[Beratung] Erstes Makroobjektiv (Canon EOS 300D)

FkAh

Volt-Modder(in)
Huhu,

ich habe vor kurzem eine Canon EOS 300D geschenkt bekommen, incl. des Standardobjektivs, was im Kit dabei ist.
Damit habe ich bisschen rumprobiert und mir auch von einem Bekannten nen 50mm Canon Objektiv geliehen mit 1,4x Converter, weil ich sehr gerne Makrofotos mache, ging mit meiner vorherigen Digicam teilweise nicht so gut.

Das Standardobjektiv ist nun weder für große Brennweiten zu gebrauchen, die ich gerne mal probieren möchte, noch für Makros. Ist ja aber auch logisch.

Deswegen will ich mir nun ein Objektiv anschaffen, aber bin recht ratlos. An sich wäre nen ordentliches Makro schon klasse, weil ich damit schon am meisten fotografieren werde, allerdings würd ich eben auch gerne mal in den Telebereich schnuppern.
Dabei bin ich auf bspw. das Sigma 70-300 gestoßen. Nur sind die Objektive mit solch großem Bereich un der Preisklasse auch wieder nicht so pralle..

Letztlich möchte ich halt schon nen vernünftiges Objektiv haben, was dann später auch gute Bilder an einer neueren Kamera macht. (Wobei ich recht erstaunt war was die 300D noch auf dem Kasten hat).

Preisrahmen? Hab ich nicht umbedingt. Je günstiger um so besser sage ich mal. Aber auf lange bzw. eher kurze Sicht werde ich aber vermutlich auch nicht um ein zweites Objektiv rumkommen.

Wie gesagt Hauptaugenmerk liegt erstmal auf Makro und da würd ich auch gerne ansetzen.


Hoffe ihr könnt mir ein bisschen helfen. :)
 
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Was für Art Makros machst du? Eher Stilleben, Computerteile ablichten, "nur" Blumen oder augu Insekten? Vor allem bei letzterem bist du mit einem 60mm Objektiv wahrscheinlich etwas zu nah dran, sprich, du kannst die Fluchtdistanz weniger gut einhalten.

Die genannten Vorschläge sind :daumen:
 
Bei dem Tamron-Tele stimme ich Uzi zu.
Hab das für meine Nikon - ist en schönes Stück Glas mit gutem P/L Verhältnis.
Die Makros hätte ich auch genannt. Zu deren Quali kann ich allerdings nichts sagen.
 
AW: [Beratung] Erstes Objektiv (Canon EOS 300D)

Was für Art Makros machst du? Eher Stilleben, Computerteile ablichten, "nur" Blumen oder augu Insekten? Vor allem bei letzterem bist du mit einem 60mm Objektiv wahrscheinlich etwas zu nah dran, sprich, du kannst die Fluchtdistanz weniger gut einhalten.

Die genannten Vorschläge sind :daumen:
Hab ja noch nicht so viel Erfahrung gemacht, um das spezialisieren zu können. Insekten aber auf jeden Fall auch, aber halt auch mal mehr so Flora.

Jetzt mal zwei ganz blöde Anfängerfrage:
Tamron SP 90mm F/2.8 Di VC USD Makro-Objektiv 1:1 für: Amazon.de: Kamera
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B003YUBTIU/?tag=pcgh-21&ascsubtag=forum

Wo ist denn der Unterschied in den Objektiven bzw. genauer warum hat das eine den Beisatz Makro und das andere nicht?
Mehr Brennweite beim Objektiv bringt mri nen größeren Abstand zum Scharfstellen? Kann ich dann nicht eigentlich auch mit nem Tele Makros machen?

Bin halt an sich in der Fotografie nicht neu, aber was Objektive angeht schon noch ziemlich grün hinter den Ohren.
 
AW: [Beratung] Erstes Objektiv (Canon EOS 300D)

Also ich hab das Canon 55-250 IS STM und bin sehr zufrieden, sehr viel schärfer als das Sigma 70-300 was ich mir vorher wegen des günstigen Preises geholt habe.
Das Canon 55-250 IS STM soll sogar laut einiger Tests bessere Bilder machen als das Canon EF 70-300mm 1:4,0-5,6 IS USM, welches fast 1,5 mal so teuer ist (aber eben schon auch älter).
Der Autofokus ist auf jeden Fall sauschnell(keine Übertreibung hab noch nichts annährend so schnelles gehabt) und sitzt immer.

Nur für Makros ist es nicht wirklich brauchbar. Da ist dann das Canon EF 100mm 2,8 L IS USM exzellent, das kostet zwar ca. 750 Euro, aber das ist auch jeden Cent wert wenn man öfter Makros macht. Das ist wirklich gut und da brauchst dann auch keine Sorgen machen, dass du dir in ein paar Jahren wieder was neues kaufst, weil das Teil wirklich top ist. Zudem ist es sehr wertstabil, d.h. man kann es dann auch in drei Jahren noch für 600 Euro bei ebay verschachern (aus welchen Gründen auch immer).

Tamron SP 90mm F/2.8 Di VC USD Makro-Objektiv 1:1 für: Amazon.de: Kamera
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B003YUBTIU/?tag=pcgh-21&ascsubtag=forum

Wo ist denn der Unterschied in den Objektiven bzw. genauer warum hat das eine den Beisatz Makro und das andere nicht?

Das 90mm ist ne Festbrennweite, da kannst du halt nicht zoomen. Desweiteren hat das Ding ne Naheinstellgrenze von 30cm (minimale Entfernung bis du nicht mehr scharf fokussieren kannst) und erreicht nen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1.
Das zweite ist ein Telezoom mit einer Brennweite zwischen 70 und 300mm. Die Naheinstellgrenze beträgt bei dem 1.5m, was nicht so tauglich für Makros ist, deshalb auch nur der maximale Abbildungsmaßstab von 1:4. Deswegen hat Ersteres den Beisatz "Makro" hat und das andere nicht.
Ein weiterer Unterschied: die Festbrennweite hat ne Offenblende von 2.8 und ist dafür auch für schlechtere Lichtverhältnisse geeignet, das Tele hat nur 4.0-5.6 (da musst du dann den ISO-Wert eher erhöhen, was in Rauschen resultiert).
 
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AW: [Beratung] Erstes Objektiv (Canon EOS 300D)

Warum muss es denn auch so viele Objektive geben? :D Kanns nicht sein wie ne Grafikkarte? Entscheid emich für nen Chip und dann das was drumrum ist..

Kommt der hier mit nem 800€ Objektiv um die Ecke.
Ja mit L Serie hab ich auch schon überlegt. Aber ich bin Student und und fotografiere weil es Spaß macht, da ist das schon arg viel. Der Preis ist gerechtfertigt keine Frage, aber ist schon sehr hoch.
Es geht ja auch nicht um verkaufen, wenn ich mir was kaufe, dann kauf ich es egal wie wertstabil oder nicht.

Bei den verlinkten Objektiven, habe ich falsch verlinkt.
Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD digitales: Amazon.de: Elektronik
Tamron AF 70-300mm 4-5,6 Di LD Macro 1:2 digitales: Amazon.de: Elektronik

Ich meinte diese beiden.
 
AW: [Beratung] Erstes Objektiv (Canon EOS 300D)


Also beim ersten ändert sich ja nix.
Das zweite hat ne Naheinstellgrenze von 0.95m und damit ein max. Abbildungsmaßstab von 1:2. Ist halt ein Tele mit Makrofunktion was quasi beides kann, aber irgendwie auch nichts wirklich konsequent richtig. Zudem hat es keinen Bildstabilisator, d.h. bei hohen Brennweiten wirst du ohne Stativ gar nix scharf kriegen. Und glaub mir, den Fehler hab ich mit besagtem Sigma gemacht, und du wirst es verfluchen, 120 Euro hin oder her.
Das Erstere Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD digitales: Amazon.de: Elektronik auch deutlich schärfer sein als das Tamron AF 70-300mm 4-5,6 Di LD Macro 1:2 digitales: Amazon.de: Elektronik, was bei dem Preisunterschied auch nicht gerade verwundert.

Kommt halt letztlich drauf an wie hoch die eigenen Ansprüche sind, weiviel man ausgeben möchte und wo man seinen Schwerpunkt setzt (wenn man halt nur Makro fotografiert macht meiner Meinung nach nen FB-Makro mehr Sinn, da meist schärfer, man kann näher ran und lichtstärker).
 
AW: [Beratung] Erstes Objektiv (Canon EOS 300D)

@FkAh

Du musst Dir erstmal im klaren sein, welche Motive Du bevorzugst. Mit einem 70-300 kann man tolle Aufnahmen von Tieren in freier Wildbahn machen. Das kann aber in Deutschland relativ schnell ernüchtert werden, es sei denn man ist absoluter Vogel oder Zoofan. Ich habe das verlinkte Tamron, das ist schon ein schönes Objektiv. Tolle Bilder gelingen mir aber nur aber wirklich gutem Licht.

Weiterhin habe ich ein Sigma 105mm für die Makrofotografie. Das macht einfach richtig Spaß und die Motive sind für mich auch deutlich vielfältiger. Insekten, Pflanzen bei einem Spaziergang durch den Park findet man viele interessante Sachen und geht auch mit offeneren Augen durch die Natur.

Das Teleobjektiv liegt nun die meiste Zeit zu Hause, ich bin meist mit einem 17-50mm und dem Sigma 105mm unterwegs.

PS: suche mal bei flickr nach den Objektiven, da bekommst du ein Gefühl dafür, was möglich ist.
 
AW: [Beratung] Erstes Objektiv (Canon EOS 300D)

Ah cool danke für die Erklärung, was da anders ist.
Den Tipp mit Flickr werden ich nachher mal verfolgen.


Ich hab jetzt wie folgt.
Die nächsten Wochen werde ich mir ein Makroobjektiv zu legen, weil das will ich auf jeden Fall haben und da hab ich auch am meisten Spaß dran. Habe nochmal durchgeguckt, was ich so an Bildern bisher gemacht habe und da ist sehr viel, was ich mit Makro abdecken kann.
Teleobjektiv werde ich dann merken, ob ich das möchte und mir das dann zum Geburtstag oder Weihnachten schenken lassen. Vllt. merke ich dann auch, dass mir eher was in Richtung Weitwinkel zusagt wie dein 17-50mm.


Preislich bin ich beim Makroobjektiv nun immernoch unentschlossen. An sich wäre auch das bereits angesprochene 100mm L Serie preislich machbar..
Immerhin schonmal auf Makro eingegrenzt. Gibt aber immer noch sehr viele Objektive, die in Betracht kommen.

Werde mich denke auch nochmal ein bisschen belesen, bin aber weiterhin für Tipps und Hilfe dankbar! :)
 
Canon EF 100mm/1:2,8 USM Macro Objektiv wäre die günstigere alternative zum Canon EF 100mm 2,8 L IS USM Macro Objektiv
dabei fehlt dann allerdings der bildstabilisator, etwas das ich beim jagen nach insekten keinesfalls mehr missen will :ugly:
von der abbildungsleistung her sollten sich die beiden scherben nix nehmen :)

hab mir vor ein paar jahren das 100mm is usm geholt und es bisher nicht bereut ;)
als kleiner tipp ansonsten noch etwas warten mit dem kauf, zum winter geht das objektiv normalerweise im preis runter (hab meins im januar für 670€ neuwertig beim händler gekauft) :ugly:
 
Mit Canon kenne ich mich nicht so aus, vermute aber mal, dass das 100mm L ganz gut ist. Ich würde dir sonst auch das Tamron 90mm oder das Sigma 105mm empfehlen. In der Schärfe und Abbildungsleistung tun die sich alle nicht viel. Eigentlich kann man die Gläser bedenkenlos kaufen. Die Brennweite so um die 100mm ist auch schon für die Insektenfotografie geeignet. Falls auch ein Gebrauchtkauf in Frage kommt, könntest du mal nach dem älteren Tamron 90mm ohne VC (Bildstabilisator) schauen. Ich habe auch eines für die Nikon und bin sehr zufrieden damit (Bilder davon findest du hier in den Bilderthreads).

Für den Preis des 100mm L bekommst du schon das Sigma 150mm 2.8. Je nach Geldbeutel mit oder ohne os (Bildstabilisator bei Sigma). Für die Insektenfotografie und allgemein als Tele ist es deutlich besser geeignet, als die verschiedenen Varianten um die 100mm. Insbesondere die Version ohne Stabi, findet man oft günstig gebraucht.

Beim Gebrauchtkauf bleibt vielleicht ja sogar ein wenig über, für das 70-300mm. Hier würde ich dir auch das Tamron empfehlen. Nimm hier aber unbedingt die Version mit Stabi. Diese ist auch in der Abbildungsleistung deutlich besser, als die Version ohne und du kannst die fehlende Lichtstärke zum Teil durch den Stabi kompensieren (freihand sind deutlich längere Belichtungszeiten möglich, ohne zu verwackeln).
 
Bildstabi will ich auf jeden Fall beim Makro haben, das was ich aktuell geborgt benutze hat keinen und das war teilweise schon arg schwer mit dem scharf stellen.

Aktuell ist das 90mm Tamron mein Favorit. Wobei das Sigma 105mm auch anspricht. :ugly:
Bidler bei Flickr sehena uch bei beiden Klasse aus. Da die sich beide nicht viel nehmen wird das 105mm zwecks Insekten vermutlich sogar besser geeignet?

Gebrauchtkauf? Ich bin da ein bisschen unsicher zwecks Garantie. Bringt ja nichts wenn ich da 150€ gegenüber Neukauf spare, aber dafür dann nach nem Jahr 200€ für ne Reperatur hinbleche.
Das 70-300mm oder was mir dann so in den Kopf schwirrt ist auf Geburtstag/ Weihnachten verschoben. ;)

Tjaja das 100mm aus der L-Serie.. irgendwie reizt es mich, aber irgendwie isses auch teuer..
 
Das 105 Sigma kann ich uneingeschränkt empfehlen.
Bei Insekten kann je nach Skills jeder mm zählen, zudem kann das Sigma auch vom Preis her punkten.
 
Das 105 Sigma kann ich uneingeschränkt empfehlen.
Bei Insekten kann je nach Skills jeder mm zählen, zudem kann das Sigma auch vom Preis her punkten.
Da sind meine wohl noch bescheiden. :D

Dann muss ich mich ja bad noch nach nem vernünftigen Stativ und ner Tasche umsehen... sehe schon kein geld für das 100mm L-Serie. :D

Aktuell ist jetzt das 105mm wirklich der Favorit, aber mal noch lesen und Bilder gucken, und vllt. hat noch wer nen Tip. ;)
 
Mit dem 105er Sigma bist du schon ziemlich gut aufgestellt. Das L kann nix besser außer, dass halt Canon draufsteht.
Stativ ist dabei sicher ein guter Gedanke. Ich verwende es auch immer mehr bei Makro, es erleichtert die Sache halt ungemein. Einziges Problem beim Stativ, auch hier wird es richtig teuer, wenn es was ordentliches werden soll. Rechne mal mit ca. 500€ für einen stabilen Unterbau mit ordentlichem Kopf und keinem Chinafettspender.
 
Da sind meine wohl noch bescheiden. :D

Dann muss ich mich ja bad noch nach nem vernünftigen Stativ und ner Tasche umsehen... sehe schon kein geld für das 100mm L-Serie. :D

Aktuell ist jetzt das 105mm wirklich der Favorit, aber mal noch lesen und Bilder gucken, und vllt. hat noch wer nen Tip. ;)


Jeder fängt mal klein an, am Anfang ist es gar nicht so leicht aber ich hatte den dreh schnell raus.
Die Bilder wurden alle mit dem 105 Sigma und einer 650D gemacht.
 

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Ich denke mal wirklich mehr Auswahl gibts dann ja auch gar nicht?

Alles unter 90mm kommt ja zwecks Nahstellgrenze nicht wirklich in Frage.
Ändert nen Konverter eigentlich was an der Grenze? Mal abgesehen davon, dass ohne besser ist.

500€ für nen Stativ? :o da kann ich mir dann ja auch gleich erst ne neue Kamera kaufen..
Wollt ich sowieso mal fragen, inwiefern dann bald der Kamerawechsel sinn machen würde?
 
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