Hier gibt es nichts groß zu meckern. Saubere, nicht scharfe Kanten. Alles passt soweit, nichts wackelt nach dem Einbau. Lediglich die Spaltmaße zwischen den Plastik und Aluminiumteilen könnten etwas kleiner sein, aber das ist schon fast Krümelkackerei

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Der massive Alu-Aufbau wirkt robust und dezent zu gleich. Die Box ist nicht wirklich größer als andere. Im Vergleich zu meiner ICY-Box (ok sie kostete fast nur die Hälfte) wirkt das LD-H35US2 einfach besser. (mir fehlen die Worte)
Alles ist in dezenten Alu-Look gehalten. Nur die Anschlusseite ist schwarz. Der An/Aus-Knopf an der Vorderseite (sehr gut) ist wirklich ein Knopf und kein Touch-Dingens, wie bei der Seagate. D.h. auch, wenn ich den Knopf ausschalte geht auch die Platte aus und umgekehrt.
Die Status-LED umhüllt den Knopf in dezentes Blau und als Betriebs-LED dient eine rote, welche sich um blauen Schein versteckt ohne jedoch unterzugehen. Ich finde es sehr ansehnlich und gut gelöst.
Der Standfuß besteht aus Plastik und ist für die Aufnahme des Gehäuses mit Schaumstoff ausgestattet um es erstens stabiler zu halten und zweitens um Vibrationen zu minimieren. Leider steht der Plastikfuß selbst auf Plastik, was dafür sorgt, dass die restlichen Vibrationen auf den Tisch übertragen werden. Hier hat der Hersteller leider keine Schaumstofffüße mitgeliefert, was den Geräuchpegel nochmals stark reduziert hätte.
Wer seine Platte lieber liegend betreiben will, findet an der Unterseite des Gehäuses Gummifüße vor.
Lautstärke:
Etwas positives hatte meine alte Seagate dann doch. Sie war leise. Deshalb habe ich hohe Anforderungen an meine künftige exteren Lösung gestellt.
Ich war mir aber ziemlich sicher, dass die künftige externe nicht so leise sein wird, wie meine Seagate. Doch in dem Punkt habe ich mich getäucht.
Lässt man ersteinmal den Schall außer Acht, welcher von der Platte auf den Schreibtisch übertragen wird, so muss man sagen, dass das Gehäuse den geringen Lärm der Samsung HD103UJ sehr gut wegschluckt. Das Einzige, was man vernimmt ist das leichte Rotieren der Platten. Es ist aber kaum lauter als mein Rechner selbst, bzw der Kühlschrank, der neben meinen Schreibtisch steht.
Stellt man sie allerdings in den Standfuß oder auf ihre eigenen Gummiefüße, hört sich die Sache schon anders an. Die komplette Vibration der Festplatte wird so fast ungehindert an der Schreibtisch weitergegeben, was man mehr als deutlich wahrnimmt. Ich persönlich finde das sehr störend, auch wenn die Platte nicht die ganze Zeit läuft.
Deshalb habe ich den Standfuß mit extra Schaumstofffüßen ausgestattet, was die Geräuchkulisse merklich lindert. Hier hätte der Hersteller Eigeninitiative zeigen können und dem Paket sowas beilegen.
Mit dieser Maßnahme ist das Vibrationsgeräusch fast komplett verschwunden und man hört nur noch das leichte Schleifgeräusch der Platten. Somit ist sie fast so leise, wie meine alte Seagate Platte. Sehr gut.
Temperaturentwicklung:
Die Konstruktion des Gehäuses soll angeblich ein Patent der Firma Fan-Tec sein, um die Wärme auch ohne Lüfter effektiv abzuführen. Dabei soll das fast komplett aus Aluminium gefertigte Gehäuse helfen.
Nachdem die Platte nun seit über einen halben Stunde formatiert wird, hat sie sich, laut SMART, auf ca. 41°C erhitzt. Zum Vegleich: meine intern verbaute HD103UJ, welche in einem Festplattengehäuse zwischen 2 Schaumstoffmatten gepackt ist und aktiv gekühlt wird, ist momentan ohne Auslastung 35°C warm. Als die aktive Kühlung fehlte wurde sie fast 50°C heiß. Laut Hersteller kann sie bis 60°C betrieben werden.
Dabei merkt man, dass das Patent durchaus Wirkung zeigt. Fasst man das Gehäuse an, kann man sich im Winter gut die Hände wärmen
Der Leistungstest und das Fazit folgen im 2. Post, da die Platte noch formatiert werden muss.