kroebus
PC-Selbstbauer(in)
Hallo zusammen,
da ich auch dem "Sleeve-Fieber" (hat nix mit Schweinegrippe zu tun...) verfallen bin, bin ich an dem Punkt angekommen, an dem alle SATA-, USB-, Audio- und Lüfterkabel gesleevt habe.
Nun wollte ich mir noch das Netzteil vornehmen - wären da nicht diese komischen Stecker dran...
So suchte ich nach erfahrenen Sleevern, die selbiges schon gesleevt hatten und stieß dabei immer wieder auf den Begriff des Pin-Removers.
Da ein derartiges Werkzeug aber immer einen unverschämt überteuerten Preis abverlangt, dachte ich mir einen selbst zu basteln. Und da lemon3007 bereits ein "HowTo" für den Molex Pin-Remover angelegt hatte, zeige ich euch heute, wie ich mir einen ATX Pin-Remover gebastelt habe und welche Erfahrungen ich damit gemacht habe.
Ich benötigte:
zwei Blechstreifen mit 0,5mm Dicke
ein Blechstreifen mit 1mm Dicke
Hammer
Bohrmaschine oder Akkubohrer
2 Blindnieten mit Zange
Feile
Dremel
Zeitansatz war etwa eine halbe Stunde.
So ging ich erst mal kramen, was ich noch so bei mir rumliegen hatte und fand die ersten beiden Bleche in Form von alten Slotblechen. Dicke: 0,5mm - passt
Dann suchte ich nach dem noch fehlenden 1mm-Blech und fand es in Form einer alten Rückseitenplatte von einem alten Gehäuse für Mainboards. Dicke: 1mmm - auch das passt
Die Maßangaben erhielt ich von einem anderen User als ca.-Angaben.
Nun hatte ich schon mal das Material, das ich brauchte.
Jetzt ging es los. Erst mal den Hammer ausgepackt und alle Bleche eben geklopft
Dann habe ich eine geeignete Stelle auf dem 1mm-Blech gesucht und die Länge, die ich haben wollte angezeichnet.
Das ganze dann mit dem Dremel und Trennscheibe aus gesägt
Alles schön entgratet - man will sich ja nicht schneiden...
und etwas grader gefeilt.
Danach werden die Stege angezeichnet - großzügig, den Rest kann man ja wegfeilen
Und dann wieder mit dem Dremel und Trennscheibe der Linien entlang abtrennen.
Danach sollte alles zusammen so aussehen:
Glücklicherweise waren in den Slotblenden schon Löcher. Somit musste ich nur noch das mittlere Blech bohren.
Dazu legte ich ein Slotblende auf das mittlere Blech und bohrte, in meinem Fall mit 3,8mm ein Loch durch. Hierbei darauf achten, dass die Slotblende das Mittelblech komplett abdeckt - zur schmalen Seite hin bündig.
Bevor ich nun das zweite Loch bohrte, habe ich erst alle drei Teile mit einer Niete verbunden, damit ich mit den Lochabständen nicht verrutsche.
und zog diese dann zu, so dass ich folgendes Resultat hatte:
So vorbereitet ging es nun an das zweite Loch. Durchgebohrt, Niete durch und zugezogen.
Et voilá - fertig war der Remover


Natürlich gleich ausprobiert - und Mist
Die mir angegebenen Maße stimmten, aber die Stege waren zu dick...
Also nochmals den Dremel auspacken und mit dem Schleifer etwas Material abtragen. Die Dicke habe ich dann reduziert auf 0,3mm.
Ich würde sagen das ist etwa die maximale Dicke, die die Stege haben dürfen, um überhaupt in den Stecker hineinzukommen und dabei noch relativ stabil zu sein ohne gleich umzuknicken.
Ausserdem habe ich noch die Breite der Stege auf 1,5mm reduziert, aus selben Grund wie oben beschrieben.
Ich hoffe mein kleines Tutorial hat euch gefallen und ihr könnt was damit anfangen.
Mir ist klar, dass man dieses Werkzeug auf verschiedenste Weisen herstellen kann, aber ich wollte es mal so probieren - und es ging


Greetz
da ich auch dem "Sleeve-Fieber" (hat nix mit Schweinegrippe zu tun...) verfallen bin, bin ich an dem Punkt angekommen, an dem alle SATA-, USB-, Audio- und Lüfterkabel gesleevt habe.
Nun wollte ich mir noch das Netzteil vornehmen - wären da nicht diese komischen Stecker dran...

So suchte ich nach erfahrenen Sleevern, die selbiges schon gesleevt hatten und stieß dabei immer wieder auf den Begriff des Pin-Removers.
Da ein derartiges Werkzeug aber immer einen unverschämt überteuerten Preis abverlangt, dachte ich mir einen selbst zu basteln. Und da lemon3007 bereits ein "HowTo" für den Molex Pin-Remover angelegt hatte, zeige ich euch heute, wie ich mir einen ATX Pin-Remover gebastelt habe und welche Erfahrungen ich damit gemacht habe.
Ich benötigte:
zwei Blechstreifen mit 0,5mm Dicke
ein Blechstreifen mit 1mm Dicke
Hammer
Bohrmaschine oder Akkubohrer
2 Blindnieten mit Zange
Feile
Dremel
Zeitansatz war etwa eine halbe Stunde.
So ging ich erst mal kramen, was ich noch so bei mir rumliegen hatte und fand die ersten beiden Bleche in Form von alten Slotblechen. Dicke: 0,5mm - passt

Dann suchte ich nach dem noch fehlenden 1mm-Blech und fand es in Form einer alten Rückseitenplatte von einem alten Gehäuse für Mainboards. Dicke: 1mmm - auch das passt
Die Maßangaben erhielt ich von einem anderen User als ca.-Angaben.Nun hatte ich schon mal das Material, das ich brauchte.
Jetzt ging es los. Erst mal den Hammer ausgepackt und alle Bleche eben geklopft
Dann habe ich eine geeignete Stelle auf dem 1mm-Blech gesucht und die Länge, die ich haben wollte angezeichnet.
Das ganze dann mit dem Dremel und Trennscheibe aus gesägt
Alles schön entgratet - man will sich ja nicht schneiden...
und etwas grader gefeilt.Danach werden die Stege angezeichnet - großzügig, den Rest kann man ja wegfeilen
Und dann wieder mit dem Dremel und Trennscheibe der Linien entlang abtrennen.
Danach sollte alles zusammen so aussehen:
Glücklicherweise waren in den Slotblenden schon Löcher. Somit musste ich nur noch das mittlere Blech bohren.
Dazu legte ich ein Slotblende auf das mittlere Blech und bohrte, in meinem Fall mit 3,8mm ein Loch durch. Hierbei darauf achten, dass die Slotblende das Mittelblech komplett abdeckt - zur schmalen Seite hin bündig.
Bevor ich nun das zweite Loch bohrte, habe ich erst alle drei Teile mit einer Niete verbunden, damit ich mit den Lochabständen nicht verrutsche.
und zog diese dann zu, so dass ich folgendes Resultat hatte:
So vorbereitet ging es nun an das zweite Loch. Durchgebohrt, Niete durch und zugezogen.
Et voilá - fertig war der Remover



Natürlich gleich ausprobiert - und Mist

Die mir angegebenen Maße stimmten, aber die Stege waren zu dick...
Also nochmals den Dremel auspacken und mit dem Schleifer etwas Material abtragen. Die Dicke habe ich dann reduziert auf 0,3mm.
Ich würde sagen das ist etwa die maximale Dicke, die die Stege haben dürfen, um überhaupt in den Stecker hineinzukommen und dabei noch relativ stabil zu sein ohne gleich umzuknicken.
Ausserdem habe ich noch die Breite der Stege auf 1,5mm reduziert, aus selben Grund wie oben beschrieben.
Ich hoffe mein kleines Tutorial hat euch gefallen und ihr könnt was damit anfangen.
Mir ist klar, dass man dieses Werkzeug auf verschiedenste Weisen herstellen kann, aber ich wollte es mal so probieren - und es ging



Greetz
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