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  1. #51

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    AW: Gamescom 2018: Kritik an Bundeswehr-Werbung auf der Spielemesse

    Anscheinend gibt es wahrlich nichts wichtigeres als diese beiden Plakate.
    Steam: Zeus18 Origin: Varys18 Asus Z170 Pro Gaming Intel Core i7 8700k 16GB Corsair Corsair Hydro H100i v2 Asus Strix GTX 1080 8GB Corsair Clear 400C Tower

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  2. #52
    Avatar von HenneHuhn
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    AW: Gamescom 2018: Kritik an Bundeswehr-Werbung auf der Spielemesse

    Verwerflich ist, dass die Bundeswehr zum einen versucht, den spielerischen Charakter des unreflektiert-naiven Militärfimmels, den manch Gamer entwickelt, aufzugreifen, dies mit einem angeblich höheren Zweck verknüpft und daraus das ultimative Abenteuer generiert. Das ist halt ziemliche Psychospielerei. Im Zweifelsfall bedeutet Armee aber: ganz in echt töten und getötet werden. Zum einen mit oft recht zweifelhafter, moralischer (und rechtlicher) Rechtfertigung, zum anderen mit mangelhafter Ausstattung. Letztlich ist man als Soldat eben nicht gefeit davor, als Kanonenfutter und gleichzeitig "grober Knüppel" der Regierung dann am Hindukush oder sonstwo "unsere Freiheit zu verteidigen". Wer das aus freien Stücken machen will, soll halt. Irgendwelche Kids anfixen mit perfiden Werbekampagnen - geht gar nicht.
    i7-2600K | ASRock Z77 Pro3 | BeQuiet! Pure Rock | 16 GB Crucial Ballistix Sport 1600 | Palit GTX 1060 Jetstream 6GB | Samsung 850 Evo 250 GB | Crucial MX300 525 GB | BeQuiet! L8 500W | Fractal Design Define R4

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  3. #53
    Avatar von Leob12
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    AW: Gamescom 2018: Kritik an Bundeswehr-Werbung auf der Spielemesse

    Zitat Zitat von HenneHuhn Beitrag anzeigen
    Verwerflich ist, dass die Bundeswehr zum einen versucht, den spielerischen Charakter des unreflektiert-naiven Militärfimmels, den manch Gamer entwickelt, aufzugreifen, dies mit einem angeblich höheren Zweck verknüpft und daraus das ultimative Abenteuer generiert. Das ist halt ziemliche Psychospielerei. Im Zweifelsfall bedeutet Armee aber: ganz in echt töten und getötet werden. Zum einen mit oft recht zweifelhafter, moralischer (und rechtlicher) Rechtfertigung, zum anderen mit mangelhafter Ausstattung. Letztlich ist man als Soldat eben nicht gefeit davor, als Kanonenfutter und gleichzeitig "grober Knüppel" der Regierung dann am Hindukush oder sonstwo "unsere Freiheit zu verteidigen". Wer das aus freien Stücken machen will, soll halt. Irgendwelche Kids anfixen mit perfiden Werbekampagnen - geht gar nicht.
    Wie viele Soldaten der Bundeswehr sind denn im Schnitt im Kampfeinsatz?

    [i5-2400]__[Gigabyte H61-GA-USB3-B3]__[EKL Brocken Eco]__[8 GB Corsair XMS DDR3-1333 MHz]__[Zotac GTX 980 AMP! Extreme]__[120 GB Samsung Evo 840]__[256 GB Crucial MX100]__[1 TB Seagate HDD]__[BQ E10 500W]__[Phanteks Enthoo Pro]
    [Scythe Kaze Master]__[4x Enermax TB silence]__[Asus Xonar DG]__[Cherry MX-Brown]__[MX-Performance]__[Beyerdynamic DT 990 Pro 250 Ohm]__[Windows 8.1]

  4. #54
    Avatar von Jahtari
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    AW: Gamescom 2018: Kritik an Bundeswehr-Werbung auf der Spielemesse

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  5. #55
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    AW: Gamescom 2018: Kritik an Bundeswehr-Werbung auf der Spielemesse

    Zitat Zitat von Leob12 Beitrag anzeigen
    Wie viele Soldaten der Bundeswehr sind denn im Schnitt im Kampfeinsatz?
    Aktuell absolut oder im Durchschnitt - und falls letzteres, seit wann?

    Das größte Risiko für weite Teile der Bundeswehr - und ich spreche nicht von den Zivilangestellten - ist es, sich selbst (oder gerade) im Auslandseinsatz dermaßen zu langweilen, dass man unachtsam wird und sich und andere verletzt. Auch die Verpflegung an einigen (!) Standorten innerhalb Deutschlands würde ich als bedrohlich einschätzen.

    Und in die Situation, jemanden töten zu müssen, kommt man auch in anderen Berufsgruppen. Deutsche Soldaten haben in diesem Jahrtausend weniger Menschen getötet als die bundesdeutsche Polizei, selbst wenn man die (teils inoffiziell) dokumentierten Fälle vorsichtshalber verdoppelt.

    Ich persönlich kann nur berichten: Wenn man unter Beschuss das Feuer erwidert, ist es im Anschluss schwer zu sagen, ob man jemanden tödlich getroffen hat. Oft kann es danach nicht bzw. nicht ausreichend gründlich untersucht werden und selbst selbst wenn, würde das Ergebnis einem nicht mitgeteilt.

    Dazu muss aber gesagt auch werden: Es gibt Grenzfälle. Wenn die Bundeswehr beispielsweise Zuarbeit für US-Luftschläge liefert oder diese zur Unterstützung anfordert, ist die Institution als Ganzes durchaus irgendwie mitverantwortlich. Andererseits betrifft das zumeist nicht den einfachen Soldaten, denn das Handeln der Institution verantwortet der Auftraggeber, also das Parlament, und somit dessen Auftraggeber, also die deutschen Wähler. "Ich persönlich wollte das nicht!" gilt in einer Demokratie nicht. Wer sich nicht klar distanziert (Beispielsweise durch Auswanderung ...) und die Vorzüge unseres Staates weiter genießt, trägt auch die gemeinschaftliche Schuld mit, die sich aus Aktionen dieses Staates ergibt. Meine Meinung.
    Spiel-, Kuck- und Surfkiste: i5-8600k@4.7Ghz, EVGA GTX 1060/6G, ASRock Z370M-ITX/ac, 16 GB DDR4, Fractal Design Core 500 | Zweitrechner: i7-3770@4.3 Ghz, Asus RX 570, MSI Z77IA-E53, 16 GB DDR3, Kolink Satellite | Workstation: Ryzen 7 2700X, MSI B450I Gaming Plus AC, 16 GB DDR4, Fractal Design Core 500
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  6. #56
    Avatar von Leob12
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    AW: Gamescom 2018: Kritik an Bundeswehr-Werbung auf der Spielemesse

    Zitat Zitat von Mahoy Beitrag anzeigen
    Aktuell absolut oder im Durchschnitt - und falls letzteres, seit wann?
    Keine Ahnung, wie viele Soldaten waren in einem Kampfeinsatz im Verhältnis zur Gesamtstärke. Hausnummer 10%,5% etc.



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  7. #57
    Avatar von Mahoy
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    Zitat Zitat von Leob12 Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung, wie viele Soldaten waren in einem Kampfeinsatz im Verhältnis zur Gesamtstärke. Hausnummer 10%,5% etc.
    Meine Rückfrage war eher rhetorisch gemeint, um auf ein grundsätzliches Problem hinzuweisen: Um eine klare Definition dessen, was ein "Kampfeinsatz" ist, haben sich nämlich Bundesregierung und Verfassungsrechtler bisher erfolgreich herumgemogelt.

    Um das Problem zu verdeutlichen: Einer Definition zufolge ist jeder Einsatz, bei dem es zu Kampfhandlungen kommen könnte, egal wie unwahrscheinlich sie sind und egal ob man diese initial auslöst, ein Kampfeinsatz. Auch dann, wenn man "lediglich" Brunnen baut, Menschen aus Seenot rettet, Wache schiebt, Kartoffeln schält, als Sanitäter Sonnencreme an die Truppe ausgibt oder sich schlimmstenfalls gelangweilt die Eier schaukelt. Demzufolge kann jeder Bundeswehrangehörige in Uniform in einen Kampfeinsatz geraten, selbst wenn alles friedlich bleibt. (Und dabei natürlich berücksichtigt, dass Auslandseinsätze für die Meisten wenig attraktiv sind, selbst wenn's dabei nicht knallt.)

    Soldaten bevorzugen da die deutlich klarere Definition des Gefechts und stellen sich eher die Frage, ob sie in ein solches geraten könnten. Auch das kann natürlich jedem Soldaten widerfahren, tendenziell aber eher Truppengattungen und Einheiten, in die man nicht "versehentlich" reinkommt, wenn man eigentlich eher den sicheren Arbeitsplatz bei der Bundeswehr im Sinn hat.

    Kurz, es gibt genug Karriereoptionen bei der Bundeswehr, bei denen das Risiko, in brenzlige Situationen zu geraten, genauso hoch ist wie für jeden Zivilisten. Nur mit dem Unterschied, dass man tendenziell besser gerüstet ist, aus selbigen heil wieder herauszukommen.
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  8. #58
    Avatar von Leob12
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    AW: Gamescom 2018: Kritik an Bundeswehr-Werbung auf der Spielemesse

    Natürlich, allerdings hat ja auch in der US-Army nur ein im Verhältnis sehr geringer Teil der Soldaten direkten Kontakt mit Feinden.
    Du weißt vermutlich was gemeint ist, an dich war meine Frage nämlich eigentlich nicht gerichtet, sondern an die Gegner dieser Werbung^^ ist vermutlich anders rübergekommen.

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