt des Tests vermitteln soll. Die einzelnen Menüpunkte lassen sich anklicken und navigieren euch direkt zum ausgewählten Eintrag. Weiterhin befindet sich unter jedem Abschnitt ein "Zurück zum Inhaltsverzeichnis"-Verweis, mit dem Ihr direkt zum Inhaltsverzeichnis zurückkommt. Die Vorschaubilder können durch Anklicken in ihrer vollen Größe angezeigt werden. Die Darstellung erfolgt in einem neuen Tab, so dass Ihr an der gleichen Stelle des Tests weiterlesen könnt. Die Benchmarks sind neuerdings in den Anhang ausgelagert worden. So ist der eigentliche Test wesentlich übersichtlicher.





    An dieser Stelle möchte ich mich bei Corsair bedanken, die mir ein Muster für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.
    Auch möchte ich mich bei Caseking, Asus, Sapphire und Enermax für die freundliche und unkomplizierte Bereitstellung weiterer Komponenten für das Testsystem bedanken.






    Corsair bläst mit einem weit aufgefächerten Angebot der Dominator Platinum Speichermodulen zur erneuten Attacke. Neben einer Vielzahl von Kits die sich durch einen günstigeren Preis auszeichnen und im Entry-Market ansiedeln, bietet Corsair aber auch Speicher-Kits der Dominator Platinum Serie im High-End-Segment. Im folgenden Test muss sich 32 GiByte Flaggschiff bestehend aus vier 8 GiByte großen Speichermodulen beweisen. Die Speichermodule sind für den DDR3-2400-Modus mit Latenzzeiten von CL10-12-12-31 zertifiziert und sind somit die schnellsten 8 GiByte Module im Dominator Platinum Line-Up. Der folgende Test soll klären, ob die Module den Premium-Ansprüchen gerecht werden und ob trotz der schnellen Spezifikationen noch Overclocking-Spielraum vorhanden ist.






    Optisch hat Corsair das Design der Verpackung an die Optik der Dominator Platinum Speichermodule angelehnt. Vor allem der silberne Rand an der Verpackung ist eine nette Parallele zum eigentlichen Design der Speichermodule. Anders als bei den zuletzt getesteten Dual-Channel-Kits fällt die Verpackung aber doppelt so dick aus. Auf der Vorderseite ist ein Foto eines Speichermoduls abgedruckt. Corsair zertifiziert das Dominator Platinum Speicher-Kit für alle aktuellen Prozessoren der Core iX-Serie. Weiterhin kann man der Vorderseite der Verpackung entnehmen, dass das hier getestete Speicher-Kit aus vier 8 GiByte großen Modulen besteht. Durch die Aussparung in der Vorderseite der Verpackung kann man einen Teil der Kühlfinnen aber auch die Geschwindigkeitsangabe sehen. Die Module des hier getesteten Kits laufen, wie bereits erwähnt, im DDR3-2400-Modus (1.200 MHz). Darüber hinaus lässt sich die Verpackung aufklappen. Durch mehrere kleine Aussparungen lassen sich die den Modulen die genauen Spezifikationen entnehmen.
    Corsair umwirbt die neuen Dominator Platinum Speicher-Kits mit einem kultigen Kühlkörper-Design und der Möglichkeit die Beleuchtung individuell anzupassen. Darüber hinaus verfügen auch die Dominator Platinum Module über Corsairs bewährte DHX-Kühl-Technologie. Die durch die Speicher-Chips erzeugte Abwärme soll so möglichst effizient an die Umgebung abgegeben werden. Ein einfacher Sticker auf der Rückseite der Verpackung gibt Auskunft darüber, welches Speicher-Kit Käufer gerade in den Händen hälten. In diesem Fall ist auf dem Sticker „CMD32GX3M4A2400C10“ abgedruckt. Durch zwei weitere Aussparungen in der Rückseite der Verpackung kann man den einzelnen Modulen erneut die vollständigen Spezifikationen und die Seriennummer entnehmen. Auch die benötigte Betriebsspannung und die Revision der verbauten Speicherchips sind angegeben. Neben den eigentlichen Speichermodulen enthält der Lieferumfang nur einen kleinen Flyer über die Garantiebedingungen. Auf weitere kleinere Dreingaben wie beispielsweise ein Case-Badge verzichtet Corsair.








    In Sachen Optik lassen sich Parallelen zwischen den Dominator GT und Dominator Platinum Speichermodulen definitiv nicht leugnen. Das Grund-Layout hat Corsair zu weiten Teilen übernommen, lediglich der obere Bereich rund um die Kühlfinnen wurde neu entwickelt. Besonders die Aluminiumstrebe über den Kühlfinnen sticht besonders ins Auge. Auf der Oberseite ist die Aluminiumstrebe mit dem Dominator-Schriftzug verziert. Schade gegenüber den ersten Dominator Platinum Exemplaren ist, das die Aluminiumstrebe nicht mehr so hochwertig verarbeitet wirkt. Durch die raue Oberfläche wirkt die Strebe als wäre sie aus Plastik. Auf der Unterseite ist eine Lichtröhre verbaut, die die Speichermodule beleuchtet. Gerade bei Gehäusen mit einem Seitenfenster fallen die Dominator Platinum Module so direkt auf. Ab Werk sind die Module mit einer weißen Lichtröhre ausgestattet. Die restliche Optik ist wie bereits erwähnt an die Optik der normalen Dominator Module angelehnt. Der schwarze Kühlkörper wirkt in Kombination mit der Aluminiumstrebe sehr edel und hochwertig. Auf der Vorderseite der Module ist ein schlichter Aufkleber angebracht auf dem der Dominator Platinum Schriftzug und die Geschwindigkeit der Speichermodule abgedruckt ist. Das Corsair-Logo verziert zusätzlich beide Seiten der Module.



    Wie bei allen Speicher-Modulen der Dominator-Serie üblich, spendiert Corsair auch den neuen Dominator Platinum Modulen ein schwarzes PCB (Printed Circuit Board). Der von den Dominator GT bekannte Anschluss auf der Platine ist auch bei den Dominator Platinum vorhanden. Mittels des Anschlusses auf der Platine lassen sich die Module mit Corsair’s AirFlow Pro verbinden. So ist es möglich, die Auslastung und Temperatur der einzelnen Module mittels einer LED-Anzeige auszulesen. Der AirFlow Pro muss wie üblich separat erworben (Preis: 59,99 Dollar) werden. Alternativ können die Module über den kleinen Anschluss auch Corsair’s Link-System angeschlossen werden. Mittels der Link Hard- und Software ist es möglich die Auslastung und Temperatur jeweilig für jedes Modul auszulesen. Ob sich darüber auch die Beleuchtung steuern lässt bleibt noch abzuwarten. Mit einer Höhe von 5,5 cm sind die Dominator Platinum Module nochmals 0,2 mm höher als die bereits lange erhältlichen Dominator (GT) Module. Vor dem Kauf sollte daher geprüft werden, ob die Speichermodule eventuell mit dem CPU-Kühler kollidieren. Gerade bei Vollbestückung kollidiert der Lüfter vieler CPU-Kühler mit dem zum CPU-Sockel ausgerichteten Speichermodul. Auf einer der beiden Seiten verfügen die Module über einen Sticker, auf dem die Spezifikationen abgedruckt sind. Neben der Taktrate finden Käufer auch noch Angaben zu den Latenzzeiten und der benötigten Spannung. Im Falle dieses Musters läuft das Kit im DDR3-2400-Modus (1.200 MHz) mit Latenzzeiten von CL10-12-12-31 und einer Spannung von 1,65 Volt. Weiterhin kann man den Modulen entnehmen, welche Speicherchips verbaut sind. Version 4.21 steht in diesem Fall für Speicherchips von Samsung



    Damit weitere Bilder des Speicher-Kits angezeigt werden, bitte auf Klick "Show" klicken. Um das gewünschte Bild zu vergrößern, reicht es aus, dieses einfach anzuklicken.

    Spoiler:









    Die Spezifikationen im Überblick: Das Speicher-Kit besteht ausvier Riegeln mit je 8.192 MiByte. Die Module sind für den DDR3-2400-Modus (1.200 MHz) mit Latenzzeiten von CL10-12-12-31 zertifiziert und benötigen für den stabilen Betrieb eine Spannung von 1,65 Volt. Zwar umwirbt Corsair die Module primär mit der Kompatibilität zu Intel-Systemen, auf AMD-Systemen dürften die Module aber auch laufen. Wenn auch mit der Einschränkung, dass die Spezifikationen nicht ausgefahren werden.



    Zusätzlich zum auf den DDR3-2400-Modus abgestimmten XMP-Profil verfügen die Corsair Dominator Platinum Module noch über drei Fallback-Profile (457, 533 und 685 MHz). Die hier getesteten Dominator Platinum Module gehören zu den wenigen, dessen hinterlegtes XMP-Profil ohne Probleme übernommen wird. Sowohl die Taktrate, Latenzzeiten und Command Rate mit 2T ist richtig.






    Mit dem Release der dritten Generation Core-i-Prozessoren hat sich auch beim Thema Speicher-Overclocking wieder einiges verändert. War es mit der Kombination aus Core i7-2600K und Z68-Mainboard möglich maximal DDR3-2133 als Speicherteiler auszuwählen, bietet die neue Plattform deutlich mehr Möglichkeiten. Die Kombination aus neuem Z77-Mainboard und einem Core-ix-Prozessor der dritten Generation - wie beispielsweise einem Core i7-3770K - ermöglicht in der Theorie deutlich schnelleren Arbeitsspeicher zu verbauen. Je nach Mainboard und Bios steht Übertaktern maximal DDR3-3200 (1.600 MHz) als Speicherteiler zur Auswahl.

    Neben der Tatsache, dass nun höhere Speicherteiler zur Auswahl stehen, hat Intel die verschiedenen Multiplikatoren überarbeitet. Neben den bekannten Speicherteilern wie DDR3-800, 1066, 1333, 1600, 1866, 2133, 2400, 2666, 2933 und 3200 stehen nun auch Speicherteiler für DDR3-1400, 1800, 2000, 2200, 2600, 2800 und 3000 zur Auswahl. Durch die zusätzlichen Multiplikatoren lässt sich der Speicher am Limit feiner austesten. Schafft ein DDR3-2133-Kit beispielsweise nicht den DDR3-2400-Modus, kann es immer noch im DDR3-2200-Modus verwendet werden.


    An der eigentlichen Problematik der Plattform hat sich aber nichts verändert. Prozessoren der dritten Core-i-Generation können wie auch ihre Vorgänger nur minimal über den Referenztakt übertaktet werden. Durch die Erhöhung des Referenztakts wird der Speichertakt - abhängig vom Multiplikator – nur bedingt geändert. Wird der Speicher im DDR3-1600-Modus (800 MHz) betrieben, bewirkt eine Steigerung des Referenztakts von 100 auf 105 MHz, dass der Speicher nun mit 840 MHz (DDR3-1840-Modus) läuft. Kommt beispielsweise schnellerer DDR3-2133-Speicher (1.066 MHz) zum Einsatz, läuft dieser durch den auf 105 MHz gesteigerten Referenztakt mit 1.120 MHz (DDR3-2240-Modus). Je nach Mainboard und Bios sind in der Theorie (abhängig von maximalen Referenztakt des Prozessors) also beispielsweise bis zu 1.680 MHz (DDR3-3360-Modus) möglich.






    Passend zu Speichertest auf der neuen Sockel 1155 Plattform wurde auch das Testsystem entsprechend angepasst. Als Mainboard wird ein Asus Maximus V Gene mit Intel Z77 Chipsatz verwendet. Als Bios wird die zurzeit aktuelle Version „1707“ verwendet. Als Prozessor kommt ein Intel Core i7-3770K zum Einsatz. Damit der Prozessor auch ausreichend gekühlt wird, wurde ein Thermalright Archon verbaut. Für die Bildausgabe wird eine Radeon HD 7970 Dual-X OC-Edition von Sapphire genutzt. Das Testsystem ist im Übrigen vorgetestet. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass der hier getestete Speicher nicht limitiert wird. Die weiteren Komponenten des Testsystems im Überblick:










    Dass die Dominator Platinum Module bei niedrigen Taktraten auch gute Latenzzeiten erreichen, zeigen die Overclocking-Tests im DDR3-1600-Modus (800 MHz). Werden die vier Module mit 1,50 Volt befeuert lassen sich die Latenzzeiten auf CL7-8-8-21 1T verschärfen. Zwar startet das System mit CL7-8-7-21 noch, der Stabilitätstest kann nicht absolviert werden. Mit 1,65 Volt sind CL7-8-7-21 allerdings kein Problem mehr. Mit CL7-7-7-21 bleibt der Bildschirm aber direkt dunkel.








    Im DDR3-1866-Modus (933 MHz) können die Dominator Platinum Module richtig auftrumpfen. Selbst mit nur 1,50 Volt sind unter Vollbestückung ohne Probleme Latenzzeiten von CL9-9-9-27 möglich. Werden die Latenzzeiten noch weiter verschärft, startet das System erst gar nicht mehr. Wird die Spannung auf 1,65 Volt erhöht, lassen sich die Latenzzeiten auf CL8-9-9-24 verschärfen. Der Sprung auf CL8-9-8-24 ist leider nicht möglich. Das System stürzt noch bevor Windows geladen werden kann ab.








    Auch wenn alle vier Module gleichzeitig im DDR3-2133-Modus (1.066 MHz) betrieben werden, können die erreichten Latenzzeiten überzeugen. Mit 1,50 Volt sind ohne Probleme Latenzzeiten von CL10-11-10-30 1T möglich. Wurde der tRCD-Wert auf 10 abgesenkt, bleibt der Bildschirm direkt dunkel. Mit 1,65 Volt konnten die Latenzzeiten trotz Vollbestückung auf CL9-10-10-27 optimiert werden. Mit CL9-10-9-27 startete das System zwar, stabil lief das Testsystem aber nicht.








    Wenig überraschend bieten die Dominator Platinum Module im DDR3-2400-Modus (1.200 MHz) kein Potenzial mehr. Mit Latenzzeiten von CL10-12-12-30 1T sind die Module schon am Limit. Lediglich die Spannung lässt sich von 1,65 Volt auf 1,60 Volt optimieren. Mit 1,50 Volt packen die Module den DDR3-2400-Modus mit gelockerten Latenzzeiten von CL11-13-13-33 1T.








    Mehr als 1.200 MHz (DDR3-2400-Modus) ist mit Vollbestückung und dem verwendeten Testsetup nicht möglich. Um zu prüfen wie weit sich die Module überhaupt übertakten lassen, wurden zwei der vier Module entfernt. Mit gelockerten Latenzzeiten von CL11-13-13-33 und einer Spannung von 1,65 Volt war der DDR3-2666-Modus (1.333 MHz) ohne Probleme möglich. Zudem musste die Command Rate von 1T auf 2T gelockert werden. Mit 1,50 Volt war der DDR3-2666-Modus - egal welche Latenzzeiten eingestellt wurden - nicht möglich.






    Da das Speicher-Kit aus vier Modulen besteht, darf ein Overclocking-Test auf einem LGA2011-System natürlich nicht fehlen. Spektakuläres gibt es da aber nicht zu vermelden: Inklusive des DDR3-2400-Modus (1.200 MHz) sind alle Ergebnisse gleich. Mehr als 1.200 MHz sind aber nicht möglich, da der der verwendete Core i7-3930K limitiert. Auch die Latenzzeiten lassen sich bei den einzelnen Stufen nicht optimieren. Allerdings ist es von der Güte der CPU abhängig ob der DDR3-2400-Modus möglich ist. Einige Prozessoren benötigen für einen stabilen Betrieb über 1.066 MHz (DDR3-2133-Modus) teils deutliche Spannungserhöhungen.






    Neben den diversen Overclocking-Tests müssen sich die Dominator Platinum Module auch im Undervolting-Test beweisen. Aber selbst hier erreichen die DDR3-2400-Module sehr gute Ergebnisse. So ist der DDR3-1600-Modus beispielsweise mit Latenzzeiten von CL9-9-9-27 und einer Spannung von nur 1,25 Volt möglich. Wird die Spannung auf 1,35 Volt angehoben, ist der DDR3-1866-Modus mit Latenzzeiten von CL9-10-9-27 möglich. In Anbetracht das es sich hier um hochgezüchtete High-End-Module handelt, durchaus beachtliche Ergebnisse. Sollen die Speichermodule mit maximal 1,50 Volt betrieben werden, bietet sich der DDR3-1866-Modus mit Latenzzeiten von CL9-9-9-27 an. Werden die Module mit den von Corsair vorgesehenen Spezifikationen von CL10-12-12-31 im DDR3-2400-Modus betrieben, lässt sich die Speicherspannung von 1,65 auf 1,60 Volt senken.






    Benchmarks folgen sobald das Testsetup neu installiert ist.






    Corsair’s 32 GiByte Flaggschiff hinterlässt durchweg einen sehr guten Eindruck und wird seinen Ansprüchen durchaus gerecht. Die Speichermodule überzeugen nicht nur durch die elegante und schicke Optik, sondern auch durch die durchgehend hochwertige Verarbeitung. Ein kleines Manko gegenüber früheren Dominator Platinum Modulen ist aber die etwas überarbeitete Aluminiumstrebe. Hier wirken die Dominator Platinum Module der ersten Generation noch hochwertiger. Das Gesamtpaket ist aber dennoch stimmig und passt zu den meisten Mainboards.
    Das die Module sich an Enthusiasten richten, wird nicht nur anhand der Spezifikationen sondern auch an den erreichten Overclocking- und Undervolting-Ergebnissen sichtbar. Für 8 GiByte Module sind Latenzzeiten von CL10-12-12-31 im DDR3-2400-Modus (1.200 MHz) sehr gut. Das sich alle vier Module auf dem verwendeten Z77 Testsystem nicht weiter übertakten lassen liegt daran, dass hier der Prozessor limitiert. Mit nur zwei verbauten Modulen erreichen die Dominator Platinum Module aber sogar den DDR3-2666-Modus (1.333 MHz) mit Latenzzeiten von CL11-13-13-33. Für 8 GiByte Module ein Ergebnis was sich sehen lassen kann. Aber auch bei niedrigeren Taktraten weiß das Kit zu überzeugen. So sind mit 1,65 Volt beispielsweise der DDR3-2133-Modus mit CL9-10-10-27 und der DDR3-1866-Modus mit CL8-9-9-24 möglich. Wird die Spannung auf 1,50 Volt verringert, sind der DDR3-1866-Modus mit Latenzzeiten von CL9-9-9-27 und der DDR3-1600-Modus mit CL7-8-8-21 möglich. Die Undervolting-Ergebnisse runden die Tests schlussendlich ab. So ist der DDR3-1600-Modus mit Latenzzeiten sogar bei 1,25 Volt möglich. Ein äußerst guter Wert, der teilweise nicht Mals von guten 4 GiByte Modulen geschafft wird. Liegen 1,35 Volt an ist der DDR3-1866-Modus mit CL9-10-9-27 möglich.
    Wie so oft ist aber auch der Preis ein entscheidendes Kriterium. Hier hat das Dominator Platinum Kit von Corsair gegenüber Speicher-Kits anderer Hersteller leider den entscheidenden Nachteil. Ein Blick in den Preisvergleich (Stand: 07.06.2013) verrät den aktuellen Kaufpreis von mindestens 440,- Euro. Andere Hersteller wie beispielsweise G.Skill oder GeIL bieten Speicher-Kits mit den gleichen Spezifikationen bereits für 260 bis 300,- Euro an. Die Entscheidung ob man den doch deutlich ausfallenden Aufpreis zahlt, muss jeder für sich selbst entscheiden.
    Auch wenn das Corsair Dominator Platinum DDR3-2400 CL10 32 GiByte Kit im Test überzeugen kann, sichert es sich aufgrund des hohen Preises nur den „Silber Award“.










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  2. #2
    Avatar von Threshold
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    AW: [Review] Corsair Dominator Platinum DDR3-2400 CL10 32 GiByte Kit - Premium-Ram für High-End-Systeme im Test

    Spitzen Review.

    Der Preis ist aber auch unterirdisch.
    Hast du mal geschaut ob die RAM auch unter einem K2 oder Silver Arrow passen?
    Asus ROG Strix X99 Gaming || Intel Core i7 5960X || Asus ROG Strix GeForce GTX 1080 Ti OC || G-Skill RipJaws 4 schwarz DIMM Kit 32GB DDR4-2800 || BeQuiet Dark Power P11 || Dihydrogenmonoxid || BeQuiet Dark Base Pro 900

  3. #3
    Avatar von Vhailor
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    AW: [Review] Corsair Dominator Platinum DDR3-2400 CL10 32 GiByte Kit - Premium-Ram für High-End-Systeme im Test

    Echt klasse und ausführlich wie immer

    Der Preis würde mich am Ende denke ich auch vom Kauf abhalten. Das Konkurrenten ähnliche Riegel zum weitaus niedrigeren Preis anbieten muss Corsair doch eigentlich auch im Schuh drücken ? Ist ja jetzt nich grade so, als würde man hier Lacoste und Kik vergleichen. Was die Qualität und Güte der Chips/Riegel angeht, mache zumindest ich da keinen Unterschied zu GSkill, Geil oder Corsair. Von daher echt fraglich die Preisgestaltung.

    btw: Ein Hoch auf die Minions
    DAN A4-SFX v1 customized | i7 7700K @ 4,7 GHz | Asus ROG Strix RX480 08G @ RX580 1410/2250 MHz | 16GB G.Skill Ripjaws V 3200 CL16 | Asus ROG Strix Z270I | Thermalright AXP-100H Muscle customized | Samsung 960 Evo 1TB | Intel 600p 1TB | Corsair SF450 |
    Audio: Denon PMA-50 USB DAC | Magnat Quantum Edelstein

  4. #4
    Avatar von xTc
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    AW: [Review] Corsair Dominator Platinum DDR3-2400 CL10 32 GiByte Kit - Premium-Ram für High-End-Systeme im Test

    Zitat Zitat von Threshold Beitrag anzeigen
    Spitzen Review.

    Der Preis ist aber auch unterirdisch.
    Hast du mal geschaut ob die RAM auch unter einem K2 oder Silver Arrow passen?
    Du musst den Lüfter etwas höher anbringen, dann passt es.
    Ich habe den Alpenföhn Himalaya auf einem anderen System verbaut und da passt es auch nicht.


    Zitat Zitat von Vhailor Beitrag anzeigen
    Echt klasse und ausführlich wie immer

    Der Preis würde mich am Ende denke ich auch vom Kauf abhalten. Das Konkurrenten ähnliche Riegel zum weitaus niedrigeren Preis anbieten muss Corsair doch eigentlich auch im Schuh drücken ? Ist ja jetzt nich grade so, als würde man hier Lacoste und Kik vergleichen. Was die Qualität und Güte der Chips/Riegel angeht, mache zumindest ich da keinen Unterschied zu GSkill, Geil oder Corsair. Von daher echt fraglich die Preisgestaltung.

    btw: Ein Hoch auf die Minions
    Bezüglich der Speicher-Chips, ist dies richtig. Hier kochen alle Hersteller nur mit Wasser und greifen auf einen bestimmten Pool von Chips zurück. Allerdings kann man Qualitätsunterschiede bei der Verarbeitung der Kühlköper feststellen. Ein kleines Beispiel:

    Ich habe auch mehrere G.Skill TridentX Kits hier. Bei den Modulen kann man die obere Finne entfernen, die nur mit einer einfachen Schraube fixiert ist. Leider musste ich da feststellen, dass die Finne wenn man sie wieder anbringt nicht mehr stramm sitzt. Schuld dafür sind entweder die Schrauben oder die kleinen Unterlegscheiben die es bei der erneuten Montage der Finne zerlegt. Es scheint mir so als wären die Unterlegscheiben nicht für eine zweite Montage ausgelegt. Jetzt wackelt die oberste Finne bei einigen Modulen was ich echt nervig finde.

    Bei Kingston Modulen hatte ich es auch, dass die Heatspreader schief drauf waren. Zwar nur um ein paar Millimeter, aber trotzdem.

    Ich achte halt auf solch kleine Details. Und solche Fehler habe ich bei Corsair noch nie gefunden. Ob dies allerdings den hohen Aufpreis rechnet, nun gut...


    Grüße

  5. #5
    Avatar von Cleriker
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    Hallo xTc,
    wieder ein klasse review von dir. Ich bin zwar eben erst drauf gestoßen und muss noch einiges lesen, aber...

    Du hast bei den specs, direkt unter dem Bild mit den CPU-Z screens, scheinbar einen Patzer eingebaut? Jedenfalls denke ich, dass du dort nicht wirklich über die Avexir Core schreiben wolltest.
    Stephan Wilke: "Hauptplatinen, die von Anwendern mit Bohrlöchern versehen werden, neigen überdurchschnittlich oft dazu, danach grundsätzlich nicht mehr zu funktionieren."

  6. #6
    Avatar von xTc
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    AW: [Review] Corsair Dominator Platinum DDR3-2400 CL10 32 GiByte Kit - Premium-Ram für High-End-Systeme im Test

    Spezifikationen sind korrigiert.
    Reiche die Tage mal ein kurzes Update nach, wenn die Module auf Haswell liefen...


    Grüße

  7. #7

    AW: [Review] Corsair Dominator Platinum DDR3-2400 CL10 32 GiByte Kit - Premium-Ram für High-End-Systeme im Test

    Muss das jetzt mal hochholen..

    ist CL9 nicht besser als cl10? Sprich wären dann 4x4gb mit cl9 den 4x8gb mit cl10 überlegen?

  8. #8
    Avatar von Sysnet
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    AW: [Review] Corsair Dominator Platinum DDR3-2400 CL10 32 GiByte Kit - Premium-Ram für High-End-Systeme im Test

    Ist das Kit noch im Einsatz?
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